Liepe (Barnim)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Liepe führt kein Wappen
Liepe (Barnim)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Liepe hervorgehoben
Koordinaten: 52° 52′ N, 13° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Amt: Britz-Chorin-Oderberg
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 10,85 km2
Einwohner: 655 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16248
Vorwahl: 033362
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EW
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 128
Adresse der Amtsverwaltung: Eisenwerkstraße 11
16230 Britz
Website: britz-chorin-oderberg.de
Bürgermeister: Klaus Marschner
Lage der Gemeinde Liepe im Landkreis Barnim
AhrensfeldeAlthüttendorfBernau bei BerlinBiesenthalBreydinBritz (bei Eberswalde)ChorinEberswaldeFriedrichswaldeHohenfinowJoachimsthalLiepeLunow-StolzenhagenMarienwerderMelchowNiederfinowOderbergPanketalParsteinseeRüdnitzSchorfheideSydower FließWandlitzWerneuchenZiethenBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Luftaufnahme von Liepe, im Hintergrund das Schiffshebewerk Niederfinow und der einmündende Finowkanal, Mai 2017

Liepe ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Barnim im Land Brandenburg. Sie wird vom Amt Britz-Chorin-Oderberg verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liepe bildet das östliche Ende des Ballungsraums Finowtal.[2] Das Kerndorf liegt am Nordwestrand des Oderbruchs.[3] Es zwängt sich zwischen zwei Landschaftselemente: das Uckermärkische Becken- und Hügelland im Norden und den Oder-Havel-Kanal im Süden.[4][5] Die Wasserstraße erweitert sich hier zum Lieper See als westlichen Ausläufer des Oderberger Sees.[4][6]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Liepe gehört der Wohnplatz Lieper Vorwerk.[7]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chorin
Nachbargemeinden Oderberg
Niederfinow Falkenberg Bad Freienwalde (Oder)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich vom altpolabischen lipa, deutschLinde‘ ab.[4] Er bedeutet ‚Ort an dem Linden wachsen‘.[8] Dem Baum verdanken zahlreiche brandenburgische Siedlungen ihre Bezeichnung. Das zeigte seine weite Verbreitung.[9]

Von der Steinzeit bis zur Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menschen lebten seit der ausgehenden Jungsteinzeit in der Umgebung. Östlich der Ortslage barg ein tief in die Hochfläche eingeschnittenes Tal ein Körpergräberfeld der Oderschnurkeramik-Kultur. Als Beigaben förderten Ausgrabungen Keramiken (Gefäße mit Schnur- und Sparrenornamenten, Zapfenbecher) und einige Pfeilspitzen aus Feuerstein zu Tage. Auf dem Pfingstberg, einer nordöstlich gelegenen Endmoränenkuppe, lag unter einer Steinpackung ein Hockergrab. Es enthielt als Beigabe eine steinerne Flachhacke. Die durchlöcherte Knochenkeule der zweiten Bestattung diente wahrscheinlich als Schäftung oder Fassung eines Steingeräts.[4] Die Trichterbecher- und die Havelländische Kultur erreichten den Raum vom Odertal bis zum Parsteiner Becken.[10] Aus der Bronzezeit wurden Brandgräber entdeckt.[4]

Während der slawischen Zeit gehörte die Gegend zu einem Siedlungsgebiet, das vom Oderbruch über Oderberg bis in die Uckermark reichte. Südöstlich der heutigen Ortschaft lagen je eine alt- und jungslawische Siedlung. Ein eisernes Schwert aus dem 9. Jahrhundert, wahrscheinlich eine Grabbeigabe, wies an Knauf und Parierstange starke Silbertauschierungen auf. Die Oberseite der Stange zeigte in lateinischen Buchstaben den Namen Hiltipreth. Das verwies auf die Herkunft aus dem fränkischen Raum.[4] Zwischen dem Südufer des Großen Plagesees und der mittelalterlichen Straße Chorin–Liepe befand sich der sogenannte Wendenfriedhof. Das Gräberfeld des 11./12. Jahrhunderts bestand aus typischen spätslawischen Brandbestattungen. Daneben umfasste es rechteckige, von Steinen umsetzte Hügelgräber mit Körperbestattung. Dies kam gleichzeitig nur in Ostholstein, Rügen und Ostpommern vor. Die Grabbeigaben des 11. bis 13. Jahrhunderts traten vor allem an der westlichen Ostseeküste auf. Bis ins 13. Jahrhundert standen Dänen und Westslawen im engen Austausch.[11]

Im 12. Jahrhundert geriet das Stammesgebiet der Ukranen zum Expansionsziel der mächtigeren Nachbarn. Ab der Mitte des Jahrhunderts gewannen die Greifen und das Herzogtum Pommern die Oberhand. Als Gewinner gingen letztlich die Askanier und die Mark Brandenburg hervor.[2] Albrecht II. befestigte um 1212/1213 die Finowlinie als neue Grenze.[12] Um 1230 konnten die Markgrafenbrüder Johann I. und Otto III. sie bis zur Welse verschieben.[11] Die meisten verbleibenden slawischen und alle neu entstehenden Dörfer erhielten eine Hufenverfassung.[13][14] Nach dem Landesausbau wurden die Slawen innerhalb weniger Generationen assimiliert.[2] Beides traf auf Liepe nicht zu.[15][2]

In einer Urkunde von 1233 hieß die slawische Siedlungskammer zwischen Parsteiner See und Finow terra… Slavice Lipana.[11][16] 1258 wurde die Ortschaft Lipe erwähnt.[17] 1261/1266 ließen die Markgrafen von Brandenburg die Grenzen der Äcker von Hohen- und Niederliepe festlegen. 1267 bestätigte ihr Nachfolger diese.[18] Ersteres Dorf lag auf der Hochfläche in der Nähe der späteren Försterei Liepe. Ursprünglich fungierte es wohl als Zentrum des Ländchens. Bei Ausgrabungen wurden u. a. Herdstellen und Wandverputz gefunden. Letztere Ortschaft gruppierte sich um die heutige Dorfkirche.[4]

Anno 1308 überließen die Landesherren dem Kloster Chorin die zwei slawischen Liepes einschließlich der Fischereigerechtsame, der Frondienste, des Ober- und Untergerichts sowie einem Winkel der Heide.[18][19][20] Eine Urkunde von 1335 zählte Beide zum Besitz der Zisterzienser.[18] Das Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 erfasste (Hohen-)Liepe als Krugeinzelsiedlung. (Nieder-)Liepe bezeichnete das Urbar als einziges als slawisches Dorf. Jedes der 23 Fischerhäuser zahlte 4 Schilling, 8 Pfennig als Abgabe, der Krug 36 Schilling. Außerdem existierte ein Weinberg.[21][4] Im Schossregister von 1450 gehörte die Ortschaft weiterhin dem Kloster.[18]

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liepe gehörte in der Frühen Neuzeit zum Stolpirischen Kreis der Mark Brandenburg; er war der einer der beiden historischen Kreise der Provinz Uckermark.[22] In der Kreisreform von 1816/1817 kam das Dorf zum Landkreis Angermünde der Provinz Brandenburg. Mit der Kreisreform von 1952 in der DDR gelangte es zum Kreis Eberswalde im Bezirk Frankfurt (Oder).[23] Die Kreise Bernau und Eberswalde wurden in der Kreisreform von 1993 mit kleinen Grenzverschiebungen zum Landkreis Barnim vereinigt.[24]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1733 191
1757 191
1774 290
1800 557
1817 567
1840 640
1858 1171
1875 1 881
1890 1 999
1910 1 741
Jahr Einwohner
1925 1 264
1933 1 238
1939 1 286
1946 1 517
1950 1 478
1964 1 271
1971 1 195
1981 980
1985 885
1989 834
Jahr Einwohner
1990 814
1991 801
1992 773
1993 766
1994 757
1995 783
1996 808
1997 802
1998 800
1999 805
Jahr Einwohner
2000 807
2001 807
2002 803
2003 802
2004 795
2005 787
2006 766
2007 772
2008 766
2009 757
Jahr Einwohner
2010 753
2011 685
2012 692
2013 702
2014 646
2015 647
2016 635
2017 643
2018 655

Es gilt zumeist der Gebietsstand des jeweiligen Jahres, 1817 mit Charlottenthal, 1840 mit Breitenfenn, Grenzhaus und Lieper Schleuse, 1858 ohne Blockhaus, Charlottenthal und Friedrich-Wilhelmsmühle; Einwohnerzahlen ab 1991 mit Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011. Die von Werte der deutschen Heimat und Historischem Ortslexikon Uckermark genannten Zahlen weichen teilweise von denen in der Tabelle ab.[25][26][27][28][29]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Liepe besteht aus acht Mitgliedern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

Wählergruppe Sitze
Gemeinsam für Liepe 8

(Stand: Kommunalwahl am 26. Mai 2019)[30]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 1998: Klaus Marschner[31]

Marschner wurde ohne Gegenkandidat in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 65,2 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[32] gewählt.[33]

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Liepe

In der Liste der Baudenkmale in Liepe und in der Liste der Bodendenkmale in Liepe stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in slawischer Zeit war Niederliepe ein Fischerdorf. Die Deutsche Ostsiedlung änderte das nicht grundsätzlich. Als eines der wenigen unverhuften Dörfer der Mark Brandenburg nährte es sich weiterhin von der Fischerei im Lieper See, der Finow und Oder. Das Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375 gab zwei weitere mittelalterliche Wirtschaftszweige an – Weinbau und Krug.[4][15][21]

Die Weinreben gedeihten an den Südhängen nahe der Ortschaft. Der Anbau erfolgte im Auftrag des Klosters Chorin als dörflichen Grundherrn. Noch im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts betreute ein Weinmeister den Weinberg 300 m westlich der Dorfkirche, 1734 ging er ein.[4] Die Gaststätte hatte mit der Neuführung der Handelsstraßen (siehe im Kapitel Verkehr) sicher an Bedeutung verloren. Es blieben die Nutzungen durch die Binnenschiffer auf der damals unkanalisierten Finow und die Fischer. Letztere übernahmen in den sozial ähnlichen Kietzen das Bierbrauen ungern selbst.[4][34][35][36][37] In Hohenliepe schenkte laut dem Urbar ebenfalls ein Krug aus. Der Namensgeber des Krugsees war 1375 als Einziges von der Siedlung übrig geblieben. Archäologische Funde lieferten Hinweise auf eine zuvor hier betriebene Eisenverhüttung. Die Reste der Feldflur bestellten die Niederlieper. Ihnen ermöglichten hochwasserfreie Sommer Heuernten zwischen den Finowschlingen bis zur Odermündung.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lieper Schöpfwerk am Finowkanal

Im Mittelalter trafen im hiesigen Teil des Eberswalder Urstromtals zwei Handelsstraßen aus dem Süden zusammen und zogen gemeinsam zur Ostsee: LeipzigFrankfurt an der OderStettin und MagdeburgBerlin–Stettin. Ursprünglich verlief die Strecke über Niederfinow und Oderberg. Im Jahr 1317 wurde sie nach Eberswalde und damit von Liepe weg verlegt.[34][38][39]

Die Ortschaft liegt an der Landesstraße L 29 zwischen Oderberg und Hohenfinow.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[40] 431 424 432 440 436 450 446 432 439
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 558 554 571 584 636 650 659 669 679
Vergleichswert Land Brandenburg 510 514 521 528 542 546 548 551 551

In der Gemarkung mündet der Finowkanal in den Oder-Havel-Kanal.[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

alphabetisch aufsteigend
  • Richard Dietrich: Liepe (Kr. Angermünde/Eberswalde). In: Gerd Heinrich (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Berlin und Brandenburg. Mit Neumark und Grenzmark Posen-Westpreußen (= Handbuch der historischen Stätten. 10. Band). 3., überarbeitete und ergänzte Auflage, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-520-31103-8, S. 264.
  • Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Mit einer Übersichtskarte im Anhang (= Friedrich Beck [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil VIII; Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam. Band 21). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2 (gibt einen Nachdruck von 2012).
  • Lieselott Enders: Die Uckermark. Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis zum 18. Jahrhundert (= Klaus Neitmann [Hrsg.]: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 28). 2., unveränderte Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9.
  • Roland Fröhlich: Die Zisterzienser und ihre in Weinberge in Brandenburg (= Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser. Band 30). 1. Auflage, Lukas Verlag für Kunst und Geistesgeschichte, Berlin 2010, ISBN 978-3-86732-070-2, Teil II: Die Zisterzienser und ihre Weinberge in Brandenburg. Chorin und der Weinbau bei Liepe und Oderberg, S. 134–154.
  • Frauke Gränitz, Luise Grundmann im Auftrag Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig und Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Hrsg.): Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Eberswalde, Hohenfinow und Joachimsthal (= Landschaften in Deutschland. Werte der deutschen Heimat. Band 64). Böhlau Verlag, Köln / Weimar / Wien 2002, ISBN 3-412-02401-5.
  • Kerstin Kirsch: Slawen und Deutsche in der Uckermark. Vergleichende Untersuchungen zur Siedlungsentwicklung vom 11. bis zum 14. Jahrhundert (= Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. an der Universität Leipzig (Hrsg.): Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropas. Band 21). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08604-8.
  • Adolph Friedrich Riedel: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 13. Band. In: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. 41 Bände, G. Reimer, Berlin 1857, V. Kloster Chorin. S. 202–309.
  • Rudolf Schmidt: Liepe am Finow-Kanal. In: Mitteilungen des Uckermärkischen Museums- und Geschichtsvereins zu Prenzlau. Band 3. Prenzlau 1907, DNB 012953903, S. 173–208.
  • Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin. Band VIII, 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940 (Digitalisat in Universitätsbibliothek Potsdam).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Liepe (Barnim) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. a b c d Gebhard Falk: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Geschichte und Gebietsstruktur. Historische Entwicklung vom 12. Jh. bis 1945, S. 52–59.
  3. Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (Hrsg.): Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Landkreis Barnim (= Geologische Übersichtskarte 1 : 100.000. Karte der an der Oberfläche anstehenden Bildungen mit Darstellung ausgewählter Geotope und geologischer Objekte. Karte 6). Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Potsdam 2014, ISBN 978-3-7490-4187-9.
  4. a b c d e f g h i j k l Frauke Gränitz, Luise Grundmann (Hrsg.): Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Liepe, Landkreis Barnim, S. 278–281.
  5. Gerd W. Lutze (Autor), Lars Albrecht, Joachim Kiesel, Martin Trippmacher (Landschaftsvisualisierung): Naturräume und Landschaften in Brandenburg und Berlin. Gliederung, Genese und Nutzung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-95410-030-9, Uckermark, Eberswalder Urstromtal und Unteres Odertal. Untergliederung. Uckermärkisches Becken- und Hügelland, S. 129–134.
  6. a b Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (Hrsg.): Von Niederfinow bis zur Oder. Topographische Freizeitkarte 1 : 30.000. In: Barnimer Land. Topographische Freizeitkarte 1 : 30.000. Karte 3 (= Freizeitkarten der LGB. Karte 26). 3 Karten und 1 Begleitheft, 2. Auflage, Potsdam 2008, ISBN 978-3-7490-4158-9.
  7. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Liepe.
  8. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin. Alter – Herkunft – Bedeutung. Be.Bra Wissenschaft Verlag, Berlin 2005, ISBN 978-3-937233-30-7, Namenbuch. Liepe (a), (b), (c), S. 105.
  9. Kurt Adamy (Autor), Kristina Hübener (Mitwirkung): Die preußische Provinz Brandenburg im Deutschen Kaiserreich (1871 bis 1918). In: Ingo Materna, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Brandenburgische Geschichte. Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002508-5, Landwirtschaft, Industrie, Verkehrswesen, S. 524–539, hier S. 526–527.
  10. Rainer Schulz: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Geschichte und Gebietsstruktur. Ur- und Frühgeschichte, S. 47–52.
  11. a b c Lieselott Enders: Die Uckermark. 2. Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9, 1. Kapitel. Werden der historischen Landschaft und erste Blütezeit (Vom Anfang des 12. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts). I. Die Herrschaftsbildung feudaler Fürsten im Land zwischen Elbe und Oder. 3. Die Herrschaftsbildung in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und im 13. Jahrhundert, S. 34–43.
  12. Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Erster Band. Entstehung und Entwicklung unter den askanischen Markgrafen (bis 1319). In: Die Mark Brandenburg. 4. Auflage, Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, 12. Albrecht II. (1205–1220), S. 112–117.
  13. Felix Escher: Das Havelland im Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06236-1, Die ländliche Sozialstruktur des Havellandes unter besonderer Berücksichtigung der slawischen Bevölkerung. Dorfstruktur und einzelne Sozialgruppen nach dem Landbuch Kaiser Karls IV. von 1375, S. 314–336.
  14. Helmut Assing: Die Landesherrschaft der Askanier, Wittelsbacher und Luxemburger (Mitte des 12. bis Anfang des 15. Jahrhunderts). In: Ingo Materna, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Brandenburgische Geschichte. Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002508-5, Die Umgestaltung der Agrarverfassung und die Veränderungen in den ländlichen Sozialbeziehungen im 12./13. Jahrhundert, S. 102–109, hier S. 102–103, 105.
  15. a b Lieselott Enders: Die Uckermark. 2. Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9, 1. Kapitel. Werden der historischen Landschaft und erste Blütezeit (Vom Anfang des 12. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts). II. Der Landesausbau in der Uckermark. 2. Die Wirtschafts- und Sozialverhältnisse im Dorf. Fischerdörfer, S. 62.
  16. Adolph Friedrich Riedel: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 13. Band. G. Reimer, Berlin 1857, V. Kloster Chorin. II. Bischof Conrad von Camin überweist dem, in dem Wendisch Barszdin genannten Orte, errichteten Kloster Gottestadt hundert Hufen Landes im Lande Liepe, im Jahre 1233, S. 203.
  17. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2, Liepe w Oderberg. 4. Erste schriftliche Erwähnung, S. 582.
  18. a b c d Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2, Liepe w Oderberg. 7. Wirtschafts- und Sozialstruktur, S. 582–585.
  19. Lieselott Enders: Die Uckermark. 2. Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9, 1. Kapitel. Werden der historischen Landschaft und erste Blütezeit (Vom Anfang des 12. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts). III. Die kirchlichen Verhältnisse. 1. Die Stifte und Klöster. Wirksamkeit und Ausstrahlung, S. 88–90, hier S. 88, einschließlich Fußnoten 423–424.
  20. Adolph Friedrich Riedel: Novus Codex diplomaticus Brandenburgensis. 1. Haupttheil. 13. Band. G. Reimer, Berlin 1857, V. Kloster Chorin. XLIV. Die Markgrafen Otto und Woldemar überlassen dem Kloster Chorin die beiden slawischen Dörfer Ober- und Nieder-Liepe mit dem ihnen noch angehörig gebliebenen Winkel der Heide, am 12. März 1308, S. 232–233.
  21. a b Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Barnym. Barnym dἱstrictus Strutzeberg. Lypa, S. 158.
  22. Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Zweiter Band. Die Mittelmark und Ukermark enthaltend (= Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. 3 Bände). Friedrich Maurer, Berlin 1805, 6. Abschnitt. Uckermark, S. 467–578, Liepe: S. 554 (Digitalisat).
  23. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2, Liepe w Oderberg, S. 581–585.
  24. Marlies Schulz: Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Aktuelle Gebietsstruktur, S. 63–68 (inklusive Abb. 14, S. 60).
  25. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Barnim. S. 14–17.
  26. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7.
  27. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember).
  28. Frauke Gränitz, Luise Grundmann (Hrsg.): Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Anhang. A. Einwohnerentwicklung vom 18. bis 20 Jh., S. 339–341.
  29. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Uckermark. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2, Liepe w Oderberg. 10. Bevölkerungsziffern, S. 585.
  30. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019.
  31. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Barnim (Memento des Originals vom 30. März 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de.
  32. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1).
  33. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019.
  34. a b Frauke Gränitz, Luise Grundmann (Hrsg.): Um Eberswalde, Chorin und den Werbellinsee. Böhlau Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-02401-5, Eberswalde, Landkreis Barnim, Vorgeschichte und Stadtgründung, S. 210–213, Handelsstraßen: S. 212.
  35. Joachim Stephan: Die Landbevölkerung in der spätmittelalterlichen Mark Brandenburg. In: Clemens Bergstedt, Heinz-Dieter Heimann, Knut Kiesant, Peter Knüvener, Mario Müller, Kurt Winkler (Hrsg.): Im Dialog mit Raubrittern und Schönen Madonnen. Die Mark Brandenburg im späten Mittelalter. Begleitband zum Ausstellungsverbund Raubritter und Schöne Madonnen (= Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission und Brandenburgisches Landeshauptarchiv [Hrsg.]: Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte. Band 6). 1. Auflage, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2011, ISBN 978-3-86732-118-1, Das Dorf in der Mark Brandenburg, S. 284.
  36. Sascha Bütow: Straßen im Fluss. Schifffahrt, Flussnutzung und der lange Wandel der Verkehrsinfrastruktur in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz vom 13. bis zum 16. Jahrhundert. Dissertation Universität Potsdam 2014 (= Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann im Auftrag Brandenburgische Historische Kommission und Brandenburgisches Landeshauptarchiv [Hrsg.]: Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte. Band 18). 1. Auflage, Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2015, ISBN 978-3-86732-214-0, Zwischen Elbe und Oder: Schifffahrt, Flussnutzung und wasserbezogene Infrastruktur im mittelalterlichen Brandenburg und der Niederlausitz. Die Havel-Spree-Wasserstraße. Die Reisenden auf der Havel-Spree-Wasserstraße. Von Werder nach Hamburg: Das Kloster Lehnin als Träger der Schifffahrt, S. 173–178.
  37. Herbert Ludat: Die ostdeutschen Kietze. Verlag Gustav Kunze, Bernburg 1936, III. Untersuchung des Kietzproblems. 5. Die alten slavischen Kietze. g) Der wirtschaftliche Charakter. Sonstige Erwerbszweige der Kietzer. Bierbrauen, S. 148–150.
  38. Gerd Heinrich (Bearbeitung), J. Bollmann, K. Bremer, W. Scharfe (Entwurf und Kartographie): Handelsstraßen des Mittelalters 1300 – 1375 – 1600. Maßstab 1 : 500.000. Nachträge, Heft 5, In: Historische Kommission zu Berlin beim Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin (Hrsg.): Historischer Handatlas von Brandenburg und Berlin. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1978.
  39. Lieselott Enders: Die Uckermark. 2. Auflage, Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-8305-1490-9, 1. Kapitel. Werden der historischen Landschaft und erste Blütezeit (Vom Anfang des 12. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts). II. Der Landesausbau in der Uckermark. 4. Das hochmittelalterliche Städtewesen. Voraussetzungen, S. 67–68.
  40. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3.