Großer Preis von Großbritannien 1977

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Flag of the United Kingdom.svg Großer Preis von Großbritannien 1977
Renndaten
10. von 17 Rennen der Formel-1-Saison 1977
Streckenprofil
Name: XXX British Grand Prix
Datum: 16. Juli 1977
Ort: Silverstone
Kurs: Silverstone Circuit
Länge: 320,892 km in 68 Runden à 4,719 km
Wetter: trocken
Zuschauer: ~ 85.000
Pole-Position
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zeit: 1:18,49 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zeit: 1:19,60 min
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren
Zweiter: OsterreichÖsterreich Niki Lauda ItalienItalien Ferrari
Dritter: SchwedenSchweden Gunnar Nilsson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus

Der Große Preis von Großbritannien 1977 fand am 16. Juli in Silverstone statt und war das zehnte Rennen der Formel-1-Saison 1977. Das Rennen erhielt in diesem Jahr den FIA-Ehrentitel Großer Preis von Europa.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Ein Teilnehmerfeld von ungewöhnlicher Größe reiste zum Britischen Grand Prix nach Silverstone. Insgesamt 36 Teilnehmer wurden gemeldet.

Darunter befand sich auch das Renault-Werksteam, dessen mit Spannung erwartetes Debüt eigentlich für den Heim-Grand-Prix zwei Wochen zuvor in Frankreich geplant gewesen war, jedoch kurzfristig verschoben werden musste. Jean-Pierre Jabouille absolvierte nun den ersten Renneinsatz des Renault RS01 mit Turbomotor und läutete somit eine neue Ära in der Formel 1 ein. Das Turbo-Konzept setzte sich im Laufe der folgenden Jahre zunehmend durch.

Patrick Tambay, der sich in Frankreich im Surtees TS19 nicht hatte qualifizieren können, erhielt eine neue Chance im erstmals antretenden Team Theodore Racing, welches einen Ensign N177 als Kundenfahrzeug einsetzte. Gelegenheitsfahrer Tony Trimmer trat zum ersten Mal in dieser Saison an, am Steuer eines privaten Surtees.

Dem kanadischen Debütanten Gilles Villeneuve wurde vom McLaren-Werksteam einen M23 zur Verfügung gestellt. Dies wurde möglich, da erstmals beide Werksfahrer, James Hunt und Jochen Mass, den M26 fuhren. Ein weiterer Neuling war Andy Sutcliffe, der den zweiten Kunden-March im Team RAM Racing pilotierte. Der Australier Brian McGuire war ebenfalls neu in der Formel 1 und trat mit einem von ihm selbst modifizierten Rennwagen an, der seinen Namen trug.

Vern Schuppan kehrte als Ersatz für den endgültig bei Surtees ausgestiegenen Larry Perkins ins Fahrerfeld zurück.

Training[Bearbeiten]

Aufgrund der sehr umfangreichen Meldeliste entschied man sich erstmals für das in der Formel 1 damals völlig neue Verfahren einer Vorqualifikation. Alle Privatteams, die nicht Mitglied der FOCA waren, sowie Gaststarter mussten am Mittwoch vor dem Grand Prix daran teilnehmen. Nur diejenigen Piloten, die während dieses Extra-Trainings eine ausreichende Rundenzeit erzielten, durften an den regulären Trainingseinheiten am Freitag und Samstag teilnehmen, in denen, wie damals üblich, die Qualifikation fürs Rennen ausgetragen wurde. Man wählte dieses Verfahren, um mehr Raum zu schaffen, da die rund 4,7 Kilometer lange Rennstrecke mit allen 36 gemeldeten Fahrzeugen während des regulären Trainings derart überfüllt gewesen wäre, dass das Erzielen schneller Rundenzeiten ohne Behinderung durch langsamere Kollegen kaum möglich erschien.

Insgesamt 14 Fahrer nahmen an der Vorqualifikation teil. Die beiden Einheiten wurden durch zwei schwere Unfälle überschattet. Mikko Kozarowitsky beschädigte seinen Wagen irreparabel und David Purley verunfallte schwer, nachdem sein Gaszug in Vollgasstellung blockierte.

Gilles Villeneuve, Patrick Tambay, Jean-Pierre Jarier, Brian Henton und Brett Lunger beendeten die Vorqualifikation erfolgreich und wurden somit für das eigentliche Grand-Prix-Wochenende zugelassen. Wenig später entschloss sich der Veranstalter, zusätzlich auch Arturo Merzario und Patrick Nève zuzulassen. Nachdem bekannt wurde, dass Harald Ertl aufgrund finanzieller Probleme nicht würde antreten können, erhielt auch Emilio de Villota einen Nachrückerplatz.

Am Freitag vor dem Rennen begann dann das eigentliche Grand-Prix-Wochenende in bekannter Form. Ein starker Auftritt von Gilles Villeneuve beeindruckte die Fachwelt, die mit Spannung die ersten Trainingsrunden des turbogetriebenen Renault mit Michelin-Reifen erwartete.

James Hunt, dessen stetige Steigerung im McLaren M26 bereits in den Rennen zuvor aufgefallen war, sicherte sich die Pole-Position vor seinem Landmann John Watson. Die zweite Reihe wurde von den Titelkontrahenten Niki Lauda und Jody Scheckter gebildet. Es folgte eine reine Lotus-Reihe, bestehend aus den beiden Werksfahrern Gunnar Nilsson und Mario Andretti. Hans-Joachim Stuck auf Brabham, Surtees-Pilot Vittorio Brambilla, der beeindruckende Neuling Villeneuve und Tyrrell-Pilot Ronnie Peterson vervollständigten die Top Ten.[1]

Da nur 26 Fahrzeuge für das Rennen zugelassen wurden, scheiterten vier weitere Piloten an der regulären Qualifikation.

Rennen[Bearbeiten]

Watson ging aufgrund eines schlechten Starts von Hunt vor Lauda und Scheckter in Führung. Hunt folgte als Vierter vor Nilsson, Andretti, Villeneuve, Mass und Brambilla. Andretti überholte in der dritten Runde seinen Teamkollegen, im siebten Umlauf übernahm Hunt den dritten Platz von Scheckter.

Der erste Renneinsatz des Turbo-Renault endete bereits nach 16 Runden ausgerechnet aufgrund eines Schadens am Turbolader.

Villeneuve musste aufgrund erhöhter Motortempertur einen Boxenstopp einlegen. Nachdem die Mechaniker das Problem inspiziert hatten, wurde er wieder auf die Strecke geschickt. In der 23. Runde gelangte Hunt durch ein Ausbremsmanöver gegen Lauda auf den zweiten Rang.

In der 50. Runde wurde Watson genau wie zwei Wochen zuvor in Führung liegend Opfer eines Defektes im Kraftstoffsystem. Während er die Box ansteuerte, um nachtanken zu lassen, übernahm Hunt die Führung und verteidigte sie bis ins Ziel. Es war der erste Saisonsieg für den Titelverteidiger.

Da sowohl Scheckter als auch Andretti jeweils in aussichtsreicher Position liegend kurz vor dem Ende des Rennens aufgrund von Motorschäden ausgefallen waren, wurde Lauda Zweiter vor Nilsson, Mass, Stuck und Laffite.[2]

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Marlboro Team McLaren 1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt McLaren M26 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
2 DeutschlandDeutschland Jochen Mass
40 KanadaKanada Gilles Villeneuve McLaren M23
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Elf Team Tyrrell 3 SchwedenSchweden Ronnie Peterson Tyrrell P34 G
4 FrankreichFrankreich Patrick Depailler
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Player Team Lotus 5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Andretti Lotus 78 G
6 SchwedenSchweden Gunnar Nilsson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martini Racing 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Watson Brabham BT45B Alfa Romeo 115-12 3.0 F12 G
8 DeutschlandDeutschland Hans-Joachim Stuck
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hollywood March Racing 9 Brasilien 1968Brasilien Alex Ribeiro March 761B Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Rothmans International 10 Sudafrika 1961Südafrika Ian Scheckter
ItalienItalien Scuderia Ferrari SpA SEFAC 11 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Ferrari 312T2 Ferrari 015 3.0 F12 G
12 ArgentinienArgentinien Carlos Reutemann
FrankreichFrankreich Équipe Renault Elf 15 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille Renault RS01 Renault EF1 1.5 V6t M
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow Racing Team 16 ItalienItalien Riccardo Patrese Shadow DN8 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
17 AustralienAustralien Alan Jones
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Surtees 18 AustralienAustralien Vern Schuppan Surtees TS19 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Beta Team Surtees 19 ItalienItalien Vittorio Brambilla
KanadaKanada Walter Wolf Racing 20 Sudafrika 1961Südafrika Jody Scheckter Wolf WR1 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Tissot Ensign with Castrol 22 SchweizSchweiz Clay Regazzoni Ensign N177 G
Hongkong 1959Hongkong Theodore Racing Hong Kong 23 FrankreichFrankreich Patrick Tambay G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Penthouse Rizla Racing 24 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Keegan Hesketh 308E G
FrankreichFrankreich Ligier Gitanes 26 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Ligier JS7 Matra MS76 3.0 V12 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams Grand Prix Engineering 27 BelgienBelgien Patrick Nève March 761 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
Brasilien 1968Brasilien Copersucar-Fittipaldi 28 Brasilien 1968Brasilien Emerson Fittipaldi Copersucar FD05 G
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chesterfield Racing 30 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brett Lunger McLaren M23 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich LEC Refrigeration Racing 31 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Purley LEC CRP1 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM Racing/F&S Properties 32 FinnlandFinnland Mikko Kozarowitsky March 761 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich RAM Racing 33 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Sutcliffe
DeutschlandDeutschland ATS Racing Team 34 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jarier Penske PC4 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rotary Watches Stanley B.R.M. 35 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Edwards BRM P207 BRM P202 3.0 V12 G
Spanien 1977Spanien Iberia Airlines 36 Spanien 1977Spanien Emilio de Villota McLaren M23 Ford Cosworth DFV 3.0 V8 G
ItalienItalien Team Merzario 37 ItalienItalien Arturo Merzario March 761B G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich British Formula One Racing Team 38 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Henton March 761 G
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Melchester Racing 44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Trimmer Surtees TS19 G
AustralienAustralien McGuire 45 AustralienAustralien Brian McGuire McGuire BM1 G

Klassifikationen[Bearbeiten]

Startaufstellung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 1:18,49 216,440 km/h 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Watson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Alfa Romeo 1:18,77 215,671 km/h 02
03 OsterreichÖsterreich Niki Lauda ItalienItalien Ferrari 1:18,84 215,479 km/h 03
04 Sudafrika 1961Südafrika Jody Scheckter KanadaKanada Wolf-Ford 1:18,85 215,452 km/h 04
05 SchwedenSchweden Gunnar Nilsson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1:18,95 215,179 km/h 05
06 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Andretti Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 1:19,11 214,744 km/h 06
07 DeutschlandDeutschland Hans-Joachim Stuck Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Alfa Romeo 1:19,16 214,608 km/h 07
08 ItalienItalien Vittorio Brambilla Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees-Ford 1:19,20 214,500 km/h 08
09 KanadaKanada Gilles Villeneuve Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 1:19,32 214,175 km/h 09
10 SchwedenSchweden Ronnie Peterson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:19,42 213,906 km/h 10
11 DeutschlandDeutschland Jochen Mass Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 1:19,55 213,556 km/h 11
12 AustralienAustralien Alan Jones Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow-Ford 1:19,60 213,422 km/h 12
13 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Keegan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hesketh-Ford 1:19,64 213,315 km/h 13
14 ArgentinienArgentinien Carlos Reutemann ItalienItalien Ferrari 1:19,64 213,315 km/h 14
15 FrankreichFrankreich Jacques Laffite FrankreichFrankreich Ligier-Matra 1:19,75 213,021 km/h 15
16 FrankreichFrankreich Patrick Tambay Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ensign-Ford 1:19,81 212,861 km/h 16
17 ItalienItalien Arturo Merzario Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:19,88 212,674 km/h 17
18 FrankreichFrankreich Patrick Depailler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 1:19,90 212,621 km/h 18
19 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brett Lunger Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 1:20,06 212,196 km/h 19
20 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jarier Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Penske-Ford 1:20,10 212,090 km/h 20
21 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille FrankreichFrankreich Renault 1:20,11 212,063 km/h 21
22 Brasilien 1968Brasilien Emerson Fittipaldi Brasilien 1968Brasilien Copersucar-Ford 1:20,20 211,825 km/h 22
23 AustralienAustralien Vern Schuppan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees-Ford 1:20,24 211,720 km/h 23
24 Sudafrika 1961Südafrika Ian Scheckter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:20,31 211,535 km/h 24
25 ItalienItalien Riccardo Patrese Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow-Ford 1:20,35 211,430 km/h 25
26 BelgienBelgien Patrick Nève Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:20,36 211,404 km/h 26
DNQ Brasilien 1968Brasilien Alex Ribeiro Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:20,46 211,141 km/h
DNPQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Purley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich LEC-Ford 1:20,63 210,696 km/h
DNQ SchweizSchweiz Clay Regazzoni Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ensign-Ford 1:20,79 210,278 km/h
DNQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Henton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:20,79 210,278 km/h
DNQ Spanien 1977Spanien Emilio de Villota Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 1:21,53 208,370 km/h
DNPQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Sutcliffe Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:21,93 207,353 km/h
DNPQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Guy Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M. 1:22,62 205,621 km/h
DNPQ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Trimmer Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees-Ford 1:22,80 205,174 km/h
DNPQ AustralienAustralien Brian McGuire AustralienAustralien McGuire-Ford 1:23,76 202,822 km/h
DNPQ FinnlandFinnland Mikko Kozarowitsky Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 1:31,79 199,488 km/h

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 68 0 1:31:46,06 01 1:19,60
02 OsterreichÖsterreich Niki Lauda ItalienItalien Ferrari 68 0 + 18,31 03 1:20,26
03 SchwedenSchweden Gunnar Nilsson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 68 0 + 19,57 05 1:19,66
04 DeutschlandDeutschland Jochen Mass Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 68 0 + 47,76 11 1:20,51
05 DeutschlandDeutschland Hans-Joachim Stuck Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Alfa Romeo 68 0 + 1:11,73 07 1:20,87
06 FrankreichFrankreich Jacques Laffite FrankreichFrankreich Ligier-Matra 67 0 + 1 Runde 15 1:21,24
07 AustralienAustralien Alan Jones Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow-Ford 67 0 + 1 Runde 12 1:21,19
08 ItalienItalien Vittorio Brambilla Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees-Ford 67 1 + 1 Runde 08 1:20,58
09 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jarier Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Penske-Ford 67 0 + 1 Runde 20 1:22,06
10 BelgienBelgien Patrick Nève Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 66 0 + 2 Runden 26 1:22,54
11 KanadaKanada Gilles Villeneuve Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 66 1 + 2 Runden 09 1:20,14
12 AustralienAustralien Vern Schuppan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees-Ford 66 0 + 2 Runden 23 1:22,78
13 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brett Lunger Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Ford 64 1 + 4 Runden 19 1:21,99
14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Andretti Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Ford 62 0 DNF 06 1:20,34 Motorschaden
15 ArgentinienArgentinien Carlos Reutemann ItalienItalien Ferrari 62 1 + 6 Runden 14 1:21,25
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Watson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham-Alfa Romeo 60 1 DNF 02 1:19,63 defekte Kraftstoffzufuhr
Sudafrika 1961Südafrika Jody Scheckter KanadaKanada Wolf-Ford 59 0 DNF 04 1:20,13 Motorschaden
Brasilien 1968Brasilien Emerson Fittipaldi Brasilien 1968Brasilien Copersucar-Ford 42 0 DNF 22 1:22,42 defekte Kraftstoffpumpe
ItalienItalien Arturo Merzario Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 28 0 DNF 17 1:21,60 gebrochene Antriebswelle
ItalienItalien Riccardo Patrese Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow-Ford 20 0 DNF 25 1:22,54 Motorschaden
FrankreichFrankreich Patrick Depailler Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 16 0 DNF 18 1:21,88 Bremsdefekt
FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jabouille FrankreichFrankreich Renault 16 1 DNF 21 1:23,01 Turboladerschaden
Sudafrika 1961Südafrika Ian Scheckter Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich March-Ford 06 0 DNF 24 1:23,25 Fahrfehler
FrankreichFrankreich Patrick Tambay Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ensign-Ford 03 0 DNF 16 1:23,90 defekte Kraftstoffzufuhr
SchwedenSchweden Ronnie Peterson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell-Ford 03 0 DNF 10 1:23,25 Motorschaden
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Keegan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hesketh-Ford 0 DNF 13 Kollision

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e).[3]

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 OsterreichÖsterreich Niki Lauda Ferrari 39
02 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mario Andretti Lotus 32
03 Sudafrika 1961Südafrika Jody Scheckter Wolf 32
04 ArgentinienArgentinien Carlos Reutemann Ferrari 28
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Hunt McLaren 22
06 SchwedenSchweden Gunnar Nilsson Lotus 20
07 DeutschlandDeutschland Jochen Mass McLaren 17
08 FrankreichFrankreich Patrick Depailler Tyrrell 10
09 FrankreichFrankreich Jacques Laffite Ligier 10
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Watson Brabham 9
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
11 Brasilien 1968Brasilien Emerson Fittipaldi Copersucar 8
12 Brasilien 1968Brasilien Carlos Pace Brabham 6
13 DeutschlandDeutschland Hans-Joachim Stuck Brabham 4
14 SchwedenSchweden Ronnie Peterson Tyrrell 4
15 ItalienItalien Vittorio Brambilla Surtees 3
16 AustralienAustralien Alan Jones Shadow 3
17 SchweizSchweiz Clay Regazzoni Ensign 1
18 ItalienItalien Renzo Zorzi Shadow 1
19 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jarier Penske 1

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 ItalienItalien Ferrari 56
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus 47
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren 34
04 KanadaKanada Wolf 32
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brabham 19
06 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tyrrell 14
Pos. Konstrukteur Punkte
07 FrankreichFrankreich Ligier 10
08 Brasilien 1968Brasilien Copersucar 8
09 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Shadow 4
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Surtees 3
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ensign 1
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Penske 1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Training“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 4. Juli 2012)
  2. „Bericht“ (abgerufen am 4. Juli 2012)
  3. „WM-Stände“ (Motorsportarchiv.de; abgerufen am 4. Juli 2012)

Weblinks[Bearbeiten]