Katholische Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg

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Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Gründung 1949
(Hochschule seit 11. November 1997)
Trägerschaft kirchlich
Ort Rottenburg am Neckar
Bundesland Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Rektor Stefan Palm
Studierende 40 (WS 2012/13)[1]
Website www.kirchenmusik-hochschule.org

Die Katholische Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg (offiziell: Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart) ist eine kirchliche Kunsthochschule in Rottenburg am Neckar mit der Bezeichnung „Institutum Superius Musicae Sacrae“. Der Träger der Hochschule ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule für Kirchenmusik wurde am 11. November 1997 gegründet. Der damalige Bischof Walter Kasper erhob die 1972 gegründete Kirchenmusikschule Rottenburg zur Hochschule (Vorgänger: 1928 St. Meinradheim, 1949 Bischöfliche Musikschule). Am 22. November 1997 wurde die Gründung durch den Vorsitzenden der Päpstlichen Kongregation für das Bildungswesen Pio Kardinal Laghi bestätigt. Die Hochschule führt seitdem die Bezeichnung „Institutum Superius Musicae Sacrae“.

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule bietet Masterstudiengänge in Katholischer Kirchenmusik (Allgemeines Profil (A), Schwerpunkt Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation, Chorleitung und Gregorianik/Deutscher Liturgiegesang), Masterstudiengänge in Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation und Gregorianik/Deutscher Liturgiegesang, den Bachelorstudiengang Katholische Kirchenmusik (B) sowie die C-Ausbildung für nebenberufliche Kirchenmusiker an. Die Masterstudiengänge dauern 4 Semester. Der berufsqualifizierende Bachelorstudiengang (B) dauert 8 Semester und ist gleichwertig mit dem Studium an staatlichen Musikhochschulen oder anderen Hochschulen für Kirchenmusik.

Mit der C-Ausbildung werden im Auftrag des Amtes für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart nebenberufliche Kirchenmusiker ausgebildet.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großkanzler der Hochschule ist der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Derzeit ist dies Gebhard Fürst. Erster Leiter der Hochschule war Rektor Bernhard Schmid und Prorektor Domorganist Wolfram Rehfeldt. Seit Oktober 2016 haben Stefan Palm das Amt des Rektors, sowie Domorganist Ruben J. Sturm das Amt des Prorektors inne.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule kooperiert mit der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen, dem musikwissenschaftlichen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Valparaiso University im US-Bundesstaat Indiana.

Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks und Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt: Studierendenzahlen Studierende und Studienanfänger/-innen nach Hochschularten, Ländern und Hochschulen, WS 2012/13, S. 66–113

Koordinaten: 48° 29′ 12″ N, 8° 56′ 30″ O