Veronika Velez-Zuzulová

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Veronika Velez-Zuzulová Ski Alpin
Veronika Zuzulová in Aspen 2006
Veronika Zuzulová in Aspen 2006
Nation SlowakeiSlowakei Slowakei
Geburtstag 15. Juli 1984
Geburtsort Bratislava
Größe 169 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom
Verein Ski Zu Bratislava
Status aktiv
Medaillenspiegel
Hallen-EM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
European Ski Federation Alpine Hallen-Skieuropameisterschaften
Gold Amnéville 2009 K.o.-Slalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Sella Nevea 2002 Slalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 28. Oktober 2000
 Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 12. (2012/13)
 Riesenslalomweltcup 32. (2006/07)
 Slalomweltcup 2. (2015/16)
 Kombinationsweltcup 37. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 3 10 10
 Parallelrennen 1 1 0
letzte Änderung: 19. März 2016

Veronika Velez-Zuzulová (* 15. Juli 1984 als Veronika Zuzulová in Bratislava) ist eine slowakische Skirennläuferin. Sie hat sich auf den Slalom spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997 gewann Zuzulová den Slalom des Whistler Cups und 1999 die Riesenslaloms des Whistler Cups und des Trofeo Topolino. Ab der Saison 2000/01 fuhr sie Rennen im Europacup. Sie belegte in der Disziplinenwertung Slalom im Jahr 2002 den zweiten und 2004 den ersten Platz. Ihr erstes Rennen im Alpinen Skiweltcup war am 28. Oktober 2000 der Riesenslalom von Sölden. Im November 2000 bestritt Zuzulová ihren ersten Slalom und holte dabei auch ihre ersten Weltcup-Punkte. Ihren ersten großen Erfolg verbuchte sie 2002 als sie im italienischen Sella Nevea vor Maria Riesch Junioren-Weltmeisterin im Slalom wurde. In den folgenden Jahren blieb der Slalom ihre Spezialdisziplin und sie startete im Weltcup nur mehr gelegentlich im Riesenslalom.

Zuzulová konnte sich im Slalom von Åre 2002 erstmals im Weltcup in den Top Ten platzieren. Am 8. Februar 2004 gelang ihr mit dem dritten Platz im Slalom von Zwiesel ihr erster Podestplatz und in der Saison 2004/05 erreichte sie mit drei Top-Ten-Ergebnissen zum ersten Mal eine Platzierung unter den besten Zehn im Slalomweltcup. In der Saison 2005/06 blieb jedoch ein 16. Platz im Slalom von Špindlerův Mlýn ihr bestes Resultat. In der Saison 2006/07 erreichte sie drei dritte Plätze in Kranjska Gora, in der Sierra Nevada und in Lenzerheide und weitere vier Top-Ten-Plätze, womit sie Fünfte im Slalomweltcup wurde. Seit jenem Winter geht sie im Weltcup auch wieder regelmäßig im Riesenslalom an den Start, kam aber nicht an ihre Slalomergebnisse heran. Auch an einigen Super-Kombinationen nahm sie von 2006 bis 2007 teil.

Bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2007 in Åre wurde Zuzulová Neunte in der Super-Kombination, 13. im Slalom und 21. im Riesenslalom. Die Saison 2007/08 war die bisher beste ihrer Laufbahn. Im Slalom fuhr die Slowakin in jedem Rennen unter die Top Ten und sie erreichte drei zweite und einen dritten Platz. Am Ende der Saison belegte Zuzulová Rang drei in der Slalom-Disziplinenwertung.

In den folgenden beiden Jahren konnte sie nicht an diese Erfolge anknüpfen. Im Winter 2008/09 fuhr sie nur noch zweimal unter die besten Zehn und in der Saison 2009/10 konnte sie überhaupt nur zweimal, als jeweils 15. in den Slaloms von Zagreb und Maribor, punkten. Am Beginn jenes Winters gewann sie allerdings die erstmals ausgetragene Hallen-Europameisterschaft. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte sie Platz zehn im Slalom.

In der Saison 2010/11 konnte sich Zuzulová im Weltcup wieder deutlich steigern. Sie fuhr in sieben Slaloms unter die schnellsten Zehn, erreichte zwei Podestplätze und wurde Fünfte im Slalomweltcup. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde sie Zehnte im Slalom und 15. im Riesenslalom. Ebenso gut wie das Vorjahr verlief die Weltcupsaison 2011/12. Zuzulová fuhr dreimal auf das Podest und verfehlte im Slalom von Åre ihren ersten Weltcupsieg nur um eine Hundertstelsekunde. Im Slalomweltcup verbesserte sie sich um eine Position auf Rang vier. Außerdem entschied sie mit drei Siegen die Slalomwertung des Europacups für sich.

Im April 2012 heiratete sie in Bratislava ihren französischen Konditionstrainer Romain Velez, seit der Saison 2012/13 geht sie unter dem Namen Velez-Zuzulová an den Start.[1] Nach insgesamt 13 Podestplätzen (sechsmal Zweite und siebenmal Dritte) gelang ihr am 29. Dezember 2012 beim Slalom von Semmering der erste Weltcupsieg; es war der erste Sieg im Alpinen Skiweltcup für die Slowakei überhaupt.[2][3] Drei Tage später gewann sie auch den City Event in München gegen Tina Maze.[4]

Anfang Oktober 2013 zog sich Velez-Zuzulová einen Kreuzbandriss zu, so dass sie die gesamte Saison 2013/14 pausieren musste.[5] Ein Jahr später gab sie ihr Comeback und konnte sich sogleich wieder an der Weltspitze behaupten. Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Vail/Beaver Creek verpasste sie als Vierte des Slaloms knapp eine Medaille. Anschließend klassierte sie sich in Weltcuprennen zweimal als Zweite und einmal als Dritte.

Am 12. Januar 2016 gelang ihr in Flachau der zweite Weltcupsieg in einem Slalom. Drei Tage später gewann sie auch den zweiten Slalom in Flachau.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
29. Dezember 2012 Semmering Österreich Slalom
1. Januar 2013 München Deutschland City Event
12. Januar 2016 Flachau Österreich Slalom
15. Januar 2016 Flachau Österreich Slalom

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nor-Am Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cez objektív: Svadobný deň lyžiarskej hviezdy Zuzulovej. sportky.sk, 28. April 2012, abgerufen am 1. November 2012 (slowakisch).
  2. Veronika Zuzulova: Erster Sieg im 145. Anlauf. skionline.ch, 29. Dezember 2012, abgerufen am 30. Dezember 2012.
  3. Podestplatzierungen der Slowakei im Alpinen Skiweltcup. Internationaler Skiverband, abgerufen am 30. Dezember 2012.
  4. Hirscher bei Parallelrennen in München Zweiter auf ORF vom 1. Januar, abgerufen am 1. Januar 2013
  5. Velez-Zuzulova verpasst gesamte Saison. kurier.at, 27. November 2013, abgerufen am 25. März 2015.