Hummeltal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hummeltal
Hummeltal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hummeltal hervorgehoben
Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Mistelbach
Höhe: 407 m ü. NHN
Fläche: 18,41 km2
Einwohner: 2401 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95503
Vorwahl: 09201
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 155
Gemeindegliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bayreuther Straße 12
95503 Hummeltal
Webpräsenz: www.hummeltal.de
Bürgermeister: Patrick Meyer (CSU)
Lage der Gemeinde Hummeltal im Landkreis Bayreuth
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Über dieses Bild

Hummeltal ist eine Gemeinde im Landkreis Bayreuth (Regierungsbezirk Oberfranken) und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mistelbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa acht Kilometer südwestlich von Bayreuth in landschaftlich reizvoller Umgebung am nördlichen Rand der Fränkischen Schweiz.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hummeltal besteht aus 20 Ortsteilen[2]:

Es gibt die Gemarkungen Creez, Hinterkleebach, Pettendorf und Pittersdorf.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Mistelbach, Gesees, Creußen, Pegnitz, Pottenstein, Ahorntal, Glashütten und Mistelgau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Hummeltal gehörte zum Fürstentum Bayreuth und außerdem ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Im Frieden von Tilsit 1807 fiel es an Frankreich und kam 1810 zu Bayern.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Creez (teilweise), Pettendorf und Pittersdorf. Diese wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. April 1971 zur Gemeinde Hummeltal vereinigt.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Hinterkleebach eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1403 Einwohner
  • 1970: 1499 Einwohner
  • 1987: 1897 Einwohner
  • 1991: 2125 Einwohner
  • 1995: 2384 Einwohner
  • 2000: 2504 Einwohner
  • 2005: 2457 Einwohner
  • 2010: 2430 Einwohner
  • 2015: 2374 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Patrick Meyer (CSU/Offene Liste).

Der Gemeinderat besteht in der Wahlperiode 2014/20 aus 14 Mitgliedern:

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 169 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1183. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 87 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1694 Hektar, davon waren 810 Hektar Ackerfläche und 883 Hektar Dauergrünfläche.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.389.000 €, davon waren umgerechnet 264.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 76 Kindern
  • Volksschule mit 17 Lehrern und 260 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111030/131005&attr=OBJ&val=1158
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 432.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 676.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hummeltal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien