SRH Hochschule Heidelberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SRH Hochschule Heidelberg
Logo
Motto Fordern und Fördern
Gründung 1969
Trägerschaft SRH Holding (SdbR)
Ort Heidelberg
Bundesland Baden-Württemberg
Land Deutschland
Rektor Jörg M. Winterberg
Studenten 2.963 WS 2014/15[1]
Professoren 81 (Stand: Mai 2014)
Website www.hochschule-heidelberg.de
SRH Hochschule
Science Tower

Die SRH Hochschule Heidelberg ist eine staatlich anerkannte private Hochschule der SRH-Gruppe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule nahm am 1. Oktober 1969 als „Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen im tertiären Bildungsbereich“ ihren Betrieb auf. Im Jahr 1991 wurde die Fachhochschule für Privatkunden geöffnet. Seitdem ist der Anteil an Studenten mit Behinderung auf ca. 5 % zurückgegangen.[2]

2004 wurde die Hochschule durch den Wissenschaftsrat akkreditiert. Im selben Jahr zog sie aus dem Gewerbegebiet von Heidelberg-Wieblingen in den Science Tower auf dem Campus der SRH.

Im Jahr 2007 wurde die Hochschule in SRH Hochschule Heidelberg – Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Hochschulen gGmbH umbenannt und 2009 erfolgte die institutionelle Re-Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. In deren Rahmen wurde jedoch kritisiert, dass die „Trägergesellschaft […] weitreichende Möglichkeiten zur Einflussnahme auf die Hochschule“ besäße und „dem akademischen Kernbereich der Hochschule […] eine größere Eigenständigkeit zugestanden werden“ muss.[2]

Die erste International Week mit 20 internationalen Dozenten, 80 internationalen und ca. 100 deutschen Studenten fand 2010 statt. Im Jahr 2010 überschritt die Hochschule die Marke von 2000 Studierenden auf 2300 Studierende. Die Fakultät für Angewandte Psychologie als insgesamt sechste Fakultät wurde 2011 gegründet.

Im Oktober 2012 erreichte die Hochschule die Marke von 3000 Studierenden. Erstmals wird ein für alle Studienbeginner einheitliches und zweiwöchiges Vormodul durchgeführt. Im Anschluss daran wurde das neue Studienmodell der Hochschule eingeführt: das CORE-Prinzip ohne Frontalunterricht.[3]

Studiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fakultät für Informationen, Medien und Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angewandte Informatik (Bachelor)
  • Crossmedia Design (Bachelor)
  • Virtuelle Realitäten (Bachelor)
  • Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
  • Applied Computer Science (Master of Science)

Fakultät für Therapiewissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Physiotherapie (Bachelor)
  • Ergotherapie (Bachelor)
  • Musiktherapie (Bachelor und Master of Arts, konsekutiv und nicht konsekutiv)
  • Tanz- und Bewegungstherapie (Master of Arts)

Fakultät für Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Betriebswirtschaft (Bachelor)
  • Betriebswirtschaft / International Business (Bachelor, auch im nebenberuflichen Studium)
  • Internationales Mittelstandsmanagement (Master of Arts)
  • Sportmanagement (Master of Arts, nicht konsekutiv)

Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindheitspädagogik (Bachelor)
  • Sozialrecht (Bachelor)
  • Wirtschaftsrecht (Bachelor)
  • Soziale Arbeit (Bachelor und Master of Arts, konsekutiv)
  • Internationales Wirtschafts- und Unternehmensrecht (Master of Laws, konsekutiv)
  • Management und Leadership (Master of Arts)
  • Forensische Soziale Arbeit (Master of Arts)
  • Sozialrecht (Master of Laws)

Fakultät für Angewandte Psychologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesundheitspsychologie (Bachelor of Science)
  • Psychologie (Bachelor of Science)
  • Wirtschaftspsychologie (Bachelor of Science)
  • Psychologie (Master of Science, konsekutiv)

School of Engineering and Architecture[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elektrotechnik (Bachelor)
  • Immobilien und Facility Management (Bachelor)
  • Maschinenbau (Bachelor)
  • Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor)
  • Architektur (Bachelor und Master of Arts, konsekutiv)
  • Information Technology (Master of Engineering, nicht konsekutiv)
  • Facility Management (Master of Engineering, konsekutiv und nicht konsekutiv)
  • International Business and Engineering (Master of Engineering, nicht konsekutiv)
  • Projektmanagement Bau (Master of Engineering, nicht konsekutiv)

Studiengebühren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Hochschule Heidelberg liegen die monatlichen Studiengebühren je nach Studiengang zwischen 590 € und 740 €.

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: SRH Hochschule Heidelberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistische Berichte Baden-Württemberg, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Artikel-Nr. 3234 15001 B III 1 - j/15, Unterricht und Bildung vom 1. September 2015
  2. a b Reakkreditierung 2009 (PDF; 176 kB)
  3. Franziska Brozio: Privat-Uni schafft Frontalunterricht ab . In: Mannheimer Morgen, 21. November 2012. Abgerufen am 7. August 2013.
  4. Das CORE-Prinzip – die neue Art des Lernens. hochschule-heidelberg.de, abgerufen am 27. Februar 2014.

Koordinaten: 49° 24′ 50″ N, 8° 39′ 5″ O