Ehlscheid
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Rengsdorf | |
| Höhe: | 350 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,29 km² | |
| Einwohner: |
1.323 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 210 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56581 | |
| Vorwahl: | 02634 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 015 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Westerwaldstraße 32 - 34 56579 Rengsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Norbert Lück | |
| Lage der Ortsgemeinde Ehlscheid im Landkreis Neuwied | ||
Ehlscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt im Rheinischen Westerwald, oberhalb des Neuwieder Becken.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Ortsgeschichte
Ehlscheid wurde im Jahre 1311 erstmals urkundlich erwähnt.
Ehlscheid wurde im Jahr 1905 an das Telefonnetz und 1912 an das Stromnetz angeschlossen. 1957 begann man mit finanzieller Unterstützung örtlicher Hotels den Bau eines Freibades im Laubachtal.
Die Anerkennung als Luftkurort erfolgte 1963, das Prädikat Heilklimatischer Luftkurort wurde 1992 erteilt. Aufgrund rückläufiger Übernachtungszahlen haben mehrere Hotels in den letzten Jahren schließen müssen. Aufgrund der allgemein rückläufigen Übernachtungszahlen verbunden auch mit einem Rückgang der Kurmöglichkeiten im Ort wurde seitens der Gemeinde beschlossen, das Prädikat „Heilklimatischer Luftkurort“ zurück zu geben.
[Bearbeiten] Religionen
Ehlscheid gehört zum Kirchspiel Rengsdorf. Da der Ort zur Grafschaft Wied, vgl. Hermann V. von Wied, gehörte, waren die Einwohner nach der Reformation auf Grund des Augsburger Reichs- und Religionsfriedens bis zum 20. Jahrhundert evangelisch. Eine Religionsgrenze trennte fortan Ehlscheid vom benachbarten kurkölnischen Kurtscheid. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg zogen auch in nennenswertem Umfang Katholiken zu.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Ehlscheid verdreifachte seine Einwohnerzahl seit den sechziger Jahren, denn es wurde zum beliebten Zweitwohnsitz für viele Kölner und Düsseldorfer. Viele Einheimische sprechen noch gerne miteinander im örtlichen Dialekt Moselfränkisch.
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Ehlscheid (Erstwohnsitz), die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1815 | 165 | 1950 | 371 |
| 1835 | 244 | 1961 | 466 |
| 1871 | 274 | 1970 | 638 |
| 1905 | 261 | 1987 | 1.087 |
| 1939 | 316 | 2007 | 1.312 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat von Ehlscheid besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]
| CDU | WGR | Gesamt | |
| 2009 | 7 | 9 | 16 Sitze |
| 2004 | 9 | 7 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „Der Wappenschild, gespalten durch eine eingebogene Spitze, darin über einem überdachten, goldenen Ziehbrunnen eine goldene Ähre, die rechts und links von je einem silbernen Eichenblatt begleitet ist; vorn in Gold vier rote Schrägbalken, hinten von Silber und Rot gerautet“.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Westerwälder Fachwerkhaus
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
- Kaisereiche von 1871
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Kirmes des Burschenvereins als Dorffest im September
[Bearbeiten] Vereine
- Verschönerungsverein Ehlscheid
- Burschenverein Ehlscheid
- Sportverein Ehlscheid u.a. mit Nordic-Walking-Gruppe
[Bearbeiten] Kulinarische Spezialitäten
Döppekooche, „Heinzelmännchen“: kleine Blutwurst oder Pfälzer Leberwurstkringel, Panhas
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Freizeitangebote
- Das Freibad im Laubachtal wurde 1958 eingeweiht und besitzt ein 15 x 25 Meter Becken.
- Mehrzweckhalle und Sportplatz
- Wanderwege: Der Klosterweg stellt die Verbindung zwischen Westerwaldsteig und Rheinsteig dar. Über die Zuwegung zum Rheinsteig ist man schon nach 1,7 km am Ziel, vorbei an einigen Aussichtspunkten.
[Bearbeiten] Verkehr
- Östlich der Gemeinde verläuft die B 256 die von Neuwied nach Altenkirchen führt.
- Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Neuwied an der A 3.
- Der nächstgelegene ICE-Bahnhof ist in Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
[Bearbeiten] Ortsansicht
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahlen RLP, Gemeinderatswahlen 2009
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