Plech

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Plech
Plech
Deutschlandkarte, Position des Marktes Plech hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 11° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Betzenstein
Höhe: 461 m ü. NHN
Fläche: 15,3 km2
Einwohner: 1303 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91287
Vorwahl: 09244
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 177
Marktgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Hauptstr. 15
91287 Plech
Webpräsenz: www.plech.de
Bürgermeister: Karl-Heinz Escher (Überparteiliche Wählergruppe)
Lage des Marktes Plech im Landkreis Bayreuth
Landkreis Nürnberger LandBayreuthBayreuthLandkreis HofLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsLandkreis BambergLandkreis ForchheimLandkreis TirschenreuthLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Amberg-SulzbachPrüllWarmensteinacher Forst-NordWaidacher ForstWaidacher ForstVeldensteiner ForstNeubauer Forst-NordWaischenfeldLindenhardter Forst-SüdostLindenhardter Forst-NordwestLangweiler WaldBayreuthHeinersreuther ForstGoldkronacher ForstGlashüttener ForstForst Neustädtlein am ForstGemeindefreies Gebiet FichtelbergEmtmannsbergHaag (Oberfranken)SeybothenreuthCreußenWarmensteinachWeidenbergSchnabelwaidPrebitzPlechMistelgauMistelbach (Oberfranken)HummeltalHummeltalHeinersreuthGoldkronachGlashütten (Oberfranken)GeseesGefreesEckersdorfBischofsgrünBischofsgrünBindlachBetzensteinBad Berneck im FichtelgebirgeSpeichersdorfKirchenpingartenWaischenfeldPlankenfelsPegnitz (Stadt)MehlmeiselHollfeldFichtelberg (Oberfranken)AufseßAhorntalBischofsgrüner ForstPottenstein (Oberfranken)Karte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Plech ist ein Markt im Landkreis Bayreuth (Regierungsbezirk Oberfranken) und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Betzenstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plech von der Plecher Wand aus gesehen

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plech liegt am Südrand des Naturparks Fränkische Schweiz.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plech besteht aus insgesamt sechs Ortsteilen[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Ottenhof, Plech.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Velden und Betzenstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung war 1119 anlässlich der Gründung des Klosters Michelfeld. Bereits im Jahr 1329 wurde der Ort als Markt bezeichnet. Von 1355 bis 1402 stand Plech unter der Herrschaft Böhmens. Das Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth lag ab 1500 im Fränkischen Reichskreis. Es fiel mit diesem im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Plech besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ottenhof eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1961 1.076
1970 1.141
1987 1.191
1991 1.203
1995 1.272
2000 1.285
2005 1.317
2010 1.314
2015 1.303

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Karlheinz Escher (Überparteiliche Wählergruppe). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Alois Kreuzer (Überparteiliche Wählergruppe).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

2002 2008
Überparteiliche Wählergruppe 07 06
SPD 01 01
Wählervereinigung Ottenhof 02 03
Wählergemeinschaft Bernheck 02 02
Gesamt 12 12

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt in Rot einen doppelschwänzigen silbernen Löwen, der mit einem goldenen Balken überdeckt ist.

Plech war von 1353 bis 1402 unter böhmischer Herrschaft, deshalb ist der böhmische Löwe im Schild. Trotz neuerer Erkenntnisse hat sich die Gemeinde für die Beibehaltung des älteren Wappens entschieden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Sankt Susannae
Ehemalige Scheune

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saalburg mit Grotte

Rund um Plech befinden sich zahlreiche sehenswerte Felsen und Höhlen.

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Plech befindet sich der Freizeitpark Fränkisches Wunderland (derzeit geschlossen) und das Deutsche Kameramuseum.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 68 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 457. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 39 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 725 Hektar, davon waren 537 Hektar Ackerfläche und 188 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plech liegt unmittelbar an der Autobahn A 9 (Anschlussstelle 46 Plech).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Plech – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1165&attr=590&modus=automat&tempus=20100809/121420&hodie=20100809/123349
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 549.