Wiesenau

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Wiesenau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wiesenau
Wiesenau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wiesenau hervorgehoben
Koordinaten: 52° 14′ N, 14° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Amt: Brieskow-Finkenheerd
Höhe: 39 m ü. NHN
Fläche: 29,74 km2
Einwohner: 1270 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15295
Vorwahlen: 033609, 033653
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 528
Adresse der Amtsverwaltung: August-Bebel-Straße 18a
15295 Brieskow-Finkenheerd
Webpräsenz: www.brieskow-finkenheerd.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Köhler (Wählergruppe für Jugend, Wirtschaft und Sport)
Lage der Gemeinde Wiesenau im Landkreis Oder-Spree
Bad Saarow Beeskow Berkenbrück Briesen Brieskow-Finkenheerd Diensdorf-Radlow Eisenhüttenstadt Erkner Friedland Fürstenwalde/Spree Gosen-Neu Zittau Groß Lindow Grünheide Grunow-Dammendorf Jacobsdorf Langewahl Lawitz Briesen (Mark) Mixdorf Müllrose Neißemünde Neuzelle Ragow-Merz Rauen Reichenwalde Rietz-Neuendorf Schlaubetal Schöneiche Siehdichum Spreenhagen Steinhöfel Storkow Tauche Vogelsang Wendisch Rietz Wiesenau Woltersdorf Ziltendorf BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Wiesenau (niedersorbisch Łuka) ist eine zum Amt Brieskow-Finkenheerd gehörende Gemeinde im Osten Brandenburgs im Landkreis Oder-Spree.[2] Bis 1919 hieß der Ort Krebsjauche.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehört der Wohnplatz Kunitzer Loose.[3]

Dorfplan von 1760
Entwurf von je 20 zu errichtenden Kossäten- und Häuslerstellen, Hofnamen und Stellenbezeichnungen nach C.A. Bohrdt:
a) 6 Häuslerstellen („Hausmanns Stellen“) b) 11 Häuslerstellen „auf Herrsch. Stücke“ c) 3 Häuslerstellen „an der Straße“ d) „Platz, wo die Herrsch. Schäferey gebauet werden könte“ e) Spezifikation der 20 „neuen Coßaten Stellen in Krebsjauch, wie solche nach diesem Entwurf angebauet werden könten“ f) Hirtenhaus, Mühle und Schmiede I) Der Krug II) Keller III) Schirrak IV) Stentzke V) Bauer VI) Borratz VII) Grunatz VIII) Alt Müller IX) Sobbel X) Harnack XI) Tscheetsch XII) Lewwak XIII) Lehn Schultz XIV) Nickel XV) Gostets XVI) Götschke XVII) Wischke XVIII) Hundach XIX) Habram XX) Schubbel XXI) Papper XXII) Baltzer
Am „Groddisch“
Evangelische Kirche
29. Juni 1963, Traktorist Helmuth Abraham von der LPG „Klement Gottwald“ bei der Heumahd

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde westlich und nördlich des Ortskerns belegen eine Besiedlung bereits über die gesamte Bronzezeit bis in die frühe Eisenzeit. Eine spätere slawische Besiedlung schlägt sich in den Flurnamen nieder, der „Groddisch“ (altsorbisch Grodišče = Burgstätte) in der Oderaue zwischen Wiesenau und Ziltendorf, zur Flur von Wiesenau gehörend, belegt dies. Hier konnte ein frühslawischer Burgwall ausgegraben werden.[4]

Das Rundlingsdorf „zcu der Krebisguche“ fand seine erste Erwähnung im Jahre 1368,[5] Der Ort war zu dieser Zeit vermutlich in Besitz einer Familie von Strele, 1406 gelangte er in den Besitz des Klosters Neuzelle, als dieses neben der Stadt Fürstenberg (Oder) etliche weitere Güter erwarb.[6]

Um 1430 werden 16 Hufen und als Dorfbewohner „huffenere, gertenere unde budenere, der cruger unde molner“ angegeben. Dieser Müller betrieb am Mühlenfließ eine Mahlmühle, bekannt ist 1700 der Müller Michael Krüger, dessen Nachkommen setzten den Betrieb der Mühle fort.[7] Die Krebsjaucher mussten hier ihr Getreide mahlen, da Mühlenzwang herrschte. Michael Krüger erbaute bereits 1700 an seinem Teich eine Schneidemühle.

Im Neuzeller Stiftsatlas, nach Vermessungen des Stifts in den Jahren 1758 bis 1763, findet sich in den Kartenwerken der Kartografen Christoph Ludwig Grund und C. A. Bohrdt das Dorf Krebsjauche mit 67,2 Morgen. Bohrdts Bebauungsvorschläge wurden zu einem wesentlichen Teil nach dem Dorfbrand von 1758 umgesetzt, als Kirche und Dorf zerstört wurden und „nichts denn das Backhäußgen des Gasthofes am Fließe“ übrig blieb. Bis zum Jahre 1830 entstanden die Dorf- und Kirchstraße durch vollständige Lückenbebauung und ließen die Form eines Rundlingsdorfes entstehen. Viele Wohnhäuser zeigen daher, wie zur Bauzeit im 18. Jahrhundert, mit dem Giebel zur Dorfstraße. Die Neubauten nach dem Großbrand von 1841 durch Blitzschlag wurden teilweise wieder in dieser Ausrichtung erbaut, ebenso Neubauten nach der Zerstörung durch die Frontlinie im Zweiten Weltkrieg.

Im November 1848 vereinigten sich alle konservativen Gruppen des Kreises Lebus zu entsprechenden „Kreisvereinen“ für König und Vaterland, zu diesen reaktionären Vereinen zählte auch eine Gründung in Krebsjauche.[8]

Über die Braunkohlengrube "Consum" in Krebsjauche gibt es nur wenige Informationen. Den spärlichen Unterlagen für diese kleine bergmännische Auffahrung von 1875 ist zu entnehmen, dass die "Private Braunkohlengrube Consum" unter dem 1. Februar 1875 angemeldet wurde und zum Königlichen Bergrevier Guben gehörte. Wie lange aktiver Bergbau betrieben wurde, ist nicht belegt. [9][10]

Wiesenau war über Jahrhunderte Zentrum der Zeidlerzunft. Bereits 1893 berichtete die „Bienen-Zeitung“ von der Zeidlerkirmeß, welche im Juni traditionell gefeiert wurde. Ihre Entstehung verdankte sie den Bienenzüchtern. Die Imker oder Zeidler hatten vor der Separation das Recht, auf den Wiesen in der Oderaue bei Krebsjauche Imkerei zu betreiben. Der Neuzeller Abt Petrus gewährte ihnen am 9. Februar 1416 Fischereigerechtsame in dem „Grossen Lukocz“, einem Wasserloch in der Niederung, sowie Nutzungsbefugnisse in Krebsjaucher Auenwäldern,[11] die in der Mitte des 18. Jahrhunderts schon weitgehend baumfreie Zeidlerwiesen waren. Um 1420 zählte die örtliche Starostei 12 dediczen (Zeidler).[12] Im Jahre 1475 bestätigte der Abt Chrysostomus von Neuzelle die Rechte der Zeidlergesellschaft von Krebsjauche. Auf dem Gebiet des Klosterdorfes bildeten die Besitzer eine eigene Zeidlergesellschaft unter einem bei der Reichskanzlei verpflichteten Vorsteher oder Starosten. Diese Zeidler besaßen 12 Reise von Wiesenwachs, jedes Reis ungefähr 16–18 rheinländische Morgen groß; der Morgen zu 400 Quadratruten gerechnet. Die 12 Reise entsprachen somit 450 Preußischen Morgen oder 112 Hektar. Der Starost und die Ältesten dieser Compagnie hatten bei Streitigkeiten, welche die Zeidlergesellschaft betrafen, das Recht, ein Urteil zu fällen. Ließ sich der Streit damit nicht beilegen, wurde durch die Stiftskanzlei entschieden.

Der Zeidelcompagnie von Krebsjauche gehörten 70 Mitglieder an, darunter Adlige, Bürgerliche und Dorfbewohner aus dem Brandenburgischen. Alle wurden in Zeidelangelegenheiten stets als Inländer angesehen und ohne Vermittlung ihrer Obrigkeit lediglich durch den Starosten vorgeladen; welcher auch die Kanzleibefehle umsetzte. Der Starost bekam als Entlohnung eine Wiese, musste aber dafür den Mitgliedern der Compagnie eine Mahlzeit stellen. Am Johannistage versammelten sich die Zeidler von Krebsjauche, Aurith, Ziltendorf, Brieskow, Lossow und Schernsdorf in einer dazu bestimmten Scheune. Der Pfarrer von Lossow hielt einen Gottesdienst, ein Schmaus folgte, diesen gab der Starost; den Trunk bezahlte jeder für sich.[13] Jährlich, an jedem Sonntag nach Johanni, kamen die Zeidler des Ortes und der umliegenden Ortschaften erneut in Krebsjauche zusammen und verkauften an Händler den gezeidelten Honig und das gewonnene Bienenwachs. Nach dem Schluss des Marktes fand ein festliches Gelage statt, an das sich Spiel und Tanz anschlossen, ohne die Polizeistunde einhalten zu müssen.[14]

Bis in das 19. Jahrhundert war ein an der Schlaube errichteter Krug „Klein Lindow“ ebenfalls eingemeindet. Zu dieser Zeit war im Ort auch ein Kaufmann mosaischen Glaubens ansässig, Karl Kallmann Levy. Seine Tochter heiratete den Kaufmann Max Boas Fellert aus Drehnow. An ihre deportierten und ermordeten Kinder erinnern heute die Fellertstraße in Fürstenberg (Oder) und ein Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof am Kirchhofweg in Eisenhüttenstadt.[15]

Am 1. Mai 1903 wurde der Eisenbahnhaltepunkt in Krebsjauche an der Bahnlinie GubenFrankfurt (Oder) für den Personen- und Gepäckverkehr eröffnet. Eine Windmühle wurde errichtet, welche Getreide mahlte und elektrischen Strom in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erzeugte.

Bis 1919 war Wiesenau unter dem Namen Krebsjauche bekannt, im Juli 1919 wurde der Ort durch die Bezirksregierung in Frankfurt (Oder) mit voller Zustimmung der Bevölkerung in Wiesenau umbenannt.

Der etwa 5 km entfernte Ortsteil Kunitzer Loose, gelegen in den Oderauen, war bis 1945 zum Dorf Kunitz am anderen Oderufer (heute Polen, Kunice) zugehörig. In den Jahren 1947/1948 wurde etwa 7 km außerhalb des Ortes das Gut VEG Ziltendorf“ angelegt, es gehörte als Ortsteil zu Wiesenau.

An der Stelle, an welcher auf der Bohrdt-Karte der Dorfkrug eingetragen ist – urkundlich bereits 1502 -[16] befand sich die Gaststätte „Otto Ziche“. 1939 stockte man dieses Haus auf als Schule für die Kinder der 1. bis 8. Klasse. Heute befindet sich im Bürgerhaus „Alte Schule“ die Heimatstube des Ortes.

Die evangelische Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1952/1953 wieder aufgebaut. Auf dem Kirchhof befindet sich ein Gedenkstein, der an das Oderhochwasser 1997 erinnert und eine Anlage, die den Opfern der beiden Weltkriege und den Opfern von Kriegsfolgen, Willkür und Gewalt gewidmet ist. Zur Kirchengemeinde gehört der örtliche Friedhof.

Auch in Wiesenau wurde in der Nachkriegszeit (1953) eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) unter Zwang des Staates (1960 sogar mit gezogener Pistole des Dorfpolizisten im Rat der Gemeinde) gegründet. Die LPG „Klement Gottwald“ nutzte in den 1950er Jahren als Offenstallanlage am Pottack, einem kleinen Fließ, errichtete und später ausgebaute Rinderställe für die Milchproduktion. Ebenfalls dort gelegen war die Schweineaufzuchtanlage, zur LPG gehörte zudem eine Gärtnerei. Im Jahre 1976 wurde eine Milchproduktionsanlage mit 1930 Milchkuhplätzen als zwischengenossenschaftliche Einrichtung (ZGE) der LPGs „Klement Gottwald “ Wiesenau und „Ernst Thälmann“ Ziltendorf in Betrieb genommen. Heute betreibt die „Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung GbR“, welche am 1. Juli 1991[17] gegründet wurde, moderne Landwirtschaft.

Namensdeutung Krebsjauche

Das Dorf „zcu der Krebisguche“ wurde 1368 erstmals urkundlich erwähnt. In späteren Zeiten findet sich auch „Krebslauche“ oder „Krebsgauche“, eine Ableitung des sorbischen Juche = Brühe, Suppe.

Der Volksmund weiß dazu eine andere Geschichte:

„Einst trafen Fuchs und Krebs zusammen, die wetteten miteinander, wer am schnellsten laufen könne. Da machten sich Beide auf, und der Fuchs, der doch seiner Sache gewiß war, ging ganz langsam voraus. Der Krebs aber kniff sich ganz leise, ohne daß es der Fuchs merkte, in die Haare der Rute desselben, und ließ sich auf solche Weise nachschleifen. Wie sie nun dicht am Ziel waren, kroch der Krebs tiefer in die Haare hinein und kniff den Fuchs mit den Scheeren so an der Rute, daß dieser wüthend mit ihr um sich schlug, wobei der Krebs den richtigen Augenblick wahrnahm, losließ und so mit aller Macht ans Ziel geschleudert wurde. Da rief er voller Freuden: ‚Krebsjuchhe!‘ und als nachmals an dieser Stelle ein Dorf gebaut wurde, nannte man es zum Andenken an die List des Krebses ‚Krebsjuchhe‘, woraus später der jetzige Name entstanden ist.“

Friedrich Nork: Mythologie der Volkssagen und Volksmärchen, Stuttgart 1848, Verlag der Herausgebers, Leipzig Expedition des Klosters, S. 1025f

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1864 1 134
1875 1 235
1890 1 258
1910 1 316
1925 1 385
1933 1 611
1939 1 602
1946 1 358
1950 1 514
1964 1 517
1971 1 485
Jahr Einwohner
1981 1 296
1985 1 281
1989 1 275
1990 1 247
1991 1 244
1992 1 237
1993 1 236
1994 1 253
1995 1 267
1996 1 283
Jahr Einwohner
1997 1 316
1998 1 384
1999 1 406
2000 1 434
2001 1 460
2002 1 453
2003 1 468
2004 1 438
2005 1 429
2006 1 411
Jahr Einwohner
2007 1 416
2008 1 401
2009 1 354
2010 1 334
2011 1 291
2012 1 271
2013 1 250
2014 1 266
2015 1 270

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[18][19] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 61,9 %
 %
50
40
30
20
10
0
48,1 %
40,0 %
11,9 %
JWS
FBW

Die Gemeindevertretung von Wiesenau besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[20]

  • Wählergruppe für Jugend, Wirtschaft und Sport 5 Sitze
  • Freie Bürgervereinigung Wiesenau 4 Sitze
  • CDU 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus-Dieter Köhler wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 89,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[21] gewählt.[22]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 18. Juni 1997 genehmigt.

Blasonierung: „In Gold eine gestürzte grüne Spitze, darin ein goldener Krebs, nach der Figur begleitet von zwei schwarzen Sensenklingen.“[23]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Bodendenkmale in Wiesenau sind die Bodendenkmale der Gemeinde aufgeführt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Zeidelkirmes ist ein Teil der Wiesenauer Kulturgeschichte und wurde nach langer Pause im Jahre 1978 wiederbelebt. Noch heute feiern die Wiesenauer nach überliefertem Brauch jedes Jahr am 24. Juni (Johannistag) oder am darauffolgenden Sonntag ihre Zeidelkirmes.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im von der Landwirtschaft geprägten Ort betreibt die Bauerngesellschaft zwei Biogasanlagen und eine größere Solarstromanlage.

In der Gemeinde gibt es Handel und Gewerbe, Dienstleistungsanbieter, Gesundheitswesen und Kindertagesstätte. Schulen befinden sich im benachbarten Ziltendorf und in Groß Lindow.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiesenau liegt an der B 112 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt. 12 km nördlich befindet sich die Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-Mitte der A 12 Berlin–Frankfurt (Oder)..

Die Regionalbahn RB 11 verbindet den Ort mit Frankfurt (Oder) (Fahrzeit 12 Minuten) und Cottbus (Fahrzeit etwa 1 Stunde). Das Radwegenetz ist gut ausgebaut. Ein kleiner Flugplatz befindet sich in etwa 5 km Entfernung in Pohlitz.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anglerverein „Ortsgruppe Hecht“ Wiesenau e.V.
  • Anglerverein Früh-Auf e.V., gegründet 1929
  • Sportgemeinschaft „Wiesenau 03“ e.V.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine Lage zwischen Oder, Friedrich-Wilhelm-Kanal, Schlaube und dem Oder-Spree-Kanal bietet das ländliche Gebiet des Amtes Brieskow-Finkenheerd den an Wassersport interessierten Touristen Ausflugsmöglichkeiten. Der Helenesee und der Katjasee liegen ebenso wie der Kleine und der Große Pohlitzer See ganz in der Nähe.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wiesenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eisenhüttenstadt und seine Umgebung (= Werte unserer Heimat. Band 45). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1986, S. 44–46.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Wiesenau vom 5. Februar 2009 (PDF; 63 kB)
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Wiesenau
  4. Museum für Ur- und Frühgeschichte Potsdam: Veröffentlichungen des Museums für Ur- und Frühgeschichte Potsdam, Band 22, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, S. 135ff.
  5. Klaus-Dieter Gansleweit: Untersuchungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte der nordöstlichen Niederlausitz. Die Flur- und Ortsnamen im Bereich des früheren Stiftes Neuzelle (= Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte, Band 34). Akademie-Verlag 1982, S. 267.
  6. Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 59 Nr. 86
  7. Müller in Brandenburg
  8. Volker Klemm: Das Revolutionsjahr 1848 im preussischen Regierungsbezirk Frankfurt an der Oder. H. Böhlau, 1998, ISBN 3-7400-1048-7, S. 137. (=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Band 138-4775 der Kataloge Der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau)
  9. Dieter Sperling: Niederlausitzer Braunkohlenbergbau im 19. Jahrhundert. Förderverein Kulturlandschaft Niederlausitz, 2005, S. 166. (= Findbuch Niederlausitzer Braunkohlengruben und bergrechtlicher Verleihungen, Band 5), (= Beiträge zur Geschichte des Bergbaus in der Niederlausitz)
  10. Ralf-Günter Wedde: Ein Streifzug durch die Historie des Braunkohlentiefbaus in Ostbrandenburg – seine Ursprünge, historische und wirtschaftliche Entwicklung sowie seine Folgen für das Land Brandenburg S. 93/ 94. In: LBGR (Hrsg.): Brandenburgische Geowissenschaftliche Beiträge – Heft 2 / 2012 –.
  11. Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 67ff Nr. 99
  12. Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 126f.
  13. Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg, Märkisches Provinzial-Museum: Brandenburgia, Band 8, 1899/1900, P. Stankiewicz Berlin 1900, S. 31.
  14. Bienen-Zeitung, Organ der deutschen, österreichischen und ungarischen Bienenwirte, 49. Band, Jahrgang 1893, Beck’sche Buchhandlung Nördlingen, S. 178.
  15. Gerhard Jaeschke, Manfred Schieche: Ziebingen und Umgebung – Der Wendische Winkel im Sternberger Land. Band II: Der Süden und Südosten. Books on Demand, 2009, ISBN 978-3-8370-4824-7, S. 200ff.
  16. Emil Theuner: Urkundenbuch des Klosters Neuzelle und seiner Besitzungen (= Urkundenbuch zur Geschichte des Markgraftums Nieder-Lausitz, Band 1). Lübben 1897, S. 1502 Nr. 166.
  17. Firmenprofil Homepage der Bauerngesellschaft Ziltendorfer Niederung GbR
  18. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 30–33
  19. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  20. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  21. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  22. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  23. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg