Märkische Höhe

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Märkische Höhe führt kein Wappen
Märkische Höhe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Märkische Höhe hervorgehoben
Koordinaten: 52° 38′ N, 14° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Neuhardenberg
Höhe: 46 m ü. NHN
Fläche: 34,26 km2
Einwohner: 571 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15377
Vorwahl: 033437
Kfz-Kennzeichen: MOL, FRW, SEE, SRB
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 303
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Allee 72
15320 Neuhardenberg
Bürgermeister: Jens Derwis
Lage der Gemeinde Märkische Höhe im Landkreis Märkisch-Oderland
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Über dieses Bild

Märkische Höhe ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg (Deutschland). Sie wird vom Amt Neuhardenberg verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Ringenwalde

Die Gemeinde liegt am nördlichen Rand des Naturparks Märkische Schweiz, zwischen Seelow und Bad Freienwalde (Oder). Im Süden schließt das Naturschutzgebiet Stobbertal das Gemeindegebiet ab. Es grenzt im Norden an die Gemeinden Reichenow-Möglin und Bliesdorf (Amt Barnim-Oderbruch), im Osten an die Gemeinde Neuhardenberg (Amt Neuhardenberg), im Süden an die amtsfreie Stadt Müncheberg und die amtsangehörige Stadt Buckow (Märkische Schweiz) sowie die Gemeinde Oberbarnim (beide Amt Märkische Schweiz).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht laut ihrer Hauptsatzung[2] aus den Ortsteilen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Batzlow, Reichenberg und Ringenwalde.[3] Die ältere Geschichte ist die Geschichte der drei Einzelgemeinden.

Die drei Gemeinden gehörten von 1817 bis 1952 zum Landkreis Oberbarnim in der preußischen Provinz Brandenburg (1947–1952 im Land Brandenburg), 1952–1990 zum Kreis Strausberg im DDR-Bezirk Frankfurt (Oder). Sie wurden im Zuge der Ämterbildung in Brandenburg am 16. Juli 1992 dem Amt Neuhardenberg zugeordnet.[4] Im Jahre 1993 wurde aus den damaligen Kreisen Bad Freienwalde, Seelow und Strausberg der neue Landkreis Märkisch-Oderland gebildet. Die Gemeinde verblieb dabei unter der Verwaltung des Amtes Neuhardenberg.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 707
2002 692
2003 684
2004 672
Jahr Einwohner
2005 666
2006 666
2007 646
2008 621
2009 603
Jahr Einwohner
2010 596
2011 590
2012 590
2013 594
2014 582
Jahr Einwohner
2015 576
2016 571

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[5][6] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Märkische Höhe setzt sich aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister zusammen.[7][8][9]

FFW Ringenwalde Reichenberger WG Einzelbewerber WG Batzlow Gesamt
2003 2 4 2 - 8 Sitze
2008 2 4 2 - 8 Sitze
2014 2 3 - 3 8 Sitze

FFW = Freiwillige Feuerwehr

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jens Derwis wurde als Einzelbewerber in der Bürgermeisterwahl vom 25. Mai 2014 mit 74,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Märkische Höhe stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Im Gemeindeteil Julianenhof gibt es ein Fledermaus-Museum.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße L 34 von Strausberg nach Altfriedland führt durch das Gemeindegebiet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Märkische Höhe vom 13. Februar 2009 PDF
  3. Bildung der neuen Gemeinde Märkische Höhe. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 17. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 46, Potsdam, den 14. November 2001, S. 780 PDF
  4. Bildung der Ämter Temnitz, Milow, Baruth, Neuhardenberg, Burg-Spreewald, Drebkau/Niederlausitz, Neuhausen und Peitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S. 966/7.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland. S. 26–29
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  8. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Kommunalwahlen am 28. September 2008, Ergebnisse der Wahlen zu den Gemeindevertretungen (PDF; 2,30 MB).
  9. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Kommunalwahlen am 26. Oktober 2003, Wahlen zu den Gemeindevertretungen und den Stadtverordnetenversammlungen der kreisangehörigen Städte.
  10. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  11. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Märkische Höhe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien