Der Goldene Kompass (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Goldene Kompass
Originaltitel The Golden Compass
Produktionsland USA
Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 109 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
Regie Chris Weitz
Drehbuch Chris Weitz
Romanvorlage: Philip Pullman
Produktion Bill Carraro,
Deborah Forte
Musik Alexandre Desplat
Kamera Henry Braham
Schnitt Anne V. Coates,
Peter Honess,
Kevin Tent
Besetzung

Stimmen:

Der Goldene Kompass ist die Verfilmung des gleichnamigen ersten Teils der Fantasy-Trilogie His Dark Materials von Philip Pullman. Der Film wurde 2006 und 2007 von New Line Cinema hergestellt und ist mit einem Filmbudget von 180 Millionen US-Dollar deren bislang teuerste Produktion.[3][4] Der internationale Kinostart war für den 5. Dezember 2007 angekündigt; in Deutschland kam der Film offiziell einen Tag später in die Kinos. Am 11. Februar 2010 hatte er in Deutschland TV-Premiere (Sat.1). Regie führte Chris Weitz.

Handlung[Bearbeiten]

In einer Parallelwelt zu der unsrigen haben Menschen sogenannte Dæmonen, die die Seele in Tiergestalt repräsentieren und als Freund und Beschützer agieren. Frauen und Mädchen haben meistens männliche, Männer und Jungen meistens weibliche Dæmonen.

Lyra Belacqua, ein Mädchen von zwölf Jahren, lebt mit ihrem Dæmon Pantalaimon als Waisenmädchen am Jordan College in Oxford. Anfangs hilft sie ihrem „Onkel“ Lord Asriel, der von Fra Pavel, einem Vertreter des Magisteriums, einer Art Gedankenpolizei, vergiftet werden soll. Asriel plant eine Reise in die Arktis, um das Phänomen des „Staubs“ zu untersuchen, der eine Reise in andere parallele Welten erlauben soll. Nachdem das College sich bereiterklärt hat, Asriels Reise zu finanzieren, taucht die undurchsichtige Mrs. Coulter auf, die ebenfalls eine Reise in den Norden plant und von Lyra begleitet werden möchte. Vor ihrer Abreise erhält Lyra vom Rektor des College ein Alethiometer, den im Titel erwähnten goldenen Kompass, ohne aber Genaueres über den Zweck des Geräts zu erfahren.

Gleichzeitig werden Lyras bester Freund Roger Parslow und ein weiterer Junge, Billy Costa, von den Gobblern geschnappt, die überall im Land Kinder entführen und sie zu mysteriösen Experimenten in den Norden, nach Bolvangar, verschleppen. Lyra entdeckt, dass Mrs. Coulter und ihre „General-Oblations-Behörde“ hinter den Gobblern stecken. Sie kann fliehen, wird von den Gobblern verfolgt und von den Gyptern befreit, zu denen auch Billy Costas Mutter gehört. Auf dem Schiff der Gypter erfährt Lyra von der Hexenkönigin Serafina Pekkala, dass sie eine Bestimmung hat, von der niemand genau weiß, wie sie lautet. Außerdem lernt Lyra, das Alethiometer zu lesen: das Gerät zeigt die Wahrheit an und kann jede Frage beantworten.

Gemeinsam mit den Gyptern landet Lyra im Hohen Norden, wo sie neue Verbündete kennenlernt: den texanischen Luftschiffer Lee Scoresby und den Panserbjørne (Panzerbären) Iorek Byrnison. Lyra hilft Iorek, seinen Panzer wiederzuerlangen, woraufhin er ihr verspricht, ihr bis zum Erfolg ihrer Mission zu helfen. Als Lyra von den Samojeden gefangen genommen und nach Svalbard zum König der Panserbjørne, Ragnar Sturlusson (im Buch: Iofur Raknison), gebracht wird, kann sie diesen (da sie von Mrs. Coulter weiß, dass er sich nichts sehnlicher wünscht als einen eigenen Dæmonen) überzeugen, dass sie Ioreks Dæmon ist und Ragnar Iorek im Zweikampf besiegen muss. Iorek gewinnt den Zweikampf und wird damit zum König der Panserbjørne, begleitet aber Lyra weiter auf ihrer Reise. Sie ist nun auf dem Weg nach Bolvangar, da sie inzwischen weiß, was dort mit den von den Gobblern entführten Kindern angestellt wird: Ihnen werden in einem Labor experimentell ihre Dæmonen weggeschnitten, sie also von ihrer Seele getrennt. Das ganze ist Teil eines Plans des Magisteriums, den Einfluss des „Staubs“ zu beseitigen.

Kurz nachdem Lyra in Bolvangar angekommen ist, taucht auch Mrs. Coulter auf. Lyra belauscht sie und erfährt dadurch, dass Lord Asriel inzwischen vom Magisterium gefangengenommen wurde und hingerichtet werden soll. Kurz darauf wird Lyra entdeckt und von den Wärtern ins Labor gebracht, um auch sie von ihrem Dæmon zu trennen. In letzter Sekunde kann Mrs. Coulter das verhindern; Lyra erfährt anschließend von ihr, dass ihr „Onkel“ Asriel in Wirklichkeit ihr Vater ist und Mrs. Coulter ihre Mutter. Als Mrs. Coulter erneut versucht, Lyra das Alethiometer abzunehmen, trickst Lyra ihre Mutter aus und zerstört das Labor, um dann mit den anderen Kindern die Flucht anzutreten.

Im Kampf mit den (in der deutschen Version Russisch sprechenden) Tataren, die Bolvangar im Auftrag des Magisteriums bewachen, kommen den Kindern zunächst Iorek, dann eine fliegende Hexenarmee und schließlich auch die Gypter und Scoresby zu Hilfe. Nachdem die Schlacht gewonnen worden ist, fliegen Lyra, ihr wiedergefundener Freund Roger und Iorek mit Scoresby und seinem Luftschiff zurück nach Svalbard, um dort Lord Asriel zu befreien.

Hintergrund[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Am 11. Februar 2002 erwarb New Line Cinema die Verfilmungsrechte an Philip Pullmans Literaturtrilogie. Die Filmregisseure Brett Ratner und Sam Mendes waren zunächst an einer Leitung des Projekts interessiert. Im Juli 2003 begann Tom Stoppard mit den Arbeiten am Drehbuch. Ein Jahr später wandte sich Chris Weitz mit einer 40-seitigen Bewerbung[5] an das Filmstudio, worauf er den Zuschlag bekam. Weitz wies daraufhin das von Stoppard mittlerweile fertiggestellte Skript zurück, um es eigenhändig neu zu schreiben. Als stilistische Einflüsse nannte er Stanley Kubricks Barry Lyndon (1975) sowie Star Wars.[6] Peter Jackson lud ihn 2004 ans Filmset von King Kong ein, um Weitz Einsicht in die Produktion eines Blockbusters zu verschaffen. Dennoch verließ Weitz das Projekt, weil er sich dessen hohen Anforderungen zunächst nicht gewachsen fühlte.

“Two reasons I stepped off the film […] (1) I had never made a film involving so much CGI and, to be honest, I wasn’t sure that I would be up to the logistical task. (2) I had a feeling that, one way or the other, I might get stuck between a rock and a hard place, with some people hating me for doing a work that they imagined offended their religious beliefs, and some people hating me for doing a work that they imagined did an injustice to the book that they loved.”[7]

Am 9. August 2005 wurde verkündet, dass der britische Regisseur Anand Tucker Weitz’ Tätigkeit übernehmen werde. Am 8. Mai 2006 stieg Tucker aus dem Projekt wegen „unterschiedlicher Auffassungen“ jedoch aus und Weitz als Leiter der Produktion wieder ein, da er eine Realisierung des Films ohne seine Mitwirkung nunmehr als gefährdet ansah.[6][7]

Der Film spielte in den USA und Kanada lediglich 70 Millionen Dollar ein, was gemessen am Budget als Misserfolg zu werten ist; deutlich erfolgreicher war der Streifen außerhalb von Nordamerika (302 Millionen Dollar Einspielergebnis).

Kontroverse[Bearbeiten]

Bereits Pullmans Buch, das die Vorlage für die Verfilmung lieferte, wurde wegen seiner kirchenkritischen Inhalte seinerzeit von christlichen Verbänden heftig kritisiert. Der Autor hatte mehrfach betont, dass seine Trilogie einen Gegenentwurf zu C. S. LewisDie Chroniken von Narnia darstelle.[8] Aufgrund dessen rief die Catholic League der Vereinigten Staaten im Oktober 2007 zu einem Boykott des Films auf.[9][10]

Altersfreigabe[Bearbeiten]

Der Goldene Kompass erhielt eine PG-13-Freigabe von der Motion Picture Association of America. Grund dafür sind „Sequenzen mit Fantasygewalt“.[11] Die in Deutschland zuständige Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat den Film auf FSK 12 eingestuft. In der Schweiz gibt es abhängig vom Kanton verschiedene Altersgrenzen, zum Teil ist er ab 6 Jahren in Begleitung Erwachsener freigegeben.

Unterschiede zur Buchvorlage[Bearbeiten]

  • Das Buch endet mit der Befreiung Lord Asriels und dem Übertritt in eine Parallelwelt. Für den Film hat man sich für ein Ende vor der Befreiung Asriels entschieden, um einen besseren Cliffhanger zu haben; einige der bereits für den Schlussteil gedrehten Szenen tauchen nun nur im Trailer, aber nicht im Film auf.
  • Im Buch führt Lyra die Explosion in Bolvangar durch eine Mehlstaubexplosion herbei. Im Film jedoch durch eine Überlastung und die Zerstörung der Maschine, mit der die Kinder von ihren Dämonen getrennt werden.
  • Im Buch versucht der Rektor vom Jordan College Lord Asriel zu töten; Fra Pavel wird erst im zweiten Buch kurz vorgestellt.
  • In der Buchversion überzeugt Lord Asriel den Rat im Jordan College, indem er den angeblichen Kopf des Gelehrten Dr. Grumman zeigt. Er sagt zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, dass sein Ziel die Schaffung eines Durchgangs zwischen den Welten sei.
  • Im Buch wird erst Billy Costa und hinterher Roger entführt. Im Film werden sie beide zusammen von den Gobblern mitgenommen.
  • Eine Differenz zum Buch ist die Tatsache, dass im Film der Bär Iorek Byrnison deshalb verbannt wurde, weil er im Zweikampf gegen einen anderen Bären verloren hat. Im Buch hat er den anderen Bären getötet, was laut Bärenkodex zur Verbannung führt. Da es sich hierbei auch noch um eine Intrige des Bärenkönigs handelte, wird er in der Literaturvorlage zum tragischen Helden. Im Film wirkt er lediglich als Verlierer, der seinen Ruf retten möchte.
  • Im Buch wird Iorek Byrnison erst nach dem Überfall auf Bolvangar und dem Flug mit dem Luftschiff zum Bärenkönig, im Film kommt es schon vor diesen Ereignissen zum Kampf und zur Ernennung des neuen Königs.
  • Im Buch wird nicht Billy Costa von seinem Dämonen getrennt, sondern Tony Makarios, der im Film gar nicht erwähnt wird. Weiterhin ist Ratter der Name von Tonys Dämon, nicht von Billys.
  • Im Buch erfährt Lyra von Lord Faa, dass ihre Eltern Lord Asriel und Mrs. Coulter sind, im Film hingegen erfährt sie es von Mrs. Coulter.
  • Im Buch wird Mrs. Coulter als Frau mit langen, glatten schwarzen Haaren beschrieben, im Film dagegen ist sie blond, kurz und gelockt.
  • Im Buch heißt der Bärenkönig Iofur Raknison, im Film allerdings Ragnar Sturlusson. In der deutschen Synchronisation wurde die Umbenennung jedoch wieder rückgängig gemacht. Allerdings wurde in den Untertiteln der deutschen DVD die amerikanische Version des Namens benutzt.
  • Im Buch muss Lyra erst kurz vorm Ende des Buches allein über die dünne, poröse Eisbrücke balancieren, um Lord Asriel, der Roger für sein Vorhaben entführt hat, einholen zu können. Im Film hingegen wurde diese Szene einfach mitten im Film eingesetzt um zu erklären, warum Iorek Byrnison nicht direkt mit Lyra nach Bolvangar kommen kann.
  • Im Buch wurde Lyra von ihren samojedischen Entführern im Eis nicht wie im Film zu den Panzerbären (die eigentlich weit entfernt auf Svalbard leben), sondern nach Bolvangar gebracht (was auch logischer ist, da sie von der Oblationsbehörde dafür bezahlt werden).

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Oscar-Nominierte und Golden-Globe-Gewinner Alexandre Desplat komponierte die Musik; der Soundtrack wurde am 7. Dezember 2007 beim britischen Platten-Label Decca Records veröffentlicht. Unter den 26 Titeln befindet sich auch der von Kate Bush interpretierte Titel Lyra, der während des Abspanns zu hören ist.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Wille zum Familienfilm sei unübersehbar, schreibt Tilman Spreckelsen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

„Dass man diesem Ziel dann die düstersten Seiten der Vorlage opfert (und seinem Publikum etwa das grauenhafte Sterben eines verstörten Kindes nicht zumuten will), ist da nur konsequent. Nur dass sich leicht ein großer Film denken lässt, der mit demselben Aufwand, derselben Vorlage, denselben Schauspielern, aber erheblich mehr Mut entstanden wäre.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung[12]

„‚Der Goldene Kompass‘, der erste Teil der Trilogie, von New Line Cinema, der ‚Herr der Ringe‘-Firma, produziert, ist subtiler und kühner als die gewohnte Festtags-Fantasy, der Output der Potter-Maschine. In dieser Welt haust die Seele nicht im Körper, sondern manifestiert sich in Tieren, die den zugehörigen Menschen treu begleiten, sich für ihn engagieren, je nach Stimmung auch die Gestalt wechseln. Eine wunderbare Kommunikation, das Kino als Schauplatz der Psyche. Selbst die eisig schöne Über-Blondine Nicole Kidman wirkt, wenn sie sich einsam an ihr Äffchen schmiegt, auf einmal verletzbar und schutzbedürftig.“

Süddeutsche Zeitung[13]

„Exzellent besetzt mit Nicole Kidman als böse Mrs. Coulter und ‚007‘ Daniel Craig als Lyras Onkel, wird die fantasievolle Fabel zu einem bildgewaltigen, spannenden Kino-Abenteuer, das im ewigen Eis des hohen Nordens seinen dynamischen Höhepunkt findet. Die beste Kino-Fantasy seit ‚Der Herr der Ringe‘!“

Cinema[14][15]

„Der Weg zur Wahrheit, den der Kompass Lyra weist, bleibt dem Zuschauer eher verschlossen. In der Fülle der Bilder liegt eine seltsame Leere, das Ringen um den freien Willen wird mehr behauptet als thematisiert. Und Amerikas Fundamentalchristen, die Pullmans vorgebliche Klerus-Parabel fürchten, dürfen unbesorgt sein. Das Wort „Kirche“ kommt eh nicht vor, und die düsteren Schergen der Denk-Diktatoren sprechen einen slawischen Slang und kommen so kosakengleich daher, dass man eher ans altbewährte Reich des Bösen denkt: den Kommunismus.“

Focus[16]

„Nach dem ersten Roman von Philip Pullmans Trilogie ‚His Dark Materials‘ inszenierter, bildgewaltiger und hervorragend besetzter Fantasyfilm. Allzu atemlos inszeniert, lässt er die Tiefe der Romanvorlage vermissen und wirkt ohne deren Kenntnis eher verwirrend.“

Lexikon des Internationalen Films[17]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscar 2008

Satellite Awards 2007

  • Nominierung in der Kategorie Bester Film (Animationsfilm oder Real-/Animationsfilm) für Bill Carraro und Deborah Forte
  • Nominierung in der Kategorie Beste Kamera für Henry Braham
  • Nominierung in der Kategorie Bester Filmsong für Kate Bush (Lyra)
  • Nominierung in der Kategorie Beste Visuelle Effekte für Michael L. Fink, Bill Westenhofer, Ben Morris und Trevor Wood
  • Nominierung in der Kategorie Bester Tonschnitt für Mike Prestwood-Smith, Mark Taylor und Glenn Freemantle

Bogey

  • 1 Million Kinobesucher in 10 Tagen

Literatur[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • Sibley, Brian: Der Goldene Kompass – Das offizielle Buch zum Film. Carlsen Verlag, Oktober 2007, ISBN 978-3-551-58181-5

Kritikenspiegel[Bearbeiten]

Positiv

  • Cinema Nr. 1/2008, S. 64, von Heiko Rosner
    (bester Fantasyfilm seit „Herr der Ringe“; spannend, bildgewaltig, exzellent besetzt)
  • epd Film Nr. 1/2008, S. 38, von Ulrich Sonnenschein
    (niveauvolle Familienunterhaltung, origineller als letzte Harry Potter- und Narnia-Verfilmungen, grandiose Tieranimationen)

Eher positiv

  • film-dienst Nr. 25/2007, S. 38, von Horst Peter Koll
    (grandios bildgewaltig, reich an visuellen Ideen, effiziente Figurenzeichnung, massenkompatibel, atemlos erzählt, ohne die Tiefe des Romans)
  • Frankfurter Rundschau, 5. Dezember 2007, S. 27, von Daniel Kothenschulte: Jedem seinen Dämon.
    (schön, märchenhaft ausgestattet, Anfang visuell suggestiver als Rest, Handlung zu knapp, Figuren vielschichtiger als in „Herr der Ringe“)
  • Der Tagesspiegel, 5. Dezember 2007, S. 21, von Sebastian Handke: Jugend ohne Gott.
    („trotz allem sehenswert“; Vorlage zu banaler Fantasy-Ware verharmlost, erzählt gehetzt, aber bezaubernde Bilderwelten, glaubwürdige Freundschaftgeschichte)
  • Die Welt, 5. Dezember 2007, S. 27, von Elmar Krekeler: Harry Potters Schwester.
    (stimmige Ästhetik, auch für Pullman-Nichtkenner verständlich erzählt, ideal besetzt, will es zu vielen recht machen)

Gemischt

Negativ

  • Berliner Zeitung, 5. Dezember 2007, S. 27, von Anke Westphal: Mein Freund, der saufende Eisbär!
    („ziemlich uninteressant“; visuell schön, Erwachsenen fehlt die Tiefe des Buchs, Eisbärenkampf für Kinder zu brutal)
  • Die Presse, 1. Dezember 2007, von Markus Keuschnigg: Das verlorene Paradies.
    (intellektuelle Substanz und Dramaturgie des Romans verloren, daher wird Film zu Fantasy-Bombast)
  •  Kurzkritik. In: Der Spiegel. Nr. 49, 2007, S. 210 (online).
    („ein Murks“; humorlose Materialschlacht, zu brutal für Kinder)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 70 kB) der FSK
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. Pamela McClintock: The maverick mogul. In: Variety, 28. Januar 2007 (englisch).
  4. Pamela McClintock: ‘Compass’ charts not-so-golden bow. In: Variety, 12. September 2007 (englisch).
  5. Michael Cieply: Fate of the Cosmos (and of a Studio) Hangs in the Balance. In: The New York Times, 30. August 2007 (englisch).
  6. a b Dark Material. In: Empire, 29. September 2006, S. 56–57 (englisch).
  7. a b Brian Jacks: ‘Golden Compass’ Director Chris Weitz Answers Your Questions: Part I. In: MTV, 14. November 2007 (Interview mit Chris Weitz, englisch).
  8. A Labour of Loathing. lewrockwell.com, 2003
  9. Film Sells Atheism to Kids; Major Protest Launched. catholicleague.org, Oktober 2007
  10. Some Catholic Leaders Upset Over New Nicole Kidman Movie. In: Fox News, 10. Oktober 2007 (via Internet Archive, englisch).
  11. Film erhält PG-13 Rating. movie-infos.net, 29. November 2007
  12. Tilman Spreckelsen: Eisbären sind keine Problembären. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Dezember 2007.
  13. Fritz Göttler: Obacht in Oxford! In: Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010.
  14. suche.cinema.de
  15. Cinema, Januar 2008, S. 64
  16. Harald Pauli: Die Jungfrau der Dinge. In: Focus, 3. Dezember 2007.
  17. Zeitschrift film-dienst und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.), Horst Peter Koll, Hans Messias (Red.): Lexikon des Internationalen Films – Filmjahr 2007. Schüren Verlag, Marburg 2008. ISBN 978-3-89472-624-9