Gratwein-Straßengel

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Gratwein-Straßengel
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gratwein-Straßengel
Gratwein-Straßengel (Österreich)
Gratwein-Straßengel
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Graz-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: GU
Hauptort: Straßengel
Fläche: 86,69 km²
Koordinaten: 47° 7′ N, 15° 20′ OKoordinaten: 47° 6′ 46″ N, 15° 20′ 4″ O
Höhe: 392 m ü. A.
Einwohner: 13.002 (1. Jän. 2018)
Postleitzahlen: 8103, 8111, 8112, 8113, 8114, 8153
Vorwahl: 03124
Gemeindekennziffer: 6 06 64
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
8111 Gratwein-Straßengel
Website: www.gratwein-strassengel.gv.at
Politik
Bürgermeister: Harald Mulle (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(31 Mitglieder)
16
8
3
3
1
16 
Insgesamt 31 Sitze
Lage der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel im Bezirk Graz-Umgebung
DeutschfeistritzDobl-ZwaringEggersdorf bei GrazFeldkirchen bei GrazFernitz-MellachFrohnleitenGössendorfGratkornGratwein-StraßengelHart bei GrazHaselsdorf-TobelbadHausmannstättenHitzendorfHitzendorfKainbach bei GrazKalsdorf bei GrazKumbergLaßnitzhöheLiebochNestelbach bei GrazPeggauRaaba-GrambachSankt BartholomäSankt Marein bei GrazSankt Oswald bei PlankenwarthSankt Radegund bei GrazSeiersberg-PirkaSemriachStatteggStiwollThalÜbelbachPremstättenVasoldsbergWeinitzenWerndorfWundschuhGrazSteiermarkLage der Gemeinde Gratwein-Straßengel im Bezirk Graz-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Gratwein-Straßengel ist seit Jahresbeginn 2015 eine Marktgemeinde im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark. Sie entstand im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark[1] aus den mit Ende 2014 aufgelösten Gemeinden Gratwein, Judendorf-Straßengel, Eisbach und Gschnaidt und wurde dadurch nach Einwohnern zur sechstgrößten Gemeinde in der Steiermark.[2]

Eine Beschwerde des Bürgermeisters von Eisbach an den Verfassungsgerichtshof gegen die Zusammenlegung war nicht erfolgreich.[3] Ebenso nicht erfolgreich war eine Beschwerde der Gemeinde Gschnaidt.[4]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am westlichen (rechten) Ufer der Mur etwa zehn Kilometer nordwestlich der Landeshauptstadt Graz.

Der Ort Rein mit seinem berühmten Stift ist Sitz eines Bundesgymnasiums.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst elf Ortschaften mit insgesamt 13.002 Einwohnern (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[5]):

  • Eisbach (993)
  • Gratwein (3729)
  • Gschnaidt (324)
  • Hörgas (963)
  • Hundsdorf (499)
  • Judendorf (1592)
  • Kehr und Plesch (104)
  • Kugelberg (297)
  • Rein (911)
  • Rötz (768)
  • Straßengel (2822)

Die Gemeindefläche gliedert sich in sechs Katastralgemeinden (Fläche 2016[6]):

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übelbach Deutschfeistritz

Gratkorn
Geistthal-Södingberg
(Bezirk Voitsberg)
Nachbargemeinden Graz
Stiwoll Sankt Oswald bei Plankenwarth Thal

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet liegt im Gratkorner Becken, das sich zum Weststeirischen Riedelland hin öffnet und eine Weitung des Murtales bildet.

Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Gemeindeboden befinden sich einige zum Grazer Bergland gehörige Gipfel, darunter die „vier Tausender“, die zusammen eine beliebte Wanderung im Bereich des Stift Rein bilden.

  • Heiggerkogel (1098 m)
  • Pleschkogel (1061 m)
  • Mühlbacher Kogel (1050 m)
  • Walzkogel (1026 m)
  • Generalkogel (713 m)
  • Gsollerkogel (667 m)
  • Kugelberg (564 m)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gratwein um 1830, Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz

Die Ortsgemeinden als autonome Körperschaften entstanden nach Aufhebung der Grundherrschaften im Jahr 1850.

Judendorf-Straßengel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallfahrtskirche Maria Straßengel

Um 860 wird in einer der ältesten Urkunden Österreichs der Kirchberg von Straßengel als „ad Strazinolun“ genannt. Vermutlich leitet sich der Name vom slawischen „straza“ ab, was sich auf einen hier günstig gelegenen Wachturm beziehen könnte.

Am 11. Juni 1147 widmete Markgraf Otakar III. dem Kloster Rein unter anderem die Dörfer Rötz, Straßengel und Judendorf. Diese Gebiete wurden von Reiner Mönchen bewirtschaftet.

Siedlungen mit der Bezeichnung Judendorf liegen meist an alten Handelsrouten, die die Alpen überqueren. In ihrer Nähe kam es in späterer Zeit meist zu Stadt- und Marktgründungen. Man nimmt an, dass es sich bei diesen Judendörfern um Niederlassungen jüdischer Kaufleute handelt, die im frühen Mittelalter intensiv am Warenhandel beteiligt waren.

Nach Aufhebung der Grundherrschaften zählten Judendorf, Straßengel, Rötz, Hundsdorf und Kugelberg zur 1849 konstituierten Marktgemeinde Gratwein.

Mit der Eröffnung des Streckenabschnittes Mürzzuschlag - Graz der k.k. privilegierten Südbahn am 21. Oktober 1844 fand auch das Gratwein-Gratkorner Becken Anschluss an die „industrielle Revolution“. In der Folge siedelten sich in Judendorf wirtschaftliche Betriebe an, darunter eine Zementfabrik.

Ihren wirtschaftlichen Aufschwung hatten die Judendorfer und Straßengler jedoch dem Umstand zu verdanken, dass sich bereits um 1850 die Grazer Oberschicht dieser Gegend bemächtigte hatte. Besonders die auf Grund ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten zu sagenhaftem Reichtum gelangte Dynastie Materleitner in Judendorf verfolgte daraufhin separatistische Bestrebungen, die durch Ansiedlung eines Hotels (1889), einer Kaltwasserheilanstalt (1894), bzw. des „Steirischen Park-Sanatoriums Dr. Feiler“ (1901) gestärkt wurden. Judendorf-Straßengel, zum damaligen Zeitpunkt einer der bekanntesten Kurorte der Monarchie, erlangt schließlich die Trennung von Gratwein, und konstituierte sich 1909 als selbständige Ortsgemeinde.

Der Aufschwung fand mit dem Zusammenbruch der Monarchie und mit dem damit verbundenen Verlust des wirtschaftlichen Hinterlandes ein jähes Ende. Fast wäre die Gemeinde wieder in die Bedeutungslosigkeit versunken, wenn nicht die Krankenkasse der Österr. Bundesbahnen das ehemalige Parksanatorium Feiler erworben hätte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Judendorf-Straßengel immer mehr zu einer Wohngemeinde, im Jahre 1981 pendelten 86 % der Beschäftigten aus der damaligen Gemeinde aus. Nachdem die Versicherungsanstalt der Österr. Eisenbahnen im Jahre 1989 einen Teil ihrer Sonderkrankenanstalt stilllegte, kam 1999 das endgültige Aus. Durch intensive Bemühungen gelang es auch hier die Tradition Judendorf-Straßengels als Kurort bzw. als Ort der Ruhe und Erholung fortzusetzen. So entstand im zuerst geschlossenen Teil der Sonderkrankenanstalt die „Parkresidenz“, ein Seniorenwohnheim, und auf dem Areal des zuletzt stillgelegten Teils wurde ein modernes Rehabilitationszentrum mit den Schwerpunkten Neurologie, Orthopädie, Onkologie und Kinder-Rehabilitation errichtet.[7]

2009 wurde der Hauptplatz rund um das damalige Gemeindezentrum komplett neu gestaltet und anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums feierlich eröffnet.[8]

Eisbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich des Ortes Rein befand sich in der Jungsteinzeit (Neolithikum), in der Lasinja-Kultur, eine Abbaustelle für Silex (Kieselgestein wie Hornstein, Quarz usw.). Aus ihr wurden Werkzeuge (Faustkeile, Klingen, Schaber usw.) gewonnen. Werkstücke aus dieser Abbaustelle waren bis in eine Entfernung von 150 km verbreitet.[9]

Seit dem 12. Jahrhundert prägt das Stift Rein die Entwicklung der Gemeinde. Bei Eisbach und in seiner Umgebung befanden sich eine Reihe von Bergbaubetrieben, so auf Quecksilber und Braunkohle.[10]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wallfahrtskirche Maria Straßengel von Süden gesehen
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gratwein-Straßengel

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • EC Ruffnecks Gratwein (Eishockey), der 2003 gegründete Verein spielt in der steirischen Landesliga
  • GSV RB Gratwein (Fußball)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Nähe zu Graz ist die Gemeinde verkehrstechnisch sehr gut angeschlossen, sie liegt nicht direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen, sondern an der Landesstraße von Gratkorn nach Eisbach. Über diese Verbindung ist die Grazer Straße B 67 erreichen. Die nächstgelegenen Anschlussstellen der Pyhrn Autobahn A 9 sind Deutschfeistritz (exit 165) in etwa acht Kilometern Entfernung in Fahrtrichtung Norden und Gratkorn (exit 173) in rund sechs Kilometern Entfernung in Fahrtrichtung Süden.

Im Gemeindegebiet liegen der Bahnhof Gratwein-Gratkorn und die Haltestelle Judendorf-Straßengel der Österreichischen Südbahn mit halbstündlichen bis stündlichen S-Bahn-Verbindungen (S1) nach Graz und Bruck an der Mur bietet.

Der Flughafen Graz ist etwa 28 km entfernt.

Seit Juni 2016 gibt es mit „rufmi“ und „buchmi“ ein Projekt für neue Mobilität. So wird an zwei Standorte Elektroauto-Carsharing sowie an über 100 Verknüpfungspunkten ein Sammelbus für Einzelfahrten zu je zwei Euro angeboten.[13][14]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Insgesamt 31 Sitze

Der Gemeinderat besteht aus 31 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2015 Harald Mulle (SPÖ).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle vier Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 15. Oktober 2016.[15]

AUT Gratwein-Straßengel COA.png

Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„Im durch ein anstoßendes silbernes Fadenschrägkreuz von Blau und Grün schräggevierten Schild oben ein goldener Cherubskopf, rechts silbern eine einfach beblätterte Weintraube, links silbern ein fünffach beblätterter Buchenzweig, unten golden die Krümme eines Abtsstabes.“

Der Krummstab deutet auf das alte, bedeutende Zisterzienserkloster Rein hin.

Partnerschaftsgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • der ehemaligen Gemeinde Eisbach
    • DeutschlandDeutschland Ebrach (Bayern), seit 1979
  • der ehemaligen Gemeinde Judendorf-Straßengel

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Wolfradt (1582–1639), Hofkammerpräsident, Zisterzienser, Abt von Kremsmünster und katholischer Bischof der Diözese Wien, war von 1609 bis 1612 Pfarrer von Gratwein
  • Gottfried Prabitz (1926–2015), österreichischer Bildhauer
  • Othmar Krenn (1952–1998), österreichischer Künstler, Erschaffer des „Kunstzuges“, geboren in Gratwein
  • Gundis Zámbó (* 1966), deutsche Schauspielerin und Fernsehmoderatorin, geboren in Gratwein
  • Clemens Maria Schreiner (* 1989), österreichischer Kabarettist, lebt in Gratwein
  • Christian Scherübl (* 1994), österreichischer Schwimmer, Junioren-Europameister, geboren in Gratwein
  • Sigrid Spörk (* 1981), österreichische Schauspielerin und Sängerin, aufgewachsen in Judendorf-Straßengel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingo Mirsch: Marktgemeinde Judendorf-Straßengel - Die Geschichte, herausgegeben von der Marktgemeinde, erhältlich im Gemeindeamt
  • Ingo Mirsch: Judendorf in alten Ansichten, Herausgeber: Europäische Bibliothek, ISBN 90-288-1346-2
  • Marianne Gerstenberger: Maria Straßengel, Herausgeber: Pfarramt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gratwein-Straßengel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 3 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Beschluss des VfGH vom 8. Oktober 2014, G 170/2014 über die Zurückweisung der Beschwerde (mit Hinweis auf den Rechtssatz zum Beschluss vom 23. September 2014, G 41/2014, welcher drei gleichlautende Entscheidungen nennt).
  4. Erkenntnis des VfGH vom 25. November 2014, G 121/2014.
  5. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  6. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen 19. Februar 2017
  7. Die Rehabilitationsklinik mit Herz & Vision (Homepage)
  8. http://www.styriagate.net/jnew/index.php?option=com_content&view=article&id=104%3Ahauptplatzeroeffnung-in-judendorf-strassengel&catid=1%3Aaktuelle-nachrichten&Itemid=50&lang=de
  9. Michael Brandl: Silexlagerstätten. Seiten 43–47, 67–68, 87–93 und Nachwort.
  10. Leopold Weber: Die Blei-Zinkerzlagerstätten des Grazer Paläozoikums und ihr geologischer Rahmen. Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt Band 12, Wien 1990. ISBN 978-3-900312-72-5 . Seite 275. (29 MB; PDF)
  11. Kleines Bauernmuseum Eisbach-Rein@1@2Vorlage:Toter Link/www.kultur.steiermark.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., kultur.steiermark.at
  12. Nostalgie-Rüsthaus Eisbach@1@2Vorlage:Toter Link/www.kultur.steiermark.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., kultur.steiermark.at
  13. Projektstart für neue Mobilität in Gratwein-Straßengel auf meinbezirk.at am 18. September 2016, abgerufen am 5. Juli 2017
  14. Mobilität / Gemeindebus auf www.gratwein-strassengel.gv.at, abgerufen am 5. Juli 2017
  15. 120. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 29. September 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel (politischer Bezirk Graz-Umgebung), abgerufen am 14. Oktober 2016