Los Angeles Film Critics Association Awards/Beste Regie

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Preis der Los Angeles Film Critics Association: Beste Regie

Gewinner des Los Angeles Film Critics Association Awards in der Kategorie Beste Regie (Best Director). Die US-amerikanische Filmkritikervereinigung gibt als eine der ersten alljährlich Anfang Dezember ihre Auszeichnungen für die besten Filmproduktionen und Filmschaffenden des laufenden Kalenderjahres bekannt, die etwa einen Monat später, Anfang oder Mitte Januar, verliehen werden.

Am erfolgreichsten in dieser Kategorie waren die US-amerikanischen Filmregisseure Paul Thomas Anderson, David Lynch, Sidney Lumet und Steven Spielberg, die den Preis je zweimal gewinnen konnten. 14 Mal gelang es der Filmkritikervereinigung vorab den Oscar-Gewinner zu präsentieren, zuletzt 2013 geschehen mit der Preisvergabe an den Mexikaner Alfonso Cuarón (Gravity). Als bislang einzige Filmemacherinnen waren 1993 die Neuseeländerin Jane Campion (Das Piano) und 2009 die US-Amerikanerin Kathryn Bigelow (Tödliches Kommando – The Hurt Locker) erfolgreich.

Preisträger[Bearbeiten]

Anmerkungen: Seit 2004 wurden auch zweitplatzierte Regisseure von der LAFCA-Jury verlautbart.

Jahr Preisträger Film Deutscher Titel
1975 Sidney Lumet Dog Day Afternoon Hundstage
1976 Sidney Lumet Network Network
1977 Herbert Ross The Turning Point Am Wendepunkt
1978 Michael Cimino* The Deer Hunter Die durch die Hölle gehen
1979 Robert Benton* Kramer vs. Kramer Kramer gegen Kramer
1980 Roman Polański Tess Tess
1981 Warren Beatty* Reds Reds
1982 Steven Spielberg E.T. The Extra-Terrestrial E. T. – Der Außerirdische
1983 James L. Brooks* Terms of Endearment Zeit der Zärtlichkeit
1984 Miloš Forman* Amadeus Amadeus
1985 Terry Gilliam Brazil Brazil
1986 David Lynch Blue Velvet Blue Velvet
1987 John Boorman Hope & Glory Hope And Glory
1988 David Cronenberg Dead Ringers Die Unzertrennlichen
1989 Spike Lee Do the Right Thing Do the Right Thing
1990 Martin Scorsese Goodfellas Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
1991 Barry Levinson Bugsy Bugsy
1992 Clint Eastwood* Unforgiven Erbarmungslos
1993 Jane Campion The Piano Das Piano
1994 Quentin Tarantino Pulp Fiction Pulp Fiction
1995 Mike Figgis Leaving Las Vegas Leaving Las Vegas
1996 Mike Leigh Secrets & Lies Lügen und Geheimnisse
1997 Curtis Hanson L.A. Confidential L.A. Confidential
1998 Steven Spielberg* Saving Private Ryan Der Soldat James Ryan
1999 Sam Mendes* American Beauty American Beauty
2000 Steven Soderbergh* Erin Brockovich
Traffic
Erin Brockovich
Traffic – Macht des Kartells
2001 David Lynch Mulholland Dr. Mulholland Drive – Straße der Finsternis
2002 Pedro Almodóvar Hable con ella Sprich mit ihr
2003 Peter Jackson* The Lorf of the Rings: The Return of the King Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
2004[1] Alexander Payne Sideways Sideways
2005[2] Ang Lee* Brokeback Mountain Brokeback Mountain
2006[3] Paul Greengrass United 93 Flug 93
2007[4] Paul Thomas Anderson There Will Be Blood There Will Be Blood
2008[5] Danny Boyle* Slumdog Millionaire Slumdog Millionär
2009[6] Kathryn Bigelow* The Hurt Locker Tödliches Kommando – The Hurt Locker
2010 Olivier Assayas Carlos Carlos – Der Schakal
David Fincher The Social Network The Social Network
2011[7] Terrence Malick The Tree of Life The Tree of Life
2012[8] Paul Thomas Anderson The Master The Master
2013[9] Alfonso Cuarón* Gravity Gravity

* = Regisseure, die für ihren Film später den Oscar als Bester Regisseur des Jahres gewannen

Zweitplatzierte Regisseure[Bearbeiten]

  1. 2004 belegte Martin Scorsese für Aviator einen zweiten Platz
  2. 2005 belegte David Cronenberg für A History of Violence einen zweiten Platz
  3. 2006 belegte Clint Eastwood für Flags of Our Fathers und Letters from Iwo Jima einen zweiten Platz
  4. 2007 belegte Julian Schnabel für Schmetterling und Taucherglocke einen zweiten Platz
  5. 2008 belegte Christopher Nolan für The Dark Knight einen zweiten Platz
  6. 2009 belegte Michael Haneke für Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte einen zweiten Platz
  7. 2011 belegte Martin Scorsese für Hugo Cabret einen zweiten Platz
  8. 2012 belegte Kathryn Bigelow für Zero Dark Thirty einen zweiten Platz
  9. 2013 belegte Spike Jonze für Her einen zweiten Platz