Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der heutigen Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Für die historische Oberliga siehe Fußball-Oberliga Südwest (1945–1963).
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
Logo
Verband Fußball-Regional-Verband Südwest
Erstaustragung 1978
Hierarchie 5. Liga
Mannschaften 18 Teams
Meister FK Pirmasens (3. Titel)
Rekordmeister Borussia Neunkirchen (5 Titel)
Region Deutschland Lage von Südwestdeutschland.pngVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat

Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist die regional höchste Fußball-Spielklasse für die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland und eine der fünftklassigen Oberligen im Ligasystem in Deutschland. Die Verwaltung der Oberliga hat der Fußball-Regionalverband Südwest inne. Der Regionalverband ist eine regionale Vereinigung aus den Fußballverbänden Rheinland, Saarland und Südwest. Die nächsthöhere Spielklasse ist die Regionalliga. Zwischen 1978 und 1994 wurde diese Spielklasse als Amateur-Oberliga Südwest sowie zwischen 1994 und 2012 als Oberliga Südwest bezeichnet.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Amateur-Oberliga als Unterbau der Profiligen entstand 1978. Im Südwesten qualifizierten sich dafür die besten Teams der drei bis dahin drittklassigen Amateurligen Südwest, Rheinland und Saarland. Als die Regionalliga 1994 den Spielbetrieb aufnahm, bestand die Liga als vierthöchste Spielklasse weiter, hieß von nun an aber nur noch Oberliga. In ihrer Ausdehnung ist sie mit der zweitklassigen alten Regionalliga (1963–1974) und der alten Oberliga identisch. Lediglich von 1974 bis 1978 gab es keine Liga, die der heutigen Oberliga entspricht.

Modus[Bearbeiten]

Die Sollstärke der Liga beträgt 18 Vereine, die in einer Hin- und einer Rückrunde gegeneinander spielen. Am Saisonende steigt der Meister in die Regionalliga auf, die beiden letzten Mannschaften steigen je nach Verbandszugehörigkeit in die Verbandsliga Südwest, Rheinland oder Saarland ab.

Wenn der Meister der Oberliga keine Lizenz für die Regionalliga beantragt oder erteilt bekommen hat, steigt der am besten platzierte Verein auf, der diese Bedingungen erfüllt. So war der Aufsteiger 2005, der 1. FC Kaiserslautern II, nur Vizemeister der Oberliga, profitierte aber davon, dass der Meister Borussia Neunkirchen aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Lizenzantrag verzichtet hatte.

Gleiches gilt, wenn der Verein, der den Meister stellt, bereits eine Mannschaft in der Regionalliga hat.

Für jeden Absteiger aus der Regionalliga in die Oberliga steigt auch aus der Oberliga eine weitere Mannschaft ab. Maximal kann es also fünf Absteiger aus der Oberliga geben.

Nach der Saison 2007/08 stiegen 1. FSV Mainz 05 II, 1. FC Kaiserslautern II, Wormatia Worms und Eintracht Trier in die neugegründete Regionalliga West auf. Eintracht Bad Kreuznach und FV Engers 07 stiegen in die jeweilige Verbandsliga ab. Aus den drei Verbandsligen stiegen jeweils der Meister und Vize-Meister auf.

Die Meister der Oberliga[Bearbeiten]

Erfolgreichster Verein ist Borussia Neunkirchen mit fünf Meisterschaften; dahinter folgt der FC 08 Homburg mit vier Titeln. Eintracht Trier, der FSV Mainz 05 und die Amateure des 1. FC Kaiserslautern gewannen jeweils dreimal den Meistertitel.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Umbenennung in Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
  2. Was der Pirmasenser Titel mit dem BSC-Abstieg zu tun hat. Dieter Bux - eine Geschichte mit Spätfolgen. General-Anzeiger Bonn, 1. Juli 2001, abgerufen am 11. Februar 2013.