Glashütten (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Glashütten (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Glashütten (Oberfranken) hervorgehoben

Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 27′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Mistelgau
Höhe: 421 m ü. NHN
Fläche: 3,53 km2
Einwohner: 1365 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 387 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95496
Vorwahl: 09279
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 141
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schloßstr. 2
95496 Glashütten
Website: www.glashuetten.de
Erster Bürgermeister: Sven Ruhl (AFW)
Lage der Gemeinde Glashütten (Oberfranken) im Landkreis Bayreuth
Landkreis Nürnberger LandBayreuthBayreuthLandkreis HofLandkreis Wunsiedel im FichtelgebirgeLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsLandkreis BambergLandkreis ForchheimLandkreis TirschenreuthLandkreis Neustadt an der WaldnaabLandkreis Amberg-SulzbachPrüllWarmensteinacher Forst-NordWaidacher ForstWaidacher ForstVeldensteiner ForstNeubauer Forst-NordWaischenfeldBayreuthHeinersreuther ForstGlashüttener ForstForst Neustädtlein am ForstGemeindefreies Gebiet FichtelbergEmtmannsbergHaagSeybothenreuthCreußenWarmensteinachWeidenbergSchnabelwaidPrebitzPlechMistelgauMistelbach (Oberfranken)HummeltalHeinersreuthGoldkronachGlashütten (Oberfranken)GeseesGefreesEckersdorfBischofsgrünBischofsgrünBindlachBetzensteinBad Berneck im FichtelgebirgeSpeichersdorfKirchenpingartenWaischenfeldPlankenfelsPegnitz (Stadt)MehlmeiselHollfeldFichtelberg (Oberfranken)AufseßAhorntalBischofsgrüner ForstPottenstein (Oberfranken)Karte
Über dieses Bild
Evangelisch-lutherische Kirche St. Bartholomäus in Glashütten
Rathaus von Glashütten

Glashütten ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bayreuth.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glashütten liegt am nördlichen Rand der Fränkischen Schweiz. Im Süden grenzt der Glashüttener Forst an. Auf dem Gemeindegebiet vereinigen sich mehrere Bäche zu einem linken Zufluss der Weides.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Mistelgau und Hummeltal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 2 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[3][4]

Die Einöden Höhe und Poppenwiese sind mittlerweile in dem Gemeindeteil Glashütten aufgegangen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1371 als „zu der Glashütten“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist Klas, der Personenname des Siedlungsgründers.[5][6] Der Ort gehörte zur Herrschaft der zollerischen Burggrafen von Nürnberg, der späteren Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Die Burggrafen und ihre Nachfolger belehnten verschiedene Adelsfamilien mit Glashütten, darunter die Herren von Wirsberg von 1426 bis 1575 und die Herren von Lüschwitz von 1575 bis 1728. Die Wandereisen-Holzschnitte von 1523 stellen die Verfolgung von Helfern des Raubritters Hans Thomas von Absberg dar, einige Familienangehörige der Wirsberger aus Glashütten gelten als Gefolgsleute des Absberg.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Glashütten 53 Anwesen (Ehemals ritterschaftliches Schloss mit Brauerei- und Bierverlagsgerechtigkeit, 11 Söldengüter, 1 Söldengut mit Wirtshaus, 1 Söldengut mit Mühle, 10 Halbsölden, 1 Halbsölde mit Mühle, 1 Schmiede, 4 Viertelsölden, 2 Achtelsölden, 7 Tropfgüter, 1 Ziegelhütte, 5 Tropfhäuser, 7 Häuser, 1 Wohnhaus). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das bayreuthische Amt Unternschreez. Die bayreuthische Verwaltung Glashütten war Grundherr sämtlicher Anwesen.[7]

Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth kam Haag im Frieden von Tilsit zu Frankreich und wurde 1810 an das Königreich Bayern verkauft.

1812 wurde Glashütten infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Mistelgau zugeordnet. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Glashütten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bayreuth zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth (1919 in Finanzamt Bayreuth umbenannt). Ab 1862 gehörte Glashütten zum Bezirksamt Bayreuth (1939 in Landkreis Bayreuth umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Bayreuth (1879 in Amtsgericht Bayreuth umgewandelt).[8] Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Gebietsfläche von 3,361 km²,[9] die sich 1886 durch die Eingemeindung von Altenhimmel auf 3,401 km² vergrößerte.[10]

In den 1950er Jahren begann durch eine rege Bau- und Siedlungstätigkeit die Entwicklung von einem rein landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einer Wohngemeinde. Im Zuge der Gebietsreform schlossen sich die Gemeinden Glashütten und Mistelgau 1978 zur Verwaltungsgemeinschaft Mistelgau zusammen.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Glashütten

Jahr 1820 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2008 2015 2020
Einwohner 363 458 418 434 452 499 505 502 461 421 392 382 433 449 496 503 483 458 630 653 737 1000 1052 1452 1412 1396
Häuser[12] 65 78 77 80 94 101 145 295 438 458
Quelle [8] [13] [13] [14] [13] [15] [13] [13] [9] [13] [13] [10] [13] [13] [13] [16] [13] [13] [13] [17] [18] [19] [20] [21] [21] [22]

Ort Glashütten

Jahr 001819 00 1822 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 300 363 434 487 451 372 496 634 731 992 1045
Häuser[12] 65 75 78 92 99 143 293
Quelle [23] [8] [14] [15] [9] [10] [16] [17] [18] [19] [20]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder:

(Stand 1. Mai 2020)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Sven Ruhl (AFW).[24]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen

Wappen von Glashütten.svg
Blasonierung: „Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt gespalten von Silber und Rot; vorne ein nach links gewendetes steigendes, rotes Einhorn, hinten eine silberne Zinnenmauer.“[25]
Wappenbegründung: Glashütten kam im 13. Jahrhundert an die Burggrafen von Nürnberg von Nürnberg und ging später an die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. Daran erinnert die Zollernvierung im Schildhaupt. Die Burggrafen belehnten verschiedene Adelsfamilien mit Glashütten, darunter die Herren von Wirsberg und die Herren von Lüschwitz. An diese beiden Adelsgeschlechter erinnern das Einhorn aus dem Wappen der Herren von Lüschwitz sowie die Zinnenmauer aus dem Wappen der Herren von Wirsberg.

Dieses Wappen wird seit 1983 geführt.

Flagge

Die Gemeindeflagge ist rot-weiß.[26]

Interkommunale Zusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist seit 1999 Mitglied im Verein für Regionalentwicklung „Rund um die Neubürg-Fränkische Schweiz“ e. V[27]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Stelle des heutigen Kindergartens stand früher das Schloss von Glashütten
Altes Bauernhaus mit Fachwerkkonstruktion
Kasernenstraße in der Nähe des abgegangenen Schlosses

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 37 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 31 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 468. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 vier landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 36 Hektar, davon waren zehn Hektar Ackerfläche und 25 Hektar Dauergrünfläche. Zwischenzeitlich gibt es nur noch land- und forstwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt die Staatsstraße 2185 nach Mistelgau (2,6 km nördlich) bzw. nach Volsbach (3,2 km südwestlich). Die Kreisstraße BT 2 führt nach Hardt (1,8 km nordwestlich).[2]

Im Rahmen des Verkehrskonzepts „30-Minuten-Takt Hummelgau“ ist Glashütten seit dem 1. September 2022 werktags halbstündlich, an den Wochenenden im Stundentakt durch Regionalbusse mit Bayreuth verbunden.[28]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2008):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 48 Kindern
  • Grundschule mit Turnhalle und Freisportgelände
  • Erwachsenenbildung: Volkshochschule


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Glashütten (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Glashütten im BayernAtlas. Entfernungsangaben jeweils Luftlinie.
  3. Gemeinde Glashütten in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2020.
  4. Gemeinde Glashütten, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 30. November 2021.
  5. W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 83.
  6. 650 Jahre Glashütten in: Nordbayerischer Kurier vom 6./7. März 2021, S. 19.
  7. R. Winkler: Bayreuth, S. 359f.
  8. a b c R. Winkler: Bayreuth, S. 472.
  9. a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 961 (Digitalisat).
  10. a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1006 (Digitalisat).
  11. Verwaltungsgemeinschaft Mistelgau, Verlagsbeilage des Nordbayerischen Kuriers vom 28. Juni 2013
  12. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2020 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  13. a b c d e f g h i j k l m Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 138, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  14. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 844, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  15. a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1015, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  16. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1028–1029 (Digitalisat).
  17. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 889 (Digitalisat).
  18. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 655 (Digitalisat).
  19. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 149 (Digitalisat).
  20. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 295 (Digitalisat).
  21. a b LfStat: Glashütten: Amtliche Statistik. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 5. Dezember 2022.
  22. LfStat: Glashütten: Amtliche Statistik. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 5. Dezember 2022.
  23. A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, S. 35 (Digitalisat).
  24. Die Bürgermeister. Gemeinde Glashütten, abgerufen am 1. August 2020.
  25. Eintrag zum Wappen von Glashütten (Oberfranken) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  26. Glashütten. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 5. Dezember 2022.
  27. Über uns – Die Neubürg auf einen Blick – Neubürg. Abgerufen am 8. Juni 2020 (deutsch).
  28. Im Halbstundentakt nach Bayreuth in: Nordbayerischer Kurier vom 2. September 2022, S. 14.