WSG Swarovski Wattens

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WSG Wattens
Logo der WSG Swarovski Wattens
Voller Name WSG Swarovski Wattens
Ort Wattens
Gegründet 1930
Vereinsfarben grün-weiß
Stadion Gernot Langes Stadion, Wattens
Plätze 5.500
Präsidentin ÖsterreicherÖsterreicher Diana Langes-Swarovski
Vorstand Robert Ablinger, Klaus Haim (Geschäftsführender Obmann), Matthias Holzmann, Michael Kirchler, Matthias Neeff
Trainer ÖsterreicherÖsterreicher Thomas Silberberger
Homepage wsg-fussball.at
Liga Regionalliga West
2013/14 2. Platz
Heim
Auswärts

Die Werkssportgemeinschaft Swarovski Wattens, kurz WSG Wattens, ist eine österreichische Sportgemeinschaft aus der Tiroler Marktgemeinde Wattens, die insbesondere für ihre Fußballsektion bekannt ist. Diese spielt zurzeit in der drittklassigen Regionalliga West. Zudem existieren noch Sektionen für Tischtennis, Judo, Reiten, Kegeln, Fechten, Tauchen und Taekwondo.

Geschichte[Bearbeiten]

Fußball in der WSG Wattens[Bearbeiten]

1930–1971: Anfangsjahre und Aufstieg

Sportgemeinschaft Swarovski Wattens
Liga und Saison [1][2][3][4] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
B-Klasse Unterland 1930/31 1 nicht teilgenommen
B-Klasse Unterland 1931/32 keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1932/33 keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1933/34 04. (6) keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1934/35 keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1935/36 keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1936/37 keine vollständigen Daten
B-Klasse Unterland 1937/38 keine vollständigen Daten
Kreisliga Tirol 1938/39 K1 K2 2 06. (7) 04 02 00 02 6:19 04
Kreisliga Tirol 1939/40 K2 nicht teilgenommen
Kreisliga Tirol 1940/41 K2 3 06. (6) 06 02 01 03 16:31 05
Kreisliga Tirol 1941/42 K2 nicht teilgenommen
Kreisliga Tirol 1942/43 K2 nicht teilgenommen
Kreisliga Tirol 1944 nicht teilgenommen
Kreisliga Tirol 1945 nicht ausgetragen
Klasse Unterland 1946 K1 4 05. (7) 06 02 01 03 8:16 05
1946/47 K1 keine vollständigen Daten
1947/48 keine vollständigen Daten
1948/49 keine vollständigen Daten
1949/50 keine vollständigen Daten
1950/51 K1 keine vollständigen Daten
1951/52 keine vollständigen Daten
1952/53 5 keine vollständigen Daten
Arlbergliga 1953/54 04. (12) 20 08 05 07 39:40 21
Arlbergliga 1954/55 02. (12) 22 15 01 06 58:30 31
Arlbergliga 1955/56 03. (12) 22 10 07 05 48:39 27
Arlbergliga 1956/57 06. (12) 22 10 03 09 63:50 23
Arlbergliga 1957/58 03. (12) 22 14 03 05 61:35 31
Arlbergliga 1958/59 06. (12) 22 11 01 10 55:32 23
Arlbergliga 1959/60 04. (12) 22 13 04 05 72:27 30
Regionalliga West 1960/61 K1 06. (12) 22 11 04 07 48:44 26
Regionalliga West 1961/62 04. (12) 22 11 05 06 48:39 27
Regionalliga West 1962/63 02. (12) 22 12 05 05 65:31 29
Regionalliga West 1963/64 08. (12) 22 07 05 10 36:38 19
Regionalliga West 1964/65 03. (12) 22 12 05 05 49:28 29
Regionalliga West 1965/66 03. (12) 22 14 05 03 55:26 33
Regionalliga West 1966/67 03. (12) 22 13 04 05 39:19 30
Regionalliga West 1967/68 5 01. (14) 26 19 05 02 51:16 43
Liga A 1968/69 12. (15) 28 07 08 13 32:35 22
Liga A 1969/70 07. (16) 30 12 07 11 45:35 31
Liga A 1970/71 08. (16) 30 12 07 11 50:45 31
Legende
Aufstieg
Abstieg
1 1930/31: gegründet als SC Wattens
2 1938/39: Umbenennung in FC Wattens
3 1940/41: Umbenennung in DTSG Wattens
4 1946: Umbenennung in FC Wattens
5 1952/53: Umbenennung in SV Wattens
6 1967/68: Umbenennung in WSG Wattens
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
K2 Meisterschaft wurde abgebrochen.

Der Fußballverein wurde als SC Wattens im Jahre 1930 mit den Farben grün-weiß gegründet und spielte damals in der zweiten Tiroler Landesliga, Gruppe Unterland. Als Tiroler Landesmeister konnte der Verein als SV Wattens 1953 erstmals in die zweitklassige Arlbergliga aufsteigen. Die Tiroler konnten sich in der Folgezeit in der zweithöchsten Leistungsstufe etablieren und konnten diese schließlich in der Saison 1967/68 für sich entscheiden. Zum damaligen Zeitpunkt war die Arlbergliga bereits durch die Regionalliga West ersetzt worden und als Meister hatte der SV Wattens direktes Aufstiegsrecht in die Nationalliga. Nachdem der Verein in der ersten Saison noch gegen Abstieg kämpfte, konnte er sich aber bald in der neuen Liga etablieren.

1971–1986: Die Spielgemeinschaft mit Wacker Innsbruck

SpG Wattens-Wacker Innsbruck (1971–1975)
Liga und Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Plazierungen der SpG Wattens-Wacker Innsbruck
1971/72 keine vollständigen Daten
1972/73 keine vollständigen Daten
1973/74 keine vollständigen Daten
1974/75 keine vollständigen Daten
1975/76 keine vollständigen Daten
1976/77 keine vollständigen Daten
1977/78 K1 keine vollständigen Daten
1978/79 keine vollständigen Daten
Arlbergliga 1979/80 02. (14) 26 16 06 04 61:24 38
Regionalliga West 1980/81 K1 03. (14) 26 13 07 06 41:24 33
Regionalliga West 1981/82 0.2 (14) 26 14 05 07 58:29 33
2. Division 1982/83 13. (16) 30 06 13 11 31:38 25
2. Division 1983/84 11. (16) 30 09 11 10 44:37 29
2. Division 1984/85 10. (16) 30 11 08 11 37:41 30
Regionalliga West 1985/86 keine vollständigen Daten
Legende
Aufstieg
Abstieg
K1 Änderung des Meisterschaftsmodus und Umbenennung der Liga.
SpG Wattens-Wacker Innsbruck (1975–1979)
SpG Wattens-Wacker Innsbruck (1979–1986)

1971 gelang es mit dem zweiten Tiroler Erstligisten, dem FC Wacker Innsbruck, eine Spielgemeinschaft einzugehen. Die Zeit als SpG Wattens-Wacker Innsbruck bildet die erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Mit Peter und Friedrich Koncilia, Walter Skocik, Roland Hattenberger, Helmut Siber, Manfred Gombasch und Günther Rinker kamen zahlreiche Spieler in die neue gemeinsame Mannschaft, die zu Stammspielern der späteren Meisterelf wurden. Auch wenn diese heute vor allem als „Wacker-Spieler“ in Erinnerung geblieben sind, kamen sie doch von Seiten Wattens. Friedl Koncilia war der einzige unter ihnen gewesen, der bereits vor der Zeit der Spielgemeinschaft in der österreichischen Nationalmannschaft als erster Fußballer der WSG Wattens gespielt hatte.

Die Spielgemeinschaft wurde bald zur erfolgreichsten Mannschaft im österreichischen Fußball. In den Jahren 1972, 1973, 1975 und 1977 eroberten die Tiroler jeweils den österreichischen Meistertitel in der Bundesliga und siegten auch viermal im ÖFB-Cup (1973, 1975, 1978 und 1979). In diese erfolgreiche Zeit fallen auch zwei Mitropapokalsiege. Im Finale von 1975 besiegte die SpG Wattens-Wacker Innsbruck den ungarischen Verein Honved Budapest zu Hause mit 3:1 und auswärts mit 2:1. Im darauf folgenden Jahr 1976 wartete im Finale Velež Mostar auf die Spielgemeinschaft. Wattens-Wacker Innsbruck feierte mit zwei 3:1-Erfolgen über die Jugoslawen den zweiten Mitropapokalsieg. In der Saison 1977/78 gelangen auch nennenswerte Erfolge im Europacup mit Siegen gegen den FC Basel, Celtic Glasgow und Borussia Mönchengladbach. Nach zahlreichen Abgängen, dem zwischenzeitlichen Abstieg in die 2. Division und wirtschaftlichen Schwierigkeiten kam es 1986 zur Trennung der Spielgemeinschaft mit Wacker, wo der FC Swarovski Tirol die erste Mannschaft in der Bundesliga übernahm. Der WSG Wattens gelang ihrerseits bereits in der Saison 1981/82 als Zweiter der Regionalliga West der Aufstieg in die 2. Division.

1986–2002: Zwischen zweiter und dritter Liga

Liga und Saison [5][6] Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
1986/87 keine vollständigen Daten
1987/88 keine vollständigen Daten
Regionalliga West 1988/89 01. (14) 26 16 05 05 61:28 37
2. Division
Unteres Playoff 1989/90
keine vollständigen Daten
02. (8) 36 14 10 12 45:45 28
2. Division
Unteres Playoff 1990/91
08. (12) 22 06 08 08 36:42 20
03. (8) 36 11 13 12 55:59 25
2. Division
Unteres Playoff 1991/92
keine vollständigen Daten
02. (8) 36 16 08 12 42:39 28
2. Division
Unteres Playoff 1992/93
keine vollständigen Daten
07. (8) 36 10 11 15 47:53 22
2. Division 1993/94 15. (16) 30 03 07 20 25:64 19
Regionalliga West 1994/95 00. (0) 00 00 00 00 00:00 00
2. Division 1995/96 09. (16) 30 07 15 08 34:34 36
2. Division 1996/97 11. (16) 30 10 08 12 41:45 38
2. Division 1997/98 12. (15) 28 08 10 10 32:36 34
Regionalliga West 1998/99 01. (16) 30 24 04 02 104:28 76
2. Division 1999/2000 08. (10) 36 10 08 18 52:66 38
2. Division 2000/01 10. (10) 36 08 10 18 39:62 34
Regionalliga West 2001/02 02. (16) 30 20 05 05 77:31 65
Legende
Aufstieg
Abstieg

Wattens konnte sich bis zur Einführung des Play-Off-Systems 1985 in der 2. Division halten und scheiterte in der Regionalliga West als Vizemeister 1986, 1988 nur knapp am Wiederaufstieg, ehe dieser eine Saison später gelang. In dieser Zeit spielten unter anderem Robert Wazinger und Roland Kirchler, die später nach Innsbruck gingen und auch in der Nationalmannschaft zum Einsatz kamen. Wattens hielt sich diesmal bis 1994 in der zweiten Spielstufe, nach nur einem Jahr in der Regionalliga, meldete sich der Verein jedoch mit dem sofortigen Wiederaufstieg zurück. Mit der Zweitligareform von 1998 kam jedoch erneut der Gang in die Regionalliga West. Es folgte der fast obligatorische Wiederaufstieg nur eine Saison später. Die Tiroler hielten sich nun bis 2001 in der zweiten Spielklasse, dem Abstieg folgte dieses Mal jedoch nur der Vizemeistertitel.

2002/2003: Spielgemeinschaft mit FC Wacker Tirol

Liga und Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Regionalliga West 2002/03 01. (16) 30 26 02 02 101:17 80
Legende
Aufstieg

In der Saison 2002/03 trat man mit dem neu gegründeten FC Wacker Tirol als Spielgemeinschaft auf und wurde wiederum Meister der Regionalliga West.

ab 2003: Zwischen zweiter und dritter Liga

Vereinswappen (2003 bis 2009)
Liga und Saison Platz (Teiln.) Sp S U N Tore Pkt.
Tiroler Liga 2003/04 04. (16) 30 14 09 07 71:47 51
Tiroler Liga 2004/05 01. (16) 30 24 02 04 115:33 74
Regionalliga West 2005/06 04. (16) 30 16 05 09 59:42 53
Regionalliga West 2006/07 03. (16) 30 17 05 08 58:30 56
Regionalliga West 2007/08 05. (16) 30 15 02 13 54:42 47
Regionalliga West 2008/09 02. (16) 30 16 10 04 85:39 58
Regionalliga West 2009/10 02. (16) 30 18 07 05 78:39 61
Regionalliga West
Relegation 2010/11
02. (16) 30 18 05 07 64:40 59
FC Blau-Weiß Linz - WSG Wattens 0:1 / 1:0; 1:0 n.V. 4:3 i.E.
Regionalliga West
Relegation 2011/12
01. (16) 30 23 07 00 67:14 76
WSG Wattens - SV Horn 1:5 / 0:4
Regionalliga West 2012/13 03. (16) 30 18 05 07 73:49 59
Regionalliga West 2013/14 02. (16) 30 22 04 04 88:36 70
Regionalliga West 2014/15
Legende
Aufstieg

Mit dem Aufstieg war jedoch die Lösung der Spielgemeinschaft verbunden. Der FC Wacker nahm das Aufstiegsrecht wahr, die WSG Wattens spielte nach dem Aufstieg der II.Mannschaft in der Tiroler Liga. Nach dem Tiroler Meistertitel von 2005 spielt die WSG Wattens wieder in der Regionalliga West und hat sich nun den Aufstieg in die Erste Liga zum Ziel gesetzt. Diesen verfehlte der Klub als Vizemeister der Regionalliga West 2008/09 nur knapp. In der Saison 2010/11 verpassten sie den Aufstieg in der Relegation gegen Blau-Weiß Linz nach einem 1:0-Auswärtssieg und einem 0:1 im Rückspiel nach Verlängerung im Elfmeterschießen mit 3:4 erneut. In der Saison 2011/12 gelang es den Wattenern unter Trainer Roland Kirchler mit sechs Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten USK Anif den Meistertitel der Regionalliga West zu erobern. Dabei vollbrachte die Mannschaft das Kunststück, in sämtlichen 30 Spielen der Saison ungeschlagen zu bleiben. Damit qualifizierten sich die Tiroler für die Relegationsspiele gegen den SV Horn, den Vertreter der Regionalliga Ost. Die Niederösterreicher erwiesen sich aber als zu stark, die Wattener verloren das Heimspiel vor 3.000 Zuschauern mit 1:5 und unterlagen auswärts mit 0:4. In der Saison 2012/13 will man das Unternehmen Aufstieg in die Erste Liga neuerlich in Angriff nehmen.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Austria - Tirol - List of Champions 1910-1950. In: rsssf.com. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  2. Austria Final League Tables Vorarlberg 1920-1960. In: rsssf.com. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  3. Austria Final League Tables (First and Second Level) 1911/12-1997/98. In: rsssf.com. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  4. Wacker Archiv. In: www.wackerarchiv.at/. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  5. Tiroler Fußballverband auf fussballoesterreich.at (1990-2007). In: www.fussballoesterreich.at/tfv/. Abgerufen am 20. Januar 2014.
  6. Tiroler Fußballverband auf fussballoesterreich.at (ab 2006). In: www.fussballoesterreich.at/tfv/. Abgerufen am 20. Januar 2014.