Offenbach an der Queich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Offenbach an der Queich
Offenbach an der Queich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Offenbach an der Queich hervorgehoben
49.1944444444448.1930555555556131Koordinaten: 49° 12′ N, 8° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Offenbach an der Queich
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 15,24 km²
Einwohner: 6144 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 403 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76877
Vorwahl: 06348
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 061
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Lerch-Ring 6
76877 Offenbach an der Queich
Webpräsenz: www.offenbach-queich.de
Ortsbürgermeister: Axel Wassyl
Lage der Ortsgemeinde Offenbach an der Queich im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Offenbach an der Queich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich, der sie auch angehört. Offenbach an der Queich ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Tal der Queich, 3 km östlich von Landau in der Pfalz.

Zu Offenbach an der Queich gehört auch der Wohnplatz Neumühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich wird Offenbach bereits im Jahre 784 erwähnt, als Warandus dem neu gegründeten Kloster Lorch an der Bergstraße aus seinen Gütern eine Schenkung machte.

Religion[Bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 46,6 Prozent der Einwohner katholisch und 31,2 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Offenbach besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FDP FWG OBL Gesamt
2014 7 8 5 2 22 Sitze
2009 6 7 2 5 2 22 Sitze
2004 6 8 2 6 22 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot ein schwebender silberner Pfahl, belegt mit einem goldenen Ring.“

Es wurde 1956 vom Mainzer Innenministerium genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1761.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf katholische Kirche

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Offenbach an der Queich

Museen[Bearbeiten]

  • Queichtalmuseum

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Behörden[Bearbeiten]

Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Offenbach an der Queich auch deren Verwaltung.

Verkehr[Bearbeiten]

Vom 1. Dezember 1898 bis 24. September 1983 hatte Offenbach einen Bahnhaltepunkt der Bahnstrecke Landau-Herxheim.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Franz Matt (1860–1929), Jurist und Politiker (BVP); Bayerischer Kultusminister sowie stellvertretender Ministerpräsident.
  • Hermann Platz (1880–1945), Romanist, Autor und Kulturphilosoph

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Offenbach an der Queich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 103 (PDF; 2,3 MB)
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3