Lahr (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lahr
Lahr (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lahr hervorgehoben
Koordinaten: 49° 57′ N, 6° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 7,23 km2
Einwohner: 221 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54675
Vorwahl: 06566
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 072
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Stefan Jüngels
Lage der Ortsgemeinde Lahr im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Lahr ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lahr liegt idyllisch im Notzenbachtal im südlichen Teil der Westeifel, ca. 8 km östlich der Grenze von Luxemburg (Vianden) und 40 km nordwestlich von Trier.

Zu Lahr gehören auch die Wohnplätze Bierendorf und Windhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Grafschaft Vianden im Herzogtum Luxemburg (Quartier Vianden). Lahr war Sitz einer Meierei.

Mit der Besetzung der Österreichischen Niederlande (1794), zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch und gehörte von 1795 bis 1814 zum Wälderdepartement. Lahr war Sitz einer Mairie im Kanton Neuerburg. 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Damit kam Lahr 1816 zum Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier und war Sitz der gleichnamigen Bürgermeisterei, zu der die damals noch eigenständige Gemeinde Bierendorf sowie die Gemeinden Muxerath, Nasingen, Niedergeckler und Obergeckler gehörten.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte das Gebiet zum französischen Teil der Alliierten Rheinlandbesetzung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lahr innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Der im Jahre 1722 errichtete Kapellenbau wurde 1816 erweitert und 1873 durch einen Neubau, die heutige Pfarrkirche, ersetzt.

Im Jahr 1952 ließen die Lahrer und auch Hüttinger aufhorchen mit dem Freilichtspiel „Wilhelm Tell“. Es war eine grandiose Gemeinschaftsleistung, die die Gemeinde Lahr weit über die heimatlichen Grenzen hinaus bekannt machte. Der Spielort war nahezu authentisch – mit Weiher, Bergen, Hütten, Tieren, einem „See“ und „hohler Gasse“. Tellplatz heißt das Terrain mit „Tellhütte“ heute. Die Armbrust im Wappen der Ortsgemeinde Lahr erinnert an dieses Ereignis. Der Wiederaufbau, der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Pfarrkirche wurde maßgeblich aus dem Erlös der Tell-Festspiele finanziert.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat Lahr besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lahr (Eifel) – Sammlung von Bildern
  • Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Lahr in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 66 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen