Apple iOS

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iOS
Logo von iOS
Bildschirmfoto
Exemplarische Darstellung eines „Homescreens“ eines iPhones mit iOS 6.1
„Homescreen“ eines iPhones mit iOS 6.1
Basisdaten
Entwickler Apple
Aktuelle Version 6.1.4 (iPhone 5)
6.1.3 (sonstige)
(19. März 2013 bzw. 2. Mai 2013)
Abstammung UNIX

BSD

NeXTStep
Darwin
Mac OS X
↳ iOS
Architekturen ARM (iPhone, iPod touch, iPad, Apple TV (2G))
Lizenz gemischte Lizenz: GPL, APSL, Apple-EULA u. a.
Website www.apple.com

iOS (bis Juni 2010 iPhone OS) ist das Standard-Betriebssystem der Apple-Produkte iPhone, iPod touch, iPad und der zweiten und dritten Generation des Apple TV. iOS basiert auf OS X und bietet eine Anbindung zum iTunes Store und zum App Store.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Das ursprüngliche Betriebssystem iPhone OS wurde am 9. Januar 2007 zusammen mit dem iPhone vorgestellt. Es ist ein Derivat von Mac OS X, das an das iPhone und seinen ARM-Prozessor angepasst wurde.

Nachdem dieses Betriebssystem auch auf dem iPod touch und dem iPad zum Einsatz kam, wurde es von Apple am 7. Juni 2010 offiziell in iOS umbenannt. Für die Umbenennung hat Apple den entsprechenden Markennamen von Cisco Systems lizenziert. Cisco hat seit den 1980er Jahren die Namensrechte für das Internetwork Operating System (IOS), welches in deren Routern und Switches eingesetzt wird. Die übertragene Lizenz bezieht sich jedoch nur auf den Namen iOS, nicht auf die jeweilige Technik.[1]

Funktionsumfang [Bearbeiten]

Vorinstalliert sind der Internet-Browser Safari, das E-Mail-Programm Apple Mail, ein Kalenderprogramm, ein Adressbuch, Programme zum Kaufen von Apps, Programme zum Kaufen und Abspielen von Musik und Filmen. Auf dem iPhone sind das Telefonieren und Senden/Empfangen von SMS ebenfalls mit entsprechenden Programmen umgesetzt.

Bedienkonzept [Bearbeiten]

Die Bedienung des iOS erfolgt direkt über den Touchscreen des iOS-Gerätes. Eine Besonderheit ist dabei die Möglichkeit von Multi-Touch-Gesten. Bestimmte Fingerbewegungen lösen dabei Aktionen aus, beispielsweise bewirkt das Auseinanderziehen von zwei Fingern ein Zoomen in ein Bild oder eine Internetseite. Platziert man zwei Finger auf dem Bildschirm und führt mit diesen eine Drehung aus, so wird das Bild rotiert. Dadurch entsteht die Illusion, der Nutzer würde den Bildschirminhalt direkt manipulieren, denn der Bildschirminhalt folgt dem Finger ab der Stelle, wo dieser aufgesetzt wurde. Daher muss zum Nach-Unten-Scrollen der Finger auf dem Bildschirm nach oben bewegt werden, denn der Inhalt wird nach oben geschoben. Zahlreiche der Multitouch-Gesten sind auch auf den jüngeren Laptops von Apple verfügbar, mit Mac OS X 10.7 Lion ist auch das Verschieben des Inhalts als Alternative zum Scrollen wählbar.

Im Unterschied zu früheren Touch-Geräten simuliert der Finger keinen Mauszeiger, sondern ist die einzige Eingabemöglichkeit. Damit entfällt die auf PCs übliche Unterscheidung zwischen Zeigen und Klicken, die unter anderem bei Internetlinks deutlich wird (ein Link verfärbt sich beim Berühren mit dem Zeiger, wird aber erst beim Klicken aufgerufen). Ist eine Texteingabe nötig, wird am unteren Bildschirmrand eine Tastatur eingeblendet, die im Querformat etwa ein Drittel des Bildschirms verdeckt. Mittels Bluetooth kann eine mechanische Tastatur für die Texteingabe verwendet werden. Für das Einstellen von Werten aus einer langen Liste stellt Apple den Entwicklern ein virtuelles Rad (Pickerview) zur Verfügung, an dessen Stirnseite alle verfügbaren Werte (beispielsweise die Stunden 00 bis 23) aufgelistet sind.

Am oberen Bildschirmrand informiert eine Statuszeile über Netzwerkempfang, Uhrzeit und Ladezustand des Akkus. Apps können diese Statuszeile ausblenden, wovon insbesondere Spiele oft Gebrauch machen.

In allen iOS-Geräten sind Neigungssensoren verbaut, je nach Haltung schaltet das Gerät die Bildschirmansicht ins Quer- oder Hochformat. Dies kann über einen mechanischen Schalter oder eine Einstellung verhindert werden. Ein eingebautes Gyroskop ermittelt die präzise Lage des Geräts im Raum und wird von manchen Spielen für Geschicklichkeitsübungen genutzt.

Die mitgelieferte „VoiceOver“-Funktion ermöglicht auch Blinden eine direkte Nutzung von iOS-Geräten. Apple versucht durch weitere Features wie z. B. Farbinvertierung (zur Kontrasterhöhung werden alle Elemente im Hintergrund abgedunkelt und beispielsweise Schriftelemente farblich erhellt) ein möglichst barrierefreies Telefon zu schaffen.[2][3]

Das Apple TV verfügt über keine Neigungssensoren, da es als Zusatzbox nur ein Signal für den Fernseher ausgibt. Es wird über eine Fernbedienung mit sieben Tasten gesteuert und besitzt eine eigene Oberfläche, die sich von den anderen iOS-Geräten deutlich unterscheidet.

Home-Bildschirm [Bearbeiten]

Der Home-Bildschirm ist das Hauptmenü aller iOS-Geräte. Auf dem Startbildschirm werden die Symbole aller installierten Apps angezeigt. Dieser wird auch Homescreen oder Springboard genannt. Er bietet zudem die Möglichkeit, heruntergeladene Anwendungen wieder zu löschen.

Multitasking [Bearbeiten]

Bis zur iPhone OS Version 3.2.2 war Multitasking auf vorinstallierte Apps beschränkt. Apple begründete dies mit einer eventuell schlechteren Geschwindigkeit und verkürzten Batterielaufzeit durch parallel laufende Apps.

Seit iOS 4 wird Multitasking durch sieben Programmierschnittstellen ermöglicht.

  1. Hintergrund-Audio
  2. IP-Telefonie
  3. Hintergrund-Lokalisierung
  4. Push-Benachrichtigungen
  5. Lokale Benachrichtigungen
  6. Beendigung eines laufenden Prozesses im Hintergrund
  7. Schnelles Wechseln von Apps

Versionen [Bearbeiten]

Legende:
Alte Version
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version
Version Erscheinungsdatum Wichtige Änderungen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0 29. Juni 2007
  • Erste Version; wurde gemeinsam mit dem ersten iPhone veröffentlicht.
  • Der erste iPod touch wurde am 14. September mit iOS 1.1 veröffentlicht.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.1.3 15. Januar 2008
  • Fügt dem iPod touch Apps hinzu, die bisher nur auf dem iPhone verfügbar waren (u. a. Mail)
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.x 2.0: 11. Juli 2008;

2.1: 9. September 2008;
2.2: 21. November 2008

Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.0 17. Juni 2009
  • Kopieren und Einfügen hinzugefügt
  • MMS-Unterstützung[4]
  • Spotlight: Integration der Systemsuche
  • Sprachsteuerung (ab iPhone 3GS)[5]
  • Tethering: Das iPhone kann seine UMTS-Internetanbindung per USB anderen Geräten zur Verfügung stellen.
  • Find My iPhone erlaubt es, den Standort des iPhones anzuzeigen. Dieser Service wird von Apple kostenlos angeboten, wenn es auf einem iPhone 4, iPad oder iPod touch (4. Generation) (oder höher) aktiviert ist.[4]
  • In-App-Purchase erlaubt es, installierte Programme direkt aus diesen heraus um weitere Funktionen zu erweitern und diese über Micropayment zu bezahlen.[4]
  • Über Bluetooth Bonjour kann das iPhone in Multiplayer-Spielen automatisch eine Verbindung zu Spielern in der unmittelbaren Nähe herstellen.[4]
  • mHealth-Anwendungen, beispielsweise die Verbindung mit einem Blutdruckmesser über Bluetooth ist jetzt möglich.[4]
  • Das Bluetooth-Profil A2DP zur Übertragung von Audiodaten in Stereoqualität wird (unter Verwendung der SBC-Kodierung) unterstützt.[6]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.1.x 9. September 2009
  • Letzte iOS-Version, die das iPhone und den iPod touch der 1. Generation unterstützt.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.2 3. April 2010
  • Wurde gemeinsam mit dem iPad veröffentlicht, war nicht für iPhone und iPod touch verfügbar.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.0 21. Juni 2010
  • Multitasking: Auch Apps von Drittherstellern können nun Multitasking nutzen.
  • iAd: Neue Möglichkeiten von Werbung innerhalb von Apps werden ermöglicht.
  • FaceTime: Videotelefoniedienst
  • Hintergrundbild des Startbildschirms änderbar, Ordner können angelegt werden.
  • Das iPhone OS wurde in iOS umbenannt.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.1 8. September 2010
  • Game Center: Spielenetzwerk für iOS-Spiele (nicht mehr für das iPhone 3G)
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.2.1[7] 22. November 2010
  • AirPrint: drahtloses Drucken mit unterstützten Druckern
  • AirPlay: kabellose Übertragung von Audioinhalten zwischen AirPlay-fähigen Geräten
  • Letzte iOS-Version, die das iPhone 3G und den iPod touch der 2. Generation unterstützt.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.3.x 9. März 2011
  • Hotspot: Das iPhone oder iPad (WiFi + 3G/4G-Version) kann die Internetverbindung mit bis zu fünf anderen Geräten über WLAN oder Bluetooth teilen. (iPhone 3GS nur Bluetooth)
  • AirPlay unterstützt nun auch drahtlose Übertragung von Videoinhalten zwischen AirPlay-fähigen Geräten.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.0 12. Oktober 2011
  • Mitteilungszentrale: Benachrichtigungen werden darin zusammengefasst.
  • Twitter ist systemweit integriert.
  • Erinnerungen und Zu-erledigen-Listen, auf Wunsch mit zeit- oder ortsbasierten Erinnerungen.
  • Mail unterstützt S/MIME und grundlegende Formatierungen (fett, kursiv, unterstrichen)
  • iOS-Geräte sind u. a. zur Inbetriebnahme und für Betriebssystem-Aktualisierungen nicht mehr auf einen Computer angewiesen
  • iMessage: kostenloser Nachrichtendienst für alle Nutzer ab iOS 5
  • iCloud wurde integriert
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.1.x 7. März 2012
  • Letzte iOS-Version, die den iPod touch der 3. Generation und das iPad der 1. Generation unterstützt.
Aktuelle Version: 6.x.x[8] 6.0: 19. September 2012;

6.1.x: 28. Januar 2013

  • iCloud mit erweitertem Funktionsumfang (u. a. ist es nun möglich, Fotostreams mit anderen Personen zu teilen oder in Safari geöffnete Tabs zwischen Geräten zu synchronisieren)
  • Facebook neben Twitter direkt im Betriebssystem integriert
  • Neue Karten-Applikation Apple Maps (mit 3D-Ansicht und eingebauter Navigationssoftware mit Siri-Sprachausgabe) ersetzt Google Maps
  • Verbesserungen in Siri (u. a. zusätzliche Sprachen und erweiterter Funktionsumfang)
  • FaceTime-Videogespräche sind nun via Mobilfunknetz (UMTS und LTE) auf dem iPhone 4S/5, iPad (3. Generation und höher) und dem iPad mini ausführbar
  • Passbook: Tickets (z. B. ein Kino- oder Zugticket) in Passbook auffindbar (für iPhone & iPod touch)
  • Bedienungshilfen verbessert (Ein-App-Modus, Wechseln in andere Apps nicht möglich)
  • YouTube ist nicht mehr standardmäßig enthalten.
  • Kamera: Panoramafoto-Funktion (iPhone 4S/5 und iPod touch (5. Generation))
  • Verbesserungen in vielen mitgelieferten Apps wie Telefon, Mail oder Safari
  • LTE-Unterstützung für 36 weitere Netzbetreiber, u. A. Swisscom (seit iOS 6.1)[9]

(Laut Apple insgesamt über 200 Neuerungen.[10])

Applikationen [Bearbeiten]

Mitgelieferte Applikationen [Bearbeiten]

Eine Reihe von Apps (siehe Tabelle) werden mit den iOS-basierten Geräten mitgeliefert. Trotz der Namensgleichheit mit entsprechenden Programmen für Mac OS X sind die Apps für iOS an die jeweilige Benutzeroberfläche angepasst und im Funktionsumfang verändert. Einige der mitgelieferten Apps, beispielsweise das Nike+iPod-App, sind standardmäßig ausgeblendet und müssen vom Nutzer erst aktiviert werden.

Name Funktion seit Version … in iOS enthalten
iPhone iPod Touch iPad
iPod Musik und Videos abspielen (bis 4.x) 1.0 bis 4.x N/A 3.2 bis 4.x (nur Musik)
Telefon Telefonieren 1.0 N/A
Rechner (einfacher bzw. wissenschaftlicher) Taschenrechner 1.0
Aktien Aktienkurse beobachten
Wetter Wettervorhersage
Kalender Terminverwaltung 3.2
Safari Webbrowser
Karten vor 6.0 Google Maps, dann Karten von Apple
Notizen Notizzettel
Einstellungen Einstellungen
Fotos Fotos anschauen
Uhr Weltzeituhr, Stoppuhr, Wecker und Timer 6.0
Nachrichten SMS, MMS und iMessage (iMessage ab 5.0) 5.0
(nur iMessage)
Mail E-Mail-Programm 1.1.3 3.2
Kontakte Adressbuch 1.0 (in der App Telefon)
(ab 2.0 eigenständige App)
2.0
iTunes Zugriff auf den iTunes Music Store und das iTunes Podcast-Verzeichnis 1.1
App Store Zugriff auf den iOS App Store. 2.0
Sprachmemos Tonaufnahmen 3.0 N/A
Kompass Kompass 3.0
(ab iPhone 3GS)
N/A
Nike + iPod Kann sich mit Nike+iPod-Sensor verbinden und Daten aufzeichnen 2.2.1+
(ab 2. Generation)
Game Center Ermöglicht Multiplayer-Spiele gegen andere Nutzer, zentrale Bestenlisten, usw. 4.1 4.2
FaceTime Videotelefonie 4.0
(ab iPhone 4, in der App Telefon)
4.1
(ab 4. Generation)
4.3
(ab iPad 2)
Kamera Fotos und Videos aufnehmen, ab 5.0 auch Bildbearbeitung (zuschneiden, drehen, Beseitigung des Rote-Augen-Effekts, Auto-Verbesserung) 1.0

Video: ab iPhone 3GS (3.0)
HD-Video, HDR-Fotos: ab iPhone 4 (4.0 bzw. 4.1)

Photo Booth Fotos und Videos mit Spezialeffekten aufnehmen N/A
Musik Musik abspielen 5.0 1.0 5.0
Videos Videos abspielen 3.2
Zeitungskiosk Ordner-App, um Zeitschriften zu lesen 5.0
Erinnerungen Eine To-Do-Liste
Passbook Verwaltung von Karten (Gutscheine, Tickets, Boardkarten) 6.0
N/A
YouTube YouTube-Videos anschauen 1.0 bis 5.x 3.2 bis 5.x[11]

Viele mitgelieferte Apps sind auf eine reibungsfreie Zusammenarbeit optimiert. So kann beispielsweise in Mail eine Telefonnummer markiert werden, um sie dann einem Kontakt im Adressbuch zuzuordnen oder anzurufen.

App Store [Bearbeiten]

Hauptartikel: App Store (iOS)

Neben den mitgelieferten Standard-Programmen sind im App Store über 775.000 weitere Anwendungen verfügbar. Bis Januar 2013 wurden von dort weltweit mehr als 40 Milliarden Apps heruntergeladen.[12]

Kritik [Bearbeiten]

Apples zentralisierter Prozess rund um die Veröffentlichung von Apps wird oft skeptisch gesehen. Da es Nutzern schwer möglich ist, aus anderen Quellen als dem App Store Programme zu beziehen, sehen Kritiker in der Nichtzulassung von Programmen eine Zensur.[13][14] Die Electronic Frontier Foundation kritisiert außerdem, dass Entwickler gezwungen seien, deutliche Einschränkungen hinzunehmen, wenn sie für iOS entwickeln wollten; unter anderem müssten sie ein Geheimhaltungsabkommen unterzeichnen und einen Mitgliedsbeitrag entrichten. Langfristig könne dies demnach innovationshemmend wirken.[15]

Andere Autoren sehen die Kontrolle des App Stores dagegen als einen Vorteil an:

“As more consumers have fears about security on the Internet, viruses and malware, they may be happy to opt for Apple's gated community.”

„Da immer mehr Verbraucher sich Sorgen um die Sicherheit im Internet, Viren und Schadsoftware machen, werden sie sich möglicherweise gern für Apples abgeschottetes System entscheiden.“

Laura Sydell, NPR[16]

Auch die abgeschlossene Natur der Plattform wird kritisiert. Vor allem Entwickler befürchten, dass zukünftige Generationen weniger intensiv an den Geräten herumbasteln können und sich daher nicht für Informatik begeistern werden.[17] Auch einige Nutzer fühlen sich durch die von Apple getroffenen Einschränkungen bevormundet[18] und stören sich an der zu starken Kontrolle, die Apple über die Plattform hat – so kann Apple beispielsweise Programme vom iPhone des Nutzers löschen.[15] Der ehemalige Apple-Chef Steve Jobs erklärte, dass diese Möglichkeit nur auf Schadsoftware abziele.[19] Von vielen Benutzern wird kritisiert, dass die vorinstallierten Apps wie Aktien, Wetter oder Zeitungskiosk sich nur mit einem Jailbreak entfernen lassen. Das gilt selbst für solche Apps, die keinerlei kritischen Einfluss auf den grundsätzlichen einwandfreien Betrieb des Gerätes haben.

Viel Kritik erhielt Apple dafür, dass es für iOS keinen Flash Player gab. Nach Darstellung von Apple war dessen Hersteller Adobe nicht willens oder nicht in der Lage, eine funktionierende Lösung für iOS zu entwickeln. Steve Jobs äußerte sich im April 2010 in einem offenen Brief[20] zu der Debatte um Flash. Im November 2011 stellte Adobe die Entwicklung des Flash Players für mobile Endgeräte ein, im August 2012 wurde der Download eingestellt.[21]

Unter iOS 6 wurde ein eigener Kartendienst eingeführt, der aufgrund von gravierenden Fehlern im Kartenmaterial stark kritisiert wurde. So ist das Satellitenmaterial in einigen Fällen schlecht aufgelöst oder schwarz-weiß.[22] Apples CEO Tim Cook hat sich in einem offenen Brief entschuldigt und versichert, dass das Kartenmaterial verbessert werden soll.[23][24]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Cisco lizenziert IOS an Apple. Golem.de. 8. Juni 2010. Abgerufen am 12. Juni 2010.
  2. Apple-Website zum Thema Barrierefreiheit
  3. Versteckte iOS 5 Features
  4. a b c d e Spiegel Online: iPhone, Laptops, Betriebssysteme neu: Apple auf Speed (8. Juni 2009)
  5. apple.de Infos zur Sprachsteuerung
  6. Apple iPhone OS 3.0 shines fresh light (and enmity) on A2DP Stereo Bluetooth. Wireless Audio Blog, 25. Juni 2009.
  7. CHIP: Apple iOS 4.2.1: iPhone-Software kommt noch heute http://www.chip.de/news/Apple-iOS-4.2.1-iPhone-Software-kommt-noch-heute_45830922.html Abgerufen am 12. Februar 2013 (iOS 4.2 wurde aufgrund von Fehlern nicht veröffentlicht.)
  8. Apple iOS 6.1. In: Apple. 19. September 2012, abgerufen am 19. September 2012.
  9. Apple Updates iOS to 6.1. Apple, abgerufen am 28. Januar 2013.
  10. Apple – iOS 6 – Mehr als 200 neue Features für iPhone, iPad und iPod touch. Apple, abgerufen am 20. September 2012.
  11. http://9to5mac.com/2012/08/06/war-youtube-app-disappears-from-ios-6-beta-4 | YouTube app disappears from iOS 6 beta 4 | 9to5mac | Abgerufen am 6. August 2012
  12. App Store übertrifft 40 Milliarden Downloads mit knapp der Hälfte in 2012. Apple, abgerufen am 17. Februar 2013.
  13. Censorship stays as iPhone app development rules "relax". In: gizmodo.com. 9. September 2010. Abgerufen am 26. Juli 2011.
  14. App 'Censorship' Has German Tabloid Fighting Mad. In: Spiegel Online. 24. Februar 2010. Abgerufen am 26. Juli 2011.
  15. a b All Your Apps Are Belong to Apple: The iPhone Developer Program License Agreement. Electronic Frontier Foundation. 9. März 2010. Abgerufen am 17. April 2010.
  16. Laura Sydell: Apple's iPad: The End Of The Internet As We Know It?. In: NPR. 5. April 2010. Abgerufen am 23. April 2010.
  17. Apple's Trend Away From Tinkering. In: Slashdot. 31. Januar 2010. Abgerufen am 12. Februar 2010.
  18. Nokia 5800 und iPhone 3G: Stärken und Schwächen. In: Chip.de. 13. Februar 2009. Abgerufen am 26. Juli 2011.
  19. Wall Street Journal Interview With Steve Jobs Regarding App Store. In: Wall Street Journal, zitiert auf daringfireball.net. 11. August 2008. Abgerufen am 26. Juli 2011.
  20. Thoughts on Flash, Steve Jobs, April 2010, Englisch
  21. Adobe entfernt Flash Player aus dem Play Store, golem.de, 15. August 2012
  22. Nicolas Oestreich: Unter Beschuss: Apples Karten-App in der Kritik – Googles Web-App für den Übergang. In: iPhone-Ticker. 20. September 2012. Abgerufen am 28. September 2012.
  23. Tim Cook: A letter from Tim Cook on Maps. 28. September 2012, abgerufen am 29. September 2012.
  24. Peter Müller: Tim Cook entschuldigt Karten-Desaster. In: Macwelt.de. 28. September 2012. Abgerufen am 29. September 2012.