Engomer

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Engomer
Angomèr
Engomer (Frankreich)
Engomer
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Saint-Girons
Kanton Couserans Ouest
Gemeindeverband Couserans-Pyrénées
Koordinaten 42° 57′ N, 1° 4′ OKoordinaten: 42° 57′ N, 1° 4′ O
Höhe 448–1.120 m
Fläche 7,60 km2
Einwohner 284 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 37 Einw./km2
Postleitzahl 09800
INSEE-Code

Engomer mit dem Lez

Engomer (Okzitanisch: Angomèr) ist eine französische Gemeinde mit 284 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2015) im Département Ariège in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Saint-Girons, zum Gemeindeverband Couserans-Pyrénées und zum Kanton Couserans Ouest (bis 2015: Kanton Castillon-en-Couserans). Die Einwohner werden Engomerois/Engomeroises genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engomer liegt rund 80 Kilometer südsüdwestlich der Stadt Toulouse im Westen des Départements Ariège. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Engomer, den Weilern Astien, Douns, Loutrein und Vignau, Streusiedlungen und Einzelgehöften. Douns, Engomer und Vignau liegen am Fluss Lez. Engomer liegt innerhalb des Regionalen Naturparks Pyrénées Ariégeoises. Weite Teile der Gemeinde sind Bergland und bewaldet. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde an der D618 fernab von bedeutenden überregionalen Verkehrsverbindungen.

Umgeben wird Engomer von den Nachbargemeinden Moulis im Nordosten und Osten, Castillon-en-Couserans Südosten und Süden, Cescau im Südwesten und Westen sowie Balaguères im Westen und Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Provinz Couserans, die wiederum ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Saint-Girons. Zudem lag Engomer von 1793 bis 1801 und von 1806 bis 2015 innerhalb des Kantons Kanton Castillon-en-Couserans. Von 1801 bis 1806 war sie Teil des Kantons Saint-Girons. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Saint-Girons zugeteilt. Die Gemeinde Engomer entstand in ihrer heutigen Form zwischen 1790 und 1794 durch die Vereinigung der bisherigen Gemeinden Astien und Engomer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1800 1841 1921 1936 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 738 640 964 512 510 366 326 318 321 293 257 273 279
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Saturnin in Engomer aus dem 19. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Michel in Loutrein aus dem 15. Jahrhundert, seit 1995 ein Monument historique[1]
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • zwei Wegkreuze
  • alte Wassermühle
  • weitere Sehenswürdigkeiten[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Engomer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen
  3. Beschreibung auf Palissy (französisch)