Nuevo Baztán

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Gemeinde Nuevo Baztán
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Nuevo Baztán
Nuevo Baztán (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Madrid
Comarca: Cuenca del Henares und Comarca de Alcalá
Koordinaten 40° 22′ N, 3° 15′ WKoordinaten: 40° 22′ N, 3° 15′ W
Höhe: 831 msnm
Fläche: 20,2 km²
Einwohner: 6.018 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 297,92 Einw./km²
Postleitzahl: 28514
Gemeindenummer (INE): 28100 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/eigene Sprache
Bürgermeister: Dª Mercedes Iglesias Gómez (UPINB),
Website: www.ayto-nuevobaztan.es
Lage der Gemeinde
Nuevo Baztán (Madrid) mapa.svg

Nuveo Baztán ist eine Gemeinde im östlichen Teil der autonomen Gemeinschaft von Madrid. Sie liegt in den Landschaftsgebieten Cuenca del Henares und Comarca de Alcalá. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Eurovillas, Las Villas de Nuevo Baztán, Monteacevedo und El Mirador del Baztán.

Die Gemeinde hatte am 1. Januar 2016 laut Angaben des INE 6018 gemeldete Einwohner auf einer Fläche von 20,2 km². Dies entspricht 298 Einwohnern pro km². Amtssprache ist Kastilisch.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nuevo Baztán liegt 45 Kilometer südwestlich von der spanischen Hauptstadt Madrid und 20 Kilometer von Alcalá de Henares entfernt. Im Norden grenzen die Gemeinden Pezuelas de las Torres, im Süden Villar del Olmo, und im Osten Olmeda de las Fuentes an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palacio de Goyeneche und Kirche

1709 wurde mit dem Bau auf einem Teil des Gemeindegebietes von Olmeda de la Cebolla begonnen. Die Initiative ging vom damaligen spanischen König Carlos II und dem Politiker Juan de Goyeneche aus. Die erste Beurkundung und Ernennung zur Stadt datiert vom 3. Oktober 1723. Der Palacio de Goyeneche wurde zu Ehren des Stadtgründers 1713 von José Benito de Churriguera erbaut. Der Gebäudekomplex bestehend aus dem Palast von Juan de Goyeneche und der mit dem Palast verbundenen Kirche San Francisco Javier wurden 1980 als Kulturdenkmal eingestuft.

In der Gemeinde sind noch Bauten erhalten, die Beispiel für den Mudejarstil in der Region sind. Dieser Baustil war kennzeichnend für eine Zeitperiode, die von Ende des 12. bis Anfang des 17. Jahrhunderts reichte und sich durch den Gebrauch von typisch maurischen Ausdrucksformen und Techniken in den christlichen Gebieten auszeichnete. Die Verwendung von Ziegelstein bei den Bauten und die farbig bemalten Holzdecken sind einige der Hauptmerkmale.

Diese ehemals landwirtschaftlich geprägte Gemeinde wurde nach und nach zum Vorort von Madrid, zahlreiche Familien aus der nahen Hauptstadt haben heute in Nuevo Baztán ihren Zweitwohnsitz.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Lage auf 831 Meter über dem Meeresspiegel und das kontinentale Klima sind die Sommer in Nuveo Baztán heißer und trockener, die Winter jedoch deutlich kälter als etwa in den Städten Mittelmeerküste von Spanien.

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Iglesia de San Francisco Javier
  • Palacio de Goyeneche, Seit 2003 steht hier eine Bronzeskulptur, die Juan de Goyeneche darstellt und von Gonzalo de Lossada geschaffen wurde.
  • La Campa, Antike Gartenanlage
  • Plaza del Mercado
  • Völkerkundemuseum, in den ehemaligen Weinkellern der Stadt
  • Im Gemeindegebiet von Nuevo Baztán gibt es zahlreiche Wanderwege, wie zum Beispiel die Route Senda de Valmores, wo Überreste von Kalk- und Gipsöfen zu sehen sind.

Feste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fiestas populares del Santísimo Cristo del Socorro, (erste Woche im Mai)
  • Fiestas de la Fundación, (Feier zur Stadtgründung jeweils 9. Oktober)
  • San Miguel, (29. September)
  • San Francisco Javier, Patron von Nuevo Baztán, (3. Dezember)
  • Fiestas de la Urbanización Monteacevedo, (letzte Woche im Juli)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]