Mana Iwabuchi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mana Iwabuchi

Iwabuchi bei der WM 2015

Informationen über die Spielerin
Geburtstag 18. März 1993
Geburtsort TokioJapan
Größe 155 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0000–2004
2005–2007
SC Arai Sekizen
NTV Menina
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2012
2013–2014
2014–
NTV Beleza
TSG 1899 Hoffenheim
FC Bayern München
64 (30)
30 (10)
13 0(3)
Nationalmannschaft2
2010– Japan 30 0(4)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 10. Mai 2015
2 Stand: 5. Juli 2015

Mana Iwabuchi (jap. 岩渕 真奈, Iwabuchi Mana; * 18. März 1993 in Tokio) ist eine japanische Fußballnationalspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Iwabuchi spielte als Schülerin von 2005 bis 2007 beim NTV Menina, der Fußballmannschaft der Nachwuchsschule des Erstligisten NTV Beleza. 2007 erhielt sie 14-jährig einen Profivertrag bei diesem und absolvierte in sechs Spielzeiten 64 Ligaspiele, erzielte 30 Tore und gewann dreimal die Meisterschaft.

Im Januar 2013 wechselte Iwabuchi zur TSG 1899 Hoffenheim.[1] Die Stürmerin erhielt beim Zweitligisten einen bis zum 30. Juni 2014 gültigen Vertrag, mit einer Ausstiegsklausel im Falle des Nichtaufstiegs. Ihr Debüt in der Bundesliga krönte sie am 8. September 2013 (1. Spieltag) mit ihrem ersten Tor, dem 1:0-Siegtreffer in der 90. Minute gegen den VfL Sindelfingen. Zur Saison 2014/15 verpflichtete sie der FC Bayern München,[2] für den sie am 31. August 2014 (1. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt debütierte. Das erste Bundesligator für den FC Bayern München erzielte sie am 9. November 2014 (9. Spieltag) beim 4:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen den FF USV Jena mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in der 18. Minute. 2015 wurde sie mit den Münchnerinnen Deutscher Meister.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Iwabuchi begann ihre internationale Karriere im Jahr 2008, als sie im Alter von nur 15 Jahren mit der U-17-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Neuseeland teilnahm. Sie wurde mit dem Goldenen Ball als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

2010 nahm sie an der vom 13. Juli bis 1. August ausgetragenen U-20-Weltmeisterschaft in Deutschland teil, bestritt alle drei Gruppenspiele und schied mit ihrer Mannschaft als Drittplatzierte der Vorrundengruppe aus dem Turnier aus.

Sie absolvierte ihr erstes Länderspiel für die A-Nationalmannschaft am 6. Februar 2010 bei der Ostasienmeisterschaft gegen die Auswahlmannschaft Chinas. Ihre ersten Länderspieltore erzielte Iwabuchi am 11. Februar 2010 gegen die Auswahl Taiwans als ihr zwei Tore gelangen. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland bestritt sie fünf von sechs Turnierspielen. Im Finale, das ihre Mannschaft mit 3:1 im Elfmeterschießen gewann, wurde sie beim Stand von 2:2 gegen die Vereinigten Staaten in der 119. Minute für Karina Maruyama eingewechselt.

Iwabuchi gehörte auch zum Kader für das Olympische Fußballturnier 2012. Sie kam im torlosen zweiten und dritten Gruppenspiel gegen die Auswahl Schwedens und Südafrikas und im mit 1:2 verlorenem Finale gegen die Auswahl der Vereinigten Staaten zum Einsatz.

2015 gehörte sie zum Kader für die WM in Kanada. Sie wurde im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador erstmals eingewechselt und dann auch in allen Spielen der Finalrunde. Im Viertelfinale gegen Australien erzielte sie 15 Minuten nach ihrer Einwechslung den 1:0-Siegtreffer. Im Finale kam sie erst nachdem es bereits 2:5 stand zum Einsatz und scheiterte dann bei den letzten japanischen Angriffsbemühungen immer wieder an der körperlich überlegenen US-Abwehr.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mana Iwabuchi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Meldung auf framba.de
  2. Pressemitteilung auf der Homepage des FC Bayern München