Streitkräfte Kap Verdes

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Flagge Kap Verdes Streitkräfte Kap Verdes
Forças Armadas Cabo-verdianas
Führung
Oberbefehlshaber: Präsident von Kap Verde
Verteidigungsminister: Rui Mendes Semedo
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 1.200
Wehrpflicht: 24 Monate
Wehrtaugliche Bevölkerung: 269.043 (Männer und Frauen, Alter 16–49; 2010)[1]
Wehrtauglichkeitsalter: Vollendetes 17.–35. Lebensjahr
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 0,51%
Geschichte

Die Streitkräfte Kap Verdes (pt. Forças Armadas Cabo-verdianas, abgekürzt FAC) sind das Militär der Republik Kap Verde. Sie gliedern sich in eine Nationalgarde und Küstenwache mit angeschlossener Fliegerstaffel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. April 2016 wurden auf der Insel Santiago von der Polizei an einer auch von den Streitkräften genutzte Sendeanlage am Berg Tchota nahe dem Ort Rui Vaz acht Soldaten, ein Zivilist sowie zwei spanische Staatsangehörige ermordet aufgefunden. Dies versetzte die nationalen Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft. Es wird ein Zusammenhang mit dem Drogenhandel vermutet.[2]

Militärisches Gerät[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tainha (P262), Patrouillenboot der kapverdischen Küstenwache
Dornier Do 228 der Küstenwache

Die deutsche Bundeswehr stattete die kapverdischen Streitkräfte mehrmals mit Ausrüstungsmitteln aus. Das Auswärtige Amt in Berlin notierte im Jahr 2009: „Auch eine Annäherung an die NATO wünscht sich Kap Verde.“ Der ehemalige bulgarische Außenminister Solomon Passy verlangte im selben Jahr, Kap Verde solle zunächst Mitglied der NATO-„Partnerschaft für den Frieden“, dann Mitglied der OSZE und schließlich Mitglied der NATO selbst werden.

Infanteriewaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Streitkräfte Kap Verdes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CIA – The World Factbook.
  2. Narcotráfico volta ao ataque: Onze mortos em Monte Tchota. asemana.sapo.cv, 26. April 2016, abgerufen am 26. April 2016 (portugiesisch).