Thomas Hellriegel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thomas Hellriegel beim Trans Vorarlberg Triathlon in Bregenz, 2012

Thomas Hellriegel (* 14. Januar 1971 in Büchenau) ist ein Triathlet, mehrfacher Ironman-Sieger und der erste deutsche Sieger des Ironman Hawaii und damit Weltmeister auf der Triathlon-Langdistanz (1997). Er wird in der Bestenliste deutscher Triathleten auf der Ironman-Distanz geführt.

Werdegang[Bearbeiten]

Thomas Hellriegel wurde 1991 Militärweltmeister auf der Triathlon-Kurzdistanz. 1995 gewann er im Alter von 24 Jahren als bisher jüngster Athlet den Ironman Lanzarote und er wurde Triathlet des Jahres.

Nach zwei zweiten Plätzen 1995 und 1996 konnte Thomas Hellriegel 1997 den Ironman Hawaii und damit die Weltmeisterschaft auf der Langdistanz gewinnen. Seine besondere Stärke auf dem Rad hat ihm auf Hawaii den Spitznamen „Hell on wheels“ (Hölle auf Rädern) eingebracht. Thomas Hellriegel ist einer der erfolgreichsten deutschen Triathleten auf der Langdistanz. Bei elf Starts auf Hawaii war er sechs Mal bester deutscher Starter.

Er hat eine sehr große Konstanz bei seinen Auftritten über die letzten Jahre gezeigt, wobei er als erster Deutscher mit seinem Hawaiisieg (1997) aufwarten kann. Erst sieben Jahre später sollte der nächste Titel an einen Deutschen gehen (Normann Stadler, 2004). Weitere Siege konnte er bei seinen Ironman-Rennen auf Lanzarote (1995, 2003), Kanada (1996), Lake Placid (1999) und Neuseeland (2000) erreichen. Auf vielen Radstrecken, die er im Rahmen seiner Rennen befuhr, konnte er neue Streckenrekorde aufstellen.

Für seine sportlichen Erfolge wurde Thomas Hellriegel im März 2003 in Berlin gemeinsam mit Anja Dittmer und Rainer Müller-Hörner mit dem Silbernen Lorbeerblatt der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Thomas Hellriegel, Roth 2007

2004

  • 1. Triathlon Bad Waldsee
  • 6. Triathlon Mainz

2002

  • 9. Emscher Nacht-Triathlon (24. August)
  • 2. Regensburger Triathlon (11. August)
  • 2. Rothsee-Triathlon (30. Juni)

2001

  • 4. ETU Triathlon Cup-Gerardmer (2. September)
  • 1. International Regensburger L-Tur Triathlon (12. August)
  • 8. ETU Triathlon Cup-Schliersee (4. August)
  • 3. Volcano Triathlon (12. Mai)

1999

  • 4. Witten Triathlon/Bundesliga (28. August)
  • 28. Glücksburger Triathlon/Bundesliga (11. Juli)

1998

  • 1. Bundesliga – Rennen 5 (5. September)
  • 12. Koblenz Triple Super Sprint Triathlon (9. August)

1997

  • 2. Marseille Triathlon (8. Juni)

1992

  • 1. Europameisterschaft (Mannschaft)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nächster Sieg: Hellriegel gewinnt auch in Estland (6. August 2012)
  2. Thomas Hellriegel und Lisa Hütthaler erringen Sieg bei der Premiere des TriStar Kufstein (15. Juli 2012)
  3. Thomas Hellriegel and Rachel Joyce take the win at TriStar111 Estonia
  4. IRONMAN 70.3 St. Pölten: Die Jubiläumsausgabe steckt in den Startlöchern
  5. Ergebnisse Mitteltriathlon
  6. Challenge Kraichgau: Triumphaler Sieg für Sebastian Kienle
  7. Kohler Haardman 2004: Bracht und Kraft siegen mit großem Vorsprung