Grunow-Dammendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grunow-Dammendorf
Grunow-Dammendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grunow-Dammendorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 9′ N, 14° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Amt: Schlaubetal
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 45,13 km2
Einwohner: 501 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15299
Vorwahl: 033655
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 205
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der Amtsverwaltung: Bahnhofstraße 40
15296 Müllrose
Webpräsenz: www.grunow-dammendorf.de
Bürgermeisterin: Katharina Staar (SPD)
Lage der Gemeinde Grunow-Dammendorf im Landkreis Oder-Spree
Bad SaarowBeeskowBerkenbrückBriesenBrieskow-FinkenheerdDiensdorf-RadlowEisenhüttenstadtErknerFriedlandFürstenwalde/SpreeGosen-Neu ZittauGroß LindowGrünheideGrunow-DammendorfJacobsdorfLangewahlLawitzBriesen (Mark)MixdorfMüllroseNeißemündeNeuzelleRagow-MerzRauenReichenwaldeRietz-NeuendorfSchlaubetalSchöneicheSiehdichumSpreenhagenSteinhöfelStorkowTaucheVogelsangWendisch RietzWiesenauWoltersdorfZiltendorfBrandenburgKarte
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Grunow-Dammendorf (niedersorbisch Gruńow-Domašojce) ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Schlaubetal an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Müllrose hat.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Schlaubetal im Osten Brandenburgs im Städtedreieck EisenhüttenstadtFriedland – Müllrose. Die beiden Gemeindeteile liegen im Norden des in Nord-Süd-Richtung gestreckten Gemeindegebiets, den südlichen Teil nimmt der Naturpark Schlaubetal ein.

Angrenzende Gemeinden sind Mixdorf im Norden, Siehdichum im Nordosten, Schlaubetal im Osten, Neuzelle im Südosten und die Städte Friedland und Beeskow im Westen und Nordwesten. Im äußersten Süden hat die Gemeinde eine kurze Grenze mit Schenkendöbern, Landkreis Spree-Neiße.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht laut ihrer Hauptsatzung aus folgenden Gemeindeteilen:[2]

Hinzu kommen die Wohnplätze Forsthaus Wirchensee und Walkemühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die urkundlichen Ersterwähnungen datieren für Grunow auf den 15. Juli 1387 und für Dammendorf auf das Jahr 1486.[4]

Die Gemeinde Grunow-Dammendorf entstand am 26. Oktober 2003 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Dammendorf und Grunow.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Grunow-
Dammendorf
Grunow Dammendorf
1875 - 319 282
1910 - 311 228
1939 - 298 201
1946 - 437 283
1950 - 472 281
1971 - 439 223
1990 - 362 169
1995 - 351 178
2000 - 361 230
2002 - 355 245
2003 598
2005 605
2010 558
2011 532
2012 525
2013 519
2014 509
2015 501

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Grunow-Dammendorf besteht neben der ehrenamtlichen Bürgermeisterin aus acht Gemeindevertretern. Sie verteilen sich wie folgt (Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014):[8]

Partei/Liste Sitze 2014 [9] Sitze 2008[10] Sitze 2003[11]
SPD 3 3 2
Wählergemeinschaft Dammendorf 2 2 3
Bürgergemeinschaft Grunow 1 - 1
Einzelbewerber 2 3 2
Summe 8 8 8

2014: Einzelbewerber Klaus-Jürgen Teichert, Lothar Brühl

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katharina Staar (SPD) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 80,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[12] gewählt.[13]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 19. April 2011 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot unter einer Wellenleiste ein zehnendiges Hirschgeweih mit Grind, das ein achtspitziges (Johanniter-) Kreuz umschließt, alles silbern.“[14]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Grunow-Dammendorf und in der Liste der Bodendenkmale in Grunow-Dammendorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

  • Heidereiterei- und Forstmuseum Dammendorf, 2009 eröffnet

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grunow-Dammendorf liegt an der Bundesstraße 246, die Beeskow und Eisenhüttenstadt verbindet, und an der Landesstraße L 435 zwischen Müllrose und Groß Briesen.

Im Gemeindeteil Grunow befindet sich der Bahnhof Grunow (LOS) an der Strecke nach Königs Wusterhausen und nach Frankfurt (Oder). Er wird von der Regionalbahnlinie RB 36 durch die NEB im Stundentakt bedient. Die Verbindung nach Cottbus ist 1996 eingestellt worden.

Die Gemeinde gehört zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Buslinie 400 der BOS verkehrt zwischen Beeskow und Eisenhüttenstadt und hält in beiden Gemeindeteilen.

In der nordöstlich angrenzenden Gemeinde Siehdichum befindet sich der Verkehrslandeplatz Eisenhüttenstadt–Frankfurt (Oder).

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[15] 375 372 371 375 373 363 367

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Grunow-Dammendorf
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Grunow-Dammendorf
  4. Grunow-Dammendorf. In: Gemeindewebsite. Abgerufen am 22. Juni 2014.
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 18–21
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zur Gemeindevertretung der amtsangehörigen Gemeinde Grunow-Dammendorf am 25. Mai 2014. 3. Juni 2014; abgerufen am 22. Juni 2014 (PDF; 60 KB).
  9. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  10. Statistik Berlin Brandenburg: Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.9.2008. Dezember 2008; abgerufen am 22. Juni 2014 (PDF;).
  11. Statistik Berlin Brandenburg: Kommunalwahlen 26.10.2003. Dezember 2003; abgerufen am 22. Juni 2014 (PDF;).
  12. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  13. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  14. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  15. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grunow-Dammendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien