Bundestagswahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land

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Wahlkreis 28: Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land
Bundestagswahlkreis 28-2013.svg
Staat Deutschland
Bundesland Niedersachsen
Wahlkreisnummer 28
Wahlberechtigte 227.719
Wahlbeteiligung 71,2 %
Wahldatum 22. September 2013
Wahlkreisabgeordnete/r
Name
Astrid Grotelüschen

Astrid Grotelüschen
Partei CDU
Stimmanteil 39,8 %

Der Bundestagswahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land (Wahlkreis 28) ist ein Wahlkreis in Niedersachsen für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst die Stadt Delmenhorst sowie die Landkreise Wesermarsch und Oldenburg.[1]

Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2017 findet am 24. September 2017 statt. Bisher sind folgende Kandidaturen bekannt.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Astrid Grotelüschen[2] CDU - -
Susanne Mittag[3] SPD - -
Christian Dürr[4] FDP - -
Christina-Johanne Schröder[5] GRÜNE - -
noch offen DIE LINKE. - -
noch offen PIRATEN - -
noch offen NPD - -
noch offen Tierschutzpartei - -
noch offen MLPD - -
noch offen AfD - -
noch offen pro Deutschland - -
noch offen REP - -
noch offen FREIE WÄHLER - -
noch offen PBC - -
noch offen Bündnis 21/RRP - -

Bundestagswahl 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundestagswahl 2013 fand am 22. September 2013 statt, zugelassen waren 10 Direktkandidaten[6] und 14 Landeslisten.[7]

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Astrid Grotelüschen CDU 39,8 39,0
Susanne Mittag SPD 39,3 34,1
Angelika Brunkhorst FDP 3,3 5,0
Dragos Pancescu GRÜNE 6,1 8,1
Thomas Bartsch DIE LINKE. 4,5 5,5
Andreas Neugebauer PIRATEN 1,7 1,6
Dennis Dormuth NPD 1,0 1,0
- Tierschutzpartei - 0,9
- MLPD - 0,0
Christian Pothin AfD 3,3 3,9
- pro Deutschland - 0,1
- REP - 0,1
Arnold Hansen FREIE WÄHLER 0,8 0,7
- PBC - 0,0
Harry Kowitz Bündnis 21/RRP 0,1 -

Bundestagswahl 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2009 – WK Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land
(in %) [8]
 %
40
30
20
10
0
31,2
28,7
14,5
10,5
10,0
5,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2005
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-18
+2,4
-17,5
+4,1
+3,3
+5,1
+2,6

Die Bundestagswahl 2009 hatte folgendes Ergebnis:

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Astrid Grotelüschen CDU 35,3 31,2
Holger Ortel SPD 34,7 28,7
Angelika Brunkhorst FDP 10,1 14,5
Werner Köhler Bündnis 90/Die Grünen 9,0 10,5
Edgar di Benedetto Die Linke 8,6 10,0
Piraten 1,8
Florian Cordes NPD 1,5 1,3
Die Tierschutzpartei 1,0
Brigitte Ottilie Kaiser RRP 0,8 0,9
ödp 0,1
DVU 0,1
MLPD 0,0

Astrid Grotelüschen legte ihr Mandat im April 2010 nieder, um niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung zu werden. Ewa Klamt rückte für sie am 29. April 2010 in den Bundestag nach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 7 der niedersächsischen Wahlkreise. Danach erhielt er die bundesweite Wahlkreisnummer 29. Für die Bundestagswahlen 1965 bis 1998 bekam er die Nummer 23, von 2002 bis 2009 die Nummer 29 und zur Wahl 2013 die Nummer 28. Bei den Bundestagswahlen 1949 bis 1983 hieß der Wahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch.

Ursprünglich umfasste der Wahlkreis, wie auch heute, das Gebiet der Stadt Delmenhorst und des Landkreises Wesermarsch. Vom Landkreis Oldenburg gehörten damals lediglich die Gemeinden Dötlingen, Ganderkesee, Hasbergen, Hude, Schönemoor, Stuhr und Wildeshausen zum Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch und die übrigen Gemeinden des Landkreises Oldenburg zum Wahlkreis Oldenburg – Ammerland. Vor der Bundestagswahl 1976 kam noch das Gebiet der am 1. Juli 1972 in die Gemeinde Hude eingegliederten ehemaligen Gemeinde Wüsting hinzu. Im Zuge der Neugliederung der Wahlkreise vor der Bundestagswahl 1980 wurde schließlich das gesamte Gebiet des Landkreises Oldenburg dem Wahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch zugeschlagen, der dann vor der Bundestagswahl 1987 auch seinen heutigen Namen erhielt.

Bisherige Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Delmenhorst – Wesermarsch bzw. Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land waren

Jahr Name Partei Anteil der Erststimmen
2009 Astrid Grotelüschen (bis April 2010) CDU 35,3 %
2005 Holger Ortel SPD 50,1 %
2002 Holger Ortel SPD 53,8 %
1998 Holger Ortel SPD 55,0 %
1994 Margitta Terborg SPD 48,3 %
1990 Margitta Terborg SPD 45,4 %
1987 Margitta Terborg SPD 48,8 %
1983 Margitta Terborg SPD 46,7 %
1980 Margitta Terborg SPD 51,4 %
1976 Heinrich Müller SPD 51,5 %
1972 Heinrich Müller SPD 57,7 %
1969 Heinrich Müller SPD 47,9 %
1965 J. Hermann Siemer CDU 42,6 %
1961 Heinrich Müller SPD 41,6 %
1957 J. Hermann Siemer CDU 38,7 %
1953 Hermann Ehlers CDU 53,8 %
1949 Fritz Ohlig SPD 31,7 %

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlkreiseinteilung beim Bundeswahlleiter
  2. Tatiana Gropius: Grotelüschen soll wieder antreten. In: Nordwest-Zeitung. 11. November 2016, abgerufen am 21. Februar 2017.
  3. Thomas Deeken: Deutliches Votum für Susanne Mittag in Bookholzberg. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 19. November 2016, abgerufen am 21. Februar 2017.
  4. Hergen Schelling: Christian Dürr macht ersten Schritt zum Ziel Berlin. In: Nordwest-Zeitung. 12. August 2016, abgerufen am 21. Februar 2017.
  5. Reiner Haase: Bei den Grünen setzt sich Frauenpower durch. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 13. Januar 2017, abgerufen am 21. Februar 2017.
  6. Zehn wollen direkt in Bundestag. NWZonline, 27. Juli 2013, abgerufen am 6. August 2013.
  7. 14 Landeslisten vom Landeswahlausschuss zugelassen. Landeswahlleiterin, 26. Juli 2013, abgerufen am 26. Juli 2013.
  8. Amtliches Endergebnis der Bundestagswahl am 27. September 2009 im Wahlkreis Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land