Emtmannsberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emtmannsberg
Emtmannsberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emtmannsberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 53′ N, 11° 39′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Verwaltungs­gemeinschaft: Weidenberg
Höhe: 469 m ü. NHN
Fläche: 22,33 km2
Einwohner: 1051 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km2
Postleitzahl: 95517
Vorwahl: 09209
Kfz-Kennzeichen: BT, EBS, ESB, KEM, MÜB, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 133
Gemeindegliederung: 21 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
95466 Weidenberg
Website: www.emtmannsberg.de
Erster Bürgermeister: Thomas Kreil (CSU / Unabhängige Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth
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Über dieses Bild

Emtmannsberg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bayreuth und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die politische Gemeinde Emtmannsberg hat 21 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Ortstyp angegeben):[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Weidenberg, Seybothenreuth, Speichersdorf, Creußen und Bayreuth.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Birk wurde 1357 erstmals als „Pirk“ urkundlich erwähnt. Die Herren von Künsberg waren seit Beginn des 13. Jahrhunderts bis 1487 im Besitz des Ritterguts Emtmannsberg. Im Jahr 1660 erwarb der markgräfliche Hofkanzler Carl von Stein das Rittergut. 1663 wurde er auch mit der Hochgerichtsbarkeit belehnt. Als die Familie von Stein 1739 ausstarb, fiel das Rittergut an das Markgraftum Bayreuth. Als Teil des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel Emtmannsberg im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Birk und Hauendorf sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Wolfsbach eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

2002 2008 2014
Bürgerbündnis Emtmannsberg - - 4
SPD 4 3 -
CSU 3 3 3
Unabhängige Bürgerliste 2 3 2
Schamelsberger Bürgerliste 1 1 1
Hauendorfer Bürgerliste 2 2 2
Gesamt 12 12 12

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Thomas Kreil (CSU/Unabhängige Bürgerliste). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Hermann Benker (CSU/Unabhängige Bürgerliste).

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Emtmannsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Emtmannsberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2020.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 676.