Grünberg (Hessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Grünberg
Grünberg (Hessen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Grünberg hervorgehoben

Koordinaten: 50° 35′ N, 8° 58′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Gießen
Höhe: 264 m ü. NHN
Fläche: 89,24 km2
Einwohner: 13.588 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 152 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35305
Vorwahlen: 06401, 06400 (Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen, Weickartshain), 06408 (Harbach), 06634 (Weitershain)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GI
Gemeindeschlüssel: 06 5 31 006
Stadtgliederung: 14 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rabegasse 1
35305 Grünberg
Website: www.gruenberg.de
Bürgermeister: Frank Ide (FWG)
Lage der Stadt Grünberg im Landkreis Gießen
NiederdorfeldenBiebertalWettenbergLollarStaufenberg (Hessen)Allendorf (Lumda)Rabenau (Hessen)Heuchelheim an der LahnGießenBuseckGrünberg (Hessen)FernwaldLinden (Hessen)LanggönsPohlheimReiskirchenLichHungenLaubachWetteraukreisVogelsbergkreisLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Marburg-BiedenkopfLahn-Dill-KreisKarte
Über dieses Bild

Grünberg ist eine Kleinstadt im mittelhessischen Landkreis Gießen. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Luftkurort.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein winziger Teil des nordwestlichen Vogelsberges liegt auf der Gemarkung Grünbergs. Durch die Gemeinde fließt der Äschersbach von Norden nach Süden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rabenau (GI) Homberg (Ohm) (VB) Mücke (VB)
Reiskirchen (GI) Nachbargemeinden Ulrichstein (VB)
Laubach (GI)

VB = Vogelsbergkreis GI = Landkreis Gießen

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Stadtteile mit Einwohnerzahlen

Grünberg ist eine Stadt mit ca. 13.500 Einwohnern, die aus einer Kernstadt und 13 weiteren Stadtteilen besteht. Zur Stadt gehören die Stadtteile:

Beltershain, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Klein-Eichen, Lardenbach, Lehnheim, Lumda, Queckborn, Reinhardshain, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz, nördliche und westliche Seite
Marktplatz, südliche Seite
Im Vordergrund, im Schatten: Der Brunnengucker am Brunnenrand

Ende des 12. Jahrhunderts gründete Landgraf Ludwig III. von Thüringen Grünberg, um seinen Besitz im Süden gegen die feindlichen Mainzer Erzbischöfe zu schützen. Es befindet sich auf einem Plateau, das an drei Seiten steil abfällt: strategisch sehr günstig. 1186 wird die Burg Grünberg (Castrum Gruninberc) zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Im Jahr 1222 wurde Grünberg erstmals als Stadt genannt.

1195 zerstörten Mainzer Truppen die Anlage. Die Burg wurde schnell wieder aufgebaut, und dabei hat man von vornherein eine größere, umgebende Stadt geplant. Schon im Jahr 1222 stellte das Gericht der Stadt Grünberg Urkunden aus und verwendete ein Siegel, das dem des Landgrafen ähnelte.

Innerhalb der Stadtmauer lag die landgräfliche Burg nahe dem steilen Südhang. Die bürgerlichen Wohnbezirke schlossen sich daran an. Im relativ ungeschützten Norden befanden sich die Klöster. Wollte jemand die Stadt angreifen, hätte er diese zuerst zerstören müssen. Das jedoch zog unweigerlich den Kirchenbann nach sich.

Das wohl um 1193 gegründete Antoniterkloster Grünberg (Lage→) war eines der ältesten und wichtigsten. Um 1200 war es zwar noch ein einfaches Kloster mit integriertem Hospital, jedoch führte seine strategisch günstige Position unweit zweier Hauptverkehrswege dazu, dass es sich im Laufe der Zeit zu einer Generalpräzeptorei des Antoniter-Ordens entwickelte. Mit seinen Tochtergründungen reichte sein Gebiet in seiner größten Ausbreitung von Friedberg in Hessen bis zum Nonneseter Kloster[3] in Bergen (Norwegen) und von Wetzlar bis nach Lennewarden im heutigen Lettland. Die erste dieser Filialen wurde am 7. Juni 1222 in Tempzin bei Wismar gegründet.

Etwas später ließen sich auch die Franziskaner in Grünberg nieder.

Wartturm zur Sicherung des nördlichen Vorfeldes

Schon 1230 war Grünberg Münzstätte. 1254 trat Grünberg zusammen mit heute viel größeren Orten wie Marburg und Alsfeld dem „Rheinischen Städtebund“ bei.

Am 16. Oktober 1272 stellte der hessische Landgraf Heinrich I. den Grünbergern einen Freiheitsbrief aus, der ihre städtischen Rechte bestätigte. Er verlieh allen Bürgern die Freizügigkeit und unterstellte sie unmittelbar seiner Gerichtsbarkeit.

Die Stadt wuchs. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die gotische Marienkirche errichtet, deren Vorbild die Marburger Elisabethkirche war. Erstmals 1304 wird die Neustadt genannt, die vor der Stadtmauer lag. 1324 baute man eine neue Wehrmauer, die auch die Neustadt umschloss. 1353 weihte die Stadt die erste Schule ein.

Bürgerfleiß war sicherlich eine Wurzel des städtischen Reichtums. Wichtiger war jedoch die Lage an einem der großen Handelswege von Frankfurt am Main nach Mitteldeutschland: die kurzen Hessen oder die Hohe Straße. Zwei große Brandschatzungen verwüsteten 1370 und 1391 fast die ganze Stadt. Mit landgräflicher Unterstützung ging der Wiederaufbau recht schnell voran. Allerdings erlangte Grünberg nicht mehr seine alte Bedeutung.

Trotzdem ließ die Stadt 1419 eine zentrale Wasserversorgung einrichten, für die damals modernste Technik eingesetzt wurde. Aus dem 60 m tiefen Brunnental wurde Quellwasser mechanisch auf den Berg gepumpt. Kaiser Friedrich III. stiftete 1481 der Stadt einen jährlichen Markt, den Gallusmarkt, der acht Tage dauern sollte. Er wurde auf den 16. Oktober, den Gallustag, gelegt, um an den Tag zu erinnern, an dem die Stadt 1272 den Freiheitsbrief erhielt. Bis heute wird der Gallusmarkt jedes Jahr gefeiert.

Die Stadtverwaltung lag von Beginn an in der Hand eines aus zwölf meist wohlhabenden Männern bestehenden Rates. Schon 1305 geriet dieser jedoch um Fragen der Finanzen mit der restlichen Bürgerschaft in Streit. Im Ergebnis wurde am 5. Juni ein Kompromiss ausgehandelt, kraft dessen die Bürgerschaft fortan ebenfalls zwölf Männer aus ihren Reihen in den Rat entsenden sollten. 1482 wurde dieses Gremium auf vier Männer beschränkt. In dieser Form blieb die städtische Verfassung bis ins 19. Jahrhundert erhalten.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte mit wechselnder Schreibweise des Ortsnamens belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[4] Gruninberc (1186), Grunenberg (1194), Gruninberc (1222), Grunberc (1258), Gruenenberg (1343), Grunenburg (1364) und Grunbergk (1591).

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünberg – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Restaurierte Einkaufsstraße

Auch Grünberg wurde zwischen 1524 und 1527 lutherisch, und Landgraf Philipp von Hessen löste die Klöster auf. Das Antoniterkloster ließ er 1578 bis 1582 von Ebert Baldewein zum Witwensitz (heutiges „Schloss“) umbauen, es erhielt unter anderem zwei schöne Renaissance-Erker. Die Ländereien erhielt die Landesuniversität. Das Augustinerinnenkloster wurde städtisches Hospital – (In diesem Gebäude eröffnete im Oktober 2005 das Stadtgeschichtsmuseum samt ethnografischer Theo Koch-Grünberg Sammlung.) Zur gleichen Zeit stellte die Stadt zwei weitere Lehrer für die Schule ein, und auch die Mädchen erhielten jetzt Elementarunterricht.

Das 1526 errichtete Universitätsgebäude ist Oberhessens höchstgelegener Fachwerkbau. Während der Pestepidemie 1542 wurde die Universität Marburg in das Gebäude ausgelagert.

Bei der Landesteilung 1567 kam Grünberg an Hessen-Marburg, 1604 an Hessen-Darmstadt.

1593 lebten 432 Vollbürger in der Stadt; nach dem Dreißigjährigen Krieg und einer Pestepidemie waren es nur noch 220. Der städtische Rat ließ damals über 100 leer stehende Häuser abreißen.

Nur langsam erholte sich die Stadt. Da sich auch die politischen und wirtschaftlichen Zentren verlagert hatten, entwickelte sich Grünberg zu einer Ackerbürgerstadt, wie sie für Oberhessen typisch ist. Die Friedhofskirche, ein Barockbau des frühen 18. Jahrhunderts, zeigt dieses deutlich. Als 1816 die gotische Kirche einstürzte, konnte die Stadt erst 1846 mit dem Neubau beginnen. Kluge Politik hatte in dieser Zeit bewirkt, dass sich die Schulden innerhalb von 20 Jahren halbiert hatten.

Diebsturm (Wahrzeichen der Stadt)

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Grünberg:

„Grünberg (L. Bez. gl. N.) Stadt; liegt auf einer Anhöhe, 5 St. östlich von Giessen, an der Chaussee von Giessen nach Alsfeld, so wie an der von hier nach Friedberg ziehenden Straße. Die Stadt ist mit einer Mauer umgeben, die mit einer Brustwehr versehen ist, und hat mit den 2 Vorstädten, nemlich der Neustadt und den Höfen, 387 Häuser und 2542 Einwohner, die außer 2 Katholiken evangelisch sind, und ist der Sitz des Landraths, des Landgerichts, des Rentamts, des Steuerkommissärs und eines Nebenzollamts. Man findet 1 altes Schloß, 1 Kirche, die Hospitalskirche genannt, die große Stadtkirche liegt in Ruinen, 1 Hospital, 1 Rathhaus, 1 Schulgebäude, 1 Brauhaus, 1 Brunnenhaus, 1 Wachthaus, 2 Gefängnißthürme, 5 Mahl-, 1 Oel-, und Lohmühle, 1 Ziegelhütte, 1 Posthalterei und 1 Apotheke. Sodann gehört hierher, der Steinweg, aus 7 Häusern nebst einer Brunnenkunst bestehend, welcher sich an die Stadt anschließt, und die Warte, welche 1305 Hess, (1004 Par.) Fuß über der Meeresfläche liegt. Das alte Schloß, welches Staatseigenthum ist, dient einestheils zum Sitz des Landgerichts und des Rentamts und anderntheils ist es unbewohnt. In der alten Stadtkirche befanden sich mancherlei Denkmale, die vor einigen Jahren, durch den Einsturz der Kirche, zum Theil zertrümmert worden sind. Die beiden Hauptplätze sind der Markt und der Grohl. Am erstern stehen namentlich das schöne Rathhaus und 5 Wirthshäuser. Einer besondern Erwähnung verdient die Brücke in der Richtung nach Alsfeld, durch welche zwei Berge verbunden werden, und die sich durch ihr außerordentliches Gewölbe, das hoch mit Erde bedeckt ist, auszeichnet. Im vorigen Sommer wurden bei Abhebung eines Gartens, zur Erbauung einer Apotheke, 6–8 Fuß tief, Lagen von verbranntem Waizen und Korn entdeckt, so wie überhaupt inner- und außerhalb der Stadt, beim Graben, öfters Brandschutt gefunden wird. Unter den Einwohnern befinden sich 27 Staatsdiener, 24 Bauern und die übrigen gehören zum Handels- und Gewerbsstand. Die Wollmanufakturen, welche Tücher und Flanelle liefern, waren sonst bedeutender als jetze. Am meisten werden noch Flanelle verfertigt, und solche im Ausland abgesetzt. Man findet 3–4 Tuchmachermeister, so wie 10–12 Leineweber, die besonders blau und weißgestreifte Leinewand fabriciren. Einige Färbereien in Wollen und Leinen liefern gute Waaren. Rothgerber hat Grünberg 4 und eben so viele Weißgerber, welche letztere besonders Schaafleder bereiten, und solches auf die Frankfurter Messen bringen. Unter den übrigen Gewerben sind noch die Schuhmacher, deren es 120 Meister hier giebt, sodann die Bäcker, Metzger, Schreiner, Strumpfweber, Schneider, Weißbinder, Maurer, Glaser, Schlosser, Schmiede, Kupferschmiede, Spengler etc. zu bemerken. Märkte werden jährlich 6 gehalten, von welchen der dritte und letzte Krämer-, die übrigen aber Vieh- und Krämermärkte zugleich sind. Vorzüglich bekannt ist der Gallusmarkt, der sehr stark besucht wird. Uebrigens werden jeden Samstag Wochenmärkte gehalten, die sehr bedeutend sind. Der Boden der Gemarkung ist schwer und fruchtbar, und der Feldbau wird mit so großem Fleiße betrieben, daß in der außerordentlich großen Gemarkung nichts unbebaut liegen bleibt. Die Haupt-Felderzeugnisse sind Waizen, Korn, Gerste, Hafer, Kartoffeln, weniger Heidekorn und Mohn. Der Wiesenbau ist gut, es wird aber noch viel rother und weißer Klee gewonnen, wodurch die Viehzucht sehr begünstigt wird. In der Gemarkung sind viele Steinbrüche, die zum Chausseebau taugliche Steine liefern, auch finden sich Lehmgruben und Eisensteine. Der Stadtwald hält etwas über 1500 Morgen. – Im Jahr 1186 legte Landgraf Ludwig III. hier eine Burg an, um die landgräflichen Besitzungen dasiger Gegend gegen die Mainzer zu beschützen, und gab dadurch Veranlassung zur Entstehung von Grünberg. Aber schon 1195, in dem Kriege der Erzbischöfe von Mainz und Kölln gegen den Landgrafen Hermann, wurde Grünberg eingenommen und völlig zerstört. Jedoch muß der Ort sehr bald wieder aufgebaut worden seyn; denn schon 1227 erscheint Grünberg als Stadt, welche 1263 dem Erzstifte Mainz zu Lehen aufgetragen wurde, und 1272 haben die Bürger vom Landgrafen Heinrich I. das Vorrecht erhalten, daß sie vor keine auswärtige Gerichte sollten gefordert werden können. Wahrscheinlich im 12. Jahrhundert wurde das Antoniter Haus (Tönges Haus) hier gestiftet, das 1242 zum erstenmal genannt wird, und bis 1527 bestand, wo Landgraf Philipp die Güter desselben seiner neu errichteten Universität überließ. Außer diesem Ordens-Haus hatte Grünberg noch ein Kloster für Franciskaner und eins für Augustiner Jungfrauen, welch letzteres vermuthlich eine Kolonie von Wirberg war. Im Jahr 1272 hatte die Stadt einen Pfarrer. Es stand also damals schon die der heil. Maria und dem heil. Georg geweihte Kirche in der Altstadt, und seit 1369 findet sich in der Neustadt eine dem heil. Paul geweihte Kirche, die gleichfalls mit einem eignen Pfarrer besetzt war. Vor der Stadt lag eine Kirche, nach dem heil. Petrus, und ein Hospital, nach der heil. Elisabethe, genannt, welche beide von dem Antoniter Hause abhängig waren. Im 30jährigen Kriege hatte Grünberg sehr viele Drangsale zu erdulden. Der hohe Glockenthurm, ein ehrwürdiges Denkmal des Alterthums, stürzte den 20. Merz 1816, in sich selbst zusammen.“[5]

Erst im fortschreitenden 19. Jahrhundert gewann Grünberg wieder seine alte Bedeutung. Von 1832 bis 1874 war Grünberg Kreisstadt. Jetzt war die wirtschaftliche Grundlage nicht mehr die Lage an einer bedeutenden Handelsstraße, sondern das örtliche Handwerk, besonders Weber und Schuster. 1869 war Grünberg an das Eisenbahnnetz (Vogelsbergbahn) angeschlossen und Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Textilfabrikanten hier an.

Städtische Bauvorhaben waren besonders eine moderne Wasserversorgung mit Hausanschlüssen im Jahr 1896 und ein Stromnetz, das 1913 elektrisches Licht brennen ließ. In den folgenden Jahrzehnten entstanden weitere kommunale Einrichtungen wie Schulgebäude und ein Schwimmbad. Die Baustruktur blieb weitgehend erhalten, erst zwei Bombenangriffe zerstörten 1945 zahlreiche Gebäude und töteten 150 Einwohner.

Da nach dem Krieg über 800 Flüchtlinge und Heimatvertriebene in die Gemeinde zu integrieren waren, wurde möglichst schnell Wohnraum geschaffen. Bald kamen Industriebetriebe dazu. Seit 1969 wird die Grünberger Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern umfassend saniert. Heute ist sie ein Wohn- und Einkaufsort auf dem grünen Berg, mit einem geschlossenen Stadtbild. 1980 war Grünberg der Austragungsort des Hessentags. Seit 1983 ist Grünberg staatlich anerkannter Luftkurort. Schon 1845 schrieb der Gymnasiallehrer und Chronist Dr. Carl Glaser: „Die Luft in unserer Stadt ist rein. Von Epidemien weiß man hier seit Jahren nichts. Hier in Grünberg ist die Luft rau aber herzlich.“

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden auf freiwilliger Basis 13 bis dahin selbstständige Gemeinden und heutige Stadtteile nach Grünberg eingegliedert:[6]

  • 31. Dezember 1970: Beltershain, Göbelnrod, Klein-Eichen, Lumda, Queckborn, Stangenrod, Stockhausen, Weickhartshain und Weitershain[7]
  • 1. Februar 1971: Harbach und Lardenbach[8]
  • 31. Dezember 1971: Lehnheim (bis dahin im Landkreis Alsfeld)
  • 1. April 1972: Reinhardshain

Seit 2007 besitzt die Stadt ein eigenes Museum, das Museum im Spital, das über die Stadtgeschichte Grünbergs berichtet und eine Ausstellung zum Leben und Werk ihres berühmtesten Bürgers, des Ethnologen Theodor Koch-Grünberg (1872–1924), zeigt.

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Grünberg lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[4][9][10]

Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Materielles Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Grünberg galt der Stadt- und Amtsbrauch von Grünberg als Partikularrecht. Das Gemeine Recht galt nur, soweit der Amtsbrauch keine Bestimmungen enthielt. Dieses Sonderrecht alten Herkommens behielt seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum Großherzogtum Hessen im 19. Jahrhundert, bis es zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen Deutschen Reich geltenden Bürgerlichen Gesetzbuch abgelöst wurde.[16]

Gerichtsverfassung seit 1803[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Grünberg das „Amt Grünberg“ zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übergingen. „Landgericht Grünberg“ war daher von 1821 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Grünberg zuständig war.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[17] Mit Wirkung vom 1. Januar 1882 wurde Ermenrod dem Amtsgericht Alsfeld zugeteilt. Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg, Grünberg wurde dem Amtsgericht Gießen zugelegt.[18] In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Grünberg 13.759 Einwohner. Darunter waren 427 (3,1 %) Ausländer, von denen 158 aus dem EU-Ausland, 161 aus anderen Europäischen Ländern und 108 aus anderen Staaten kamen.[19] Von den deutschen Einwohnern hatten 15,4 % einen Migrationshintergrund.[20] Die Einwohner lebten in 5782 Haushalten. Davon waren 1665 Singlehaushalte, 1718 Paare ohne Kinder und 1777 Paare mit Kindern, sowie 468 Alleinerziehende und 154 Wohngemeinschaften.[21]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[4]

• 1577: 0420 Hausgesesse
• 1630: 0390 Männer (318 über 30 Jahre, 72 unter 30 Jahre), 62 Witwen, 30 Vormundschaften
• 1677: 0342 Hausgesesse, davon 25 freie
• 1742: 0017 Geistliche/Beamte, 508 Untertanen, 103 junge Mannschaften 4 Beisassen/Juden
• 1791: 2088 Einwohner[22]
• 1800: 2090 Einwohner[23]
• 1806: 2092 Einwohner, 373 Häuser[14]
• 1829: 2542 Einwohner, 387 Häuser[5]
• 1867: 2248 Einwohner, 349 bewohnte Gebäude[24]
• 1875: 2245 Einwohner, 346 bewohnte Gebäude[25]
Grünberg: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2015
Jahr  Einwohner
1791
  
2.088
1800
  
2.090
1806
  
2.092
1829
  
2.542
1834
  
2.415
1840
  
2.494
1846
  
2.635
1852
  
2.456
1858
  
2.306
1864
  
2.267
1871
  
2.221
1875
  
2.245
1885
  
2.149
1895
  
2.032
1905
  
2.164
1910
  
2.223
1925
  
2.170
1939
  
2.403
1946
  
3.318
1950
  
3.550
1956
  
3.711
1961
  
3.915
1967
  
4.320
1970
  
11.054
1972
  
11.157
1975
  
11.270
1980
  
11.187
1985
  
11.471
1990
  
12.797
1995
  
13.784
2000
  
14.233
2005
  
14.252
2010
  
13.885
2011
  
13.759
2015
  
13.634
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [4][26] 1972:[27]; ab 1975:[28]; Zensus 2011[19]
Ab 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1830: 2540 evangelische, 2 römisch-katholische Einwohner[4]
• 1961: 2943 evangelische, 798 römisch-katholische Einwohner[4]
• 2011: 8840 evangelische (= 64,7 %), 1740 katholische (= 12,7 %), 500 freikirchliche (= 3,7 %), 380 andersgläubig (= 2,8 %), 2140 sonstige[Anm. 1] (= 15,6 %) Einwohner[29]

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1961: Erwerbspersonen: 172 Land- und Forstwirtschaft, 776 Prod. Gewerbe, 328 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 425 Dienstleistungen und Sonstige.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus
Wappen am Rathaus

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[30] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[31][32]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
     
Insgesamt 37 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
FW Freie Wählergemeinschaft Grünberg 35,6 13 31,3 12 28,4 10 15,0 6
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,9 9 27,0 10 31,1 12 41,0 15
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,2 8 23,6 9 26,3 10 32,4 12
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,7 4 14,4 5 9,4 3 6,8 2
FDP Freie Demokratische Partei 6,5 3 3,2 1 4,8 2 4,8 2
LINKE Die Linke 0,5 0
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 50,9 47,8 47,1 54,7

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Ide (FWG) wurde am 27. September 2009 im ersten Wahlgang mit 65,3 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 73,9 % gewählt. Somit tritt er in die zweite Legislaturperiode ein. Die Gegenkandidatin Birgit Otto (CDU) hat 14,7 % der Stimmen erreicht, und der SPD-Vorsitzende Tobias Lux hat 20,0 % der Stimmen bekommen. Bei der Bürgermeisterwahl am 14. Juni 2015 trat der Amtsinhaber ohne Gegenkandidaten an und wurde mit 71,8 % im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,4 %. Die neue Amtszeit beginnt am 2. Dezember 2015 und geht über sechs Jahre.[33]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild der Theo-Koch-Schule Grünberg, Oktober 2010
Sporthotel/Sportschule Grünberg, Juli 2010

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theo-Koch-Schule Grünberg – Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und Ganztagesangebot
  • Grundschule am Diebsturm, Grünberg
  • Grundschule Sonnenberg, Grünberg-Stangenrod
  • Gallusschule Grünberg
  • Bildungsstätte Gartenbau Grünberg

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Altstadt von Grünberg gibt es viele Fachwerkbauten mit schönen Hausfassaden (vornehmlich 15. Jahrhundert) sowie zahlreiche weitere bedeutende historische Gebäude, Plätze und Bauwerke. Besonders erwähnenswert sind dort:

  • Marktplatz mit Rathaus und Brunnen: Als Zentrum der Altstadt von Grünberg gilt der Marktplatz. Das bedeutendste an ihm gelegene Gebäude ist das Rathaus, ein Renaissancebau von 1586/87. Erbaut wurde es vom Amtmann Hermann Rüdiger aus Hersfeld. Seit 1593 ist es im städtischen Besitz. Früher befand sich ein Markt- und Handelsraum in der Halle im Erdgeschoss. Am Eingang ist eine eiserne Elle zu sehen. Der Brunnen am Markt mit „Brunnengucker“ ist ein 36 m tiefer Ziehbrunnen, welcher bis um 1500 in Betrieb war. Er wurde 1820 verfüllt und vergessen, 1980 wiederentdeckt.
  • Diebsturm: Der Diebsturm ist das Wahrzeichen der Stadt Grünberg und wurde um 1300 als Teil der Stadtbefestigung erbaut (Höhe 25 m). Später diente er einige Zeit als Gefängnis. 1895/95 wurde er dann zum Wasserturm umgerüstet. Heutzutage beherbergt er eine Ausstellung zur Geschichte der Stadtbefestigung und ist Aussichtsturm.
  • Barfüßerkloster (Franziskanerkloster): 1272, ab 1528 verfielen die Gebäude wegen Abzugs der Mönche, einzig übrig geblieben ist das Mönchswohnhaus, das unmittelbar auf der Stadtmauer steht und heute kulturellen Zwecken dient
  • Schloss: Ehemaliges Antoniterkloster
  • Universitätsbau: Oberhessens höchstes Fachwerkhaus, um 1500 erbaut, diente zeitweise als Verwaltungsgebäude des Universitätsvogts, wird auch "Stammlersches Haus" genannt[34]
  • Winterplatz mit Brauhaus (18. Jahrhundert) und Löwenbrunnen: das ehemalige Brauhaus beherbergt heute die Stadtbücherei und das städtische Trauzimmer
  • Evangelische Stadtkirche: erbaut 1846–1853, anstelle der 1816 eingestürzten Marienkirche
  • Tränenweibchen: eine Replik des sogenannten Tränenweibchens (Grabplastik Samuel Nahls) befindet sich an der Südseite der Evangelischen Stadtkirche[35]
  • Geburtshaus Friedrich Gottlieb Welckers
  • Alte Schmiede, Judengasse: alte, vollständig eingerichtete Schmiedewerkstatt
  • Haus der Zünfte: beherbergt Ausstellungsstücke zu historischen Handwerksberufen
  • Geburtshaus Theo Kochs
  • Museum im Spital, Augustinerinnenkloster; Hospitalkirche: Ausstellung zur Geschichte der Stadt und zum Leben Theo Kochs
  • Brunnental: Ehemaliges Zentrum der Wasserversorgung, heute Naherholungsgebiet mit zwei Teichen und Wasserrad der letzten Förderanlage, Brunnenhäuschen von 1582 mit einer Ausstellung zur Wasserversorgung im Mittelalter
  • Dingstühle: ehemaliger Gerichtsstandort, heute Ehrenmal für die Kriegsteilnehmer 1870/71
  • Grünberger Warte (Wartturm, vermutlich 12. Jahrhundert): vorgeschobener Verteidigungsposten vor der alten Stadtmauer. Der rund 11,7 m hohe Turm dient heute als Aussichtsturm[36]
  • Höfetränke: Hier gab es schon früh eine kleine Siedlung außerhalb der Stadtmauer

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flächennutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine Gesamtfläche von 8924 Hektar, davon entfallen in ha auf:[28]

Nutzungsart 2011 2015
Gebäude- und Freifläche 514 519
davon Wohnen 282 290
Gewerbe 39 43
Betriebsfläche 18 18
davon Abbauland 0 0
Erholungsfläche 45 55
davon Grünanlage 24 26
Verkehrsfläche 595 597
Landwirtschaftsfläche 4840 4813
davon Moor 0 0
Heide 0 0
Waldfläche 2806 2804
Wasserfläche 65 76
Sonstige Nutzung 41 41

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünberg besitzt eine Anschlussstelle an die A 5. In den Stadtteilen Grünberg, Göbelnrod und Lehnheim befinden sich Haltepunkte der Vogelsbergbahn. Zudem verfügt die Kernstadt über ein eigenes Stadtbussystem, genannt "De kleene Grimmicher", das aus den beiden VGO-Linien 71 und 72 besteht.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Grünberg verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Waldemar Küther (Bearb.): Grünberg. Geschichte und Gesicht einer Stadt in acht Jahrhunderten. Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Grünberg. Gießen 1972.
  • Carl Glaser: Beiträge zur Geschichte der Stadt Grünberg im Grossherzogthum Hessen. Nach den städtischen Urkunden und anderen Quellen. Darmstadt 1846. Digitalisat bei Google-Books
  • Literatur über Grünberg in der Hessischen Bibliographie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Grünberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Keiner öffentlich rechtlichen Religionsgemeinschaft angehörig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. 78. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 15. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2013, ISSN 0724-7885, S. 309.
  3. Den katolske kirke – Norges klostre in middelalderen – Nonneseter Kloster i Bergen
  4. a b c d e f g Grünberg, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen (Stand: 25. Februar 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen im April 2020.
  5. a b Georg Wilhelm Justin Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt August 1830, OCLC 312528126, S. 105 ff. (Online bei google books).
  6. Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, DNB 770396321, OCLC 180532844, S. 294.
  7. Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Grünberg, Landkreis Gießen vom 7. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 142, Punkt 180 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,3 MB]).
  8. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 16 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  9. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  10. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471, S. 12 ff. (Online bei google books).
  11. Die Zugehörigkeit des Amtes Grebenau anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866.
  12. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause's Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, DNB 013163434, OCLC 162730471, S. 13 ff., § 26 Punkt d) III. (Online bei google books).
  13. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC 165696316, S. 8 (Online bei google books).
  14. a b Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 254 (Online in der HathiTrust digital library).
  15. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 419 (online bei Google Books).
  16. Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 67, Anm. 40 und S. 103.
  17. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
  18. Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 298 kB]).
  19. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Grünberg, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  20. Migrationshintergrund in %: Grünberg, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  21. Haushalte nach Familien: Grünberg, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  22. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 196 (Online in der HathiTrust digital library).
  23. Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 209 (Online in der HathiTrust digital library).
  24. Wohnplätze 1867. In: Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1877, DNB 013163434, OCLC 162730484, S. 119 (Online bei google books).
  25. Wohnplätze 1875. In: Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 15. G. Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1877, DNB 013163434, OCLC 162730484, S. 12 (Online bei google books).
  26. Gemeindedatenblatt: Grünberg. (PDF; 222 kB) In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH;
  27. Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  28. a b Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  29. Religionszugehörigkeit: Grünberg, Stadt. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im März 2020.
  30. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  31. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  32. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  33. Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Grünberg, St. 2015. Hrsg. Hessisches Statistisches Landesamt.
  34. Tourismusbüro Stadtverwaltung Grünberg (Hrsg.) (2015): Historischer Rundgang Grünberg, Grünberg: punctum, ohne Seitenzahlen (Station 5)
  35. Tourismusbüro Stadtverwaltung Grünberg (Hrsg.) (2015): Historischer Rundgang Grünberg, Grünberg: punctum, ohne Seitenzahlen (Station 9)
  36. Grünberger Warte auf warttuerme.de