Ludwig Ganghofer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ganghofer, porträtiert von Friedrich August von Kaulbach im Jahr 1908
Unterschrift Ganghofers

Ludwig Albert Ganghofer (* 7. Juli 1855 in Kaufbeuren; † 24. Juli 1920 in Tegernsee) war ein deutscher Schriftsteller, der durch seine Heimatromane bekannt geworden ist.

Leben[Bearbeiten]

Als Sohn eines Försters wuchs er in verschiedenen bayerischen Orten auf. Einen Teil seiner Kindheit (1859–1865) verbrachte Ludwig Ganghofer in Welden bei Augsburg. Nach dem Abitur am Königlich-Bayerischen Gymnasium im Jahr 1873 in Regensburg arbeitete er ein Jahr als Schlosser und Monteur in einer Augsburger Maschinenfabrik. Im Jahr 1875 begann er ein Maschinenbaustudium am Polytechnikum in München, wechselte jedoch später zu Literaturgeschichte und Philosophie in München, Berlin und Leipzig. Im Jahr 1879 wurde er in Leipzig promoviert.

Sein erstes Schauspiel Der Herrgottschnitzer von Ammergau schrieb Ganghofer 1880 für das Münchner Gärtnerplatztheater. Es wurde dort 19 Mal aufgeführt. In Berlin wurde das Stück mehr als 100 Mal gespielt. Ganghofer arbeitete dann als Dramaturg am Wiener Ringtheater (1881), als freier Mitarbeiter für das Familienblatt Die Gartenlaube und als Feuilletonredakteur des Neuen Wiener Tagblatts (1886–1891). In seiner Wiener Zeit verkehrte Ganghofer im berühmten Salon der Baronin Sophie Todesco, Frau des Kaufmanns Baron Eduard Todesco im Palais Todesco an der Kärntner Straße. Dort traf er auf bedeutende Vertreter aus Kunst, Kultur und Wirtschaft wie Isidor Mautner, Hugo von Hofmannsthal und Johann Strauss, der ihm die Polka Auf zum Tanze op. 436 widmete, während Ganghofer wiederum Teile des Librettos für die Strauss-Operette Der Zigeunerbaron verfasste und seinen Roman Der Unfried mit einer Widmung für Strauss versah. 1890 gab Ganghofer zusammen mit dem ihm zeit seines Lebens freundschaftlich verbundenen Schriftsteller und Journalisten Vinzenz Chiavacci die Gesammelten Werke von Johann Nestroy heraus.

Als Schriftsteller hatte Ganghofer seinen Durchbruch mit Hochlandgeschichten und -romanen – als erstes 1883 mit der Prosafassung des bis dahin erfolglosen Bühnenstücks Der Jäger von Fall. Ab 1891 legte er seinen Schwerpunkt auf das Schreiben, inszenierte jedoch zum Beispiel 1898 in München noch Hugo von Hofmannsthals Der Tor und der Tod. Darüber hinaus gründete er die Münchner literarische Gesellschaft.

Ganghofer-Grab auf dem Egerner Friedhof

Ganghofer war vielseitig interessiert. Technische Neuerungen wie zuletzt beispielsweise der Film fanden sein besonderes Interesse. Auf literarischem Gebiet setzte er sich mit Nachdruck für Autoren ein, die eine ganz andere Art von Literatur vertraten und noch keine Anerkennung gefunden hatten beziehungsweise unter der Zensur zu leiden hatten (zum Beispiel Rainer Maria Rilke oder Frank Wedekind, für den Ganghofer 1918 auch die Grabrede hielt). Mit Frank Wedekind und Heinrich Mann unterzeichnete er 1909 den Demokratisierungsaufruf Für die preußische Wahlreform. Seine gewinnende, humorvolle Art brachte ihn in Kontakt mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Ganghofer führte mit seiner Familie ein gastfreundliches Haus.

Jagdhaus

Sowohl in München als auch auf seinem großzügig ausgebauten Jagdhaus „Hubertus“ bei Leutasch in Tirol (unmittelbar neben der heutigen Tillfußalm gelegen), wo er mit einigen Mitpächtern ein Jagdrevier von über 20.000 Hektar im Gaistal gepachtet hatte, waren bekannte Persönlichkeiten der Zeit aus den unterschiedlichsten Bereichen seine Gäste, so etwa Ludwig Thoma, Friedrich August von Kaulbach, Franz von Stuck, Franz von Defregger, Rainer Maria Rilke, Paul Heyse, Hugo von Hofmannsthal, Franz von Jauner, Leo Slezak oder Richard Strauss. Adele Sandrock und Karl Valentin wurden von Ludwig Ganghofer entdeckt und gefördert.

Zwischen 1915 und 1917 berichtete Ganghofer als Kriegsberichterstatter von Kriegsschauplätzen an der West- und Ostfront, direkt aus der Frontlinie. Neben propagandistischen Kriegsberichten, wie Reise zur deutschen Front, finden sich auch eine Vielzahl von Kriegsgedichten, die in Sammelbänden wie Eiserne Zither und Neue Kriegslieder erschienen. Die Werke sind durch patriotische Gesinnung geprägt und nicht selten Lobeshymnen auf die Kriegsführung unter Paul von Hindenburg und den Kaiser, der ein persönlicher Freund Ganghofers war (Ganghofer galt als Lieblingsschriftsteller des Kaisers). Ganghofer erlitt eine schwere Kriegsverletzung und wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Er wurde wie sein Freund Ludwig Thoma Mitglied der 1917 gegründeten nationalistischen Deutschen Vaterlandspartei, die einen Siegfrieden propagierte. Nach deren Auflösung am 10. Dezember 1918 [1] trat Ganghofer nicht mehr politisch in Erscheinung.

Nach Beendigung seiner Tätigkeit als Kriegsberichterstatter war er bis zu seinem Tod als Schriftsteller tätig. Sein letztes Werk, Das Land der Bayern in Farbenphotographie, widmete er König Ludwig III. von Bayern. Ganghofer verstarb 1920; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Rottach-Egern neben dem von Ludwig Thoma.

Werk[Bearbeiten]

Viele Werke Ganghofers greifen Geschehnisse aus der Geschichte des Berchtesgadener Landes auf, wo er sich regelmäßig aufhielt. Seine Heimatromane haben Ganghofer schon zu Lebzeiten den Ruf des „Heile-Welt“-Schreibers eingebracht. Nicht selten sind seine Werke, die meist vom Leben einfacher, tüchtiger, ehrlicher Leute handeln, als Kitsch bezeichnet worden. Ganghofer und seine Werke wurden deswegen schon zu Lebzeiten Zielscheibe satirischer Attacken, beispielsweise von Karl Kraus in seinem Werk Die letzten Tage der Menschheit.

Besonders die historischen Romane über die Chronik Berchtesgadens enthalten durchaus auch Hinweise auf soziale Konfliktsituationen der wilhelminischen Zeit. Diese Geschichten, die durchaus nicht immer ein Happy-End aufweisen, behandeln auch Konflikte zwischen den Ständen ebenso wie gesellschaftlichen Aufstieg (durch treue Dienste) und plädieren für einfaches Gottvertrauen. Es lässt sich innerhalb dieses Zyklus eine Militarisierung beobachten, so nehmen Schilderungen bewaffneter Auseinandersetzungen zu. Die soziale Lage der Bauern beschreibt Ganghofer ebenso wie das Aufeinandertreffen von Fortschritt und Aberglauben. Über allem steht das Idealbild eines monarchistisch-patriarchalen, für seine Untertanen sorgenden Staates, wie es der preußisch-konservativen Ideologie entspricht. Beschworen wird in dieser Chronik die Einigkeit der Länder und Klassen, negativ schildert Ganghofer inneren Zwist und Zerfall. Das Christentum, wie Ganghofer es in diesem Werk darstellt, zeichnet sich dem deutschen Nationalstaatsgedanken entsprechend durch eine eher protestantische Färbung aus. Von völkischer Ideologie sind die Erzählungen dagegen weitgehend frei, was sich sowohl in der Beschreibung der bäuerlichen Charaktere zeigt als auch daran, dass bei Ganghofer – anders als in der völkischen Literatur – dunkelhaarige Romanfiguren mit südländischen Wurzeln (wie auch deren Verbindungen mit Deutschen) häufig positiv besetzt sind. Auch jüdische Charaktere werden nicht in antisemitischer Weise negativ gezeichnet, überdies kommt auch ihnen widerfahrenes Unrecht zur Sprache.[2] In Lebenslauf eines Optimisten („Buch der Kindheit“, Kapitel 3) schreibt Ganghofer:

„Ich war zehn Jahre Journalist in Wien. Da lernt man Juden kennen. Sehr viele. Und ich habe gefunden, daß in jüdischen Familien alle Wichtigkeiten der Menschwerdung vor den Kindern viel natürlicher und verständiger genommen und besprochen werden, als die verkrüppelte Sittlichkeit unserer ‚christlich-arischen Kultur‘ das zuläßt. Die jüdischen Väter und Mütter genießen in der tieferen Liebe ihrer Kinder die Frucht des Vernünftigen.“

Ganghofers Werke, vor allem die Romane, werden noch heute verlegt. Weltweit wurden insgesamt mehr als 30 Millionen Ausgaben verkauft (geschätzt, Stand 2004).

Familie[Bearbeiten]

Ganghofers Eltern waren der Ministerialrat August Ganghofer (später Leiter der Königlich Bayerischen Forstverwaltung, dem 1887 der nichterbliche Adelstitel Ritter verliehen wurde) und dessen Frau Charlotte, geborene Louis. Ganghofers Schwester Ida war mit dem Geologen und Geographen Albrecht Penck verheiratet. Der Geomorphologe Walther Penck war Ganghofers Neffe. Von den Enkeln Ganghofers sind der Schriftsteller Bernhard Horstmann, der unter dem Pseudonym Stefan Murr Kriminalromane und Thriller schrieb, und der Publizist Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing bekannt geworden.

Die jüdische Herkunft von Ludwig Ganghofers Frau, Kathinka geb. Engel, ist umstritten. Schon vor der Zeit des Nationalsozialismus wurde eine "arisch"-aristokratische Herkunft behauptet, angeblich sei sie die außereheliche Tochter des österreichischen Diplomaten Graf Ferdinand Ladislaus von Esterházy-Hallwyl[3] und der Operettensängerin Marie Geistinger.[4] Sie sei von einer jüdischen Familie in Budapest aufgezogen worden. Die Quellenlage ist jedoch anders: Katharina Engels Geburt wurde als Gitel Engel mit dem 7. Juli 1856 in das Geburtsbuch der Israelitischen Kultusgemeinde in Pest eingetragen, laut diesem war sie eine Tochter des Leopold Engel und der Babette Weiss.[5] Ihre Eltern sollen danach der 1877 in Wien verstorbene Kaufmann Leopold Engel und dessen Ehefrau Babetta „Betti“, geb. Weiss, 1870 ebenfalls in Wien gestorben, sein. Beide liegen auf dem jüdischen Friedhof in Währing begraben. Im Verlassenschaftsakt Leopold Engels ist mit keinem Wort erwähnt, dass es sich bei ihr um eine Adoptiv- oder Pflegetochter handelte.[6] Die angebliche Herkunft und spätere Adoption durch das jüdische Ehepaar Engel erscheint fraglich, weil es vor dem Jahre 1868 in Österreich unmöglich war, vom Katholizismus zum Judentum zu konvertieren.[7] Jedenfalls trat Kathinka Engel 1882 aus dem jüdischen Glauben aus und konvertierte zum römisch-katholischen Glauben.[8] Sie und Ludwig Ganghofer heirateten am 7. Mai 1882 in der Augustinerkirche in Wien.

Die ältere Schwester Kathinkas, Bertha Engel, verheiratet mit dem Beamten Samuel Fried, war die Mutter von Alfred Hermann Fried, der 1911 den Friedensnobelpreis erhielt. Ihr Bruder Moritz Engel war Besitzer der von Viktor Silberer gegründeten bedeutenden Wiener Boulevard- und Kulturzeitschrift Wiener Salonblatt.

Postume Ehrungen[Bearbeiten]

Ganghofer-Denkmal in Rottach-Egern

In Kaufbeuren befindet sich in Ganghofers Geburtshaus ein Ganghofermuseum. Ferner befindet sich in Leutasch ein Ganghofermuseum.

Friedrich August von Kaulbach hat zahlreiche Porträts von Ganghofer, seinen Töchtern und einer Enkelin angefertigt.[9] Von Franz von Stuck stammt ein weiteres Porträt Ganghofers und das von ihm verwendete Exlibris. Franz von Defregger, sein Trauzeuge,[10] malte das Bild "Ganghofer im Kreise seiner Jäger".[11] Im Berchtesgadener Kurpark wurde zu Ehren Ganghofers im Juli 1925 von dem Kölner Universitätsprofessor Friedrich von der Leyen ein Denkmal enthüllt, das war nach Vorlagen von Hans Grässel gestaltet worden ist.[12] Zudem wurde im Berchtesgadener Marktzentrum auch eine Straße nach ihm benannt. In Rottach-Egern hat der Bildhauer Quirin Roth u. a. eine lebensgroße Bronzeplastik von Ludwig Ganghofer geschaffen.

Im Schönau am Königssee fanden im Sommer 2003 in einem großen Theaterzelt 180 Aufführungen der Salzsaga statt, einem Musical auf der Basis von Ganghofers Roman Der Mann im Salz nach einer Idee des Rosenheimer Autors und Titelurhebers Nikolaus Bielka. In dieser ersten zur Aufführung gelangten Version fand die Musik des Allgäuer Bigband-Leaders Klaus Ammann mit Texten der Regisseurin Barbara Mende Verwendung. Am Hintersee in Ramsau bei Berchtesgaden wurde im Sommer 2010 unter dem Titel „Nationalpark Festspiele“ Die Martinsklause von Ganghofer als Freilichtaufführung gespielt.[13]

Jedes Jahr Anfang März findet im Leutasch-Tal in Tirol der Internationale Ganghofer-Lauf statt. An diesem offenen Wettbewerb im Skilanglauf für alle Alters- und Leistungsklassen nehmen über 1000 Sportler aus aller Welt teil.

Bibliographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Der Herrgottschnitzer von Ammergau (Volksstück, 1880 (1890 a. a. Q.)
  • Der Jäger von Fall (Hochlandroman, 1883)
  • Die Sünden der Väter. Roman, 1886
  • Edelweißkönig. Hochlandroman, 1886.
  • Der Unfried. Roman, 1888.
  • Fliegender Sommer. Verlag des Vereins der Bücherfreunde, Berlin 1892, 404 S.
  • Der Klosterjäger. Historischer Roman, 1892
  • Die Martinsklause. Historischer Roman, 1894
  • Die Fackeljungfrau. Roman, 1894.
  • Schloß Hubertus. Roman, 1895
  • Die Bacchantin. Roman, 1897
  • Das Schweigen im Walde. Roman, 1899
  • Das Gotteslehen. Historischer Roman, 1899
  • Der Dorfapostel. Hochlandroman, 1900
  • Das neue Wesen. Historischer Roman, 1902
  • Der Hohe Schein. Roman, 1904
  • Der Besondere. Erzählung, 1904
  • Gewitter im Mai. Kurzgeschichten/Novellen, 1904
  • Der Mann im Salz. Historischer Roman, 1906
  • Damian Zagg. Kurzgeschichten, 1906)
  • Waldrausch. Roman, 1907 (1908 a. a. Q.)
  • Lebenslauf eines Optimisten. Autobiographie. 3 Bde., 1909-1911
  • Der Ochsenkrieg. Roman aus dem 15. Jahrhundert. Bonz Stuttgart 1914.
  • Die Trutze von Trutzberg. Eine Geschichte aus Anno Domini 1445. Grothe, Berlin 1915, 544 S. (Grote´sche Sammlung von Werken zeitgenöss. Schriftsteller, Nr. 123).
  • Reise zur deutschen Front. Bericht. Ullstein, Berlin u.a., 1915. (Ullstein – Kriegsbücher)
  • Bei den Heeresgruppen Hindenburg und Mackensen. 1.–10. Tsd. Bonz, Stuttgart 1916, 309 S.
  • Das große Jagen. Roman, 1918
  • Der laufende Berg. Hochlandroman, 1920 (1897 a. a. Q.)

Posthume Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Hochlandzauber. Kurzgeschichten / Novellen, 1931
  • Bergheimat. Kurzgeschichten / Novellen, 1933
  • Die Fuhrmännin. Roman, 1942

Verfilmungen[Bearbeiten]

Ganghofer ist einer der meistverfilmten deutschen Autoren. Ein Teil der Romane Ganghofers wurden bereits als Stummfilme in den 1910er- und 1920er-Jahren verfilmt. Zahlreiche Heimatfilme der 1950er Jahre – im Zuge des Kinowunders – sind Verfilmungen seiner Romane. Die bisher letzten großen Ganghofer-Filme entstanden in den 1970er-Jahren (Schloß Hubertus, Der Jäger von Fall, Waldrausch).

Literatur[Bearbeiten]

  • Leonhard Lenk: Ganghofer, Ludwig. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 6, Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 60 f. (Digitalisat).
  • Franz Loquai (Hg.): Die Alpen. Eine Landschaft und ihre Menschen in Texten deutschsprachiger Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts. Zitat von Ludwig Ganghofer: Die Begegnung aus Der Klosterjäger sowie kritisches Nachwort zu Ganghofer siehe Seite 477–480. Goldmann Verlag, München 1996. ISBN 3-442-07659-5
  • Astrid Pellengahr/Jürgen Kraus: Kehrseite eines Klischees – Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer. Band 6 der Kaufbeurer Schriftenreihe von Stadtarchiv und Heimatverein Kaufbeuren, erschienen im Bauer-Verlag Thalhofen, ISBN 978-3-934509-36-8
  • Emil Karl Braito: Ludwig Ganghofer und seine Zeit. Löwenzahn Verlag, Innsbruck 2005. ISBN 3-7066-2388-9
  • Gerd Thumser: Ludwig Ganghofer. Alpenkönig und Kinofreund, Ludwig Ganghofer (1855–1920) zum 150. Geburtstag. Bachmaier Verlag, München 2005, ISBN 3-931680-46-0
  • Werner Koch:Ganghofers Haltung. Referat in zwei Teilen (Abhandlungen der Klasse der Literatur, Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz 5), Steiner Verlag, Wiesbaden 1979.
  • Jürgen Kraus, Astrid Pellengahr (Hg.): Kehrseite eines Klischees. Der Schriftsteller Ludwig Ganghofer. (= Kaufbeurer Schriftenreihe 6) Bauer-Verlag, Thalhofen 2005, ISBN 978-3-934509-36-8
  • Peter Mettenleiter: Destruktion der Heimatdichtung. Typologische Untersuchungen zu Gotthelf, Auerbach, Ganghofer (Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen 34), Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V., Tübingen 1974.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Ludwig Ganghofer – Quellen und Volltexte
 Commons: Ludwig Ganghofer – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ernst Piper: Antidemokraten – Bis zum bitteren Ende. in Der Tagesspiegel vom 31. August 2007
  2. Frank Westenfelder: Die Chronik des Wilhelminismus. www.westfr.de/ns-literatur/ganghofer.com
  3. Stefan Murr, Nachwort zu: Die heimlichen Schwestern, 3. Auflage Bern 1994, S. 349 ff. mit Bildmaterial; Hinweise in: Emil Karl Braito, Ludwig Ganghofer und seine Zeit, Innsbruck 2005, S. 157
  4. Ludwig Ganghofer, Lebenslauf eines Optimisten, u.a. Wien 1953, S. 470, und die vorhergehenden Nachweise
  5. Als Auszug abrufbar über www.jewishgen.org/databases/hungary
  6. Wiener Stadt- und Landesarchiv, BG Innere Stadt, Verlassenschaftsakten, A4 140/1877.
  7. Vgl. zu den religiösen Verhältnissen in Österreich vor allem das umfangreiche Vorwort in: Anna L. Staudacher: Jüdische Konvertiten in Wien 1782-1868, Peter Lang Verlag.
  8. Zum Austritt aus dem Judentum vgl. die Austrittskartei der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Matrikelamt.
  9. aufgeführt und teilweise abgebildet in: Klaus Zimmermanns, Friedrich August von Kaulbach 1850–1920, Monographie und Werkverzeichnis, München 1980, S. 108, 125, 236, 244, 263, 281
  10. Georg Gaugusch, Wer einmal war, Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800–1938, A-K, Wien 2011, S. 548, Fn. 20
  11. Abbildung in Andreas Abele und Jörg Wedekind, Ludwig Ganghofers Jagdbuch, Rosenheim 1978, S. 61
  12. Denkmaleinweihung unter Kurznachrichten, Vossische Zeitung, Abendausgabe, 7. Juli 1925, S. 3.
  13. offizielle Festspielhomepage
  14. filmportal.de
  15. Verfilmung von Der Geigenmacher von Mittenwald
  16. Verfilmung von Der Besondere