Mickhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mickhausen
Mickhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mickhausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Stauden
Höhe: 540 m ü. NHN
Fläche: 15,89 km2
Einwohner: 1396 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86866
Vorwahl: 08204
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 178
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Klosterweg 2
86866 Mickhausen
Webpräsenz: www.mickhausen.de
Bürgermeister: Hans Biechele (CSU/Unabh.Wgem./Listen)
Lage der Gemeinde Mickhausen im Landkreis Augsburg
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Über dieses Bild
Mickhausen (Juni 2007)
Mickhausen von Nordwesten

Mickhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Stauden mit Sitz in Langenneufnach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Augsburg inmitten der Stauden. Die Stauden bilden den Hauptteil des Naturparks Augsburg Westliche Wälder. Durch Mickhausen fließt die Schmutter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Augsburger Patrizierfamilie Stolzhirsch war im 13. und 14. Jahrhundert hier Grundherr, ihr folgten die Herren von Freiberg, die vom 14. bis 16. Jahrhundert Grundherren im Gemeindegebiet waren. Die Grafen Fugger waren vom 16. bis 19. Jahrhundert im Besitz des Ortes und des Schlosses. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört das Gebiet zum Kurfürstentum Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Mickhausen entstand am 1. Mai 1978 im Zuge der Gemeindegebietsreform, als die seit 1818 selbstständigen Gemeinden Münster und Grimoldsried nach Mickhausen eingemeindet wurden. Teile der aufgelösten Gemeinde Reinhartshofen mit damals etwa 50 Einwohnern (Laiber, Rieger und Zirken) kamen ebenfalls hinzu.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 13 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,5 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

CSU/Unabhängige Wählergemeinschaft 4 Sitze  (37,3 %)
Liste Münster 5 Sitze (35,3 %)
Liste Grimoldsried 3 Sitze (27,4 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1982 bis 2008 war Anton Müller (CSU/UWG/GH) Bürgermeister von Mickhausen, seit 2008 ist Hans Biechele Bürgermeister.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreigeschossige Vierflügelanlage als Renaissance-Schloss des 15./16. Jahrhunderts; um 1695 und um 1842 erneute Umbauten, beherbergt heute die Gemeindeverwaltung und ist ein Baudenkmal.
  • Katholische Pfarrkirche St. Wolfgang: Anton Fugger ließ die Kirche von 1535 bis 1538 anstelle einer abgerissenen Schlosskapelle Kaiser Maximilians I. errichten.
  • Katholische Kapelle Herrgottsruh: Die Kapelle Herrgottsruh liegt rund 300 Meter nordöstlich der Pfarrkirche St. Wolfgang auf einem Hügel. Sie wurde 1685 durch Paul Fugger errichtet; der Entwurf stammt von Johann Schmuzer.
  • Altes Bauernhaus, zweite Hälfte 16. Jahrhundert: Hauptstraße 52, mit unter Denkmalschutz stehendem Türstock als Kleeblatt – Gewölbe um die Haustüre, vorhanden ist auch der komplett erhaltene Dachstuhl mit Andreaskreuzen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Münster startete von 1964 bis 1985 und wieder seit 2001 das Bergrennen Mickhausen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mickhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien