Uerdingen

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51.356.6531Koordinaten: 51° 21′ 0″ N, 6° 39′ 0″ O

Uerdingen
Stadt Krefeld
Wappen von Uerdingen
Höhe: 31 m
Einwohner: 18.661 (31. Dez. 2012)
Postleitzahl: 47829
Vorwahl: 02151
Uerdingen, Chempark

Uerdingen ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Krefeld. Vor 1929 war Uerdingen eine eigenständige Stadt, die seit 1255 das Stadtrecht besessen hatte.

Nach der Fusionierung der beiden Städte heißt das Konstrukt zunächst „Krefeld-Uerdingen am Rhein“, später fällt die Bezeichnung „Uerdingen am Rhein“ weg. Bis zur Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen im Jahre 1975 besitzt Uerdingen einen einmaligen Sonderstatus in Deutschland: Der ehemaligen Rheinstadt sind besondere Rechte eingeräumt, was sich heute noch im Krefelder Stadtwappen zeigt, dessen rechte Hälfte das Uerdinger Wappen darstellt. Trotz der Aberkennung der Stadtrechte sehen sich viele der 18.661 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2012) heute noch immer als Bürger einer unabhängigen Stadt.

Wichtigster Arbeitgeber Uerdingens und auch Krefelds ist der Bayer-Konzern, dessen zweitgrößtes Werk in Uerdingen steht, Lanxess (2004 wurden die meisten der Chemie- und ca. ein Drittel der Kunststoffaktivitäten aus der Bayer AG ausgegliedert), außerdem der Waggonbauer DUEWAG (heute Siemens Rail Systems). Bekannt ist Uerdingen neben dem Wacholderbrand „Uerdinger“ und dem Weinbrand „Dujardin“ besonders für seinen Fußballverein KFC Uerdingen 05, der als FC Bayer 05 Uerdingen von Mitte der 1970er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre große sportliche Erfolge (u.a. DFB-Pokalsieger 1985) feiert.

Geographie[Bearbeiten]

Uerdingen grenzt im Westen an die Stadtteile Bockum, Gartenstadt und Elfrath, im Nordwesten an Traar, im Norden an Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen, im Nordosten an Hohenbudberg bzw. Duisburg-Rheinhausen, im Osten an das auf der anderen Rheinseite gelegene Duisburg-Mündelheim sowie im Süden an Linn.

Geschichte[Bearbeiten]

Altertum und Frühmittelalter[Bearbeiten]

Im 1. Jahrhundert v. Chr. dringen die Römer unter Gaius Julius Caesar ins Rheinland vor. Funde in der Gegend um Hohenbudberg belegen ihre Anwesenheit auch auf dem Gebiet des heutigen Uerdingen. Die Herleitung des Ortsnamens von dem römischen Feldherrn Marcus Hordeonius Flaccus, der hier ein befestigtes Lager hat, liegt daher nahe, ist jedoch nicht bewiesen. Um das Jahr 400 n. Chr. ziehen sich die Römer zurück, und die Landnahme der Franken beginnt. Es ist davon auszugehen, dass bereits eine Ansiedlung in der Merowingerzeit besteht. Nach neuen geschichtlichen Erkenntnissen entwickelt sich das alte Uerdingen jedenfalls als Siedlung nicht weit vom Römerkastell Gelduba. 732/733 wird ein Hof in Hohenbudberg im Gellepgau dem Kloster Pfalzel (Trier) geschenkt.

In einem um das Jahr 900 angelegten Urbar des Reichsgutes Friemersheim wird „Urdingi“ für die Zeit 809 bis 814 erstmals erwähnt. Seither hat die Stadt verschiedene namentliche Bezeichnungen und Schreibweisen. Neben Urdingi sind dies u. a. Ordingen, Urdinge, Ürdingen und das heutige Uerdingen.

Hochmittelalter[Bearbeiten]

Im 12. Jahrhundert ist Uerdingen im Besitz des Erzstifts Köln. 1176 unterliegt die Gerichtsherrschaft der Vogtherrschaft Hohenbudberg. Im Jahre 1255 erhält Uerdingen (weit eher als Krefeld im Jahre 1373) durch den Erzbischof Konrad von Hochstaden die Stadtrechte. Nach einer Überschwemmungskatastrophe wird die Stadt in den Jahren von 1275 bis 1279 nach Westen verlegt und 1275 durch von Hochstadens Nachfolger, Siegfried von Westerburg, erneut zur Stadt erhoben. Dabei wird die Stadt entsprechend dem damaligen städtebaulichen Verständnis ähnlich einem Rechteck von Norden nach Süden angelegt und befestigt. Uerdingen ist neben Rheinberg viele Jahrzehnte die nördlichste kurkölnische Exklave und daher zollpolitisch äußerst bedeutend, so dass die Stadt im 14. Jahrhundert mit einer Stadtmauer befestigt wird. Die Seite zum Rhein wird mit einer imposanten Burg gesichert. Alt-Uerdingen ist damals zweimal so groß wie Alt-Linn und viermal so groß wie Alt-Krefeld. 1280 wird eine einschiffige Tuffsteinkapelle erbaut, mit der Uerdingen 1285 Pfarre wird.

1297 wird ein Amtmann von Liedberg und Uerdingen erwähnt, Ritter Rembodo von Budberg. Das Amt Uerdingen umfasst nun die Honschaften Verberg, Rath, Vennikel und Hohenbudberg. 1306–1307 existiert eine Zollliste mit etwa 20 Uerdinger Schiffen. 1314 wird das große Stadtsiegel erwähnt, 1317 ein Bürgermeister und 1333 die Stadtmauer.

Um 1380 wird das Hospital zum heiligen Michael durch Vermögensübertragung von Uerdinger Bürgern gegründet. Es dient bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Pflege von Kranken und Alten.

1381–1383 wird die katholische Kirche St. Peter an der Stelle der alten Kapelle ausgebaut. Für das Jahr 1399 ist ein Uerdinger Pfarrer bezeugt. Entgegen der für die Zeit typischen Heimsuchung der Städte durch die Pest wird Uerdingen davon nicht betroffen, weshalb die geistliche Obrigkeit aus Köln zeitweise nach Uerdingen kommt, um Schutz zu suchen.

1424 wird die Stadt an den Grafen von der Mark verpfändet und 1430 weiter an den Bischof von Münster in Westfalen. 1436 wird die Stadt wieder eingelöst und an Arnd von Brempt verpfändet. 1502 wird die Adelsfamilie Viermund-Neersen mit der Vogtei Uerdingen belehnt.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Berichte aus dem Jahr 1569 erwähnen 700 Kommunikanten und 185 Häuser innerhalb der Stadtmauern. 1576–1579 wird auch ein protestantischer Pfarrer erwähnt.

1583 findet eine Plünderung und Brandschatzung unter anderem des Pfarrhauses statt, 1584 gibt es einen Stadtbrand, während die Besatzungen der Stadt im Truchsessischen Krieg bzw. Kölnischen Krieg ständig wechseln. 1627 beschädigt ein Sturm die Kirche, 1631 wird eine Lateinschule errichtet, das Fabritianum.

1655 gab es ersten Postverkehr, 1658 eine schwere Überschwemmung. 1701–1715 durchziehen Truppen im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs die Stadt. 1740 herrscht schwerer Eisgang auf dem Rhein, im Februar 1784 ein historisches Hochwasser.

Mit dem Herbstfeldzug 1794 beginnt die Besatzungszeit durch die Soldaten der französischen Revolutionsarmee. In der Nacht vom 5. auf den 6. September 1795 setzen die Franzosen bei Uerdingen mit einem bereitgestellten Heer von 45000 Soldaten auf das rechte Rheinufer über und besiegen dabei die österreichischen Gegner. Bis 1802 kommt es zur vollständigen Eingliederung des Niederrheines in das französische Reich. Von 1798 bis 1804 wird Uerdingen französischer Kanton im Arrondissement Crefeld mit eigenem Maire (Bürgermeister). Der Kanton umfasst 20 Gemeinden der direkten Nachbarschaft. 1804 zieht Napoleon durch Uerdingen, das damals 1629 Einwohner hat. Dabei übernachtet er in einem Hotel (gegenüber Haus „Zur Krone“). 1814 marschieren bei den Befreiungskriegen gegen Napoleon I. die Kosaken ein. Ein Jahr später, 1815, beginnt die preußische Herrschaft. 1817 gibt es wieder eine schwere Hungersnot und Überschwemmung; auch 1819, 1824 und 1825 bringt der Rhein Überschwemmungen. Uerdingen hat 1825 bereits 2064 Einwohner.

Industrialisierung[Bearbeiten]

Seit jeher ist die Lage der Stadt direkt am Rhein wichtig für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Immerhin werden hier die so wichtigen Rohstoffe für das Hinterland umgeschlagen. Diese Lage soll sich auch bei der Industrialisierung und der weiteren Urbanisierung positiv auswirken. Im Jahre 1810 wird die Firma Dujardin u. Co. gegründet. 1832 werden die drei Herberzhäuser gebaut, die später zum Rathaus, zur Apotheke und zum Amtsgericht, wieder später Stadtbibliothek werden sollten. 1829 wird die Spedition Theodor Müncker gegründet, 1830 die Spedition Erlenwein. 1845 hat Uerdingen 2988 Einwohner. Die Ruhrort-Crefeld-Kreis Gladbacher Eisenbahngesellschaft verbindet Uerdingen ab Mitte Oktober 1849 mit Homberg (Duisburg) und Gladbach. Schon 1854 reicht diese Eisenbahnlinie von der belgischen Grenze über Aachen und auf der anderen Seite über das Trajekt Ruhrort–Homberg bis Oberhausen. Um 1854 werden erste feste Ufermauern am Rhein gebaut. Im August 1856 wird Uerdingen die Rheinische Städteordnung verliehen. In den Jahren zwischen 1830 und 1880 wird die Rheinstadt wiederholt von Pocken und Typhus heimgesucht.

Gleichwohl findet 1860 der erste belegbare Karnevalszug statt. 1862 wird die evangelische Michaelskirche eingeweiht, 1866 die Höhere Stadtschule (ab 1955 Fabritianum) und 1875 das St.-Joseph-Hospital, nachdem das Hospital zum hl. Michael(heute Klöske)bereits seit 1815 den gewachsenen Ansprüchen und Krankenzahlen nicht mehr gewachsen ist; Uerdingen hat nun 3210 Einwohner. Im Jahr 1869 wird die Freiwillige Feuerwehr Uerdingen gegründet. Bürgerschaft und Stadt erkennen die Notwendigkeit einer gut ausgerüsteten und organisierten Feuerwehr für die expandierende Rheinstadt und deren Wirtschaft. Bis 1877 werden die Stadttore abgerissen, zuletzt das Obertor mit der darin untergebrachten Schmiede Josef Dedens. Der Abriss des zu der Zeit bereits sehr verfallenen Stadttors nutzt insbesondere dem zunehmenden Verkehr von Fuhrwerken und Fahrzeugen der immer wichtiger werdenden Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt.

Im gleichen Jahr gründet Edmund ter Meer sein Werk Dr. E. ter Meer & Cie zur Herstellung von Teerfarben, das sich später zum heutigen Bayer-Werk entwickelt. Seit 1883 werden durch die Crefeld-Uerdinger Localbahn AG (Betreiber Stadt Crefeld) zahlreiche Dampfbahn-Verbindungen zwischen Uerdingen und Krefeld aufgenommen. 1898 wird durch die Uerdinger Casino-Gesellschaft die Waggonfabrik Uerdingen (heute Siemens AG) gegründet. Uerdingen erhält einen städtischen Schlachthof (Parkstraße). Weitere bedeutende Industrie- und Handelsbetriebe werden gegründet: die August Büttner-Werke (später Babcock BSH), Bleiwerk Gustav Röhr, Alberdingk & Boley (Öl), F. Holtz u. R. Willemsen (Speiseöl), Kathreiners Malzkaffee, Zuckerraffinerie Schwengers und Söhne, Zuckerraffinerie Lüps und Melcher. Ab 1924 vertreibt der Uerdinger Apotheker August Diedenhofen (Apotheke am Markt) seine selbst entwickelten "Trocken-Exspektorans" unter dem Markennamen Rheila-Hustenperlen.

Nach der Eingemeindung Linns zu Krefeld 1901 nimmt die Bedeutung des Uerdinger Rheinhafens zusehends ab, da nun die Waren für Krefeld und das Hinterland über den 1906 neu gebauten Krefelder Hafen umgeschlagen werden können.

Im Jahre 1905 wird der heutige große Friedhof an der Friedensstraße angelegt. Aufgrund der Expansion Uerdingens im Norden und zunehmender Industrialisierung wird der alte Friedhof geschlossen und entweiht. Ein Restteil mit alten Grabsteinen besteht heute noch auf der Duisburger Str. gegenüber dem Parkplatz der Siemens AG.

1905 wird der FC Uerdingen 05 gegründet – die Stadt hat inzwischen 7887 Einwohner. Mit Vollendung des Stadtbads (1907) und des Stadtparks (1910), der Stadtbücherei (1914) und der katholischen Kirche St. Heinrich (1915) werden der Reichtum und das neue Selbstbewusstsein der Stadt sichtbar. 1927 werden Hohenbudberg und der Hagschinkel (südl. Teil von Kaldenhausen) eingemeindet; 1929 hat Uerdingen bereits 14.500 Einwohner. 1929 werden die beiden Städte Crefeld und Uerdingen a. Rh. begleitet von Uerdinger Protestaktionen zur Gesamtstadt Krefeld-Uerdingen am Rhein fusioniert (Gesamtstadtvertrag). Dieses durch den Uerdinger Bürgermeister Warsch ausgehandelte Konstrukt der „Dachgemeinschaft“ ist bis heute im Deutschen Kommunalverwaltungsrecht einzigartig.

Drittes Reich[Bearbeiten]

1933–1936 wird die Uerdinger Rheinbrücke gebaut. Am 7. Juni 1936 wird die Brücke durch Rudolf Heß unter dem Namen „Adolf-Hitler-Brücke“ eingeweiht. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 (Reichspogromnacht) wird die Synagoge, ein 1841 errichtetes jüdisches Bethaus hinter der Bruchstraße, zerstört (Gedenktafel: Bruchstraße Nr. 2), wobei wegen der Brandgefahr die Gegenstände aus der Synagoge auf dem naheliegenden Marktplatz verbrannt werden.

1940 wird die Stadt „Krefeld-Uerdingen am Rhein“ umbenannt in „Krefeld“. Unter der Losung „Uerdingen muß Krefeld sein“ beginnt damit der Abbau unerwünschter dezentraler Strukturen.

Am 21. und 22. Juni 1943 kommt es zu einem verheerenden Luftangriff durch die alliierten Streitkräfte auf Krefeld. Uerdingen wird im Stadtkern nur teilweise durch Luftangriffe zerstört, da die Alliierten bei ihren Angriffen auf Rheinland und Ruhrgebiet die ehemalige eigenständige Rheinstadt kommunal nicht eindeutig zuordnen können. Angriffsschwerpunkt ist hingegen die Uerdinger Industrie. In Krefeld entwickelt sich die Idee, nach einem gewonnenen Krieg das völlig zerstörte Krefeld am Rhein neu zu errichten und Uerdingen dafür abzureißen. Am 22./23. August 1943 wird die St.-Peter-Kirche durch eine Brandbombe getroffen und das Kirchenschiff aufgrund unterlassener Brandbekämpfung von offizieller kommunaler Seite restlos zerstört. Die rechtliche Ahndung in der Nachkriegszeit der unter Vorwand unterlassenen Brandbekämpfung bleibt ohne Erfolg.

Zur Verteidigung der Uerdinger Rheinbrücke in den letzten Kriegswochen werden Fremdarbeiter der umliegenden Firmen eingesetzt. Viele lassen dabei ihr Leben. Am 4. März 1945 wird die Brücke aber vor den heranrückenden amerikanischen Truppen durch die Wehrmacht selbst gesprengt. Im März und April 1945 rücken amerikanische Truppen in Uerdingen ein. Ein Kindergarten an der Kastanienstraße, Nord-Uerdingen soll für die amerikanische Militärpolizei beschlagnahmt werden, was durch die damalige Leiterin Mechthild Siever verhindert werden kann.

Das Uerdinger Ehrendenkmal des Bildhauers Peter Stammen am Wallgarten (Kriegerdenkmal) für die Opfer beider Kriege verzichtet –untypisch für die Zeit seiner Errichtung (ca. 1930) – weitgehend auf militärische Symbole und stellt einen Sämann dar, der auf dem Acker vergangener Kriege eine friedvolle Zukunft sät.

Nachkriegszeit bis heute[Bearbeiten]

Aufgrund der völligen Zerstörung der Krefelder Innenstadt muss die Krefelder Bevölkerung durch die noch einzigen funktionsfähigen Wasserwerke in Uerdingen versorgt werden. Auf diesen misslichen Umstand bezieht sich auch eins der ersten Uerdinger Karnevalslieder 1951 mit dem Titel „Wenn Oeding will, mot Kriewel verdrüje“ („dröm lasst uns links und rechts net einfach so lieje“) von Karl Fischer.

Von 1948 bis 1950, weitestgehend nach den alten Plänen, wird die Krefeld-Uerdinger Rheinbrücke wieder aufgebaut.

Seit 1946 besitzt Uerdingen eine Sonderstellung innerhalb der Stadt Krefeld mit Bezirksbürgermeister, -vertretung und -verwaltung, womit die unrechtliche Gleichschaltung Uerdingens durch die Politik im Dritten Reich zumindest teilweise repariert werden soll. Die Struktur wird Vorbild für alle großen Städte in Deutschland. Erst 1975 wird durch die Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen die Sonderstellung Uerdingens aufgehoben.

1961 wird die Michaelskirche abgerissen und neugebaut. 1979 wird die Uerdinger Fußgängerzone eingeweiht. Im Zuge der notwendigen Umbauarbeiten werden zwei mittelalterliche Brunnen entdeckt. Zum 725-jährigen Jubiläum der Rheinstadt gibt es einige Feierlichkeiten. Höhepunkt ist der Blumenkorso im Sommer 1980. 2005 wird das 750. Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte in vielen Veranstaltungen und mit einem großen mittelalterlichen Fest gefeiert. 2007 findet man bei der Umgestaltung des Bereichs Obertor/Wallgarten die Grundmauern des 1877 abgerissenen Obertores. In der Pflasterung werden die Grundmauern für die Zukunft kenntlich gemacht.

2010 werden alle Gemeinden des Dekanats Krefeld Ost zu einer neu gegründeten Kirchengemeinde St. Nikolaus zusammengefasst; St. Peter wird Pfarrkirche.

Sprache[Bearbeiten]

In Uerdingen sprechen auch heute noch viele Einwohner „Oedingsch Platt“, einen lokalen Dialekt. Oedingsch ist nicht zu verwechseln mit dem Krieewelsch, dem Krefelder Dialekt. Begründet sind die beiden Dialekte in der unterschiedlichen historischen und hoheitlichen Entwicklung der beiden Städte, die zudem bis in die 1930er Jahre auch räumlich relativ voneinander getrennt sind. Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal ist z.B. Oedingsch: „ech han“, Kriewelsch: „ich häb“ für „ich habe“. Darüber hinaus gibt es im Oedingsch Platt eigene Entwicklungen wie z. B. das Ratsveedcher Platt, das überwiegend im Uerdinger Westen rund um den Lindenplatz gesprochen wird.

Ein bekanntes Lied in Uerdinger Dialekt ist „Oeding blievt Oeding (os Städtche am Rhien)“ von Andreas Otto Kickers. Es ist auch benannt als „Uerdinger Hymne“. Der Autor beschreibt das Leben und die Geschichte seiner Stadt und deren Bewohner. Zu fast allen Gelegenheiten singen die „Rhienstädter“ einen Teil dieses Liedes, pflegen und erhalten somit ein Stück weit ihr „Oedingsch Platt“.

Am nordöstlichen Stadtrand verläuft eine wichtige deutsche Sprachgrenze, die Uerdinger Linie (Ik-Ich-Linie).

Politik[Bearbeiten]

Klassizistisches Uerdinger Rathaus – heute sind dort das Bürgeramt, eine Apotheke und eine Filiale der Stadtbücherei untergebracht.

Allgemeines[Bearbeiten]

Die Wähler in Uerdingen waren nach dem Zweiten Weltkrieg überwiegend sozialdemokratisch geprägt. Bei den letzten beiden Kommunalwahlen erzielten allerdings die Christdemokraten die meisten Stimmen.

Bezirksvertretung[Bearbeiten]

Uerdingen macht den größten Teil der Bezirksvertretung Uerdingen aus. Zum Stadtbezirk Uerdingen gehören aber auch Teile des Stadtteils Linn (Rheinhafen) und der gesamte Stadtteil Gellep-Stratum. Außerdem sind die Grenzen der Stadtbezirke Ost und Uerdingen nicht deckungsgleich mit den Stadtteilgrenzen Uerdingens, Bockums, Gartenstadts und Traars. 2008 wurden wesentliche Teile von Uerdingen-West (u. a. Kampstraße und Löschenhofweg) dem Wahlkreis Bockum zugeschlagen, was zu heftigem Protest führte.

Die Bezirksvertretung Uerdingen seit 2009:

Gesamt (15 Sitze/100%)

Bezirksvorsteher: Elmar Jakubowski (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Balkon des Uerdinger Rathauses mit altem Uerdinger Stadtwappen

Blasonierung: „Quergeteilter Schild. Das obere Feld in Blau, das untere Feld in Rot. Darauf nebeneinander zwei goldene Schlüssel (Vierpassreite) mit nach oben zeigenden abgewandten Bärten“.

Die Stadtflagge ist blau und rot. Das Wappen ist erstmalig im Stadtsiegel von 1314 belegt. Die Schlüssel sind das Attribut des heiligen Petrus, der Schutzpatron der Stadt ist. Blau und Rot symbolisieren Himmel und Hölle. Obwohl die beiden Farben nach den Grundsätzen der Heraldik nicht zusammenfallen dürfen, ist das Uerdinger Wappen seit vielen Jahrhunderten farblich so belegt. Eine Anpassung des Wappens nach heraldischen Grundsätzen wird nie in Betracht gezogen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Industriegebiet erstreckt sich überwiegend auf den nördlichen Teil der Rheinstadt und wird dominiert von den großen chemischen Fabriken der Bayer AG, die hier Kunststoffe, Farbpigmente und chemische Vorprodukte herstellt. Seit Ende der 1990er Jahre wird die Bayer AG in Teilen ausgegliedert und an andere Eigner verkauft. Es entsteht der Chempark Krefeld-Uerdingen mit zahlreichen Firmen auf dem ehemaligen Bayergelände. Betreiber des Chemparks ist die Currenta mit Sitz in Leverkusen. Namhafte Unternehmen im Chempark sind Lanxess, Chemion, Trianel, Bayer Material Science. (Näheres siehe unter Krefeld: Wirtschaft).

Ein weiterer wichtiger Industriezweig ist der Fahrzeugbau. Die 1898 in Uerdingen gegründete Waggonfabrik Uerdingen, später Teil der DUEWAG, produziert hier u.a. den legendären Uerdinger Schienenbus. Heute gehört das Werk der Firma Siemens AG (Rail Systems) zu den modernsten Schienenfahrzeugproduktionsstätten in Europa. Hier werden ausschließlich Personenzüge gebaut. Das Werk in Uerdingen gilt als das Kompetenzzentrum für Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland (ICE). Im Standort Krefeld-Uerdingen werden Hochgeschwindigkeitszüge für die ganze Welt hergestellt.

Außerdem wird in Uerdingen seit dem frühen 19. Jahrhundert der bekannte Weinbrand Dujardin Imperial, Dujardin Fine und Melcher’s Rat hergestellt sowie der klare Wacholderschnaps Uerdinger.

Religion[Bearbeiten]

Marktplatz in Uerdingen mit der katholischen Pfarrkirche St. Peter

Die Bevölkerung Uerdingens ist mehrheitlich römisch-katholisch. Es gibt derzeit drei katholische Kirchen sowie eine katholische Kirche in Hohenbudberg und eine evangelische Kirche.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Sankt Peter, Pfarrkirche von St. Nikolaus (katholisch)
  • Sankt-Heinrich-Kirche (katholisch)
  • Sankt-Paul-Kirche (katholisch)
  • St.-Matthias-Kirche (katholisch)
  • Michaelskirche (evangelisch)

Zum 1. Januar 2010 fusionierten alle Gemeinden des ehemaligen Dekanats Krefeld Ost zur neuen Kirchengemeinde St. Nikolaus. St. Peter ist Pfarrkirche. Weitere Kirchen sind St. Andreas (Gellep-Stratum), St. Heinrich (Uerdingen), Mariä Himmelfahrt und St. Margaretha (Linn), St. Matthias (Hohenbudberg), St. Paul (Uerdingen) und St. Pius (Gartenstadt und Elfrath).

Bildung[Bearbeiten]

Das Angebot an Schulen ist umfangreich. Es gibt in diesem Stadtteil drei Grundschulen, eine Hauptschule, eine Realschule, zwei Gymnasien und eine Berufsschule. Weiter gibt es zwei Förderschulen.

Schulen[Bearbeiten]

Grundschulen:

  • Gemeinschaftsgrundschule Joseph-Görres-Straße
  • Heinrichschule, Gemeinschaftsgrundschule Körnerstraße
  • Katholische Grundschule Traarer Straße bzw. Edith-Stein-Grundschule

Hauptschulen:

  • Von-Ketteler-Schule

Förderschulen:

  • Schule am Uerdinger Rundweg (mit Förderschwerpunkt Lernen)

Gesamtschule:

  • Gesamtschule Uerdingen

Realschule:

  • Edmund-ter-Meer-Schule

Gymnasien:

Berufsschulen:

  • Berufskolleg Uerdingen

Sport[Bearbeiten]

Uerdingen bietet ein reichhaltiges Sportangebot. In den 1950er Jahren entscheidet sich Bayer AG, durch Übernahme alteingesessener Vereine, aber auch durch Neugründung, das soziale und sportliche Leben in Uerdingen zu fördern.

Dadurch ist die Dichte der Sportvereine hier sehr groß. Doch auch außerhalb der Werksvereine gibt es noch ein breites Angebot für die Bevölkerung.

Bekannte Sportvereine[Bearbeiten]

  • TV Uerdingen 1875 e.V.
  • KFC Uerdingen 05 (1905–1953: FC Uerdingen 05; 1953–1995: FC Bayer 05 Uerdingen)
  • SSF Aegir Uerdingen 07
  • VfB Uerdingen 1910 e.V.
  • TC Blau-Rot Uerdingen e.V.
  • Sportfreunde Uerdingen 1992 e.V.
  • SG 76 Uerdingen e.V.

Bayersportvereine

  • SC Bayer 05 Uerdingen (1905–1953: FC Uerdingen 05; 1953–1995: FC Bayer 05 Uerdingen)
  • Uerdinger Ruder-Club 1907 e.V.
  • SV Bayer Uerdingen 08
  • Schachclub 1923 e.V. Bayer Uerdingen
  • Ski-Klub Bayer Uerdingen
  • Angelsportverein Bayer 1957 Uerdingen e.V.
  • Reiterverein Bayer Uerdingen e.V.
  • Segelklub Bayer Uerdingen e.V.
  • Aeroclub Bayer Uerdingen e.V.

Freizeit[Bearbeiten]

Karneval[Bearbeiten]

Einen besonderen Stellenwert bei der Freizeitgestaltung nimmt in der Rheinstadt der Karneval ein („Oedingscher Fastelovend“). Seit Ende des 18. Jahrhunderts ist das närrische Treiben in der Rheinstadt nachgewiesen, wobei sich dies bis Mitte des 19. Jahrhunderts überwiegend auf die häuslichen Räumlichkeiten erstreckt. Erst danach entwickelt sich der Straßenkarneval, bei dem kostümierte und maskierte Gruppen umherziehen. Bereits 1837 zieht ein erster bescheidener Karnevalszug von Linn nach Uerdingen. Der erste nachgewiesene Rosenmontagszug in Uerdingen selbst findet 1860 statt. Danach finden die Karnevalsumzüge, teils mit jahrelangen Unterbrechungen, sehr unregelmäßig statt. Seit 1936 zieht er, nun am Sonntag vor Rosenmontag, unter der Organisation des dafür gegründeten Karnevalszug-Vereins. Seit 1937 hat Uerdingen ein Prinzenpaar. Die erste Karnevalsgesellschaft „Närrische Rheinbrücke“ wird 1860 gegründet. 1870 kommt als zweite Gesellschaft „Der närrische Reichstag“ hinzu. Im Jahr 1890 bestehen bereits zehn Karnevalsgesellschaften, von denen viele nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Lediglich die „Uerdinger Narrenzunft“ von 1896 führt bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 jährlich ihre Sitzungen durch, löst sich aber in Folge der Kriegswirren und Besatzung auf. Nach dem Ersten Weltkrieg werden zahlreiche Karnevalsgesellschaften gegründet, von denen heute noch ein großer Teil besteht. Unter dem Motto „Verröckt wie früher“ findet 1950 der erste Zug nach dem Krieg statt. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gründen sich einige neue Gesellschaften. Bis heute wird das Brauchtum Karneval von ungefähr zehn ortsansässigen Karnevalsvereinen gepflegt. Dabei werden von den Karnevalsvereinen unterjährig vielfache Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit angeboten.

Freizeitangebote[Bearbeiten]

Die Firma Bayer AG bietet neben den sportlichen Angeboten viele Möglichkeiten zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Dazu gehören u.a. Briefmarkenverein, Shanty-Chor, Arkordeon-Orchester, Laienspielgruppe, Sänger-Chor.

Seit über 70 Jahren gibt es in Uerdingen den DPSG-Pfadfinderstamm Ostgoten im GBV Kerschebüschken mit regelmäßigen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche.

Gartenbauvereine/Schrebergärten[Bearbeiten]

  • GBV „Kerschebüschken“, Alte Krefelder Straße
  • GBV „Hagschinkel“, Duisburger Straße
  • GBV Uerdingen Nord, Parkstraße
  • GBV Rheinbrücke, Mündelheimer Straße

Naherholungsgebiete[Bearbeiten]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Karneval: Karnevalsveranstaltungen im großen Zelt am Markt, Großer Sonntagszug,
  • Ostern: traditionelles Eierkippen im Brempter Hof,
  • Juni: Rheinstadtfest,
  • Juli: traditionelle Pantaleons-Kirmes (seit 200 Jahren) mit großem Abschlussfeuerwerk,
  • September: Herbstfest in Uerdinger City,
  • November: Martinsumzüge, Martinsmarkt,
  • November: Karnevalserwachen im Festzelt auf dem Marktplatz,
  • Dezember: traditioneller Besuch des Zinter Claas aus Venlo (NL) beim Weihnachtsmarkt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bürgermeister/Bezirksbürgermeister[Bearbeiten]

  • (* 25. September 1857; † 5. Oktober 1945) Heinrich Theißen
  • (* 6. Dezember 1895; † 27. Dezember 1965) Wilhelm Warsch
  • (* 22. Januar 1868; † 7. November 1951) Friedrich Aldehoff
  • (* 3. September 1894; † 14. Oktober 1982) Adolf Dembach
  • (* 10. Dezember 1906; † 20. April 1975) Grete Schmitz
  • Kurt Groten
  • (* 1926; † 29. Dezember 2010) Heinz Strater
  • (* 14. November 1941) Elmar Jakubowski

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • (* 1535; † 22. Juli 1600) Laurentius Fabritius, Weihbischof von Köln, im Dom beigesetzt
  • (* 1807; † 1890) Ludwig Holthausen, Maler, Gemälderestaurator
  • (* 12. Mai 1832; † 4. April 1894) Heinrich Mauritz, Unternehmer, Politiker
  • (* 10. November 1850; + 11. Februar 1929) Carl Wünnenberg, Maler, Künstler
  • (* 25. September 1857; † 5. Oktober 1945) Heinrich Theißen, Kaufmann, Beigeordneter
  • (* 2. September 1876; † 14. April 1876) Friedrich Wolters, Historiker, Lyriker, Übersetzer
  • (* 17. Januar 1877; † 1. Juli 1956) Margarethe Hahn-Böing, Schriftstellerin
  • (* 7. Oktober 1880; † 2. Mai 1945) Wilhelm Braun, Künstler, Bildhauer
  • (* 21. Juni 1883; † 29. August 1970) Franz Wilhelm Jerusalem, Deutscher Soziologe, Rechtswissenschaftler
  • (* 4. April 1884; † 21. Oktober 1967) Fritz ter Meer, Chemiker, Unternehmer
  • (* 10. Februar 1895; † 10. August 1937) Hans Gustav Röhr, Konstrukteur, Automobilhersteller
  • (* 22. Dezember 1896; † 1. August 1974) Fritz Schupp, Architekt
  • (* 14. August 1902; † 9. Februar 1960) Hermann Speelmans, Deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher
  • (* 16. März 1910; † Januar 1995) Erna Suhrborg, geb. Weidlich, Malerin, Künstlerin
  • (* 27. Januar 1912; † 16. Juli 2002) Werner Ross, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler
  • (* 25. April 1912; † 20. September 1990) Adolf Luther, Jurist, Künstler, Bildhauer
  • (* 7. November 1921; + 30. März 2014) Karl Engels , Heimatforscher, Politiker, Träger des Bundesverdienstkreuzes
  • (* 2. Juni 1933; † 24. Januar 2013) Hans Stemes Pfarrer in Würselen (Morsbach)
  • (* 23. Februar 1941) Manny van Ditz, Musiker, Jazztrompeter
  • (* 15. Januar 1949; † 1. Dezember 1998), Peter Terrid, Deutscher Science-Fiction-Schriftsteller (Perry Rhodan)
  • (* 19. Juli 1950) Emil Merks, Radsportler
  • (* 17. September 1952) Norbert Walter-Borjans, Finanzminister Nordrhein-Westfalens
  • (* 1953) Fritz Vorholz, Journalist, Redakteur DIE ZEIT
  • (* 21. November 1965) Otto Fricke, Rechtsanwalt, Politiker
  • (* 15. August 1963) Gregor Kathstede, Politiker, Oberbürgermeister d. Stadt Krefeld
  • (* 22. September 1992) Philip Hindes, Bahnradsportler, Olympiasieger im Teamsprint

Mit Uerdingen verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Der Fernsehfilm von Hermine Huntgeburth Teufelsbraten aus 2007 spielt in einem fiktiven Dorf am Niederrhein. Viele Außenaufnahmen werden dabei in der Nähe und mit Blick auf die Uerdinger Rheinbrücke gemacht. Ebenso werden zahlreiche Aufnahmen für den Duisburger Tatort mit Horst Schimanski gedreht. Auch im Film Das Wunder von Bern werden einige Aufnahmen in der Dujardin-Weinbrennerei gemacht.

2003 übernimmt die Vereinigung Schlaraffia Crefeldenesis das Klöske als Vereinslokal und sichert damit den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes. 2011 werden acht Orchideenzüchtungen lokal benannt. Es sind dies Uerdinger Ballkleid, Uerdinger Harmonie, Uerdinger Goldring, Uerdinger Flamenco, Uerdinger Polka, Uerdinger Pfirsichblüte, Uerdinger Rosenquarz und Uerdinger Rosenschale.

Literatur[Bearbeiten]

  • Uerdinger Heimatbund: Jahrbuch 2008, Heimatbund
  • Hans Voigt, Robert Haas, Carl Müller, Albert Steeger: 750 Jahre Stadtrechte Uerdingen, Schotte Uerdingen, 2006
  • Jörg Loke: Verfassung, Verwaltung und Gericht der Stadt Uerdingen am Rhein vom Hochmittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Rheinischen Geschichte. Salzburg, 2004
  • Franz Stollwerk: Kirchen- und Profangeschichte der Stadt Uerdingen, Verlag Stefan Kronsbein, 2004
  • Elisabeth Kremers: UERDINGEN wie es früher war, Wartberg Verlag, 2001
  • Paul Wietzorek: Erinnerungen an Uerdingen, Geiger-Verlag, 1997
  • Johannes Thomassen: Weder Samt noch Seide, Stadt Krefeld, 1992
  • Friedrich Lau: Geschichte der Stadt Uerdingen am Rhein, Steiger Verlag Moers, 1980
  • Elmar Jakubowski/Heinz Trebels: UERDINGEN so wie es war, Droste Verlag, 1977
  • Uerdinger Heimatbund: OS OEDING Sch, Verl. d. Uerd. Heimatb., 1955
  • Emil Feinendegen: Uerdingen und seine Geschichte, Verl. d. Uerd. Heimatb., 1955

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uerdingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Uerdinger Rheinbrücke nach Duisburg-Mündelheim – Ansicht von der Uerdinger Rheinpromenade
Zweigwerk der Bayer AG in Uerdingen – Ansicht von der Uerdinger Rheinpromenade
Zweigwerk der Bayer AG in Uerdingen – Ansicht von der Uerdinger Rheinbrücke
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