Operation Atalanta

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Die Staaten des Horns von Afrika
Satellitenaufnahme der Region

Die EU NAVFOR Somalia – Operation Atalanta ist eine multinationale Mission der EU zum Schutz von humanitären Hilfslieferungen nach Somalia, der freien Seefahrt und zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias am Horn von Afrika im Golf von Aden und bezeichnet gleichzeitig einen gemischten multinationalen Marineverband (Flottille). Die Mission ist die erste Marineoperation der EU.

Die Abkürzung NAVFOR steht für Naval Forces (deutsch Seestreitkräfte). Der Operationsname Atalanta lehnt sich an die gleichnamige jungfräuliche Jägerin aus der griechischen Mythologie an.

Geschichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Küste vor Somalia gilt aufgrund der Bedrohung durch Piraten als eines der gefährlichsten Gewässer der Welt. Besonders im Golf von Aden, der eine zentrale Schifffahrtsroute vor allem für Öllieferungen aus dem Nahen Osten bildet, ist der Schutz der Handelsschiffe notwendig. 2008 kaperten Piraten aus Somalia mehr als 30 Schiffe.[1]

Aufstellung[Bearbeiten]

Im September 2008 wurde zunächst eine Zelle (European Union Naval Coordination Cell – EU NAVCO) eingerichtet, die den Auftrag hatte, im Rahmen der Resolution 1816 des UN-Sicherheitsrates den Schutz des Schiffsverkehrs vor der somalischen Küste zu koordinieren.[1]

Anfang November 2008 beschloss die Europäische Union im Rahmen der Mission EU NAVFOR Somalia (Operation Atalanta) mehrere Kriegsschiffe und Soldaten zur Bekämpfung der Piraterie vor die Küste Somalias zu entsenden und die bisherige NATO-Operation Allied Provider mit Schiffen der Standing NATO Maritime Group 2 abzulösen. Die EU-Operation übernahm die Aufgaben der EU NAVCO und begann am 8. Dezember 2008 mit französischen und britischen Schiffen. Sie war zunächst auf einen Zeitraum von zwölf Monaten begrenzt.[2]

Am 8. Dezember 2009 erfolgte eine Verlängerung bis 12. Dezember 2010. Am 7. Dezember 2010 wurde die Operation vom Rat der Europäischen Union um zwei weitere Jahre bis Dezember 2012 verlängert.[3]

Am 18. April 2012 beschloss das Bundeskabinett, das Einsatzgebiet der Operation um die Küstengebiete und inneren Küstengewässer Somalias zu erweitern. Deutsche Soldaten sollen künftig auch aus der Luft gegen logistische Einrichtungen der Piraten (z. B. Boote, Waffenlager) vorgehen dürfen. Erlaubt werden soll ein Einsatz bis zu max. zwei Kilometer vom Strand bis ins Landesinnere hinein. [4]

Verlauf der Operation[Bearbeiten]

Die Operation begann am 8. Dezember 2008, am 13. Dezember wurde eine erste Anfangsbefähigung (Initial Operational Capability) erreicht und der erste Einsatz erfolgte mit der Begleitung des Motorschiffes Semlow von Mombasa nach Mogadischu durch die britische Fregatte HMS Northumberland.[5]

Am 25. Dezember 2008 wehrten deutsche Soldaten einen Piratenangriff auf den ägyptischen Frachter Wabi al Arab ab. Die Kaperung konnte durch den Einsatz eines Bordhubschraubers der Fregatte Karlsruhe verhindert werden. Das Piratenboot wurde im weiteren Verlauf durch die Karlsruhe aufgebracht und die Angreifer entwaffnet, aber später freigelassen.[6][7]

Die französischen Soldaten der Fregatte Floréal brachten am 27. Januar 2009 zwei verdächtige Schiffe auf und nahmen deren Besatzung fest.[8]

Am 3. März 2009[9] konnten einige Piraten nach einem Angriff auf einen Frachter festgenommen werden. Beteiligt waren Hubschrauber der Fregatte Rheinland-Pfalz und des USS Monterey.

Nach Angaben der EU wurden in den ersten drei Märzwochen 2010 durch Einheiten von Atalanta und der NATO-Operation Ocean Shield insgesamt 15 Piratengruppen zerschlagen.[10]

Am 13. August 2011 übernahm Deutschland die Operationsführung, mit der Fregatte Bayern als Flaggschiff.[11] Die Deutsche Marine hat ihren Beitrag für die Zeit der deutschen Führung vergrößert und neben der Fregatte Köln auch Seefernaufklärer entsandt. Das deutsche Kommando endete am 6. Dezember 2011.[12]

Am 15. Mai 2012 wurden erstmals Einrichtungen von mutmaßlichen Seeräubern an der Küste Somalias aus der Luft beschossen, was in Übereinstimmung mit der somalischen Übergangsregierung geschah. Ausrüstung von Piraten sei zerstört worden, wobei kein Somalier zu Schaden gekommen sei und auch kein Soldat des EU-Einsatzes somalischen Boden betreten habe. Alle Kräfte seien nach Einsatzende sicher zu den EU-Kriegsschiffen zurückgekehrt.[13]

Auftrag[Bearbeiten]

Operationsziel[Bearbeiten]

Die spanische Fregatte Viktoria während der Begleitung eines Konvois durch den Golf von Aden

Der Hauptauftrag des Marineverbands ist der Schutz humanitärer Hilfslieferungen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen nach Somalia sowie der Schutz logistischer Seetransporte von AMISOM (African Union Mission in Somalia). Weitere Bestandteile des Auftrages sehen den Schutz der Handelsschifffahrt im Golf von Aden und die Bekämpfung jeglicher Piraterie, sowie die Mitwirkung bei der Überwachung der Fischerei vor der somalischen Küste vor.[3] Laut Beschluss des Rats der Europäischen Union vom 10. November 2008 ist die Mission zur Abwehr von Überfällen auf See zum Einsatz aller notwendigen Mittel befugt, um ihre Aufgabe durchzusetzen.[14] Auf einem informellen Treffen haben die EU-Verteidigungsminister am 24. Februar 2010 beschlossen, die Mission von Ende März an dahingehend auszuweiten, dass zum einen die Häfen, von denen aus Piraten operieren überwacht werden und zum anderen die Mutterschiffe der Piraten neutralisiert werden sollen.[15]

Das Politische und Sicherheitspolitische Komitee (PSK) der EU hat am 13. Mai 2011 als Reaktion auf die sich verschlechternde Lage eine Änderung des Operationsplans und neue Einsatzregeln für Atalanta beschlossen. Zu den neuen Maßnahmen gehören der verstärkte Einsatz von individuellen Schutzteams für Schiffe (Vessel Protection Detachments; VPD), das Vorhalten von Kräften und Fähigkeiten für Geiselbefreiungsoperationen, der Einsatz von Reizstoffen zur Auftragsdurchsetzung und das robustere Vorgehen gegen die Mutterschiffe der Piraten.

Rechtsgrundlage[Bearbeiten]

Die rechtliche Grundlage der Operation bilden das allgemeine Völkerrecht, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982, die Bestimmungen der Resolutionen 1814 (2008), 1816 (2008), 1838 (2008), 1846 (2008) und 1851 (2008) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UNSC), die Gemeinsame Aktion 2008/851/GASP des Rates der Europäischen Union vom 10. November 2008 und gegebenenfalls erforderliche multilaterale Vereinbarungen.

Organisation[Bearbeiten]

An der EU NAVFOR Somalia nehmen neben Schiffen mit Hubschraubern auch Aufklärungsflugzeuge sowie Bordschutzkräfte teil. Als logistische Basis wird hauptsächlich Dschibuti genutzt.

Beteiligte Nationen[Bearbeiten]

Derzeit beteiligen sich Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Spanien ständig an der Operation. Als erster Nicht-EU-Staat war von August 2009 bis Januar 2010 Norwegen mit einem Schiff im Einsatz. Darüber hinaus entsenden mehrere Staaten Personal in das OHQ in Northwood.[16]

Österreich beteiligt sich mit geschätzten 191.000 Euro, entsendet aber keine Truppen.[17]

Führung[Bearbeiten]

Das Operation Headquarters als Hauptquartier auf der militärstrategischen Ebene befindet sich in Northwood bei London. Dort wurde ein Sicherheitszentrum eingerichtet, das der Schifffahrt als Ansprechpartner dient.[18] Operation Commander ist ein britischer Konteradmiral oder Generalmajor:

ITS Etna, Flaggschiff der EU NAVFOR von Dezember 2009 bis April 2010
Nr. Land Dienstgrad Name Beginn der Berufung
1. Großbritannien Konteradmiral Philip Jones 8. November 2008[19]
2. Großbritannien Konteradmiral Peter Hudson 3. Juni 2009[20]
3. Großbritannien Generalmajor Buster Howes 14. Juni 2010[21]
4. Großbritannien Konteradmiral Duncan Potts 1. August 2011[22]
5. Großbritannien Konteradmiral Robert „Bob“ Tarrant 16. Januar 2013

Vor Ort wird der Verband durch den Force Commander geführt:

Nr. Land Dienstgrad Name Beginn der Berufung Flaggschiff
1. Griechenland Kapitän zur See Antonios Papaioannou 8. Dezember 2008 Fregatte F Psara (F 454)
2. Spanien Kapitän zur See Juan Garat Caramé 6. April 2009[23] Fregatte Numancia (F 83)
3. Niederlande Commodore Pieter Bindt 13. August 2009[20] Fregatte HNLMS Evertsen (F 805)
4. Italien Konteradmiral Giovanni Gumiero 13. Dezember 2009[24] Versorger Etna (A 5326)
5. Schweden Konteradmiral Jan Thörnqvist 14. April 2010[25] Patrouillenboot Carlskrona (P 04)[26]
6. Frankreich Konteradmiral Philippe Coindreau 14. August 2010[27] Zerstörer De Grasse (D 612)[28]
7. Spanien Konteradmiral Juan Rodriguez Garat 14. Dezember 2010[29] Versorger Patiño (A 14)
(bis 24. Januar 2011)[30]
8. Deutschland Flottillenadmiral Thomas Jugel 13. August 2011[31] Fregatte Bayern (F 217)
9. Spanien Konteradmiral Jorge Manso Revilla 6. Dezember 2011[32] Versorger Patiño (A 14)
10. Frankreich Konteradmiral Jean-Baptiste Dupuis 7. April 2012[33] Versorger Marne (A 630)
11. Italien Konteradmiral Enrico Credendino 6. August 2012[34] Landungsschiff San Giusto (L 9894)
12. Spanien Konteradmiral Pedro Ángel García de Paredes Pérez de Sevilla 6. Dezember 2012
13. Portugal Commodore Jorge Novo Palma 6. April 2013 Fregatte NRP Álvares Cabral (F331)
14. Niederlande Commodore Peter Lenselink 6. August 2013 Landungsschiff HNLMS Johan de Witt (L801)
15. Frankreich Konteradmiral Hervé Bléjean 2. Dezember 2013 Docklandungsschiff FS Siroco (L9012)
16. Deutschland Flottillenadmiral Jürgen zur Mühlen 6. April 2014 Fregatte Brandenburg (F215)
17. Italien Flottillenadmiral Guido Rando 6. August 2014 Zerstörer Andrea Doria (D 553)

Beitrag der Bundeswehr[Bearbeiten]

Mandat[Bearbeiten]

Eine deutsche Fregatte während der Operation Atalanta

Die deutsche Beteiligung erfolgte ab 22. Dezember 2008 durch Beschluss des Bundestags vom 19. Dezember 2008 mit 491 Ja-Stimmen (88 Prozent) von 558 abgegebenen Stimmen. Der Schwerpunkt des deutschen Beitrags liegt im „Schutz für die Schiffe des Welternährungsprogramms“, auch durch Einsatz „von bewaffneten Kräften an Bord dieser Schiffe, insbesondere wenn sie die Hoheitsgewässer Somalias durchqueren“. Darüber hinaus sollen die deutschen Kräfte „im Einzelfall und bei Bedarf […] zivilen Schiffen im Operationsgebiet“ Schutz gewähren und zur „Überwachung der Gebiete vor der Küste Somalias, einschließlich der somalischen“, sowie „zur Abschreckung, Verhütung und Beendigung von seeräuberischen Handlungen oder bewaffneten Raubüberfällen, die im Operationsgebiet begangen werden könnten“ beitragen.[35]

Die Aktivitäten der Bundeswehr im Rahmen von Atalanta umfassen seit Juni 2009 auch den Einsatz von Bordschutzkräften der Marine an Bord von Handelsschiffen. Zu deren Schutz werden jeweils zehn Soldaten für einen Zeitraum von einer Woche mit Waffen, Munition und eigener Verpflegung auf einem gefährdeten Schiff einquartiert, sofern die dafür erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen vorliegen.[36]

Der Beschluss des Bundestags schreibt für die Bundeswehr eine Personalobergrenze von 1400 Soldaten vor. Als Einsatzgebiet wurde nach einer Mandatserweiterung am 18. Juni 2009 das Seegebiet und der Luftraum bis zu 500 Seemeilen vor Somalia und seiner Nachbarländer, einschließlich der Seychellen, festgelegt.[37][38] Am 9. Dezember 2009 verlängerte das Bundeskabinett den Bundeswehreinsatz für ein weiteres Jahr bis zum 18. Dezember 2010.[39]

Am 18. April 2012 beschloss das Bundeskabinett, das Einsatzgebiet der Operation um die Küstengebiete und inneren Küstengewässer Somalias zu erweitern. Deutsche Soldaten sollen künftig auch aus der Luft gegen logistische Einrichtungen der Piraten (z. B. Boote, Waffenlager) vorgehen dürfen. Erlaubt werden soll ein Einsatz bis zu max. zwei Kilometer vom Strand bis ins Landesinnere hinein. Ein Bodeneinsatz deutscher Soldaten ist, mit Ausnahme von Rettungsmaßnahmen, nicht vorgesehen. Gleichzeitig soll das deutsche Mandat bis zum 31. Mai 2013 verlängert werden.[4] Diesen Entscheidungen stimmten 305 der 570 Bundestagsabgeordneten – die Mehrheit der schwarz-gelben Koalition – am 10. Mai 2012 zu. Die drei Oppositionsparteien SPD, Grüne und Die Linke versagten der neu definierten Mission ihre Zustimmung.[40]

Am 22. Mai 2014 stimmten 461 Abgeordnete für den Antrag der Bundesregierung (18/1282), 70 stimmten dagegen und 51 enthielten sich.[41]

Das Mandat wurde seither regelmäßig um ein Jahr verlängert und ist zurzeit bis zum 15. Mai 2015 befristet.[42][43]

Eingesetzte Kräfte[Bearbeiten]

Die deutsche Fregatte Karlsruhe

Die Deutsche Marine setzte als erstes Schiff die Fregatte Karlsruhe ein, die später durch verschiedene andere Fregatten abgelöst wurde[44][45][46].

Im Mai 2009 wurden zeitweilig drei Fregatten, zwei Versorgungsschiffe und ein Seefernaufklärer eingesetzt.[38] Im August 2010 kam der Betriebsstofftransporter Rhön dazu[47], der im Dezember 2010 wieder nach Wilhelmshaven zurückkehrte. Seit Ende Februar 2011 ist zusätzlich ein Seefernaufklärer P-3C ORION am Horn von Afrika im Einsatz.[48]

Seit 8. Oktober 2014 ist Deutschland mit der Fregatte Lübeck in der Operation Atalanta vertreten.[49]

Deutschland stellt zeitweise den Deputy Operation Commander im Hauptquartier in Northwood. In Dschibuti besteht eine Verbindungs- und Unterstützungsgruppe, die die deutschen Einheiten logistisch und administrativ unterstützt.

Kritik in Deutschland[Bearbeiten]

Kritiker der Mission merken an, dass die Mission nicht die gesellschaftlichen Ursachen der Piraterie angehe.[50] Zweifel gibt es auch darüber, ob die Grundrechtseingriffe gegenüber Tatverdächtigen hinreichend gesetzlich legitimiert sind.[51]

Im Zusammenhang mit der geplanten Ausweitung der Operation auf Küstengebiete Somalias kritisierte die Opposition das Mandat als ein „unkalkulierbares Abenteuer“. Unbeteiligte könnten gefährdet werden, gleichzeitig sei es für die Piraten einfach, ihre Infrastruktur weiter ins Landesinnere zu verlegen, außerhalb der Reichweite des Mandates. Befürworter sprachen dagegen davon, dass eine Ausweitung des Mandates das Geschäft der Piraten deutlich unbequemer machen würde.[52]

Sonstiges[Bearbeiten]

Alle zivilen und militärischen Schiffe können im Rahmen der Nothilfe bei einem Piratenüberfall Hilfe leisten. Außerhalb der explizit dafür vorgesehenen Operation Atalanta beteiligen sich verschiedene Nationen am Einsatz gegen die Piraterie in diesem Seegebiet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Operation Atalanta – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b EU-NAVCO presentation, 15 October 2008. European Council, archiviert vom Original am 23. Dezember 2008, abgerufen am 16. Januar 2015 (PPT, 3,21 MB, englisch, Einzelheiten).
  2. Britischer Admiral: Noch ungelöste Fragen über Umgang mit Piraten. In: EU.Info Deutschland. 9. Dezember 2008, abgerufen am 16. Januar 2015.
  3. a b Mission. EU NAVFOR Somalia, archiviert vom Original am 4. Juli 2011, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch, Operation ATALANTA).
  4. a b Ausrüstung somalischer Piraten am Strand zerstören. In: Informationen der Bundeswehr. Die Bundesregierung, 18. April 2012, archiviert vom Original am 1. Mai 2012, abgerufen am 16. Januar 2015.
  5. BRITISH WARSHIP COMPLETES 1st EU NAVAL MISSION. EU NAVFOR Somalia, 18. Dezember 2008, archiviert vom Original am 8. August 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF, 120 kb, englisch, Pressemitteilung).
  6. Presse- und Informationsstab BMVg: Deutsche Marine leistet Nothilfe bei Piratenangriff - 1. Fortschreibung: Piraten entwaffnet. In: Einsätze. Bundeswehr, 25. Dezember 2008, archiviert vom Original am 29. Dezember 2008, abgerufen am 16. Januar 2015.
  7. German frigate stops pirate attack. CNN, 25. Dezember 2008, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  8. Operation EU NAVFOR warship FLOREAL captures suspected pirates. Council of the European Union, 30. Januar 2009, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  9. Bundeswehr vereitelt Piraten-Überfall. In: Sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 16. Januar 2015.
  10. Iranian Dhow Released By Pirates. European Union, 18. März 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  11. Bundeswehr kommandiert jetzt Anti-Piraten-Einsatz. In: Berliner Morgenpost. 14. August 2011, abgerufen am 16. Januar 2015.
  12. Deutschland führt Mission „Atalanta“ am Horn von Afrika. In: Berliner Morgenpost. 14. August 2011, abgerufen am 16. Januar 2015.
  13. „Atalanta“-Mission: EU-Truppen beschießen erstmals Piratenlager an Somalias Küste. In: Spiegel online. 15. Mai 2012, abgerufen am 16. Januar 2015.
  14. COUNCIL JOINT ACTION 2008/851/CFSP of 10 November 2008. In: Official Journal of the European Union. 12. November 2008, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF, 56 kb, englisch).
  15. EU NAVFOR Somalia – OPERATION ATALANTA Expands Its Mission On Piracy. European Union, 26. Februar 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  16. Factsheet zur EU NAVFOR Somalia; Stand: August 2008 (PDF, 244 kB) (Memento vom 16. Januar 2015 im Webarchiv Archive.today)
  17. Anfragebeantwortung. In: 292/AB XXIV.GP. BM für europäische und internationale Angelegenheiten (Österreich), 22. Januar 2009, abgerufen am 16. Januar 2015.
  18. Piracy – The Menace at Sea. Maritime Security Centre – Horn of Africa, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  19. Zusammenfassung der Eröffnungsrede von Rear Admiral Jones anlässlich der Pressekonferenz zum Beginn der Operation Atalanta (Memento vom 16. Januar 2015 im Webarchiv Archive.today). Brüssel, 9. Dezember 2008 (englisch, PDF, 92 kb).
  20. a b Javier SOLANA, EU High Representative for the CFSP, congratulates Rear Admiral HUDSON on taking office as EU Operation Commander of Operation EU NAVFOR – ATALANTA. COUNCIL OF THE EUROPEAN UNION, 3. Juni 2009, archiviert vom Original am 8. August 2010, abgerufen am 20. Januar 2015 (PDF, englisch).
  21. New Operation Commander. In: Press Releases. EU NAVFOR Public Affairs Office, 14. Juni 2010, archiviert vom Original am 17. Juni 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  22. New Operation Commander. In: News, Press Releases and tagged EU NAVFOR. EU NAVFOR Public Affairs Office, 1. August 2011, archiviert vom Original am 11. Oktober 2011, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  23. CHANGE OF COMMAND AT FORCE HEADQUARTERS. EU NAVFOR - ATALANTA, 6. April 2009, archiviert vom Original am 8. August 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF, 1,32 MB, englisch).
  24. Italian Navy takes over lead of EU NAVFOR. EU NAVFOR Public Affairs Office, 13. Dezember 2009, archiviert vom Original am 16. August 2011, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSweden takes Command of EU NAVFOR Task Force off Somalia. EU NAVFOR Somalia, 14. April 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (englisch).
  26. HMS Carlskron. Försvarsmakten, archiviert vom Original am 22. August 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (schwedisch).
  27. Beschluss Atalanta/4/2010. In: Amtsblatt der Europäischen Union. DAS POLITISCHE UND SICHERHEITSPOLITISCHE KOMITEE, 19. Juli 2010, abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF).
  28. EU NAVFOR welcomes French Destroyer FS DE GRASSE. Pressemitteilung der EU NAVFOR Somalia vom 12. August 2010 (englisch, abgerufen am 14. August 2010)
  29. New EU Force Commander of EUNAVFOR Somalia - Operation Atalanta. European Union, 14. Dezember 2010, abgerufen am 19. Januar 2015 (englisch).
  30. EU NAVFOR thanks SPS PATIÑO after one and a half months of operation. EU NAVFOR Somalia, 24. Januar 2011, abgerufen am 19. Januar 2015 (englisch).
  31. dapd: Deutschland übernimmt „Atalanta“-Führung. The Epoch Times, 12. August 2011, abgerufen am 13. September 2011.
  32. EUNAVFOR Task Force 465 Change of Command Ceremony. EU NAVFOR Somali, 7. Dezember 2011, abgerufen am 19. Januar 2015 (englisch).
  33. Klaus Mommsen: Update Piraterie - Stand 14.April 2012. GlobalDefence.net, 17. April 2012, abgerufen am 19. Januar 2015 (In Kooperation mit „MarineForum - Zeitschrift für maritime Fragen“).
  34. Marina Militare: Antipirateria, la Marina Militare al vertice della Task Force dell'operazione Atalanta. Ministero della Difesa, 7. August 2012, abgerufen am 19. Januar 2015 (italienisch).
  35. Bundestagsdrucksache 16/11337. Deutscher Bundestag, 10. Dezember 2008, abgerufen am 19. Januar 2015 (PDF, 152 kB, Antrag der Bundesregierung zur Beteiligung deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation Atalanta).
  36. Bundeswehr schickt Kampfteams auf Handelsschiffe. In: Die Welt. 13. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2015.
  37. Bundestagsdrucksache 16/13187. Deutscher Bundestag, 27. Mai 2009, abgerufen am 19. Januar 2015 (PDF, 48 kB, Antrag der Bundesregierung zur Anpassung des Einsatzgebietes deutscher Kräfte im Rahmen der Operation Atalanta).
  38. a b Andreas Uhl: Atalanta: Bundestag stimmt für Ausweitung des Einsatzgebiets. In: Einsätze. Bundeswehr, 19. Juni 2009, archiviert vom Original am 22. Juni 2009, abgerufen am 19. Januar 2015.
  39. Drucksache 17/179. Deutscher Bundestag, 9. Dezember 2009, abgerufen am 19. Januar 2015 (PDF, Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation Atalanta zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias).
  40. Ulrich Schmid: Berlin weitet die Operation «Atalanta» aus. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. Mai 2012, abgerufen am 20. Januar 2015.
  41. Bundestag verlängert Einsatz gegen Piraten. In: Textarchiv. Deutscher Bundestag, 22. Mai 2014, abgerufen am 20. Januar 2015 (mit Video).
  42. ATALANTA (Horn von Afrika). Aktuelles Mandat. In: Auslandseinsätze der Bundeswehr. Deutscher Bundestag, 2014, abgerufen am 19. Januar 2015.
  43. Einsatzzahlen – Die Stärke der deutschen Einsatzkontingente. In: Einsätze. Bundeswehr, 16. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015 (Stand: 12. Januar 2015).
  44. Pressestelle Djibouti: Wachwechsel am Horn von Afrika. In: Im Einsatz. Bundeswehr, 28. Januar 2010, abgerufen am 20. Januar 2015.
  45. Fregatte „Schleswig-Holstein“ beteiligt sich an Anti-Piraterie-Mission „Atalanta“. In: Presseportal. Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Wilhelmshaven, 29. April 2010, abgerufen am 20. Januar 2015.
  46. Presse- und Informationszentrum Marine: Teilnehmende deutsche Einheiten. In: Marine – Einsätze und Manöver. Bundeswehr, 27. November 2014, abgerufen am 20. Januar 2015 (Operation Atalanta am Horn von Afrika).
  47. „Rhön“ beteiligt sich an Anti-Piraterie-Mission „Atalanta“. In: Presseportal. Presse- und Informationszentrum Marine, Außenstelle Wilhelmshaven, 22. Juli 2010, abgerufen am 20. Januar 2015.
  48. Frauke Wolfsturm: Seefernaufklärer folgt Fregatte Richtung Djibouti. In: Marine. Bundeswehr, 23. Februar 2011, archiviert vom Original am 22. Mai 2011, abgerufen am 20. Januar 2015.
  49. PAO Atalanta: Fregatte „Lübeck“ übernimmt am Horn von Afrika. In: Marine. Bundeswehr, 8. Oktober 2014, abgerufen am 20. Januar 2015.
  50. Claudia Haydt: Maritimes Säbelrasseln. AG Friedensforschung, abgerufen am 20. Januar 2015 (Zitiert aus: junge Welt, 5. Dezember 2008).
  51. Grundrechte auch im Ausland beachten. In: Aktuelle Themen. Deutscher Bundestag, 22. Dezember 2008, abgerufen am 20. Januar 2015 (Anhörung des Menschenrechtsausschusses zum Thema extraterritoriale Staatenpflichten am 17. Dezember 2008).
  52. Christian Thiels: Kabinett billigt Ausweitung der „Atalanta“-Mission. Bundeswehr soll Piraten auch am Strand jagen. In: tagesschau.de. 18. April 2012, archiviert vom Original am 20. April 2012, abgerufen am 20. Januar 2015 (Text, Audio und Video abrufbar).