Steenbergen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Steenbergen (Nordbrabant))
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gemeinde Steenbergen
Flagge der Gemeinde Steenbergen
Flagge
Wappen der Gemeinde Steenbergen
Wappen
Provinz Nordbrabant Nordbrabant
Bürgermeister Ruud van den Belt (VVD)
Sitz der Gemeinde Steenbergen
Fläche
 – Land
 – Wasser
160 km2
150 km2
10 km2
CBS-Code 0851
Einwohner 24.815 (31. Aug. 2017[1])
Bevölkerungsdichte 155 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 35′ N, 4° 15′ OKoordinaten: 51° 35′ N, 4° 15′ O
Bedeutender Verkehrsweg A4 N257 N268
Vorwahl 0167
Postleitzahlen 4650–4655, 4670–4671,4680–4681, 4756
Website Homepage von Steenbergen
LocatieSteenbergen.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Steenbergen (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Nordbrabant. Seit dem 1. Januar 1997 besteht die Gemeinde in ihrer heutigen Form.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steenbergen liegt im Nordwesten der Provinz Nordbrabant, wo diese an Zeeland und Südholland grenzt. Die Landschaft ist jener der Nachbarprovinzen sehr ähnlich: Polder und eine Wattenlandschaft außerhalb der Deiche. Die Nordgrenze der Gemeinde verläuft durch das Volkerak, ein Teil vom Grevelingen. Der kleine Fluss Dintel (an dessen Mündung im Volkerak sich ein Industriehafen befindet) bildet die Ostgrenze zu Moerdijk.

Haupterwerbsquellen sind die Landwirtschaft (Viehzucht; Ackerbau, u. a. der Anbau von Zuckerrüben) so wie die Industrie (unter anderem eine große Zuckerfabrik).

Durch die Gemeinde verläuft die N259, die bei Dinteloord in die Autobahn A29 Richtung Dordrecht und Rotterdam übergeht. Bahnreisende sind von den Bahnhöfen von Roosendaal oder Bergen op Zoom aus auf den Bus angewiesen.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Klammern die ungefähre Einwohnerzahl; neuere Angaben als jene der Gemeinde vom 31. Dezember 2007 liegen leider nicht vor.

Die Dörfer:

  • Dinteloord (5600 Einwohner)
  • De Heen (600) einschließlich Heense Molen
  • Kruisland (2300)
  • Nieuw-Vossemeer (2400)
  • Welberg (1100)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steenbergen war früher eine Festungsstadt. Zur Erinnerung an diese Tatsache steht ein Denkmal vor dem Rathaus. Außerdem erinnert die Form des „Krummen Weges“ an die Zeit als Festungsstadt. Der Ort erhielt das Stadtrecht 1272 und war im 14. Jahrhundert zeitweise ein bedeutender Hafenstadt. Im Achtzigjährigen Krieg (1568–1648) wurde Steenbergen zu einer Festung ausgebaut. Überschwemmungen und Kriege haben dazu geführt, dass in der Altstadt kaum Gebäude erhalten sind, die vor etwa 1880 gebaut wurden.

Nieuw-Vossemeer (1410 erstmals urkundlich erwähnt) und Dinteloord entstanden durch Eindeichungen im 15. bis 17. Jahrhundert. Vor allem Nieuw-Vossemeer hatte stark unter der Flutkatastrophe vom 1. Februar 1953 zu leiden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Küstenlandschaft (auch außerhalb der Deiche ist ein kurzer Spaziergang möglich) und das Volkerak, wo Wassersport möglich ist (Jachthafen u. a. in De Heen)
  • Die 1693 erbaute Dorfkirche in Dinteloord
  • Die alte Schleuse Benedensas (1833 erbaut) bei De Heen
  • Einige alte Windmühlen, u. a. Assumburg nahe De Heen
  • Die Sankt-Gummaruskirche aus dem Jahr 1900, das Wahrzeichen der Stadt Steenbergen; Architekt dieser Kirche war Pierre Cuypers

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steenbergen Anders, 4 Sitze
  • PvdA, 4 Sitze
  • CDA, 3 Sitze
  • VVD, 3 Sitze
  • Gemeentebelangen, 3 Sitze
  • D66, 2 Sitze

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steenbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand August 2017Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande