Haag (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Haag
Haag (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haag hervorgehoben
Koordinaten: 49° 52′ N, 11° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Creußen
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 13,3 km2
Einwohner: 932 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95473
Vorwahl: 09201
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 146
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 11
95473 Haag
Webpräsenz: www.haag-oberfranken.de
Erster Bürgermeister: Robert Pensel (CSU)
Lage der Gemeinde Haag im Landkreis Bayreuth
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Über dieses Bild

Haag ist eine Gemeinde im Landkreis Bayreuth (Regierungsbezirk Oberfranken) und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Creußen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haag ist in eine sanfte Hügellandschaft an den Ausläufern des Lindenhardter Forstes unweit der Rotmainquelle eingebettet. Die Ortsteile Obernschreez, Unternschreez und Gosen liegen auf dem Hang des nahegelegenen Culm- oder Sophienbergs.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Haag ist in elf Ortsteile eingeteilt[2]:

Es gibt folgende Gemarkungen: Haag, Obernschreez, Unternschreez.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bayreuth, Creußen und Gesees.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Haag bedeutet vermutlich "von einem Wald, Gebüsch oder einer Hecke eingehegter Ort".[3] Der Ortsname bzw. Namensteil Schreez ist vom slawischen Wort Sraz abgeleitet und bezieht sich auf den Hang des Sophienbergs, auf dem der Gemeindeteil liegt.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herren von Nankenreuth besaßen vom 15. Jahrhundert bis zu ihrem Aussterben 1613 das Rittergut Schreez mit Haag und Unternschreez. Schloss Unternschreez war ehemaliger markgräflicher Witwensitz. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Haag im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Schreez, 1939 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Obernschreez und Unternschreez entstanden[5], nach Haag eingemeindet.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 732 Einwohner
  • 1970: 767 Einwohner
  • 1987: 783 Einwohner
  • 1991: 856 Einwohner
  • 1995: 887 Einwohner
  • 2000: 905 Einwohner
  • 2005: 963 Einwohner
  • 2010: 928 Einwohner
  • 2015: 952 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2014 wurde Robert Pensel (CSU) mit 90,6 % zum neuen Bürgermeister gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

2002 2008 2014
CSU 2 3 3
SPD 2 2 1
Freie Wählergemeinschaft Schreez 2 1 2
Wahlgemeinschaft Haag 2 2 2
Gesamt 8 8 8

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 177 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 308. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 16 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 297 Hektar, davon waren 127 Hektar Ackerfläche und 170 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 1999):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111030/125312&attr=OBJ&val=1155
  3. Website der Gemeinde Haag (Memento des Originals vom 29. April 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haag-oberfranken.de, abgerufen am 23. August 2013
  4. Nordbayerischer Kurier vom 23. August 2013, S. 25
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 432.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 677.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien