Caumont (Ariège)

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Caumont
Caumont (Frankreich)
Caumont
Region Okzitanien
Département Ariège
Arrondissement Saint-Girons
Kanton Portes du Couserans
Gemeindeverband Couserans-Pyrénées
Koordinaten 43° 2′ N, 1° 5′ OKoordinaten: 43° 2′ N, 1° 5′ O
Höhe 338–528 m
Fläche 9,22 km2
Einwohner 326 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 35 Einw./km2
Postleitzahl 09160
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Barthélemy

Caumont (Okzitanisch: gleicher Name) ist eine französische Gemeinde mit 326 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2017) im Département Ariège in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Saint-Girons, zum Gemeindeverband Couserans-Pyrénées und zum Kanton Portes du Couserans (bis 2015: Kanton Saint-Lizier). Die Einwohner werden Caumontois/Caumontoises genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caumont liegt rund 70 Kilometer südwestlich der Stadt Toulouse im Westen des Départements Ariège. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Caumont, den Weilern Cap du Prat Bediaou und Villeneuve sowie Streusiedlungen und Einzelgehöften. Der Fluss Salat durchquert die Gemeinde westwärts und bildet streckenweise die nördliche Gemeindegrenze. Caumont liegt innerhalb des Regionalen Naturparks Pyrénées Ariégeoises. Weite Teile der Gemeinde sind bewaldet. Der Ort liegt an der D117 von Foix nach Tarbes.

Umgeben wird Caumont von den Nachbargemeinden Mercenac und Taurignan-Castet im Norden, Taurignan-Vieux im Nordosten, Lorp-Sentaraille im Osten, Saint-Lizier im Südosten, Montgauch im Süden, Cazavet im Südwesten sowie Prat-Bonrepaux im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde und Überreste eines Grabes aus gallo-römischer Zeit belegen eine frühe Besiedlung. Das Schloss wurde im 12. oder 13. Jahrhundert errichtet. Und eine Kirche wird erstmals im Jahr 1382 erwähnt. Im Mittelalter lag der Ort innerhalb der Provinz Couserans, die wiederum ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Saint-Girons. Zudem lag Caumont von 1793 bis 2015 innerhalb des Kantons Saint-Lizier. Die Gemeinde ist seit 1801 dem Arrondissement Saint-Girons zugeteilt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1821 1846 1856 1896 1921 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 465 461 602 531 516 342 265 285 292 250 255 287 313 317 312
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Barthélemy aus dem Jahr 1778, seit 1978 ein Monument historique[1]
  • Ruine einer Festung/eines Schlosses in Le Plech
  • Ruine der Kirche Saint-Martin aus dem 12. und 16. Jahrhundert
  • Schloss Château de Gaujac
  • Lavoir (Waschhaus)
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • mehrere Wegkreuze
  • weitere Sehenswürdigkeiten[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Caumont (Ariège) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung des Monument historique (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen
  3. Beschreibung auf Palissy (französisch)