LG Olympia Dortmund

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Das Stadion Rote Erde - die Wettkampfstätte der LG Olympia Dortmund
Die Helmut-Körnig-Halle

Die LG Olympia Dortmund gehört zu den erfolgreichsten Leichtathletikgemeinschaften in Deutschland.

Sie entstand 1988 durch den Zusammschluss der LAV co op Dortmund und dem OSC Thier und besteht derzeit aus neun Dortmunder Leichtathletikvereinen. Trainingsstätte der LGO ist das Stadion Rote Erde an der Strobelallee. Dort werden auch einige Wettkämpfe ausgetragen. Darunter waren in den letzten Jahren auch einige Westfälische und Deutsche Meisterschaften. Für das Wintertraining steht zudem die benachbarte Helmut-Körnig-Halle zur Verfügung. Hier werden ebenfalls im Jahr einige Wettkämpfe veranstaltet, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen. Zudem finden hier alljährlich im Januar die Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen, sowie der Jugend B statt.

Aktuell gehören der LG Olympia Dortmund folgende Vereine an: TSC Eintracht Dortmund, TV Einigkeit Barop, LAC Dortmund, PTSV Dortmund, OSC Hörde, TuS Westfalia Hombruch, DJK Ewaldi Aplerbeck, TB Marterloh und die Dortmunder Turngemeinde.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Für die LG Olympia Dortmund waren in der jüngeren Vergangenheit einige Athleten international erfolgreich. So errang Frank Busemann bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta die Silbermedaille im Zehnkampf. Zudem wurde Karsten Kobs 1999 Weltmeister im Hammerwurf und Ingo Schultz wurde 2002 in München Europameister über 400 Meter. Ein Jahr zuvor hatte er bereits bei den Weltmeisterschaften überraschend die Silbermedaille gewinnen können. Im Nachhinein, nach Disqualifikation der US-Staffel, wurde den beiden für Dortmund startenden Gabi und Birgit Rockmeier zusammen mit der Wattenscheiderin Melanie Paschke und der Mainzerin Marion Wagner der Weltmeistertitel für 2001 in der Staffel zuerkannt.

Bei den Deutschen Meisterschaften gewann die Staffel der LG Olympia Dortmund in den Jahren von 1994 bis 2004 elfmal in Folge den Titel in der 4-mal-100-Meter-Staffel der Damen. An diesen Meistertiteln waren Läuferinnen wie Silke-Beate Knoll, Andrea Philipp, Gabi und Birgit Rockmeier und Sina Schielke beteiligt. Von 1990 bis 1995 gewann die LG Olympia Dortmund den Deutschen Meistertitel in der 4-mal-400-Meter-Staffel der Damen. Neben Silke-Beate Knoll war hier auch Helga Arendt beteiligt.

Sina Schielke wurde 1999 Junioren-Europameisterin über 100 Meter, 200 Meter und die 4-mal-100-Meter-Staffel.

Am 21. Februar 1999 stellte die Staffel der LG Olympia Dortmund mit 1:32,55 min in der Besetzung Esther Möller, Gabi und Birgit Rockmeier und Andrea Philipp in Karlsruhe einen Hallen-Weltrekord im 4-mal-200-Meter-Staffellauf auf.

Weblinks[Bearbeiten]