Klin
| Stadt
Klin
Клин
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liste der Städte in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Klin (russisch Клин) ist eine russische Stadt in der Oblast Moskau. Sie liegt rund 90 Kilometer nordwestlich von Moskau an der Fernstraße M10 und an der Bahnstrecke Sankt Petersburg–Moskau. Klin ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons und hat rund 81.900 Einwohner (Stand: 2007).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Klin wurde 1317 das erste Mal urkundlich erwähnt. Lange Zeit war der Ort als Festungsstadt zwischen den Fürstentümern Moskau und Twer umstritten. Nach einer Periode des Niedergangs blühte Klin, das 1781 Stadtrechte erhielt, mit der Errichtung der Eisenbahnverbindung nach Sankt Petersburg Mitte des 19. Jahrhunderts neu auf. In der kommunistischen Ära war Klin eines der ersten Zentren der chemischen Industrie.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Klin am 23. November 1941 von der Wehrmacht im Zuge der Operation Taifun erobert, konnte jedoch bereits am 15. Dezember 1941 von Einheiten der Westfront der Roten Armee wieder befreit werden.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Arkadi Gaidar (1904–1941), Jugendschriftsteller, lebte 1938–1941 in Klin
- Jelena Konewzewa (* 1981 in Klin), Leichtathletin
- Dmitri Mendelejew (1834–1907), Chemiker, lebte bei Klin
- Jewgeni Minajew (* 1933 in Klin), Gewichtheber
- Pjotr Tschaikowski (1840–1893), Komponist, lebte bis kurz vor seinem Tod in Klin, sein Wohnhaus ist heute als Museum eingerichtet
[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen
- Institut für Ökonomie und Recht
[Bearbeiten] Sport
Der Eishockeyverein Titan Klin spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Tschaikowski-Haus
- Ehemaliges Anwesen von Dmitri Mendelejew
- Uspenski-Kathedrale (16. Jahrhundert)
- Auferstehungskirche (1712)
- Handelsreihen
[Bearbeiten] Bilder
-
Blick über Klin und Fluss Sestra
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Inoffizielles Stadtportal (russisch)
- Klin auf mojgorod.ru (russisch)
Balaschicha | Chimki | Dmitrow | Dolgoprudny | Domodedowo | Dubna | Elektrostal | Frjasino | Iwantejewka | Jegorjewsk | Klimowsk | Klin | Kolomna | Koroljow | Krasnogorsk | Ljuberzy | Lobnja | Lytkarino | Mytischtschi | Naro-Fominsk | Noginsk | Odinzowo | Orechowo-Sujewo | Pawlowski Possad | Podolsk | Puschkino | Ramenskoje | Reutow | Schelesnodoroschny | Schtscholkowo | Schukowski | Sergijew Possad | Serpuchow | Solnetschnogorsk | Stupino | Tschechow | Widnoje | Woskressensk
Verwaltungssitz ist Moskau, das jedoch ein eigenständiges Subjekt der Russischen Föderation bildet.