Caterine Ibargüen

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Caterine Ibargüen Leichtathletik
Caterine Ibargüen Moscow 2013.jpg

Ibargüen bei den Weltmeisterschaften 2013

Voller Name Caterine Ibargüen Mena
Nation KolumbienKolumbien Kolumbien
Geburtstag 12. Februar 1984
Geburtsort Apartadó, AntioquiaKolumbien
Größe 180 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Dreisprung, Weitsprung, Hochsprung
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 2012 London Dreisprung
0Gold0 2016 Rio de Janeiro Dreisprung
Weltmeisterschaften
0Bronze0 2011 Daegu Dreisprung
0Gold0 2013 Moskau Dreisprung
0Gold0 2015 Peking Dreisprung
Logo der Pan American Games Panamerikanische Spiele
0Gold0 2011 Guadalajara Dreisprung
0Bronze0 2011 Guadalajara Weitsprung
0Gold0 2015 Toronto Dreisprung
Südamerikameisterschaften
0Gold0 2006 Tunja Hochsprung
0Silber0 2006 Tunja Weitsprung
0Silber0 2006 Tunja Dreisprung
0Gold0 2007 São Paulo Hochsprung
0Gold0 2009 Lima Hochsprung
0Silber0 2009 Lima Dreisprung
0Gold0 2011 Buenos Aires Dreisprung
0Bronze0 2011 Buenos Aires Weitsprung
Zentralamerika- und Karibikspiele
0Silber0 2002 San Salvador Dreisprung
0Bronze0 2002 San Salvador Hochsprung
0Silber0 2006 Cartagena Hochsprung
0Silber0 2006 Cartagena Weitsprung
0Silber0 2010 Mayagüez Dreisprung
0Gold0 2014 Veracruz Dreisprung
Ibero-Amerikanische Meisterschaften
0Bronze0 2004 Huelva Hochsprung
0Silber0 2008 Iquique Hochsprung
0Silber0 2010 San Fernando Dreisprung
letzte Änderung: 15. August 2016

Caterine Ibargüen Mena (* 12. Februar 1984 in Apartadó, Antioquia) ist eine kolumbianische Leichtathletin. Sie tritt sowohl im Drei- als auch im Hoch- und Weitsprung an und ist in diesen Disziplinen addiert mindestens 14-fache Landesmeisterin.

Ihre größten Erfolge konnte sie bislang bei den Südamerikameisterschaften feiern, rückte aber vor allem durch ihre Bronzemedaille im Dreisprung bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu ins Blickfeld der medialen Weltöffentlichkeit. Im selben Jahr sicherte sie sich bei den Panamerikanischen Spielen in Guadalajara den Titel im Dreisprung und erreichte den dritten Platz im Weitsprung. 2004 hatte sie ihr Land bereits bei den Olympischen Spielen in Athen vertreten, schied dort aber im Hochsprung ebenso in der Qualifikation aus wie bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki und 2009 in Berlin. Mit einer Weite von 14,80 Metern sprang Ibargüen bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London zur Silbermedaille – mit nur einem Zentimeter Vorsprung auf den Bronzerang.[1]

Ähnlich knapp fiel im Folgejahr auch ihr Sieg bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau aus, zu denen sie als Mitfavoritin angereist war. Mit vier Zentimetern Vorsprung auf die Zweitplatzierte gewann sie die Goldmedaille. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking konnte sie ihren Titel verteidigen. Im August 2016 sicherte sie sich bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro den Sieg.

Ibargüen lebt und trainiert auf Puerto Rico.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disziplin Meter / Sekunden Datum Ort Anmerkung
Weitsprung 6,73 m 30. Juni 2012 Bogotá NR
Hochsprung 1,93 m 22. Juli 2005 Cali NR
Hochsprung 1,81 m 11. März 2006 Moskau Halle
Dreisprung 15,31 m 18. Juli 2014 Monaco Südamerikarekord
200 Meter 24,96 s 4. Dezember 2009 San Germán
800 Meter 02:35,35 min 4. Dezember 2010 San Germán
100 Meter Hürden 14,09 s 19. Februar 2011 Mayagüez
4 × 100 Meter 44,45 s 16. April 2011 Ponce
Kugelstoßen 13,71 m 29. März 2008 Medellín
Speerwurf 44,81 m 5. Dezember 2009 San Germán
Siebenkampf 5742 pt 5. Dezember 2009 San Germán

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. HDsports.at: Olympia 5.8: Bolt triumphiert mit Olympiarekord. 5. August 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]