Kurtscheid
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Rengsdorf | |
| Höhe: | 386 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,1 km² | |
| Einwohner: |
920 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 180 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56581 | |
| Vorwahl: | 02634 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 036 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Westerwaldstraße 32 - 34 56579 Rengsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Heinz-Dieter Wagner (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Kurtscheid im Landkreis Neuwied | ||
Kurtscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Rengsdorf an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Rengsdorf hat.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographische Lage
Der Ort liegt im Naturpark Rhein-Westerwald nördlich von Ehlscheid. Die Gemarkung von Kurtscheid erreicht eine Höhe von 401 Metern, somit ist Kurtscheid der höchstgelegene Ort im Landkreis Neuwied.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1314 als "Curtsheit".
In der Reformationszeit lag Kurtscheid genau auf der Grenze der Territorien des Grafen zu Wied und des Kölner Kurfürsten. 1556 schloss sich der Graf zu Wied dem evangelischen Glauben an. Während so auch die in seiner Herrschaft gelegenen Orte in Folge des Augsburger Religionsfriedens protestantisch wurden, verlegten die Kurtscheider ihre elf auf wiedischen Territorium gelegenen Häuser nördlich auf die kurkölnische Seite. Fortan blieb Kurtscheid katholisch und zum benachbarten Ehlscheid bestand die nächsten Jahrhunderte eine konfessionelle Grenze.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 16 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| CDU | SPD | FWG | Gesamt | |
| 2004 | 7 | 1 | 4 | 12 Sitze |
| 2009 | 9 | 0 | 7 | 16 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009) [2]
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten von Rot und Silber durch eine eingebogene grüne Spitze; vorn vier rote Schrägbalken; hinten ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; unten über goldenem Dreiberg, von diesem teils verdeckt, ein sechszackiges silbernes Zahnrad“.
Die Schrägbalken aus dem Wappen von Wied und das Kreuz von Kurköln erinnern an die jahrhundertelange, bis zum Jahr 1803 währende Teilung des Ortes Kurtscheid in einen wiedischen und in einen kurkölnischen Ortsteil. Der Dreiberg versinnbildlicht die Lage Kurtscheids, der höchstgelegenen Gemeinde im Landkreis Neuwied und weist zugleich auf das Grundwort „-scheid“ des Ortsnamens, als Wasserscheide zwischen mehreren Zuflüssen der Wied hin. Die goldene Farbe symbolisiert den Ackerbau, das Grün den bedeutenden Waldbestand der Gemeinde. Das silberne Zahnrad steht für die früheren Silber- und Eisenerzgruben, aber auch für die heutige Industrie in der Gemeinde.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
- Östlich der Gemeinde verläuft die B 256 die von Neuwied nach Altenkirchen führt.
- Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Neuwied an der A 3.
- Nächstgelegener ICE-Bahnhof ist Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Werner Wittlich, (* 1946), MdB, MdL (Rheinland-Pfalz)
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Gemeinderatswahlen 2009 - Wahlergebnisse
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