Fuji Heavy Industries

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Fuji Heavy Industries, Ltd.
Fuji-Heavy-Industries-Logo.svg
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3814800003
Gründung 15. Juli 1953
Sitz Shinjuku, Tokio, Japan
Leitung Ikuo Mori (President & CEO)
Mitarbeiter 12.359 (März 2012)[1]
Umsatz 1,913 Mrd. JPY (2013)[2]
Branche Transportmittelbau
Produkte Automobile, Lokomotiven, Busse und FlugzeugeVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.fhi.co.jp

Die Fuji Heavy Industries, Ltd. (FHI, jap. 富士重工業株式会社, Fuji Jūkōgyō Kabushiki-gaisha (K.K.)), gelistet im Nikkei 225, ist einer der größten japanischen Transportmittelproduzenten, der aus dem Flugzeughersteller Nakajima Hikōki entstanden ist. Auch ist FHI Zulieferer von anderen Flugzeugherstellen wie bspw. Boeing.

Neben Autos der Marken Subaru und Blitzen stellt FHI auch Lokomotiven, Busse, Landmaschinen und Flugzeuge (unter anderem unter dem Namen „Fuji Aero Subaru“) her und war am Bau der japanischen Raumfähre Hope X beteiligt. Auch der verbreitete japanische Motorroller Rabbit wurde von Fuji Heavy Industries gebaut.

Die Toyota Motor Corporation hält seit April 2008 eine Minderheitsbeteiligung von 16,5 % an Fuji Heavy Industries.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

1953 erhält das Unternehmen Fuji Sanyo Co. Ltd. (vormals Nakajima Aircraft Co. Ltd.) vom amerikanischen Militär die Erlaubnis, sechs der zwölf Unternehmensteile wieder zu vereinen. So wurde am 15. Juli 1953 Fuji Heavy Industries gegründet. Vier Jahr später läuft das erste Automobil unter der Marke „Subaru“ vom Band.

In den 1960er Jahren wurden langfristige Unternehmensziele festgelegt, die u. a. auch eine dauerhafte Aktivität auf verschiedenen Geschäftsfeldern vorsah. Um dies international verwirklichen zu können, ging FHI 1960 an die Börse.

Am 10. Dezember 1999 ging FHI eine strategische Allianz mit General Motors ein. GM wurde daraufhin mit 20% Unternehmensbeteiligung der größte Einzelaktionär von FHI und erhielt u. a. Zugang zur Allradtechnik von Subaru. 2005 lösten beide Unternehmen diese Partnerschaft, laufende Projekte wurden gestoppt. GM verkaufte in Absprache Teile der Stammaktien von Fuji Heavy Industries an die Toyota Motor Corporation.

Heute konzentriert sich Fuji Heavy Industries auf die Entwicklung und Herstellung von Transporttechnologien, wichtigster Unternehmenszweig ist dabei die Automobilsparte Subaru, die rund 85 Prozent des Umsatzes von FHI macht (Stand 2004).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fuji Heavy Industries – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.welt.de, Aktienkurs und Unternehmensinformationen, abgerufen 14. März 2013
  2. Fuji Heavy Industries Ltd. (7270), auf 4traders.com, abgerufen am 20. April 2014
  3. Japan’s Fuji Heavy shares rally on expanded alliance with Toyota group auf forbes.com vom 11. April 2008 (englisch)