Eishockey in Landsberg

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Eishockey in Landsberg
Größte Erfolge
    • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2006
    • Meister der Oberliga 1976 , 2006
    • Deutscher Regionalliga-Meister 1968
    • Bayernkrug-Pokalsieger 2002
    • Bayerischer Meister 2005
Vereinsinformationen
Geschichte TSV 1888 Landsberg (1955 - 1957)
EV Landsberg (1957 - 2000)
EV Landsberg 2000 (2000 - 2010)
EV Landsberg (2010 - 2011)[1]
HC Landsberg (seit 2008)
Standort Landsberg am Lech
Spitzname Riverkings
Stammverein seit 2011 Hockey Club Landsberg e.V.
Vereinsfarben blau, weiß, schwarz
Liga Bayerische Eishockey Liga BEL
Spielstätte Eissporthalle im Sportzentrum Landsberg
Kapazität 2.700 Plätze (davon 495 Sitzplätze)
Geschäftsführer Markus Haschka, Thomas Blaschta
Cheftrainer DeutschlandDeutschland Randy Neal
Kapitän DeutschlandDeutschland Geisberger Andi
Saison 2016/17 4. Platz, Playoff-Viertelfinale

Die Wurzeln des Eishockeysports in Landsberg können bis ins Jahr 1955 mit der Gründung einer Abteilung beim TSV 1888 Landsberg zurückverfolgt werden. Aktuell nehmen die Mannschaften des HC Landsberg am Spielbetrieb teil - die Mannschaften der früheren Vereine EV Landsberg (bis 2000), EV Landsberg 2000 bzw. EV Landsberg (bis 2011) nahmen zeitweise an der zweithöchsten Spielklasse teil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TSV 1888 Landsberg (1955–1957)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. Februar 1955 wurde beim Fußballverein TSV 1888 Landsberg eine Eissportabteilung gegründet.

EV Landsberg (1957–2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich 1957 die Eishockeyabteilung als EV Landsberg selbständig vom TSV 1888 Landsberg gemacht hatte, gelang 1959 der Aufstieg in die damals zweitklassige Oberliga. Dort konnte sich die Mannschaft etablieren und erreichte 1966 ein Entscheidungsspiel gegen den Berliner SC um die Oberligameisterschaft und den Aufstieg in die Bundesliga, welches mit 6:8 verloren ging. Im folgenden Jahr stieg der EVL in die Regionalliga ab, wo aber der sofortige Wiederaufstieg gelang. Im Jahr 1973 gelang dann auch die Qualifikation für die neue 2. Bundesliga.

In den Spielzeiten zwischen 1959 und 1998 verbrachte der EV Landsberg größtenteils in der jeweils zweithöchsten Liga, nur drei Mal musste man jeweils ein Jahr in der Drittklassigkeit verbringen. Bei der Gründung der Deutschen Eishockey Liga 1994 verzichtete der Verein als einziger Zweitligist auf die Teilnahme an der DEL und spielte in der neuen 1. Liga. Erst 1999 stieg der EVL in die viertklassige Regionalliga ab und wurde in der Folge nach der Saison 1999/2000 auf Grund finanzieller Probleme aufgelöst.

EV Landsberg 2000 (2000–2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des EV Landsberg 2000

Als Nachfolgeverein gründete sich der EV Landsberg 2000. Genauso wie die Starbulls Rosenheim musste der Verein wegen der Einstufung als Neugründung durch den Bayerischen Eissportverband in der untersten Spielklasse – der Bezirksliga – anfangen. Nach dem dritten Erreichen des Finales der Bayernliga seit 2002/03 gelang in der Saison 2004/05 der Aufstieg aus der Bayernliga in die Oberliga. Dort erreichte die Mannschaft in der Hauptrunde der Oberliga 2005/06 den zweiten Platz, punktgleich mit dem ETC Crimmitschau. In der Meisterrunde konnte der erste Platz gesichert werden, und in den anschließenden Playoffs wurde am 23. April 2006 der Aufstieg in die 2. Bundesliga erreicht. Dort gelang der Mannschaft der sportliche Klassenerhalt, wobei die Mannschaft als Aufsteiger lange um die Teilnahme an den Meisterschaftsplayoffs mitspielte. Die ursprünglich schon zur Saison 2006/07 beabsichtigte Auslagerung der Profimannschaft aus dem Verein in eine Kapitalgesellschaft sollte rechtzeitig vor der Saison 2007/08 erfolgen, was aber auch nach zwei Anläufen nicht geklappt hat. Aus sportlicher Sicht stand zum Ende der Spielzeit 2007/08 der Abstieg in die Oberliga, da trotz zweier Trainerwechsel – nachdem Larry Mitchell seinen Posten an Frederick Ledlin abgegeben hatte, wurde dieser durch Sergei Swetlow ersetzt  – der Abgang zahlreicher Spieler während der Saison nicht kompensiert werden konnte. Nach einer Zäsur ging die Mannschaft stark verjüngt in die folgende Oberligaspielzeit, wo am Ende der Klassenerhalt mit einem siebten Rang nach der Vorrunde gesichert wurde.

Am 7. Juni 2010 entschied die Mitgliederversammlung, den Vereinsnamen von EV Landsberg 2000 in EV Landsberg zu ändern.[2] Am 27. April 2011 wurde vom Vorstand des Verein der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Amtsgericht Augsburg gestellt.[3] Am 28. November 2011 wurde der EVL aus dem Vereinsregister gelöscht.[4]

HC Landsberg (seit 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo des HC Landsberg

Am 17. Dezember 2008 wurde neben dem damaligen EV Landsberg 2000 aus und von ehemaligen EVL Spielern der HC Landsberg gegründet, der zur Saison 2009/10 mit der Seniorenmannschaft den Spielbetrieb in der Bezirksliga aufnahm und 2010/11 als Meister der Bezirksliga Gruppe West sportlich in die Landesliga aufstieg. Im Sommer 2011 war der Verein bereit, nach Änderung seiner Satzung und Umsetzung eines vorgelegten Konzepts die Nachwuchsmannschaften des EV Landsberg zu übernehmen.[5] Nach einer erfolgreichen Saison 2011/12 in der man zum ersten Mal an der Meisterschaftsrunde und Aufstiegsrunde teilnahm, folgte eine eher mittelmäßige Saison 2012/13 die man auf dem 10. Tabellenplatz abschloss. In der darauffolgenden Spielzeit 2013/12 konnte man Alexander Wedl als Trainer für die Senioren Mannschaft gewinnen. Das Ziel Bayernliga wurde vom Saisonstart ausgegeben. Mit einem großen Juniorenkader im Rücken, schaffte man die Landesliga Süd/West als Tabellenerster abzuschließen. In den folgenden Play Off`s konnte man sich im Halbfinale gegen Vilshofen und im Finale gegen Pegnitz durchsetzen. Der Aufstieg war geschafft. Der HC Landsberg konnte in den drei Jahren Bayernliga immer das Playoff 1/4-Finale erreichen. 2x musste man sich dem ECDC Memmingen und 1x dem Höchstadter EC geschlagen geben.

Kader der Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Pos. Name Geburtsdatum Geburtsort Letzter Verein
31 DeutschlandDeutschland Torhüter Christoph Schedlbauer 25.09.1989 Gräfelfing HC Landsberg
30 DeutschlandDeutschland Torhüter Maximilian Güßbacher 23.05.1997 Landsberg am Lech HC Landsberg
xx DeutschlandDeutschland Verteidiger Neal, Dennis 03.02.1992 Peißenberg TSV Peißenberg
58 DeutschlandDeutschland Verteidiger Tobias Wedl 07.10.1993 Landsberg am Lech HC Landsberg
68 DeutschlandDeutschland Verteidiger Tobias Turner 14.06.1990 Schongau HC Landsberg
38 DeutschlandDeutschland Sturm Stefan Kerber 03.05.1990 Friedberg HC Landsberg
51 DeutschlandDeutschland Sturm Elias Maier 15.05.1997 Bad Bayersoien Augsburger EV
57 DeutschlandDeutschland Sturm Timo Hauck 16.09.1997 Schwabmünchen HC Landsberg
74 DeutschlandDeutschland Sturm Daniel Menge 14.01.1983 München ESV Kaufbeuren
79 DeutschlandDeutschland Sturm Sturm Dennis 26.04.1993 Augsburg HC Landsberg

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende ehemalige Spieler des EV Landsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kam 2005 per Förderlizenz von den Augsburger Panthern und war ein Garant für die Oberligameisterschaft sowie den Aufstieg in die 2. Bundesliga 2006. Seit 2009 Deutscher Nationalspieler und nahm an der Weltmeisterschaft 2010. Der erste deutsche Spieler, der als MVP einer Weltmeisterschaft ausgezeichnet wurde.
Wechselte 2005 von den Port Huron Flags aus der nordamerikanischen UHL nach Landsberg und wurde durch seine körperbetonte Spielweise sowie seinen Einsatz schnell zum Publikumsliebling. In 108 Partien für den EVL kam „Mac“ auf 60 Tore und 83 Vorlagen sowie 330 Strafminuten.
Erzielte in der Saison 1989/90 als Verteidiger für den EVL 20 Tore und 40 Vorlagen in 40 Spielen. Im fünften Play-off Halbfinalspiel 2006 um den Aufstieg in die 2. Bundesliga verwandelte Meyer gegen die Hannover Indians als Einziger der angetretenen Spieler seinen Penalty und schoss somit den EVL 2000 in die 2. Bundesliga. Meyer trug 72-Mal bei internationalen Wettbewerben das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft, für die er 1994 an den Olympischen Winterspielen sowie 1993 bis 1996 bei den Weltmeisterschaften teilnahm.
Wechselte zusammen mit Jordan Webb 2005 aus der amerikanischen Collage-Liga NCAA zum EV Landsberg und war der erste Spieler seit der Neugründung, der über 100 Scorerpunkte in einer Saison sammeln konnte. Insgesamt kam Mitchell in 135 Spielen auf 87 Tore und 104 Vorlagen, ehe er 2008 zu den Hannover Scorpions wechselte.
Stammte aus dem Landsberger Nachwuchs und wechselte 1991 zum Kölner EC in die 1. Bundesliga. Für die deutsche Nationalmannschaft stand Sandner bei der Weltmeisterschaft 1998 im Kader. Während der Saison 2005/06 wechselte er zurück zu seinem Heimatverein und wurde mit dem EV Landsberg Bayerischer Meister.
Kam von Dinamo Riga an den Lech und war 1992–1995 der kongeniale Sturmpartner von Oļegs Znaroks sowie Publikumsliebling beim EVL. Pawlow erzielte in sechs Spielzeiten beim EVL 279 Tore und bereitete 335 Tore vor.
Stammt aus dem Landsberger Nachwuchs und bestritt 493 Spiele für die 1. Mannschaft des EV Landsberg. Dabei kam Wedl auf 133 Tore und 279 Vorlagen. Zudem spielte er für den EHC Freiburg, den Frankfurt Lions und den Kassel Huskies in der höchsten deutschen Spielklasse. Seit 2013 trainiert er die Senioren- und Junioren-Mannschaft des HC Landsberg.
Einziger Landsberger Olympiateilnehmer im Eishockey. Stürmte 1972 an der Seite von Lorenz Funk senior, Erich Kühnhackl und Alois Schloder in Sapporo und kam auf insgesamt 42 Länderspiele. Bauer übernahm später das Training der ersten Mannschaft des EVL und erreichte in der Saison 1989/90 mit einer aus finanziellen Gründen stark verjüngten Mannschaft überraschend Platz vier in der 2. Liga
Wechselte 1992 zusammen mit Igor Pawlow an den Lech. Znaroks war über Jahre Topscorer der zweiten deutschen Spielklasse und erzielte beim EVL 197 Tore und 395 Vorlagen in167 Spielen. Seit 2006 betreut er die lettische Nationalmannschaft als Cheftrainer und seit 2010 den HK Dynamo Moskau.

Vereinsinterne Rekorde EV Landsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Statistiken beziehen sich auf die Zeit seit dem Aufstieg des EV Landsberg 2000 in die Oberliga. Sie beginnen mit der Saison 2005/06 und beinhalten Hauptrunde sowie Play Offs und Relegation.

Gesamtführende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Daniel Nörenberg 205
2. Andreas Widmann 170
3. Dominik Nörenberg 168
4. Manuel Wintergerst 167
5. Daniel Huhn 150
6. Michael Hess 150
7. Christoph Hicks 143
8. Adam Mitchell 135
9. Christian Köllner 120
10. Ronny Zientek 116
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Adam Mitchell 191 (87/104)
2. Andrew McPherson 143 (60/83)
3. Jordie Preston 101 (44/57)
4. Benjamin Barz 93 (24/69)
5. Marc St. Jean 86 (34/52)
6. Daniel Schury 84 (23/61)
7. Alex White 83 (35/48)
8. Jordan Webb 81 (38/43)
9. Thorsten Rau 78 (19/59)
10. Alexander Thiel 68 (33/35)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Adam Mitchell 87
2. Andrew McPherson 60
3. Jordie Preston 44
4. Jordan Webb 38
5. Alex White 35
6. Marc St. Jean 34
7. Alexander Thiel 33
8. Markus Vaitl 29
9. Daniel Nörenberg 29
10. Jeff Legue 28
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Adam Mitchell 104
2. Andrew McPherson 83
3. Benjamin Barz 69
4. Daniel Schury 61
5. Thorsten Rau 59
6. Jordie Preston 57
7. Marc St. Jean 52
8. Alex White 48
9. Jordan Webb 43
10. Igor Bacek 41
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Andrew McPherson 332
2. Marc St. Jean 319
3. Adam Mitchell 296
4. Daniel Huhn 247
5. Clayton Barthel 176
6. Martin Hoffmann 172
7. Daniel Nörenberg 169
8. Manuel Wintergerst 150
9. Patrick Strauch 136
10. Matthias Wittmann 129

Saisonrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Top-Scorer
Platz Spieler Punkte Saison
1. Adam Mitchell 104 2005/06
2. Jordan Preston 101 2008/09
3. Alex White 83 2008/09
4. Andrew McPherson 81 2005/06
5. Jordan Webb 81 2005/06
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore Saison
1. Adam Mitchell 51 2005/06
2. Jordan Preston 44 2008/09
3. Andrew McPherson 39 2005/06
4. Jordan Webb 38 2005/06
5. Alex White 35 2008/09
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen Saison
1. Jordan Preston 57 2008/09
2. Adam Mitchell 53 2005/06
3. Alex White 48 2008/09
4. Jordan Webb 43 2005/06
5. Daniel Schury 43 2005/06
Strafminuten
Platz Spieler Strafminuten Saison
1. Andrew McPherson 253 2005/06
2. Clayton Barthel 176 2008/09
2. Marc St. Jean 173 2005/06
4. Marc St. Jean 146 2006/07
5. Adam Mitchell 146 2005/06

Stand der Statistiken: Ende der Oberliga 2010/2011

Vereinsinterne Rekorde HC Landsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Statistiken beziehen sich auf die Zeit seit der Gründung des HC Landsberg Sie beginnen mit der Saison Eishockey-Bezirksliga Bayern 2009/10 und beinhaltet die Hauptrunde sowie die Play Offs, die Relegation sowie den Bayernkrug.

Gesamtführende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler
Platz Spieler Spiele
1. Ville Dollhofer 94
2. Markus Haschka 87
3. Michael Falkenberger 86
4. Peter Klemm 78
5. Matthias Schiller 67
6. Alexander Endres 63
7. Ferdinand Speckamp 54
8. Christian Geuß 52
9. Michael Hess 51
9. Bastian Simmler 51
Top-Scorer
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Ville Dollhofer 137 (39/98)
2. Peter Klemm 125 (60/65)
3. Roland Hanemann 94 (21/73)
4. Alexander Endres 76 (47/29)
5. Bastian Simmler 71 (36/35)
6. Michael Hess 70 (43/27)
7. Markus Haschka 58 (7/51)
8. Christian Geuß 56 (31/25)
9. Ferdinand Speckamp 56 (24/32)
10. Stefan Kerber 50 (20/30)
Top-Torschützen
Platz Spieler Tore
1. Peter Klemm 60
2. Alexander Endres 47
3. Michael Hess 43
4. Ville Dollhofer 39
5. Bastian Simmler 35
6. Christian Geuß 31
7. Roland Hanemann 21
8. Stefan Kerber 20
9. Alexander Wedl 18
9. Crispin Heringer 18
Top-Vorlagengeber
Platz Spieler Vorlagen
1. Ville Dollhofer 98
2. Roland Hanemann 73
3. Peter Klemm 65
4. Markus Haschka 51
5. Bastian Simmler 35
6. Ferdinand Speckamp 32
7. Stefan Kerber 30
8. Matthias Schiller 28
9. Michael Hess 27
10. Christian Geuß 25
Strafminuten
Platz Spieler Minuten
1. Alexander Endres 137
2. Ville Dollhofer 126
3. Matthias Schiller 113
4. Roland Hanemann 106
5. Alexander Wedl 104
6. Christian Geuß 88
7. Markus Haschka 78
8. Michael Hess 77
9. Stefan Kerber 70
10. Bastian Simmler 58

Teilnahmen von Spielern am ESBG All-Star Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ESBG All-Star Game findet seit 2006 jährlich statt und vereint die besten Spieler der 2. Bundes- und Oberliga.

Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit
Name Position Teilnahme(n) Team Verein
Deutsch-Kanadier Larry Mitchell Trainer 2006 Team Schwarz-Rot-Gold EV Landsberg
KanadierKanadier Adam Mitchell Stürmer 2006 Team United Nations EV Landsberg
DeutscherDeutscher Dennis Endras Torhüter 2007 Team Schwarz-Rot-Gold EV Landsberg
KanadierKanadier Andrew McPherson Stürmer 2007 Team United Nations EV Landsberg
Deutsch-Kanadier Austin Wycisk Stürmer 2008 Team Schwarz-Rot-Gold EV Landsberg

Trainer in Landsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

04/2017 - HC Landsberg DeutschlandDeutschland Randy Neal
12/2014-03/2017 HC Landsberg DeutschlandDeutschland Andreas Zeck
09/2013–12/2014 HC Landsberg DeutschlandDeutschland Alexander Wedl
2009–04/2013 HC Landsberg DeutschlandDeutschland Topias Dollhofer
03/2011–05/2011 EV Landsberg SlowenienSlowenien Elvis Bešlagič
03/2010–03/2011 EV Landsberg 2000
EV Landsberg
KanadaKanada Dave Rich
10/2009–03/2010 EV Landsberg 2000 Slowakei-Deutschland Marian Hurtík
03/2009–10/2009 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Norbert Zabel
09/2008–03/2009 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Franz-Xaver Ibelherr
06/2008–09/2008 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Günther Preuß
03/2008–06/2008 EV Landsberg 2000 RusslandRussland Sergei Swetlow
12/2007–03/2008 EV Landsberg 2000 KanadaKanada Frederick Ledlin
12/2007 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Stefan Ihsen
07/2005–12/2007 EV Landsberg 2000 kanada-Deutschland Larry Mitchell
03/2004–03/2005 EV Landsberg 2000 kanada-Deutschland Rob Torgler
12/2003–03/2004 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Gerhard Petrussek
03/2003–12/2003 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Andreas Bentenrieder
2000–2003 EV Landsberg 2000 DeutschlandDeutschland Franz-Xaver Ibelherr
1999–2000 EV Landsberg KanadaKanada Steve Polgar
1998–1999 EV Landsberg DeutschlandDeutschland Martin Hinterstocker senior
1997–1998 EV Landsberg DeutschlandDeutschland Klaus Huber
1994–1997 EV Landsberg RusslandRussland Sergei Swetlow
1994 EV Landsberg DeutschlandDeutschland Josef Capla
1991–1994 EV Landsberg TschechienTschechien Florian Strida
12/1990–1991 EV Landsberg LettlandLettland Ēvalds Grabovskis
12/1990 EV Landsberg DeutschlandDeutschland Herbert Prestele
11/1990–12/1990 EV Landsberg DeutschlandDeutschland Gerhard Petrussek
1989–11/1990 EV Landsberg TschechoslowakeiTschechoslowakei Dr. Karl Fratinek
1989–11/1990 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Sedlmeier
1985–1989 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Reinhold Bauer
1984–1985 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Stani Fryzlewicz
1981 – 1984 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hansjörg Schorer
1980 – 1981 EV Landsberg TschechoslowakeiTschechoslowakei Florian Strida
02/1980 – 03/1980 EV Landsberg FinnlandFinnland Jorma Siitarinen
1977 – 1980 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Siegfried Schubert
1976 – 1977 EV Landsberg Sowjetunion 1955Sowjetunion Josef Pokopec
1975 – 1976 EV Landsberg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Ludwig Müller

Nachwuchs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2016/17 bildet der HC Landsberg eine Spielgemeinschaft mit dem ESV Buchloe. Die Heimspiele der SG Buchloe/Landsberg werden in der buchloer Sparkassenarena ausgetragen.[6] Im Nachwuchsbereich nehmen eine Jugend- und Schülermannschaft in der Bayernliga der jeweiligen Alterklasse, sowie eine Knabenmannschaft in der Landesliga teil. Im Kleinstschülerbereich bildet der HCL ebenfalls eine Spielgemeinschaft mit dem ESV Buchloe. Zudem stellt der HC Landsberg eine U10- und U8-Mannschaft.

Im Herbst 2015 wurde eine Kooperation mit dem Augsburger EV zur Förderung des Nachwuchses eingegangen, wodurch Spieler der jeweiligen Mannschaften mit Doppellizenzen ausgestattet werden können.[7]

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimspiele des HC Landsberg werden in der Eissporthalle Landsberg, auch Hungerbach-Dome genannt, ausgetragen. Das Eisstadion wurde 1980 zusammen mit dem Sportzentrum in Landsberg am Lech gebaut. Es hat eine Kapazität von 2700 Zuschauern, aufgeteilt in 495 Sitzplätze und 2205 Stehplätze. Neben dem HC Landsberg als Hauptmieter mit seinem Nachwuchs und der Eiskunstlaufabteilung, spielt hier auch der Vfl Denklingen. Auch die Eisstockschützen findet man regelmäßig in der Eishalle. Die Stadt Landsberg bietet in der Halle Publikumslauf an, daneben wird sie von Freizeitvereinen sowie Schulen genutzt.

Im Sommer 2011 wurde die Halle saniert. Sie bekam eine neue Klimaanlage, eine moderne Brandmeldeanlage, ein neues Dach, eine Kältefolie und neue Kabinen sowie neue Sanitäranlagen. Zudem wurden die zwei Verpflegungsstände erneuert. Letzter Bauabschnitt war in der Sommerpause 2012, hier wurde eine neue Stadionuhr installiert.

Vereinskultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1. EVL-Fanclub wurde im Jahr 1978 gegründet. Nach einem internen Zerwürfnis wurde zusätzlich 1989 der Fanclub Barbarossa gegründet. Im Jahr 2008 entstand (hauptsächlich unter den jüngeren Anhängern) die erste Ultra-Gruppe des Vereins, die Supporter Crew Landsberg. Zwischen dem EVL und dem österreichischen Verein VEU Feldkirch bestand eine offizielle Freundschaft, die durch regelmäßige Freundschaftsspiele in der Saisonvorbereitung erhalten wurde. Alle drei Fanclubs lösten sich bis zum Jahr 2012 aus unterschiedlichen Gründen auf.

2012 wurde die Fanszene Landsberg gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den HC Landsberg und dessen Nachwuchsarbeit zu unterstützen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. icehockeypage.net, Aus EV Landsberg 2000 wird der EV Landsberg
  2. icehockeypage.net, Aus EV Landsberg 2000 wird EV Landsberg, 8. Juni 2010, online abgerufen am 16. September 2013
  3. Augsburger Allgemeine, EVL-Nachwuchs weiter auf der Suche - Insolvenzantrag gestellt, 28. April 2011, online abgerufen am 17. Mai 2011
  4. EVL ist jetzt auch gelöscht
  5. Augsburger Allgemeine, HCL ist bereit, den Nachwuchs aufzunehmen, 15. Mai 2011, abgerufen am 16. September 2013
  6. SG Buchloe YoungPirates/Landsberg. Abgerufen am 19. Januar 2017.
  7. Kooperation zwischen dem HC Landsberg und dem Augsburger EV ist besiegelt. 08.10.2015, abgerufen am 19. Januar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]