Neidling

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Neidling
Wappen Österreichkarte
Wappen von Neidling
Neidling (Österreich)
Neidling
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Sankt Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Fläche: 18,69 km²
Koordinaten: 48° 14′ N, 15° 33′ OKoordinaten: 48° 14′ 0″ N, 15° 33′ 0″ O
Höhe: 312 m ü. A.
Einwohner: 1.457 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 78 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3110
Vorwahl: 02741
Gemeindekennziffer: 3 19 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Walter-Eder-Str. 7
3110 Neidling
Website: www.neidling.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Schrattenholzer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
6
2
11 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Neidling im Bezirk Sankt Pölten-Land
Altlengbach Asperbach Böheimkirchen Brand-Laaben Eichgraben Frankenfels Gablitz Gerersdorf Hafnerbach Haunoldstein Herzogenburg Hofstetten-Grünau Inzersdorf-Getzersdorf Kapelln Karlstetten Kasten bei Böheimkirchen Kirchberg an der Pielach Kirchstetten Loich Markersdorf-Haindorf Maria Anzbach Mauerbach Michelbach Neidling Neulengbach Neustift-Innermanzing Nußdorf ob der Traisen Obritzberg-Rust Ober-Grafendorf Perschling Pressbaum Prinzersdorf Purkersdorf Pyhra Rabenstein an der Pielach Schwarzenbach an der Pielach St. Margarethen an der Sierning St. Pölten Statzendorf Stössing Traismauer Tullnerbach Weinburg Wilhelmsburg Wölbling WolfsgrabenLage der Gemeinde Neidling im Bezirk Sankt Pölten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Neidling ist eine Marktgemeinde mit 1457 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neidling liegt im Mostviertel nordwestlich von St. Pölten am Ostrand des Dunkelsteinerwaldes. Die Fläche der Gemeinde umfasst 18,57 Quadratkilometer. 36,21 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 11 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Afing (226)
  • Dietersberg (96)
  • Enikelberg (57)
  • Flinsbach (430)
  • Gabersdorf (99)
  • Goldegg (24)
  • Griechenberg (192)
  • Neidling (125)
  • Pultendorf (51)
  • Watzelsdorf (116)
  • Wernersdorf (52)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Afing, Dietersberg, Enikelberg, Flinsbach, Gabersdorf, Goldegg, Griechenberg, Neidling, Pultendorf, Watzelsdorf und Wernersdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Eine Kirche im Neidlinger Gemeindegebiet wird für das Jahr 828 erwähnt.

Die Herrschaft Goldegg mit dem Schloss Goldegg, die sich seit 1589 im Besitz der Freiherren von Enenkel befand und seit 1782 im Besitz der Familie Auersperg ist, war bis 1848 das Zentrum des heutigen Gemeindegebietes. Die heutige Gemeinde entstand im Jahr 1850.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen:

Jahr Zahl Anmerkung
2001 1382 Volkszählung
1991 1299
1981 1200
1971 1093

Politik und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Marktgemeinde Neidling ist Karl Schrattenholzer, Vizebürgermeister ist Karl Engelhart.

Amtsleiter ist Thomas Tiefenbacher.

Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 11, SPÖ 6 und die FPÖ 2.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neidling
Afing
  • Ortskapelle Zur unbefleckten Empfängnis bei Nr. 1, 1766 erbaut
  • Wegkapelle bei Nr. 17, 1747 erbaut
Goldegg
Neidling
  • Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus mit Pfarrhof
  • Friedhofskapelle mit Kriegerdenkmal
Enikelberg
  • Kapelle Bildbuche, neugotisch, nordwestlich des Ortes im Wald, 1894 erbaut

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 42, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 57. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 666. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,92 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom mittelalterlichen Leben zwischen Dunkelsteinerwald und Tullnerfeld berichtet das Buch Ritterstolz und Willkür[2], das vom Neidlinger Autor und Heimatforscher August Pachschwöll (der auch das Wappen von Neidling erstellte) als Zugang zu dieser Epoche verfasst wurde. Im Abschnitt „Auf den Spuren der Goldegger“ wird hier erstmals über die Frage der Herkunft und verwandtschaftlicher Bindungen der Herren von Goldegg berichtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Ritterstolz und Willkür

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neidling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien