Hannover Indians

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EC Hannover Indians
EC Hannover Indians
Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte ESG Hannover (1948–1956)
RESG Hannover (1956–1963)
EC Hannover (1963–1984)
EC in Hannover (1984–1998)
Kleefelder EV Hannover (1998–2004)
EC Hannover Indians (seit 2004)
Spitzname Indianer
Stammverein EC Hannover Indians e.V.
Vereinsfarben Blau-Weiß-Rot
Liga Oberliga Nord
Spielstätte Eisstadion am Pferdeturm
Kapazität 4.608 Plätze (davon 714 Sitzplätze)
Geschäftsführer David Sulkovsky
Cheftrainer Fred Carroll
Kapitän vakant
Saison 14/15 1. Platz (Nord), Viertelfinale (Playoffs)

Die EC Hannover Indians sind ein Eissportverein aus Hannover (Niedersachsen) der insbesondere für seine 1. Herren-Mannschaft im Eishockey bekannt ist. Obwohl einer längeren Tradition verbunden, wurde der heutige Verein erst 1998 als Kleefelder Eissportverein (KEV) gegründet. 2006 folgte die Umbenennung in EC Hannover Indians, womit der Bezug zu den beiden Vorgängervereinen (EC Hannover und EC in Hannover) verdeutlicht werden sollte. Die Mannschaft spielt aktuell in der drittklassigen Oberliga Nord.

Geschichte[Bearbeiten]

ESG Hannover (1948–1956)[Bearbeiten]

Die Eissportgesellschaft Hannover (E.S.G) wurde im Mai 1948 von Fedor Rose gegründet, der 1922 in Chorzów (deutsch: Königshütte) geboren wurde. Rose kam nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1947 nach Hannover. Hier wollte er mit anderen Personen, die hauptsächlich aus Schlesien und dem Sudetenland stammten, seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung, dem Eishockey, nachgehen. Unter den anderen befand sich der Bruder des B-Nationalspielers Dr. Ernst Eichler. Das erste Spiel mit der Beteiligung der E.S.G. fand gar vor deren Gründung im Januar 1948 statt. Gegner war der TC-Grunewald Berlin. Das Problem der damaligen Zeit bestand darin, dass der Verein keine benutzbare Eisfläche hatte. So nutzte man zunächst eine Betonfläche hinter dem Zoo, die die Stadt dem Verein zur Verfügung gestellt hatte. 1951 und 1953 wird die Mannschaft norddeutscher Meister.[1]

RESG Hannover (1956–1963)[Bearbeiten]

Die ESG fusionierte 1956 mit dem Hannoverschen Roll Sport Club (HRSC) zur Roll- und Eissportgesellschaft Hannover (RESG). Man hoffte den Erfolg der Rollschuhsportler, welche auch auf Bundesebene überzeugen konnten, auf das Eishockey übertragen zu können. Doch im Sommer darauf wandten sich einige Rollsportler vom Verein wieder ab, da ihnen der Verein zu eishockeylastig geführt wurde. Sie gründeten den Eis- und Rollsportclub (ERC) Hannover, der sich hauptsächlich auf den Rollsport konzentrierte.

Ebenfalls im Sommer 1957 stellte der Oberstadtdirektor Karl Wiechert der RESG ein Gelände am Pferdeturm zur Verfügung, um ein Kunsteisstadion zu ermöglichen. Im darauffolgenden Sommer wurde der erste Bauabschnitt genehmigt. Am 7. November 1959 wurde das Eisstadion am Pferdeturm mit einer Eiskunstlaufveranstaltung vor über 3000 Zuschauern eröffnet.

EC Hannover (1963–1984)[Bearbeiten]

Nach finanziellen Problemen der RESG wird der Verein am 18. Dezember 1963 Eissport Club Hannover umbenannt.[1] 1967 steigt die Mannschaft in die zweithöchste Spielklasse, die Oberliga Nord auf, wo man sich bis 1971 hält.

1981 steigt die Mannschaft am grünen Tisch in die 2. Eishockey-Bundesliga auf. Nach der Vorrunde, die man auf dem letzten Platz beendet, wird die Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet und die Spielbetriebsgesellschaft aufgelöst.[1]

1982 startet der Verein neu in der Landesliga. Es folgt der Aufstieg in die Regionalliga und die Regionalligameisterschaft 1984, dann muss der Verein jedoch Konkurs anmelden.[1]

EC in Hannover (1984–1998)[Bearbeiten]

Als Nachfolger für den in Konkurs gegangenen EC Hannover wurde der Eislauf-Club (EC) in Hannover 1984 gegründet. Der EC in Hannover startet 1984 in der Regionalliga. 1988 gelingt der Aufstieg in die zweite Bundesliga.

Der „EC in Hannover“ wird 1994 Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey-Liga und gehörte dieser Liga bis 1996 an. 1996 geht die Betriebsgesellschaft des EC in Hannover in Konkurs.[1]

Von 1996 bis 1998 spielte der Verein unter dem Namen EC Hannover Turtles in der zweitklassigen 1. Liga. Im Juli meldet der Verein Konkurs an.[1]

KEV Hannover (1998–2004)[Bearbeiten]

KEV Hannover Indians

Nach dem Konkurs des EC in Hannover werden zwei Nachfolgevereine gegründet: Zum einen der Kleefelder Eissport Verein (KEV) und zum anderen der Hannöversche Eissport-Club zu Kleefeld (HECK). Die Mehrzahl der ehemaligen Vereinsmitglieder wechselte zum KEV, weswegen der HECK später seinen Mietantrag für das Stadion zurückzog. Der KEV bekam den Zuschlag und konnte auch zugleich mit einem Ligenspielbetrieb anfangen. Das erste Spiel fand am 18. Oktober gegen den ESC Wedemark statt. Der Neubeginn in der Regionalliga Nord 1998 war geprägt von den vielen alten ECH-Spielern. Zu nennen wären da unter anderem Friedhelm „ZickZack“ Bögelsack, Joachim Lempio, Atze Rädler sowie die Brüder Siggi und Dieter Reiss.

1999 steigt der KEV Hannover in die Oberliga auf. Nach zwei Jahren in der Oberliga mit durchschnittlichem Erfolg kam es 2001 aus finanziellen Gründen zu einem Rückzug in die Regionalliga. Die Saison 2001/02 schlossen die Indians mit 48 Siegen in 48 Spielen als Meister in der Regionalliga Nord/Ost und West ab und stellten damit einen deutschen Rekord auf. Der Wiederaufstieg in die Oberliga wurde vom DEB zunächst verweigert, was zu Protestaktionen seitens des Vereins und der Fans führte. Unter anderem wurde eine Anzeige in der Fachzeitschrift Eishockey News geschaltet und in der hannoverschen Innenstadt demonstriert. Sogar vom niedersächsischen Ex-Ministerpräsidenten und damals amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erhielt das Team Unterstützung. Man einigte sich schließlich auf eine Teilnahme der Indians an der Oberliga Süd/Ost, was Auswärtsfahrten von durchschnittlich 400 Kilometer für Mannschaft und Fans bedeutet.

EC Hannover Indians GmbH (2004–2013)[Bearbeiten]

2004 wurde der Spielbetrieb der Profimannschaft in die Hannover Indians GmbH ausgelagert. Diese wurde 2007 von Dirk Wroblewski, Bernd Blumenthal und Jörg-Walther Koch übernommen und 2009 in EC Hannover Indians GmbH umbenannt.[2]

In der Saison 2004/05 erreichten die Hannover Indians das Halbfinale der Oberliga-Play-offs. Auch in der Saison 2005/06 war der Aufstieg wieder das primäre Ziel. Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg wurde im Penaltyschießen gegen den EV Landsberg verloren. In der Saison 2008/09 stand der Hannoversche Verein im Finale um den Aufstieg in die 2. Bundesliga und erreichte durch eine 3:0-Serie gegen die Roten Teufel Bad Nauheim die sportliche Qualifikation für die zweithöchste Liga. Die Saison 2009/10 schloss die Mannschaft auf dem vorletzten Rang ab. In den anschließenden Play-downs verloren die Indians in der ersten Runde mit 1:4 Spielen gegen die Eispiraten Crimmitschau, konnten allerdings in der zweiten Runde gegen die Wölfe Freiburg den Klassenerhalt sichern.

Am 27. Februar 2013 stellte die EC Hannover Indians GmbH aufgrund von Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag und stand damit als Absteiger aus der 2. Bundesliga fest. Als Folge entfielen auch die geplanten Play-downs der 2. Bundesliga.

EC Hannover Indians e.V. (seit 2006)[Bearbeiten]

2006 wurde der Stammverein KEV Hannover in EC Hannover Indians umbenannt. In ihm sind die Frauenmannschaft und die Nachwuchsmannschaften. Die Amateurmannschaften wurden 2009 in den Verein EC Hannover Pferdeturmtowers ausgelagert. Im Sommer 2010 wurde die Oberligamannschaft, die seit 2009/10 als Spielgemeinschaft des EC Hannover Indians und des EC Hannover Pferdeturmtowers organisiert wurde, in EC Hannover Braves umbenannt, um eine engere Kooperation mit der ersten Mannschaft auszudrücken.[3] 2012 wurde der Spielbetrieb der Hannover Braves eingestellt.[4]

Nach der Insolvenz der bisherigen Profisport-GmbH hat der Stammverein mit dem zwischenzeitlichen Gesellschafter und Geschäftsführer Wolfram Cech für die Saison 2013/14 eine neue 1. Mannschaft mit gleichem Namen für die Oberliga-Nord gemeldet[5]. Der Betrieb der 1. Mannschaft wurde anschließend in die EC Hannover Indians Eishockey-Spielbetriebs GmbH ausgelagert. Neben dem Stammverein (mit 26 %) sind daran die Stadionbetriebsgesellschaft KMG Network und Spielbetriebsorganisator Jan Schulze-Roterberg (jeweils mit 37 %) als Gesellschafter beteiligt[6][7].

Nachdem 2012 die damalige 2. Mannschaft (Hannover Braves) aus Kostengründen vom Spielbetrieb abgemeldet wurde, fanden viele ECH-Spieler ihre neue sportliche Heimat beim benachbarten Herforder EV. Als dieser dann 2013 den Rückzug aus der Oberliga-West vollziehen musste[8], ergab sich die Möglichkeit diese Mannschaft fast geschlossen als neues Indians-Team für die Oberliga-Nord zu übernehmen[9]. Dazu konnten noch einige andere ehemalige Indians-Nachwuchsspieler zurückgewonnen werden, so dass für den Neustart in der Saison 2013/14 fast komplett auf teuere Vollprofispieler verzichtet werden konnte.

Seit der Saison 2014/2015 nehmen die Nachwuchsmannschaften des ECH in einer Kooperation mit dem SC Langenhagen als Eishockeynachwuchs Hannover (ENH) am Spielbetrieb teil.[10] Darüber hinaus ist der Verein seitdem gemeinsam mit dem SCL und den EC Wedemark Scorpions an der Regionalligamannschaft United North Stars beteiligt.

Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Liga Platzierung
1961/62 Gruppenliga Nord 2. Platz
1962/63 Gruppenliga Nord 2. Platz
1963/64 Gruppenliga Nord 2. Platz
1964/65 Gruppenliga Nord 3. Platz
1965/66 Regionalliga Nord 2. Platz
1966/67 Regionalliga Nord 1. Platz
1967/68 Oberliga Nord 5. Platz
1968/69 Oberliga Nord 6. Platz
1969/70 Oberliga Nord 5. Platz
1970/71 Oberliga 16. Platz
1971/72 Regionalliga Nord 4. Platz
1972/73 Regionalliga Nord 3. Platz
1973/74 Oberliga Nord 1. Platz
1974/75 Oberliga Nord 2. Platz
1975/76 Oberliga Nord 5. Platz
1976/77 Oberliga Nord 4. Platz
1977/78 Oberliga Nord 3. Platz
1978/79 Oberliga Nord 2. Platz
1979/80 Oberliga Nord 3. Platz
1980/81 Oberliga Nord 2. Platz
1981/82 2. Bundesliga Nord 7. Platz
1982/83 Oberliga Nord/West 7. Platz
1983/84 Regionalliga Nord 1. Platz
1984/85 Regionalliga Nord 3. Platz
1985/86 Oberliga Nord 8. Platz
1986/87 Oberliga Nord 4. Platz
1987/88 Oberliga Nord 2. Platz
Saison Liga Platzierung
1988/89 2. Bundesliga Nord 7. Platz
1989/90 2. Bundesliga Nord 6. Platz
1990/91 2. Bundesliga 3. Platz
1991/92 2. Bundesliga 6. Platz
1992/93 2. Bundesliga 6. Platz, Viertelfinale
1993/94 2. Bundesliga 6. Platz, Viertelfinale
1994/95 DEL 14. Platz, Achtelfinale
1995/96 DEL 16. Platz, Achtelfinale
1996/97 1. Liga Nord 5. Platz, Achtelfinale
1997/98 1. Liga Nord 2. Platz, Meisterrunde 10. Platz
1998/99 Regionalliga Nord Qualifikationsrunde zur 1. Liga 10. Platz
1999/00 Oberliga Nord 7. Platz
2000/01 Oberliga Nord 9. Platz
2001/02 Regionalliga Nord-Ost Meister
2002/03 Oberliga Abstiegsrunde 3. Platz
2003/04 Oberliga 8. Platz, Viertelfinale
2004/05 Oberliga 4. Platz, Halbfinale
2005/06 Oberliga 4. Platz, Halbfinale
2006/07 Oberliga 5. Platz, Halbfinale
2007/08 Oberliga Nord 3. Platz, Viertelfinale
2008/09 Oberliga Nord 1. Platz, Meister
2009/10 2. Bundesliga 13. Platz, Sieger 2. Play-Down-Runde
2010/11 2. Bundesliga 9. Platz, Pre-Play-Off-Runde
2011/12 2. Bundesliga 8. Platz, Viertelfinale
2012/13 2. Bundesliga 11. Platz
2013/14 Oberliga Nord 3. Platz, Endrunde 5. Platz
2014/15 Oberliga Nord 1. Platz, Finale (Playoffs-Nord), Viertelfinale (Playoffs)

Stadion[Bearbeiten]

Eisstadion am mittelalterlichen Pferdeturm

Die Hannover Indians spielen ihre Heimspiele im Eisstadion am Pferdeturm aus. Das Eisstadion umfasst 4.608 Plätze darunter 714 Sitzplätze.

Fans[Bearbeiten]

Zu den Ligaspielen kommen regelmäßig über 3.000 Fans und bei Topspielen sind auch über 4.500 Zuschauer keine Seltenheit. Auch zu Auswärtsspielen reisen je nach Entfernung regelmäßig Fans mit.

Für Aufsehen sorgte 1999 der Sonderzug in die nur gut 20 Kilometer entfernte Wedemark oder die Schiffsfahrten nach Wolfsburg (2000) und Bremerhaven (2009). Am 28. Dezember 2008 begleiteten über 2000 Fans unter dem Motto „Alle nach Halle“ die Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Halle an der Saale. Weiterhin reisten am 10. Januar 2010 rund 200 Indians-Anhänger per Sonderflug zum Auswärtsspiel beim damaligen Spitzenreiter EHC München.

Als Aushängeschild ist hierbei das Fan-Projekt zu nennen. Fanfreundschaften existieren mit Fangruppen der Iserlohn Roosters, des ESC Halle 04, der BSC Preussen Berlin und der Grizzly Adams Wolfsburg.

Zuschauerzahlen[Bearbeiten]

Saison Zuschauerschnitt
2014/15 2.780[11] (2.812 inkl. Play-Offs[12])
2013/14 2.738[13] (2.620 inkl. Endrunde[14])
2012/13 2.831[15]
2011/12 3.015[16] (2.984 inkl. Play-Offs[17])
2010/11 3.033[18] (3.010 inkl. Pre-Play-Offs[19])
2009/10 3.040[20] (3.100 inkl. Play-Downs[21])
2008/09 3.264[22] (3.437 inkl. Play-Offs[23])
2007/08 2.886
2006/07 2.809
2005/06 3.207
2004/05 2.674

Spieler[Bearbeiten]

Mannschaft der Saison 2015/16[Bearbeiten]

Stand: 5. August 2015

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
28 DeutschlandDeutschland Boris Ackers 28. Oktober 1982 Krefeld, Deutschland 2014 EC Kassel Huskies
30 DeutschlandDeutschland Ansgar PreußU21 18. Februar 1996 Salzgitter, Deutschland 2013 EC Hannover Indians U20
55 DeutschlandDeutschland Michael Güßbacher U21 26. August 1995 Landsberg am Lech, Deutschland 2014 ESV Buchloe
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
6 DeutschlandDeutschland Kai Noel Steinmann U21 12. September 1997 Hannover, Deutschland 2014 EC Hannover Indians U20
7 Tschechien und USA Werner Hartmann 26. April 1989 Ostrava, Tschechien 2015 GEC Ritter Nordhorn
13 DeutschlandDeutschland Anton Barrein U21 25. Dezember 1994 Langenhagen, Deutschland 2013 EJ Kassel U20
19 DeutschlandDeutschland Armin Finkel 23. April 1986 Hannover, Deutschland 2013 Herforder EV
43 DeutschlandDeutschland Florian Kraus U21 12. September 1995 Garmisch-Partenkirchen, Deutschland 2015 EV Landshut U19
58 DeutschlandDeutschland Dennis Schütt 19. Oktober 1991 Salzgitter, Deutschland 2015 Selber Wölfe
71 DeutschlandDeutschland Maximilian Pohl 11. September 1991 Hannover, Deutschland 2013 Weser Stars
78 DeutschlandDeutschland Daniel Reiss 24. August 1982 Hannover, Deutschland 2015 Hannover Scorpions
Angreifer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
10 DeutschlandDeutschland Sebastian Lehmann 26. Februar 1985 Salzgitter, Deutschland 2015 Hannover Scorpions
14 DeutschlandDeutschland Yannick Meve U21 26. März 1995 Hannover, Deutschland 2013 EC Hannover Indians U20
16 DeutschlandDeutschland Daniel Doroshko U21 15. März 1996 Braunschweig, Deutschland 2014 EC Hannover Indians U20
17 Kasachstan und Deutschland Artur Grass RW 16. Februar 1992 Saran, Kasachstan 2013 Herforder EV
25 SlowakeiSlowakei Branislav Pohanka C 20. August 1984 Považská Bystrica, Slowakei 2015 ESC Moskitos Essen
26 DeutschlandDeutschland Frederik Gradl U21 24. September 1995 Bad Homburg v. d. Höhe, Deutschland 2015 Löwen Frankfurt
38 SlowakeiSlowakei Oliver Duris AL C 13. September 1988 Považská Bystrica, Slowakei 2014 Königsborner JEC
61 DeutschlandDeutschland Robby Hein 27. März 1988 Oberhausen, Deutschland 2015 ESC Moskitos Essen
86 DeutschlandDeutschland Jörg Noack C 15. Januar 1993 Spremberg, Deutschland 2015 ERC Sonthofen
88 DeutschlandDeutschland André Gerartz 12. Oktober 1993 Köln, Deutschland 2014 EHC Timmendorfer Strand 06
Offizielle
Tätigkeit Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
Trainer Kanada und Deutschland Frederick Carroll 6. Januar 1963 Bell Island, Neufundland, Kanada 2015 Blue Devils Weiden
AL Spieler mit Ausländerlizenz
FL Förderlizenzspieler
U21 U21-Spieler
C Mannschaftskapitän
A Assistenzkapitän

Bedeutende frühere Mannschaften[Bearbeiten]

Oberliga-Meister 2008/2009[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Roman Kondelik, Dennis Korff, Lukas Smolka, Benjamin Voigt
Verteidigung: Josef Staltmayr, Robin Thomson, Jan Hemmes, Tobias Stolikowski, Steve Slaton, Brad Bagu, Jan-Philipp Priebsch, Christopher Schadewaldt
Sturm: Jeremy Wagner, Adam Dewan, Marian Rohatsch, Michael Fendt, Jan Welke, Rob Hisey, Adriano Carciola, Christoph Koziol, Daniel Del Monte, Josiah Anderson, Kyle Doyle, Jamie Chamberlain, Bryan Phillips
Trainer: Joe West (Cheftrainer), Kent Todd (Co)

Gesperrte Spielernummern[Bearbeiten]

Trainer seit 1985[Bearbeiten]

EC in Hannover[Bearbeiten]

Hannover Indians[Bearbeiten]

  • 1998–1999 Bruce Keller
  • 1999 für fünf Spiele Freddie Carroll
  • 1999–2002 Siggi Reiss
  • 2002–2006 Greg Thomson / Joe West(Co-Trainer)
  • 2006–2009 Joe West / Kent Todd (Co-Trainer)
  • August 2009 – Oktober 2009 Craig Streu / Kent Todd (Co-Trainer)
  • Oktober 2009 – April 2010 Joe West / Kent Todd (Co-Trainer)
  • April 2010 – November 2011 Bernhard Kaminski / Peter Willmann (Co-Trainer)
  • November 2011 – 2013 Christian Künast / Peter Willmann (Co-Trainer)
  • 2013-2015 Peter Willmann / Marco Spors (Co-Trainer)
  • seit 2015 Fred Carroll

Hannover Braves[Bearbeiten]

Rivalität[Bearbeiten]

Der langjährige DEL-Club Hannover Scorpions gilt seit seiner Gründung als größter Rivale der Indians. Nachdem es zeitweise intensive Fanfreundschaften zwischen beiden Standorten gab, verschlechterte sich das Verhältnis rapide nach der Umbenennung des ESC Wedemark Scorpions in Hannover Scorpions und dem anschließenden Umzug vom Icehouse Mellendorf in die TUI Arena Hannover.

Obwohl die Indians bis zur Saison 2008/09 zwei Klassen tiefer als die Scorpions spielten, ist ihr Anteil am Zuschauerzuspruch in Hannover beträchtlich. So kamen die Hannover Indians in der Hauptrunde der Oberligasaison 2008/09 auf einen Zuschauerschnitt von 3.264,[24] während die Hannover Scorpions bei den Hauptrundenspielen der DEL-Saison 08/09 einen Schnitt von 5.668 Zuschauern[25] erreichten.

Sportlich treffen beide Clubs in der Oberliga-Saison 2013/14 erstmals nach 1983/84 und 1984/85 in Pflichtspielen aufeinander.

Hannover Braves[Bearbeiten]

Logo der Braves

Die EC Hannover Braves (ehemals Pferdeturm Towers) traten in den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 zunächst als Spielgemeinschaft des EC Hannover Indians und des Pferdeturm Towers e.V., später als Mannschaft des EC Hannover in der Oberliga-Nord an. Sie sollten als Kooperationspartner der Indians Spielern des eigenen Nachwuchses den Sprung in die 1. Mannschaft ermöglichen.

Aus wirtschaftlichen Gründen wurde zur Saison 2012/13 das Oberligateam zugunsten einer neuen Juniorenmannschaft des Stammvereins abgemeldet.[26] Viele bisherige Braves-Spieler wechselten anschließend zum Herforder EV, wo der ehemalige Braves-Trainer Bruce Keller arbeitete.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hannover Indians – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Tränenreiches Ende der Hannover Indians
  2. https://www.handelsregister.de
  3. http://www.indians-online.de/sphpblog/index.php?entry=entry100621-223544
  4. [1]
  5. http://www.ech-ev.de/2013/05/02/oberliga-ruckt-naher/
  6. http://www.neuepresse.de/Sport/Hannover-Indians/Beben-bei-den-Indians-Cech-muss-Posten-raeumen
  7. https://www.bundesanzeiger.de
  8. http://herforder-ev.de/pages/posts/rueckzug-aus-der-oberliga-213.php
  9. http://eisblog.haz.de/2013/06/855/
  10. http://www.scl-eishockey.de/
  11. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=13292
  12. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=14173
  13. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=11655
  14. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=12189
  15. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=9470
  16. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=7771
  17. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=8801
  18. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=5982
  19. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=6923
  20. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=4446
  21. http://pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=491&seasonid=5145
  22. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3048
  23. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3731
  24. http://www.pointstreak.com/prostats/attendance.html?leagueid=653&seasonid=3048 Offizielle ESBG-Statistik
  25. http://del.stats.pointstreak.com/attendance.html?leagueid=487&seasonid=2976 Offizielle DEL-Statistik
  26. http://hannover-indians.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1734:absage-an-die-oberliga&catid=37:news&Itemid=60