Lindendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lindendorf führt kein Wappen
Lindendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lindendorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 30′ N, 14° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Seelow-Land
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 40,13 km2
Einwohner: 1348 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15306
Vorwahlen: 03346, 033470, 033601, 033602
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 290
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Berliner Straße 31 a
15306 Seelow
Bürgermeister: Helmut Franz (Bürgerliste Dolgelin/Neu Mahlisch)
Lage der Gemeinde Lindendorf im Landkreis Märkisch-Oderland
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Über dieses Bild

Lindendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Sie wird vom Amt Seelow-Land verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Rande des Oderbruchs, etwa 16 km nordwestlich von Frankfurt (Oder). Im Lindendorfer Ortsteil Dolgelin befand sich der geografische Mittelpunkt des Freistaates Preußen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dolgelin, Libbenichen, Neu Mahlisch und Sachsendorf. Als bewohnte Gemeindeteile sind Dolgelin, Friedenstal, Sachsendorf und Werder ausgewiesen. Hinzu kommen die Wohnplätze Sachsendorfer Loose und Wilhelmshöhe.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 26. Oktober 2003 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Dolgelin, Libbenichen, Neu Mahlisch und Sachsendorf.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2003 1 603
2004 1 577
Jahr Einwohner
2005 1 560
2006 1 539
2007 1 517
2008 1 505
2009 1 483
Jahr Einwohner
2010 1 459
2011 1 418
2012 1 408
2013 1 406
2014 1 368
Jahr Einwohner
2015 1 354
2016 1 347
2017 1 348

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[4][5][6]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Lindendorf besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

  • Bürgerliste Dolgelin/Neu Mahlisch 4 Sitze
  • Wählergruppe Sachsendorf 3 Sitze
  • Freiwillige Feuerwehr Libbenichen 1 Sitz
  • Heimat, Kultur- und Sportverein (HKSV) Libbenichen 1 Sitz
  • Einzelbewerber Andreas Lubisch 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2014 Wolfgang Wolter[8]
  • seit 2014 Helmut Franz (Bürgerliste Dolgelin/Neu Mahlisch)

Franz wurde in der Bürgermeisterstichwahl vom 15. Juni 2014 mit 58,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt.[10]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Lindendorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Die Dorfkirche Libbenichen entstand im Jahr 1736 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Bei Instandsetzungenarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg legten Handwerker die Reste eine mittelalterlichen Ausmalung frei. Der Kanzelkorb stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 167 von Bad Freienwalde nach Frankfurt (Oder).

Lindendorf liegt zwar an der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder), die Haltepunkte Dolgelin und Libbenichen wurden aber 1994 geschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lindendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Lindendorf
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 26–29
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 26
  9. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  10. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl vom 15. Juni 2014