4-mal-100-Meter-Staffel

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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka: Athleten verschiedener Nationen bei der Übergabe des Staffelstabes

Der 4-mal-100-Meter-Staffellauf (englisch 4 × 100 metres relay) ist ein olympischer Wettbewerb der Leichtathletik, bei dem vier Läufer (die Stafette) nacheinander jeweils 100 Meter, also zusammen eine ganzen Stadionrunde zurücklegen. Der Wechsel zwischen den Läufern erfolgt durch Übergabe eines Staffelstabes.

Bei den Männern erzielen die schnellsten Staffeln eine Zeit unter 37 Sekunden (Weltrekord: 36,84 s, Stand 11. August 2012; das entspricht 10,86 m/s oder 39,09 km/h).

Bei den Frauen erzielen die schnellsten Staffeln eine Zeit von 42 Sekunden und weniger (Weltrekord: 40,82 s, Stand 10. August 2012; das entspricht 9,80 m/s oder 35,28 km/h).

Diese Geschwindigkeiten sind erheblich höher als im Einzelrennen über 100 Meter – bedingt durch den „fliegenden“ Wechsel: Der Läufer, der jeweils den Stab übernimmt, startet schon, bevor ihn der übergebende Läufer erreicht hat und übernimmt den Stab im Laufen.

Der erste Läufer startet im Tiefstart von Startblöcken, die Startlinien der einzelnen Bahnen sind zum Ausgleich der Kurvenlänge versetzt. Die Läufer dürfen die Bahnen nicht verlassen. Der Wechselraum zur Stabübergabe beginnt 10 Meter vor und endet 10 Meter hinter dem Ende des jeweiligen 100-Meter-Abschnittes. Der übernehmende Läufer darf jedoch in einem zusätzlichen "Beschleunigungsraum" Geschwindigkeit aufnehmen, der 10 Meter vor dem eigentlichen Wechselraum beginnt. Entscheidend für die Einhaltung des Wechselraumes ist die erste Berührung durch den übernehmenden Läufer.

Der Staffelstab ist 28 bis 30 Zentimeter lang, hat einen Umfang von 12 bis 13 Zentimetern (etwa 4 Zentimeter Durchmesser) und wiegt mindestens 50 Gramm. Es ist ein Rohr aus Metall oder anderem geeigneten Material. Wenn ein Läufer den Stab verliert, darf nur er ihn wieder aufheben. Falls nötig, darf er dazu seine Bahn verlassen; er muss aber so auf die Bahn zurückkehren, dass er seine Laufstrecke auf diese Weise nicht verkürzt. Die Einzelheiten zum Ablauf von Staffel-Wettkämpfen sind in Regel 170 der technischen Vorschriften des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF festgelegt (siehe Weblinks).

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Staffelläufe von Leichtathleten gab es nach dem Vorbild von Wettbewerben von Feuerwehrleuten um 1880 oder 1890 in den USA, die jeweils 300 Meter liefen und einen Wimpel übergaben. Der Wimpel wurde später durch einen Holzstab von einem Fuß Länge (30,48 cm) ersetzt.

In Deutschland gab es ab 1895/96 Staffelläufe über 5 mal 100 Meter und 4 mal 100 Meter, anfangs noch ohne fliegenden Wechsel (bis 1922) und mit Übergabe durch Handschlag. Die Einführung des fliegenden Wechsels wurde im Februar 1912 beschlossen. Erstmals ins Programm der Deutschen Meisterschaften kam die 4-mal-100-Meter-Staffel am 23./24. August 1919.

Den ersten inoffiziellen Weltrekord stellte eine deutsche Staffel vom SC Nordwest Berlin im Jahr 1896 mit einer Zeit von 48,2 s, auf. Der erste inoffizielle Weltrekord mit registrierten Staffelteilnehmern wurde am 14. Juli 1901 durch die Läufer Lindemann, Graßmann, Kutscher und Frank vom Akademischen SC Berlin aufgestellt. Offizielle deutsche Rekorde wurden erst ab 1921 registriert. Der Lauf musste dazu in Deutschland stattgefunden haben, weshalb auch der von der deutschen Staffel im olympischen Vorlauf 1912 in Stockholm erzielte erste offizielle Weltrekord zunächst nicht als deutscher Rekord geführt wurde.

Im englischsprachigen Raum waren auch Staffelläufe über 4 mal 110 Yards (4 mal 100,548 Meter = 402,336 Meter) üblich. Bis 1970 wurde die Strecke bei den Commonwealth-Spielen gelaufen.

Der erste registrierte Rekord der deutschen Frauen ist die Zeit von 56,4 s, am 25. Mai 1918 vom TSV 1860 München (Läuferinnen: Kießling, Krom, Rädler, Rodder) erzielt. Bereits bei der erstmaligen Teilnahme von Frauen an den Deutschen Meisterschaften, am 14./15. August 1920, gehörte die 4-mal-100-Meter-Staffel zum Wettkampfprogramm (zusammen mit 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen).

Bei den Olympischen Spielen 1908 wurde zunächst die Olympische Staffel ins Programm genommen, bei der 2 mal 200 Meter und je einmal 400 und 800 Meter zu laufen waren. Die bis in die Gegenwart üblichen Streckenlängen, 4 mal 100 Meter und 4 mal 400 Meter wurden bei den Olympischen Spielen 1912 eingeführt. Dort liefen im Finale nur drei Mannschaften, von denen die deutsche Mannschaft disqualifiziert und deshalb keine Bronzemedaille vergeben wurde.

Die moderne Wechseltechnik, bei welcher der Laufende nicht den Stab in die andere Hand wechselt, geht auf einen Trainer namens Boers von Eintracht Frankfurt zurück. Seine Staffel lief am 10. Juni 1928 in Halle einen Weltrekord, nach welchem der Begriff Frankfurter Wechsel geprägt wurde. Beim fliegenden Wechsel musste zunächst bis 1963 der übernehmende Läufer von der jeweiligen Ziellinie des übergebenden Läufers starten. Seit 1963 darf er zwanzig Meter davor loslaufen.

Meilensteine[Bearbeiten]

Männer:

Frauen:

Erfolgreichste Mannschaften[Bearbeiten]

Männer:

Frauen:

  • Olympische Spiele:
  • Weltmeisterschaften:
    • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten gewannen dreimal.
    • Bei den Weltmeisterschaften 1983 gewann die Staffel der Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR.
    • Der Weltmeistertitel 2001 wurde nach Disqualifikation der Staffel der Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA der zweitplatzierten DeutschlandDeutschland deutschen Staffel zugesprochen.

Technik und Taktik[Bearbeiten]

In der Regel bewegt der übernehmende Läufer beim Anlaufen die Arme und streckt erst auf Zuruf des übergebenden Läufers, ca. zwei bis drei Meter vor der Übergabe, den Arm nach hinten. Der Arm wird mit abgespreiztem Daumen so gerade und parallel zum Boden wie möglich nach hinten gestreckt, der Stab wird von oben in die Hand gelegt.

Es sind drei Arten des Stabwechsels möglich:

  • Außenwechsel: Der übergebende Läufer trägt den Stab in der linken Hand, läuft an der Außenseite der Bahn an den übernehmenden Läufer heran; dieser übernimmt den Stab mit der rechten Hand. Vorteilhaft insbesondere für Anfänger ist dabei, dass der übernehmende Läufer – sofern er Rechtshänder ist – die geschicktere rechte Hand benutzen kann.
  • Innenwechsel: wie Außenwechsel, nur seitenverkehrt. Vorteil ist die ökonomische Raumausnutzung beim ersten und dritten Wechsel, allerdings muss der Ablaufende bis zur Stabannahme an der Außenseite der Bahn laufen.

Beim Außen- und beim Innenwechsel muss der Stab nach der Übernahme sofort in die andere Hand genommen werden mit dem Risiko, dass der Läufer das gelegentlich vergisst, was bei der Übergabe zu einer erheblichen Störung des Ablaufs und zu Geschwindigkeitsverlust führt.

  • Frankfurter Wechsel: Der Stab wird vom Läufer während seines Laufabschnittes nicht in die andere Hand genommen, so dass sich eine Kombination aus Außen- und Innenwechsel ergibt. Das ermöglicht die bestmögliche Raumausnutzung. Da der Stab nicht in die andere Hand gewechselt wird, verkürzt sich der Platz zum Zufassen bei jedem Wechsel, was häufig zum Stabverlust führt.

Die Laufstrecken sind für die vier Läufer unterschiedlich, abhängig davon, wie der Ablaufraum (20 Meter vor der Wechsellinie) und der Wechselraum (10 Meter vor bis 10 Meter hinter der Wechsellinie) ausgenutzt werden. Es ergeben sich folgende Laufstrecken und Besonderheiten:

  • 1. Läufer: 90 bis 110 Meter, Tiefstart, Kurvenlauf
  • 2. Läufer: 110 bis 130 Meter, Hochstart, überwiegend gerade Strecke
  • 3. Läufer: 110 bis 130 Meter, Hochstart, Kurvenlauf
  • 4. Läufer: 120 Meter, Hochstart, überwiegend gerade Strecke

Daraus ergeben sich für die Verteilung der vier Läufer folgende Gesichtspunkte:

  • Die Läufer mit den besten Einzelzeiten haben Vorteile auf den langen Strecken.
  • Kleine Läufer haben Vorteile in den Kurven, weil geringere Zentrifugalkräfte wirken als bei größeren.
  • Läufer mit schwacher Wechseltechnik haben Vorteile als erster oder vierter Läufer, da sie nur an einem Stabwechsel beteiligt sind.
  • Der Läufer mit dem besten Startvermögen eignet sich als erster Läufer, der Läufer mit der größten Willenskraft als Schlussläufer.

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Bemerkungen zur Tabelle:

  • y: Zeit wurde in einem 4-mal-110-Yards-Lauf (insgesamt 402,34 Meter) erzielt (hier angegeben, sofern sie schneller war als der folgende 4-mal-100-Meter-Weltrekord)
  • In Klammern: Automatisch gestoppte Zeiten
Zeit (s) Staffel Datum Ort
42,3 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutschland 8. Juli 1912 Stockholm
Otto Röhr, Erwin Kern, Max Herrmann, Richard Rau
42 1/5 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 22. August 1920 Antwerpen
Charlie Paddock, Jackson Scholz, Loren Murchison, Morris Kirksey
42,0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 12. Juli 1924 Paris
Harold Abrahams, Walter Rangeley, Lancelot Royle, William Nichol
42,0 NiederlandeNiederlande Niederlande 12. Juli 1924 Paris
Jaap Boot, Harry Broos, Jan de Vries, Marinus van den Berge
41,0 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 13. Juli 1924 Paris
Francis Hussey, Louis Clarke, Loren Murchison, Alfred LeConey
41,0 y Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Newark AC) 4. Juli 1927 Lincoln
Chester Bowman, John Currie, James Pappas, Henry Cummings
41,0 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (Eintracht Frankfurt) 10. Juli 1928 Halle
Ernst Geerling, Friedrich-Wilhelm Wichmann, Adolf Metzner, Hans Salz
41,0 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5. August 1928 Amsterdam
Frank Wykoff, James Quzinn, Charles Borah, Henry Russell
40,8 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland 2. September 1928 Berlin
Arthur Jonath, Richard Corts, Hubert Houben, Helmut Körnig
40,8 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (SC Charlottenburg) 22. Juli 1929 Breslau
Helmut Körnig, Wilhelm Grosser, Heinz Alex Natan, Hermann Schlöske
40,8 y Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (University of Southern California) 9. Mai 1931 Fresno
Roy Delby, Milton Maurer, Maurice Guyer, Frank Wykoff
40,6 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland 14. Juni 1932 Kassel
Helmut Körnig, Georg Lammers, Erich Borchmeyer, Arthur Jonath
40,0
(40,10)
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7. September 1932 Los Angeles
Robert Kiesel, Emmett Toppino, Hector Dyer, Frank Wykoff
39,8 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9. September 1936 Berlin
Jesse Owens, Ralph Metcalfe, Foy Draper, Frank Wykoff
39,5
(39,60)
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1. Dezember 1956 Melbourne
Ira Murchison, Leamon King, Thane Baker, Bobby Morrow
39,5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 29. August 1958 Köln
Manfred Steinbach, Martin Lauer, Heinz Fütterer, Manfred Germar
39,5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 7. September 1960 Rom
Bernd Cullmann, Armin Hary, Walter Mahlendorf, Martin Lauer
39,5 Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 8. September 1960 Rom
Bernd Cullmann, Armin Hary, Walter Mahlendorf, Martin Lauer
39,1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 15. Juni 1961 Moskau
Hayes Jones, Frank Budd, Charles Frazier, Paul Drayton
39,0
(39,06)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 21. Oktober 1964 Tokio
Paul Drayton, Gerry Ashworth, Richard Stebbins, Bob Hayes
38,6 y Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (University of Southern California) 17. Juni 1967 Provo
Earl McCullouch, Fred Kuller, O. J. Simpson, Lennox Miller (JAM)
38,6
(38,65)
JamaikaJamaika Jamaika 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Erroll Stewart, Michael Fray, Clifton Forbes, Lennox Miller
38,3
(38,39)
JamaikaJamaika Jamaika 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Erroll Stewart, Michael Fray, Clifton Forbes, Lennox Miller
38,2
(38,24)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Charles Greene, Mel Pender, Ronnie Ray Smith, Jim Hines
38,2
(38,19)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 10. September 1972 München
Larry Black, Robert Taylor, Gerald Tinker, Eddie Hart
38,03 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3. Oktober 1977 Düsseldorf
William Collins, Steve Riddick, Cliff Wiley, Steve Williams
37,86 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 10. August 1983 Helsinki
Emmit King, Willie Gault, Calvin Smith, Carl Lewis
37,83 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11. August 1984 Los Angeles
Sam Graddy, Ron Brown, Calvin Smith, Carl Lewis
37,79 FrankreichFrankreich Frankreich 1. September 1990 Split
Max Morinière, Daniel Sangouma, Jean-Charles Trouabal, Bruno Marie-Rose
37,67 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7. August 1991 Zürich
Michael Marsh, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Carl Lewis
37,50 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1. September 1991 Tokio
Andre Cason, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Carl Lewis
37,40 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 8. August 1992 Barcelona
Michael Marsh, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Carl Lewis
37,40 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 21. Oktober 1993 Stuttgart
Jon Drummond, Andre Cason, Dennis Mitchell, Leroy Burrell
37,10 JamaikaJamaika Jamaika 22. August 2008 Peking
Nesta Carter, Michael Frater, Usain Bolt, Asafa Powell
37,04 JamaikaJamaika Jamaika 4. September 2011 Daegu
Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake, Usain Bolt
36,84 JamaikaJamaika Jamaika 11. August 2012 London
Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake, Usain Bolt

Frauen[Bearbeiten]

Die frühesten Bestzeiten für 4-mal-100-Meter-Läufe der Frauen wurden in Finnland vor dem Ersten Weltkrieg erfasst. Später, bis 1921, führten deutsche Staffeln die Bestenlisten an, bei den 4-mal-110-Yards-Strecken waren es US-amerikanische und britische Staffeln. Die letzten dieser inoffiziellen Weltbestleistungen:

In der 4-mal-100-Meter-Staffel verzeichnet die Leichtathletik-Geschichte die einzigen Fälle, in denen Staffeln in gleicher Besetzung drei Weltrekorde gelangen: Der TSV 1860 München lief mit Rosa Kellner, Luise Holzer, Agathe Karrer, Lisa Gelius am 15. Juli 1928, 21. Juli 1929 und 20. Juli 1930 Weltrekorde. Die DDR-Auswahl mit Romy Müller (damals Schneider), Bärbel Eckert (später Bärbel Wöckel), Ingrid Auerswald und Marlies Göhr stellte am 9. und 13. Juli sowie am 1. August 1980 drei Weltrekorde in Folge auf.

Der Australierin Shirley Strickland gelangen Weltrekorde mit 4-mal-100-Meter-Staffeln in dem außergewöhnlich großen Abstand von rund viereinhalb Jahren (27. Juli 1952, zweimal am 1. Dezember 1956).

Über einen noch längeren Zeitraum wiederholten zwei DDR-Sportlerinnen Weltrekorde: Marlies Göhr steht erstmals am 29. Mai 1976 in der Statistik und lief ihren letzten Staffel-Weltrekord mehr als neun Jahre später, am 6. Oktober 1985. Eine sechs Jahre lange Weltrekord-Karriere verzeichnet Ingrid Auerswald (1979 bis 1985).

Bemerkungen zur Tabelle:

  • y: Zeit wurde in einem 4-mal-110-Yards-Lauf (insgesamt 402,34 Meter) erzielt (hier angegeben, sofern sie schneller war als der folgende 4-mal-100-Meter-Weltrekord)
  • A: Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt
  • *: von der Frauensportorganisation FSFI anerkannter Weltrekord, vor Beginn der Registrierung von Frauen-Weltrekorden durch die IAAF
  • In Klammern: Automatisch gestoppte Zeiten
Zeit (s) Staffel Datum Ort
53,8 y * Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Leonia High School) 1922 Oaksmere
(unbekannt)
53 1/5 * Tschechoslowakei 1920Tschechoslowakei Tschechoslowakei 21. Mai 1922 Paris
Marie Mejzliková I, Marie Bakovská, Marie Jirásková I, Marie Mejzliková II
51 2/5 *
(51 4/5 y)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 20. August 1922 Paris
Mary Lines, Daisy Leach, Gwendoline Porter, Nora Callebout
51,0 y * Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten (George School) 1924 Georgetown
Starks, Kennedy, Foots, Vaughan (Vornamen unbekannt)
50 2/5 * Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (Berliner Sport-Club) 11. Juli 1926 Köln
Lilli Henoch, Charlotte Köhler, Gerda Pöting, Cläre Voss
49 4/5 y * Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 29. August 1926 Göteborg
Doris Scoular, Florence Haynes, Eileen Edwards, Rose Thompson
50,0 * Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (Viktoria Magdeburg) 7. August 1927 Breslau
Anneliese Jacke, Hellmann, Rose Drieling, Ilse Drieling
50,0 * FrankreichFrankreich Frankreich (Linnets Saint-Maur) 15. Juli 1928 Paris
Georgette Gagneux, Lucienne Velu, Simone Varnier, Marguerite Radideau
49 4/5 * Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (TSV 1860 München) 15. Juli 1928 Berlin
Rosa Kellner, Luise Holzer, Agathe Karrer, Lisa Gelius
48 2/5 * Kanada 1921Kanada Kanada 4. August 1928 Amsterdam
Fanny Rosenfeld, Etle Smith, Florence Bell, Myrtle Cook
49,0 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (Eintracht Frankfurt) 30. Juni 1929 Mannheim
Ottilie Fleischer, Detta Lorenz, Emmy Haux, Köhler
49,0 * Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (TSV 1860 München) 21. Juli 1929 Frankfurt am Main
Rosa Kellner, Luise Holzer, Agathe Karrer, Lisa Gelius
48,8 * Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland (TSV 1860 München) 20. Juli 1930 Nürnberg
Rosa Kellner, Luise Holzer, Agathe Karrer, Lisa Gelius
46,9 * Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7. August 1932 Los Angeles
Mary Carew, Evelyn Furtsch, Anette Rogers, Wilhelmina von Bremen
46,5 * Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutschland 21. Juni 1936 Köln
Emmy Albus, Käthe Krauß, Marie Dollinger, Grete Winkels
46,4 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutschland 8. August 1936 Berlin
Emmy Albus, Käthe Krauß, Marie Dollinger, Ilse Dörffeldt
46,1
(46,23)
AustralienAustralien Australien 27. Juli 1952 Helsinki
Shirley Strickland, Verna Johnston, Winsome Cripps, Marjorie Jackson
45,9
(46,14)
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27. Juli 1952 Helsinki
Mae Faggs, Barbara Jones, Janet Moreau, Catherine Hardy
45,9
(46,18)
Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 27. Juli 1952 Helsinki
Ursula Knab, Maria Sander, Helga Klein, Marga Petersen
45,6 Sowjetunion 1923Sowjetunion Sowjetunion 20. September 1953 Budapest
Wera Kalaschnikowa, Sinaida Safronowa, Nadeschda Chnykina (Dwalischwili), Irina Turowa
45,6 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 11. September 1955 Moskau
Lidija Polinitschenko, Galina Winogradowa, Sinaida Safronowa, Marija Itkina
45,2 Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 27. Juli 1956 Kiew
Wera Krepkina, Galina Winogradowa, Sinaida Safronowa, Marija Itkina
45,2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 29. Juli 1956 Rostock
Gisela Henning, Christa Stubnick, Gisela Köhler, Barbara Mayer
45,1 Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Gesamtdeutsche Mannschaft 30. September 1956 Dresden
Erika Fisch, Christa Stubnick, Gisela Köhler, Barbara Mayer
44,9
(45,00)
AustralienAustralien Australien 1. Dezember 1956 Melbourne
Shirley Strickland, Norma Croker, Fleur Mellor, Betty Cuthbert
44,9
(45,07)
Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Gesamtdeutsche Mannschaft 1. Dezember 1956 Melbourne
Maria Sander, Christa Stubnick, Gisela Köhler, Barbara Mayer
44,5
(44,65)
AustralienAustralien Australien 1. Dezember 1956 Melbourne
Shirley Strickland, Norma Croker, Fleur Mellor, Betty Cuthbert
44,4
(44,51)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7. September 1960 Rom
Martha Hudson, Lucinda Williams, Barbara Jones, Wilma Rudolph
44,3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 15. Juli 1961 Moskau
Willye White, Ernestine Pollards, Vivianne Brown, Wilma Rudolph
43,9
(43,92)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 21. Oktober 1964 Tokio
Willye White, Wyomia Tyus, Marilyn White, Edith McGuire
43,9 A Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 16. August 1968 Leninakan
Lilija Tkatschenko, Galina Bucharina, Wera Popkowa, Ljudmila Samotjosowa
43,6 A Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion 27. September 1968 Mexiko-Stadt
Ljudmila Scharkowa, Galina Bucharina, Wera Popkowa, Ljudmila Samotjosowa
43,4
(43,50) A
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Barbara Ferrell, Margaret Bailes, Mildrette Netter, Wyomia Tyus
43,4
(43,49) A
NiederlandeNiederlande Niederlande 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Wilhelmina van den Berg, Mieke Sterk, Truus Hennipman, Corrie Bakker
42,8
(42,88) A
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
Barbara Ferrell, Margaret Bailes, Mildrette Netter, Wyomia Tyus
42,8
(42,81)
Deutschland BRBR Deutschland BR Deutschland 10. September 1972 München
Christiane Krause, Ingrid Mickler, Annegret Richter, Heide Rosendahl
42,6 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1. September 1973 Potsdam
Petra Kandarr, Renate Stecher, Christina Heinich, Doris Maletzki
42,6 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 24. August 1974 Berlin
Doris Maletzki, Renate Stecher, Christina Heinich, Bärbel Eckert
42,51 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 8. September 1974 Rom
Doris Maletzki, Christina Heinich, Bärbel Eckert, Renate Stecher
42,50 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 29. Mai 1976 Karl-Marx-Stadt
Carla Bodendorf, Marlies Göhr, Martina Blos, Renate Stecher
42,27 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 19. August 1978 Potsdam
Monika Hamann, Marlies Göhr (Oelsner), Carla Bodendorf, Johanna Klier
42,10 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 10. Mai 1979 Karl-Marx-Stadt
Marita Koch, Ingrid Auerswald, Romy Schneider, Marlies Göhr
42,09 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 9. Juli 1980 Berlin
Ingrid Auerswald, Romy Schneider, Marlies Göhr, Christina Brehmer
41,85 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 13. Juli 1980 Potsdam
Göhr, Ingrid Auerswald, Bärbel Wöckel, Romy Müller (Schneider)
41,60 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1. August 1980 Moskau
Marlies Göhr, Romy Müller, Ingrid Auerswald, Bärbel Eckert
41,53 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 31. Juli 1983 Berlin
Silke Gladisch, Marlies Göhr, Marita Koch, Ingrid Auerswald
41,37 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 6. Oktober 1985 Canberra
Silke Gladisch, Sabine Günther, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr
40,82 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 10. August 2012 London
Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight, Carmelita Jeter

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Staffeln, die 38,05 Sekunden oder schneller liefen. Bis zu einer Zeit von 37,90 Sekunden sind auch Ergebnisse der gleichen Mannschaftsbezeichnung genannt, sofern in unterschiedlicher Besetzung gelaufen wurde.

Letzte Veränderung: 17. August 2014

  1. 36,84 s JamaikaJamaika Jamaika (Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake, Usain Bolt), London, 11. August 2012
  2. 37,04 s JamaikaJamaika Jamaika (Nesta Carter, Yohan Blake, Michael Frater, Usain Bolt), Daegu, 4. September 2011
  3. 37,04 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Trell Kimmons, Justin Gatlin, Tyson Gay, Ryan Bailey), London, 11. August 2012
  4. 37,10 s JamaikaJamaika Jamaika (Nesta Carter, Michael Frater, Usain Bolt, Asafa Powell), Peking, 22. August 2008
  5. 37,32 s JamaikaJamaika Jamaika (Steve Mullings, Michael Frater, Usain Bolt, Asafa Powell), Berlin, 22. August 2009
  6. 37,38 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jeff Demps, Darvis Patton, Trell Kimmons, Justin Gatlin), London, 10. August 2012
  7. 37,39 s JamaikaJamaika Jamaika (Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake, Kemar Baily-Cole), London, 10. August 2012
  8. 37,40 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Michael Marsh, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Carl Lewis), Barcelona, 8. August 1992
  9. 37,40 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Andre Cason, Dennis Mitchell, Leroy Burrell), Stuttgart, 21. August 1993
  10. 37,45 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Trell Kimmons, Wallace Spearmon, Tyson Gay, Mike Rodgers), Zürich, 19. August 2010
  11. 37,46 s Racers Track Club (Daniel Bailey, Yohan Blake, Mario Forsythe, Usain Bolt), London, 25. Juli 2009
  12. 37,50 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Andre Cason, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Carl Lewis), Tokio, 1. September 1991
  13. 37,59 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Tim Montgomery, Brian Lewis, Maurice Greene), Sevilla, 29. August 1999
  14. 37,59 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Kaaron Conwright, Wallace Spearmon, Tyson Gay, Jason Smoots), Athen, 16. September 2006
  15. 37,61 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Bernard Williams, Brian Lewis, Maurice Greene), Sydney, 30. September 2000
  16. 37,62 s Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago (Darrel Brown, Marc Burns, Emmanuel Callander, Richard Thompson) 22. August 2009
  17. 37,65 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Bernard Williams, Curtis Johnson, Maurice Greene), Berlin, 1. September 2000
  18. 37,69 s KanadaKanada Kanada (Robert Esmie, Glenroy Gilbert, Bruny Surin, Donovan Bailey), Atlanta, 3. August 1995
  19. 37,73 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (Jason Gardener, Darren Campbell, Marlon Devonish, Dwain Chambers), Sevilla, 29. August 1999
  20. 37,73 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Terrence Trammell, Mike Rodgers, Darvis Patton, Wallace Spearmon), Zürich, 28. August 2009
  21. 37,75 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Andre Cason, Leroy Burrell, Dennis Mitchell, Michael Marsh), Tokio, 31. August 1991
  22. 37,76 s JamaikaJamaika Jamaika (Mario Forsythe, Michael Frater, Steve Mullings, Yohan Blake), Zürich, 19. August 2010
  23. 37,77 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (Colin Jackson, Tony Jarrett, John Regis, Linford Christie), Stuttgart, 22. August 1993
  24. 37,77 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Bernard Williams, Darvis Patton, Maurice Greene), Berlin, 10. August 2003
  25. 37,78 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Darvis Patton, Wallace Spearmon, Tyson Gay, Leroy Dixon), Ōsaka, 1. September 2007
  26. 37,79 s FrankreichFrankreich Frankreich (Max Morinière, Daniel Sangouma, Jean-Charles Trouabal, Bruno Marie-Rose), Split, 1. September 1990
  27. 37,79 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Santa Monica Track Club), (Michael Marsh, Leroy Burrell, Floyd Heard, Carl Lewis), Monaco, 3. August 1991
  28. 37,79 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Michael Marsh, Leroy Burrell, Floyd Heard, Carl Lewis), Walnut, 17. April 1994
  29. 37,79 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Trell Kimmons, Justin Gatlin, Maurice Mitchell, Travis Padgett), Daegu, 4. September 2011
  30. 37,80 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Rodney Martin, Travis Padgett, Shawn Crawford, Darvis Patton), London, 26. Juli 2008
  31. 37,82 s World All-Stars (Jon Drummond, Tony Jarrett, John Regis, Dennis Mitchell), Walnut, 17. April 1994
  32. 37,82 s JamaikaJamaika Jamaika (Racers Track Club), (Jon Drummond, Tony Jarrett, John Regis, Dennis Mitchell), Kinston, 14. April 2012
  33. 37,83 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Sam Graddy, Ron Brown, Calvin Smith, Carl Lewis), Los Angeles, 11. August 1984
  34. 37,83 s KanadaKanada Kanada (Robert Esmie, Glenroy Gilbert, Bruny Surin, Atlee Mahorn), Stuttgart, 22. August 1993
  35. 37,85 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten, United States Red (Terrence Trammell, Mike Rodgers, Shawn Crawford, Darvis Patton), Cottbus, 8. August 2009
  36. 37,86 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Emmit King, Willie Gault, Calvin Smith, Carl Lewis), Helsinki, 10. August 1983
  37. 37,88 s Hudson Smith International (Jon Drummond, Bernard Williams, Joshua J. Johnson, Maurice Greene), Austin 7. April 2001
  38. 37,89 s JamaikaJamaika Jamaika (Marvin Anderson, Usain Bolt, Nesta Carter, Asafa Powell), Ōsaka, 1. September 2007
  39. 37,90 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Lee McRae, Lee McNeill, Harvey Glance, Carl Lewis), Rom, 6. September 1987
  40. 37,90 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Jon Drummond, Tim Harden, Dennis Mitchell, Maurice Greene), Uniondale, 22. Juli 1998
  41. 37,90 s BrasilienBrasilien Brasilien (Vicente de Lima, Édson Ribeiro, André da Silva, Claudinei da Silva), Sydney, 30. September 2000
  42. 37,90 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (Christian Malcolm, Craig Pickering, Marlon Devonish, Mark Lewis-Francis), Ōsaka, 1. September 2007
  43. 37,90 s JamaikaJamaika Jamaika (Mario Forsythe, Yohan Blake, Marvin Anderson, Usain Bolt), Philadelphia, 21. Juli 2011
  44. 37,90 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Trell Kimmons, Mike Rodgers, Justin Gatlin, Walter Dix), Lignano, 19. Juli 2011
  45. 37,92 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (United States Blue), (Walter Dix, Travis Padgett, Shawn Crawford, Darvis Patton), Philadelphia, 25. April 2009
  46. 37,93 s Hudson Smith International (Jon Drummond, Bernard Williams, Ato Boldon, Maurice Greene[1]), London, 22. Juli 2001
  47. 37,93 s Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich (James Ellington, Harry Aikines-Aryeetey, Richard Kilty, Adam Gemili), Zürich, 17. August 2014
  48. 37,94 s NigeriaNigeria Nigeria (Osmond Ezinwa, Olapade Adeniken, Francis Obikwelu, Davidson Ezinwa), Athen, 9. August 1997
  49. 38,00 s KubaKuba Kuba (Andrés Simón, Joel Lamela, Joel Isasi, Jorge Aguilera), Barcelona, 8. August 1992
  50. 38,02 s SowjetunionSowjetunion Sowjetunion (Alexander Jewgenjew, Wiktor Bryshin, Wladimir Murawjow, Wladimir Krylow), Rom, 6. September 1987
  51. 38,02 s DeutschlandDeutschland Deutschland (Julian Reus, Tobias Unger, Alexander Kosenkow, Lucas Jakubczyk), Weinheim, 27. Juli 2012
  52. 38,03 s JapanJapan Japan (Naoki Tsukahara, Shingo Suetsugu, Shinji Takahira, Nobuharu Asahara), Ōsaka, 1. September 2007
  53. 38,04 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Texas Christian University) (Bryan Howard, Jarmiene Holloway, Syan Williams, Percival Spencer), Amherst, 5. Juni 1998

Frauen[Bearbeiten]

Alle Staffeln, die 42,20 Sekunden oder schneller liefen. Mehrfachnennungen der gleichen Mannschaft, sofern in unterschiedlicher Besetzung oder Reihenfolge gelaufen wurde.
A: Lauf unter Höhenbedingungen
Letzte Veränderung: 18. August 2013

  1. 40,82 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight, Carmelita Jeter), London, 10. August 2012
  2. 41,29 s JamaikaJamaika Jamaika (Carrie Russell, Kerron Stewart, Schillonie Calvert, Shelly-Ann Fraser-Pryce), Moskau, 18. August 2013
  3. 41,37 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Sabine Rieger, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Canberra, 6. Oktober 1985
  4. 41,41 s JamaikaJamaika Jamaika (Shelly-Ann Fraser-Pryce, Sherone Simpson, Veronica Campbell-Brown, Kerron Stewart), London, 10. August 2012
  5. 41,47 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Chryste Gaines, Marion Jones, Inger Miller, Gail Devers), Athen, 9. August 1997
  6. 41,49 s RusslandRussland Russland (Olga Bogoslowskaja, Galina Maltschugina, Natalja Pomoschtschnikowa-Woronowa, Irina Priwalowa), Stuttgart, 22. August 1993
  7. 41,49 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Michelle Finn-Burrell, Gwen Torrence, Wendy Vereen, Gail Devers), Stuttgart, 22. August 1993
  8. 41,53 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Marita Koch, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Berlin, 31. Juli 1983
  9. 41,55 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Alice Brown, Diane Williams, Florence Griffith-Joyner, Pam Marshall), Berlin, 21. August 1987
  10. 41,56 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Bianca Knight, Allyson Felix, Marshevet Myers, Carmelita Jeter), Daegu, 4. September 2011
  11. 41,60 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Romy Müller, Bärbel Wöckel, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Moskau, 1. August 1980
  12. 41,61 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Alice Brown, Diane Williams, Chandra Cheeseborough, Evelyn Ashford), Colorado Springs, 3. Juli 1983
  13. 41,64 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Tianna Madison, Jeneba Tarmoh, Bianca Knight, Lauryn Williams), London, 9. August 2012
  14. 41,65 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Alice Brown, Jeanette Bolden, Chandra Cheeseborough, Evelyn Ashford), Los Angeles, 11. August 1984
  15. 41,67 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Angela Williams, Marion Jones, Lauryn Williams, LaTasha Colander), München, 8. August 2004
  16. 41,67 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (LaTasha Colander, Lauryn Williams, Marion Jones, Angela Williams), Athen, 26. August 2004
  17. 41,68 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Katrin Krabbe, Kerstin Behrendt, Sabine Rieger), Split, 1. September 1990
  18. 41,70 s JamaikaJamaika Jamaika (Shelly-Ann Fraser-Pryce, Kerron Stewart, Sherone Simpson, Veronica Campbell-Brown), Daegu, 4. September 2011
  19. 41,73 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Kerstin Behrendt, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Berlin, 13. September 1988
  20. 41,73 s JamaikaJamaika Jamaika (Tayna Lawrence, Sherone Simpson, Aleen Bailey, Veronica Campbell), Athen, 27. August 2004
  21. 41,78 s FrankreichFrankreich Frankreich (Patricia Girard, Muriel Hurtis-Houairi, Sylviane Félix, Christine Arron), Saint-Denis, 30. August 2003
  22. 41,78 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Angela Daigle-Bowen, Muna Lee, Me’Lisa Barber, Lauryn Williams), Helsinki, 13. August 2005
  23. 41,79 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Heike Drechsler, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Karl-Marx-Stadt, 20. Juni 1987
  24. 41,83 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Angela Williams, Chryste Gaines, Inger Miller, Torri Edwards), Saint-Denis, 30. August 2003
  25. 41,91 s DeutschlandDeutschland Deutschland (Grit Breuer, Katrin Krabbe, Sabine Richter, Heike Drechsler), Tokio, 31. August 1991
  26. 41,91 s Amerika-Auswahl (Tayna Lawrence, Juliet Campbell, Beverly McDonald, Debbie Ferguson-McKenzie), Madrid, 20. September 2002
  27. 41,92 s BahamasBahamas Bahamas (Savatheda Fynes, Chandra Sturrup, Pauline Davis-Thompson, Debbie Ferguson-McKenzie), Sevilla, 29. August 1999
  28. 41,94 s JamaikaJamaika Jamaika (Dahlia Duhaney, Juliet Cuthbert, Beverly McDonald, Merlene Ottey), Tokio, 1. September 1991
  29. 41,94 s JamaikaJamaika Jamaika (Michelle Freeman, Juliet Campbell, Nikole Mitchell, Merlene Ottey), Stuttgart, 22. August 1993
  30. 41,94 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Bianca Knight, Shalonda Solomon, Marshevet Myers, Alexandria Anderson), Daegu, 4. September 2011
  31. 41,95 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Cornelia Oschkenat, Kerstin Behrendt, Marlies Göhr), Rom, 6. September 1987
  32. 41,95 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Chryste Gaines, Gail Devers, Inger Miller, Gwen Torrence), Atlanta, 3. August 1996
  33. 41,96 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Alice Brown, Diane Williams, Florence Griffith-Joyner, Pam Marshall), Rom, 5. September 1987
  34. 41,98 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Lauryn Williams, Allyson Felix, Mikele Barber, Torri Edwards), Ōsaka, 1. September 2007
  35. 41,99 s JamaikaJamaika Jamaika (Danielle Browning, Sherone Simpson, Aleen Bailey, Veronica Campbell), Helsinki, 13. August 2005
  36. 42,00 s A Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Cheryl Taplin, Chryste Gaines, Inger Miller, Carlette Guidry-White), Johannesburg, 13. September 1998
  37. 42,01 s JamaikaJamaika Jamaika (Sheri-Ann Brooks, Kerron Stewart, Simone Facey, Veronica Campbell), Ōsaka, 1. September 2007
  38. 42,03 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Angela Williams, Chryste Gaines, Inger Miller, Lauryn Williams), Saint-Denis, 29. August 2003
  39. 42,04 s UkraineUkraine Ukraine (Olesja Powch, Chrystyna Stuj, Marija Rjemjen, Jelisaweta Bryshina), London, 10. August 2012
  40. 42,06 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Cheryl Taplin, Chryste Gaines, Angie Vaughn, Carlette Guidry-White), Uniondale, 22. Juli 1998
  41. 42,06 s FrankreichFrankreich Frankreich (Patricia Girard, Muriel Hurtis-Houairi, Katia Benth, Christine Arron), Sevilla, 29. August 1999
  42. 42,10 s JamaikaJamaika Jamaika (Beverly McDonald, Merlene Frazer, Juliet Cuthbert, Beverly Grant), Athen, 9. August 1997
  43. 42,12 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Celena Mondie-Milner, Carlette Guidry-White, Chryste Gaines, Gwen Torrence), Göteborg, 13. August 1995
  44. 42,12 s RusslandRussland Russland (Larissa Kruglowa, Irina Chabarowa, Julija Tabakowa, Olga Fjodorowa), Athen, 26. August 2004
  45. 42,13 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Namen unbekannt), Monaco, 18. August 2000
  46. 42,13 s JamaikaJamaika Jamaika (Tayna Lawrence, Veronica Campbell, Beverly McDonald, Merlene Ottey), Sydney, 30. September 2000
  47. 42,14 s BahamasBahamas Bahamas (Eldece Clarke-Lewis, Chandra Sturrup, Savatheda Fynes, Pauline Davis-Thompson), Atlanta, 3. August 1996
  48. 42,15 s JamaikaJamaika Jamaika (Aleen Bailey, Merlene Frazer, Beverly McDonald, Peta-Gaye Dowdie), Sevilla, 29. August 1999
  49. 42,15 s JamaikaJamaika Jamaika (Tayna Lawrence, Veronica Campbell, Beverly McDonald, Merlene Frazer), Sydney, 29. September 2000
  50. 42,19 s BahamasBahamas Bahamas (Eldece Clarke-Lewis, Savatheda Fynes, Debbie Ferguson-McKenzie, Pauline Davis-Thompson), Athen, 8. August 1997
  51. 42,19 s BahamasBahamas Bahamas (Savatheda Fynes, Chandra Sturrup, Debbie Ferguson-McKenzie, Pauline Davis-Thompson), Uniondale, 22. Juli 1998
  52. 42,20 s SowjetunionSowjetunion Sowjetunion (Natalja Kowtun, Galina Maltschugina, Jelena Winogradowa, Irina Priwalowa), Tokio, 1. September 1991
  53. 42,20 s Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten (Chryste Gaines, Torri Edwards, Nanceen Perry, Marion Jones), Sydney, 30. September 2000
  54. 42,20 s JamaikaJamaika Jamaika (Aleen Bailey, Beverly McDonald, Sherone Simpson, Tayna Lawrence), Athen, 26. August 2004
  • Deutscher Rekord: 41,37 s Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR (Silke Gladisch, Sabine Rieger, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr), Canberra, 6. Oktober 1985
  • Österreichischer Rekord: 44,63 s Nationalstaffel (Dagmar Hölbl, Sabine Tröger, Doris Auer, Karin Mayr), Linz, 4. Juli 1994
  • Schweizer Rekord: 42,94 s Nationalmannschaft (Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Ellen Sprunger, Lea Sprunger), Lausanne, 3. Juli 2014

Literatur[Bearbeiten]

  • Progression of World best performances and official IAAF World Records. 2003 Edition, Monaco, 2003, S. 131 ff. u. S. 289 ff. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. http://www.alltime-athletics.com/m4x100ok.htm