Poiana Vadului

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Poiana Vadului
Feketevölgy
Poiana Vadului führt kein Wappen
Poiana Vadului (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 24′ N, 22° 53′ O46.39638888888922.880277777778734Koordinaten: 46° 23′ 47″ N, 22° 52′ 49″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 734 m
Fläche: 69,05 km²
Einwohner: 1.139 (2011)
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517545
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Poiana Vadului, Costești, Duduieni, Făgetu de Jos, Făgetu de Sus, Hănășești, Lupăiești, Morcănești, Păștești, Petelei, Stănești
Bürgermeister: Ilie Avram (PD-L)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 27
loc. Poiana Vadului, jud.Alba, RO–517545
Webpräsenz:

Poiana Vadului (veraltet Neagra oder Neagra de Sus; ungarisch Feketevölgy)[1] ist eine Gemeinde im Kreis Alba in Siebenbürgen, Rumänien.

Der Ort ist auch unter der ungarischen Bezeichnung Nyagra bekannt.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Lage von Poiana Vadului im Kreis Alba

Die Gemeinde Poiana Vadului, liegt im Nordwesten des Kreises Alba am Fluss Neagra, einem rechten Zufluss des Arieș. Mit ihren elf Dörfern und kleinen Weilern erstreckt sich die Gemeinde im Osten des Bihor-Gebirges und befindet sich etwa 24 Kilometer nordwestlich von Câmpeni (Topesdorf), von der Kreishauptstadt Alba Iulia (Karlsburg) ca. 65 Kilometer (Luftlinie) nordwestlich entfernt. Poiana Vadlului liegt umgeben von Wäldern im Zentrum des Apuseni-Gebirges im historischen Motzenland.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf als solches wurde erstmals 1909 unter der Bezeichnung Niagra offiziell aktenkundig.[3] Bis 1968 wurde der Ort unter der Bezeichnung Neagra aufgeführt.

Die Siedlung besteht jedoch schon weit länger. Nach Berichten von J. M. Ackner aus dem Jahre 1856, Chroniken von C. Goos und V. Christescu, wurde in der Region während der Römerzeit am Fluss Neagra Gold gewaschen. Auf dem Gebiet der Gemeinde, von den Einheimischen Vârful Stâna (ung. Esztena tetö) genannt, wurde 1914 nach Angaben von B. Orbán ein Hügelgrab gefunden.[4]

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Forstwirtschaft, die Holzverarbeitung und die Viehzucht.

Bevölkerung[Bearbeiten]

1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1.867 Einwohner; 1.861 davon waren Rumänen und sechs Roma. 1920 wurde mit 3.355 die größte Bevölkerungszahl – durchgängig Rumänen – registriert. Die höchste Anzahl der Ungarn (7) wurde 1890 und 1900, die der Roma (6) 1850 und 1956 ermittelt. Die Einwohnerzahl nahm ab 1920 ab; 2002 lebten in der Gemeinde noch 1.304 Menschen (alle Rumänen).[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wörterbuch der Ortschaften in Siebenbürgen
  2. Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 139
  3. http://www.sate-comune.ro/descriere_comuna.php?comuna=Poiana-Vadului (Version vom 13. April 2010 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt Poiana Vadului bei web.archive.org
  4. Institute Of Archaeology − Poiana Vadului, abgerufen am 18. April 2010 (rumänisch)
  5. Volkszählung, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008, S. 133 (ungarisch; PDF; 1,2 MB)