Kaufbeuren

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kaufbeuren
Kaufbeuren
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kaufbeuren hervorgehoben
47.88111111111110.624166666667678Koordinaten: 47° 53′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Höhe: 678 m ü. NHN
Fläche: 40,02 km²
Einwohner: 41.759 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1043 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87600
Vorwahl: 08341
Kfz-Kennzeichen: KF
Gemeindeschlüssel: 09 7 62 000
Stadtgliederung: 9 Ortsteile laut Gemeindeteiledatei
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren
Webpräsenz: www.kaufbeuren.de
Oberbürgermeister: Stefan Bosse (CSU)
Lage der Stadt Kaufbeuren in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Die Kaufbeurer Altstadt vom Fünfknopfturm aus

Kaufbeuren ist eine kreisfreie Stadt am nordöstlichen Rand des bayerischen Allgäu. Sie ist die fünftgrößte Stadt im Regierungsbezirk Schwaben[2] Kaufbeuren ist vollständig vom Landkreis Ostallgäu umgeben und liegt etwa in der Mitte zwischen München und Lindau. Im Jahre 2013 wurde die Stadt zum Oberzentrum aufgestuft.[3]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in einem Moränental am Fluss Wertach und gliedert sich in zwei große, räumlich getrennte Quartiere Kaufbeuren-Altstadt und Kaufbeuren-Neugablonz sowie einige eingemeindete Dörfer der Umgebung. Neugablonz ist eine typische bayerische Vertriebenenstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem ringsum von Wald umgebenen Gelände einer ehemaligen Munitionsanstalt entstanden ist.

Zur Stadt Kaufbeuren gehören die neun amtlich benannten Ortsteile Kaufbeuren (Altstadt) und Kaufbeuren-Neugablonz, Oberbeuren, Hirschzell, Kleinkemnat, Großkemnat, Märzisried, Ölmühlhang und Sankt Cosmas.[4] Die ehemals eigenständigen Dörfer Oberbeuren, Hirschzell, Kleinkemnat, Großkemnat haben sich ihren dörflichen Charakter bewahren können.

(→ siehe auch: Liste der Orte im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren)

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde belegen Siedlungsaktivitäten in der Region Kaufbeuren in fast allen Epochen ab der Jungsteinzeit. In und um die Stadt finden sich hallstattzeitliche Grabhügel, auf der Vorderen Märzenburg liegen Reste einer bronzezeitlichen Siedlung. Ferner gibt es nahe der Stadt bei Frankenhofen eine keltische Viereckschanze.[5] Mit dem Auftreten der Römer ab 15 v. Chr. wurde die Region erstmals staatlich erfasst und administrativ erschlossen. Ab Ende des 5. Jahrhunderts ließen sich Alamannen in der Region, die die Römer 401 n. Chr. verlassen hatten und nun den Ostgoten unterstand, nieder.[6] Raumpolitisch bedeutsam wurde Kaufbeuren erst nach der endgültigen Unterwerfung der Alamannen durch die Franken unter Karl Martell und Pippin dem Jüngeren 730 bzw. 746.[7] Ausgang der Kaufbeurer Siedlung war vermutlich ein fränkisch-karolingischer Reichshof, der Mitte des 8. Jahrhunderts in der Oberbeurer Urmark gegründet wurde. Der Hof diente als Verwaltungssitz zur Kolonialisierung des Umlandes und aufgrund der Nähe zum Lech, der die Grenze zum bayrischen Herzogtum markierte, als militärisches Rückzugsgebiet.[8]

Ab 1112 ist das Adelsgeschlecht der Freiherren von Buron/Beuren, aus Stoffen-Oberbergen bei Kaufering stammende Vasallen der Welfen, schriftlich belegt, die den Hof wohl schon seit Ende des 11. Jahrhunderts als erblichen Lehenbesitz innehatten. Nach deren Aussterben im Mannesstamm mit dem Tod Heinrich des Jüngeren von Buron 1167 brachte Herzog Welf VI. den Ort an sich, da Heinrichs Schwester Liutgard beabsichtigte, das Familienerbe dem Kloster Ottobeuren zuzuwenden. Nach dem frühen Tod seines einzigen Sohnes schloss Welf einen Erbvertrag mit seinem Neffen, dem Stauferkaiser Friedrich Barbarossa, womit der Beurer Besitz nach seinem Tod 1191 an die Staufer fiel.[9][10]

Am 3. Februar 1286 wurde die Stadt von Rudolf I. von Habsburg als freie Reichsstadt privilegiert. Im Jahre 1327 erhielt Vils in Tirol durch Ludwig IV. das Stadtrecht nach dem Recht von Kaufbeuren. 1377 wurde die Stadt Kaufbeuren vom Herzog Friedrich von Teck und 1388 von den bayerischen Herzögen vergebens belagert. In den Jahren 1482/84, 1521 und 1627/29 wütete die Pest in Kaufbeuren; bei der letzten und schwersten Epidemie verlor die Stadt rund zwei Drittel ihrer Bevölkerung.[11]

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss verlor Kaufbeuren 1802 den Status der freien Reichsstadt und fiel an das Land Bayern. Bis 1935 war Kaufbeuren eine sich selbst verwaltende Stadt. Seit dem 1. Januar 1948 ist die Stadt wieder kreisfrei. Eine vom Stadtrat bereits beschlossene Eingliederung in den im Zuge der Gebietsreform entstandenen Landkreis Ostallgäu wurde vom damaligen Bürgermeister Rudolf Krause blockiert. In einem Bürgerbegehren sprachen sich 68 Prozent der Wähler für die Kreisfreiheit aus.[12]

Zur Zeit des NSDAP-Regimes wurde 1939 in einem nordöstlich von Kaufbeuren gelegenen Waldgebiet eine Munitionsfabrik der Dynamit AG, vormals Alfred Nobel u. Co, aufgebaut. Dort wurden Zwangsarbeiter aus dem nahegelegenen Außenlager Riederloh in Steinholz bei Mauerstetten, einer Außenstelle des KZ Dachau, eingesetzt.

Zwischen Mai 1944 und April 1945 bestand auf dem Gelände einer ehemaligen Baumwollspinnerei ein KZ-Außenlager, das zum KZ Dachau gehörte bzw. Allach unterstellt war. Hier waren zwischen 300 und 600 Häftlinge untergebracht, die für die Firma BMW in Zwangsarbeit Ersatzteile für Rüstungsgüter herstellen mussten.

Haus in Oberbeuren

Im heutigen Bezirkskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie wurden während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft unter der Leitung ihres Direktors Valentin Faltlhauser etwa 2.000 psychisch kranke Kinder, Frauen und Männer in der „Euthanasie“-Tötungs-Aktion T4 ihrer Vernichtung in Hadamar, Grafeneck und Hartheim zugeführt. An diese Opfer erinnert seit 1989 ein Gedenkstein hinter der Klosterkirche der Anstalt.[13]

→ Siehe auch weitere Hinweise zur Heil- u. Pflegeanstalt (1939–1945) im Hauptartikel: Die Euthanasiemorde im Dritten Reich oder Aktion T4

Die Stadt überstand den Zweiten Weltkrieg fast ohne Schäden – geplante Bomberangriffe auf die Munitionsfabrik fielen auf Nebeltage. Nur an den Bahnanlagen am Grafensteigle wurden einzelne Einfamilienhäuser durch Bombentreffer beschädigt. Der NSDAP-Bürgermeister Karl Deinhardt übergab die Stadt am 27. April 1945 kampflos den einrückenden Amerikanern, die Stadt und Flughafengelände besetzten und die Munitionsfabrik Dynamit Nobel vor den Toren der Stadt sprengten.

Ab Frühjahr 1946 entstand auf den Trümmern des Rüstungsbetriebs der heutige Stadtteil Neugablonz, gegründet von sudetendeutschen Vertriebenen aus Gablonz an der Neiße. Maßgeblich beteiligt an der Ansiedlung der Vertriebenen waren der von den Amerikanern wieder eingesetzte Vorkriegs-Bürgermeister Georg Volkhardt, der Landrat Georg Stang sowie der als „Vater von Neugablonz“ bekannt gewordene Ingenieur Erich Huschka. Die Vertriebenen wurden zunächst im Lager Riederloh untergebracht, ehe ihnen Flächen auf dem Gelände der Munitionsfabrik zugewiesen wurden.[14] Kaufbeuren wurde damit eine von fünf bayerischen Vertriebenenstädten.

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hirschzell und Oberbeuren eingegliedert. Kleinkemnat wurde am 30. Juni 1972, demnach einen Tag zuvor, nach Oberbeuren eingemeindet.[15]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Kaufbeuren, 1973-2012

Bevölkerungsstruktur:

Mit Stand vom 31. Dezember 2010 leben 43.199 Personen in Kaufbeuren. Die Altersverteilung innerhalb der Bevölkerung sieht nach Stand 31. Dezember 2010 folgendermaßen aus.[16]

unter 6 Jahre 5,81 %
7 – 17 Jahre 10,61 %
18 – 64 Jahre 61,43 %
65 – 79 Jahre 15,47 %
80 Jahre oder mehr 6,68 %

Der Frauenanteil liegt zum 31. Dezember 2010 mit 22.338 Frauen über dem der Männer (20.861).[17]

Der Anteil an Ausländern liegt mit etwa 9,2 % relativ hoch. Wie auch in anderen „Vertriebenenstädten“ fanden in dem von der Kaufbeurer Kernstadt getrennten Stadtteil Neugablonz viele russischstämmige Spätaussiedler eine Unterkunft. Die Spätaussiedler machen knapp 12 % der Kaufbeurer Bevölkerung aus, damit haben mehr als 20 Prozent der Stadtbevölkerung einen Migrationshintergrund. Ein großer Teil der Migranten lebt in Neugablonz, wo sich auf russischsprachige Kundschaft spezialisierte Geschäfte und Lokale etabliert haben.

Religion[Bearbeiten]

Blick vom Rathaus in die Kaiser-Max-Straße

Die Einwohner Kaufbeurens gehören heute mehrheitlich der römisch-katholischen Kirche an. Im Zuge der Reformation war Kaufbeuren jedoch eine evangelische Freie Reichsstadt geworden. Bürgermeister Ludwig Bonrieder (1512–1589) unterzeichnete 1579 für den Rat der Stadt die lutherische Konkordienformel von 1577.[18] Dieses Ereignis findet Ausdruck in einer starken evangelischen Bevölkerung (Evangelisches Hauptpfarramt in der Innenstadt; seit 1955 eigenes Pfarramt im Stadtteil Neugablonz).

Darüber hinaus sind folgende Freikirchen und kirchliche Gemeinschaften ansässig: Adventisten, Alt-Katholiken, Evangelisch-Freikirchliche, Freie evangelische, eine russischsprachige Baptistengemeinde sowie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Ferner existiert eine muslimische Minderheit überwiegend türkischer Abstammung, welche in Kaufbeuren zwei von Vereinen getragene Moscheen besuchen kann. Die muslimischen Gemeinden umfassten 2012 etwa 170 aktive Mitglieder[19].

In der Altstadt von Kaufbeuren befindet sich das Crescentiakloster der Franziskanerinnen, vor den Toren der Stadt hat sich auf dem Gelände einer ehemaligen militärischen Radarstation, die ökumenische Zisterzienserabtei St. Severin des Ordens von Port Royal angesiedelt.[20]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Rathaus
Fünfknopfturm
Die mittelalterliche Stadtmauer zwischen Fünfknopfturm und Blasiuskirche
Wehrgang der Stadtmauer zwischen Fünfknopfturm und Blasiuskirche

Der Stadtrat der Stadt Kaufbeuren besteht aus 40 Ratsmitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 30.001 und 50.000.[21] Der Stadtrat wird für jeweils sechs Jahre gewählt. Die derzeitige Amtsperiode begann am 1. Mai 2014 und endet am 30. April 2020.

Bei der letzten Kommunalwahl vom 16. März 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Partei/Gruppierung Sitze[22]
Christlich-Soziale Union (CSU) 15
Freie Wählergemeinschaft 7
Kaufbeurer Initiative e. V. 6
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 5
Bündnis 90/Die Grünen 4
Freie Demokratische Partei (FDP) 3

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit dem 1. November 2004 ist der Verwaltungswirt Stefan Bosse von der CSU Oberbürgermeister der Stadt Kaufbeuren. Bei der letzten Bürgermeisterwahl vom 16. März 2014 wurde er als Amtsinhaber mit 57,48 % der Stimmen wiedergewählt. Damit setzte er sich gegen die beiden Mitwettbewerber Johannes Espermüller von der FDP (23,34 %) und Catrin Riedl von der SPD (19,18 %) durch.[23]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Gold und Rot; vorne am Spalt ein halber schwarzer Adler, hinten ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen beseiteter goldener Schrägbalken.[24]

Der goldene Schrägbalken und die zwei goldenen Sterne stammen von einem Siegelabdruck aus dem Jahr 1295 mit der Umschrift SIGILLVM CIVITATIS BVRON. Der halbe Adler ist ein Symbol für den Status der Stadt als Reichsstadt und erscheint erstmals auf einem Sekretsiegel von 1323.[24]

Die Stadtfarben Kaufbeuren sind Rot und Gelb und lassen sich seit der Mitte des 15. Jahrhunderts nachweisen.[24]

Städtepartnerschaften und Patenschaften[Bearbeiten]

Kaufbeuren unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Seit Januar 2004 beteiligt sich die Stadt Kaufbeuren an der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“, um künftige Patin dieser Stiftung zu sein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In Kaufbeuren gibt es viele, vor allem ältere Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen das Rathaus, das nach Plänen von Georg von Hauberrisser, dem Architekten der Rathäuser in München, Wiesbaden und St. Johann an der Saar, in den Jahren 1879 bis 1881 erbaut wurde, sowie das Kloster Kaufbeuren (um 1250 gegründet), das vor allem durch Crescentia (Anna Höß) Berühmtheit erlangte. Viele der Sehenswürdigkeiten wie

  • der Fünfknopfturm, das Wahrzeichen der Stadt
  • der Hexenturm
  • der Gerberturm
  • der Blasiusturm
  • der Sywollenturm
  • und das Zollhäuschen

stammen aus der ehemaligen historischen Stadtmauer. Die Mauer ist in Teilen im Bauzustand des Spätmittelalters bewahrt. In dieser Zeit erreichte sie mit 1,6 km Gesamtlänge ihren größten Umfang. 1333 wurde sie erstmals als „Ringmauer“ in den schriftlichen Quellen erwähnt. Eine genaue Datierung anhand der Bausubstanz ist nicht möglich, da unterschiedliche Materialien – beispielsweise an der Nordflanke – verschiedene Bauphasen lediglich vortäuschen. Zuvor diente wahrscheinlich ein Erd- oder Kieswall als Befestigungsanlage der Stadt.[25]

Mit dem Stadttheater Kaufbeuren, dem 2013 wiedereröffneten Stadtmuseum (vormals Heimatmuseum) und dem kunsthaus kaufbeuren gibt es weitere kulturelle Akzente.

Neptunbrunnen im Sommer während des Tänzelfestes
Eingeschneiter Adventskranz

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die St.-Dominikus-Kirche ist die älteste Kirche der Stadt Kaufbeuren; erbaut 1182, gotisch umgebaut und im Barock weiter umgestaltet.[26]
  • Römisch-katholische St.-Blasius-Kirche
  • Stadtpfarrkirche St. Martin: römisch-katholisch, geht auf einen romanischen Vorgängerbau des 13. Jahrhunderts zurück. Der Umbau im gotischen Stil erfolgte 1438 bis 1443.[27]
  • Dreifaltigkeitskirche: evangelisch, geht auf das von König Maximilian I. im Jahr 1504 erworbene Stadtquartier zurück. Es wurde im Jahr 1604, in 39 Wochen Bauzeit, zur evangelischen Kirche umgebaut.[28]

Museen[Bearbeiten]

  • Stadtmuseum mit Ganghofer-Gedenkstätte
  • Kunsthaus Kaufbeuren: Kunsthalle für Ausstellung zeitgenössischer und kulturhistorischer Kunst, erbaut 1996
  • Feuerwehrmuseum
  • Puppentheater-Museum
  • Isergebirgs-Museum Neugablonz
  • Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie[29]
  • Heimatmuseum Gablonz mit Gablonzer Haus und Galerie
  • Crescentia-Gedenkstätte

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Kaufbeuren

Neptunbrunnen[Bearbeiten]

Auf der Mitte des gesellschaftlichen Mittelpunktes von Kaufbeuren, der Kaiser-Max-Straße, befindet sich der im Jahre 1753 errichtete Neptunbrunnen. Besonders beim Tänzelfest verwandelt sich die Kaiser-Max-Straße in eine Prachtallee, die schon beinahe an einen mittelalterlichen Turnierplatz erinnert.

Größter echter Adventskranz der Welt[Bearbeiten]

Acht Meter Durchmesser hat der Adventskranz in Kaufbeuren. Der nach den Angaben von Kaufbeuren Marketing größte echte Adventskranz der Welt, der aus echten Tannenzweigen besteht, ist vom Ersten Advent bis zum Dreikönigstag am Neptunbrunnen der Stadt Kaufbeuren aufgebaut. Die Wachskerzen des Kranzes haben eine Höhe von etwa 150 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 150 Kilogramm. Mit Stoffbändern scheint der Kranz an der Gabel des Neptuns zu hängen. Am ersten Advent wird die erste Kerze mit der Segnung des evangelischen und des katholischen Stadtpfarrers entzündet. Jeden Abend sorgt die evangelische Gemeinde für ein sogenanntes „Betthupferl“ am Adventskranz. Es werden Lieder gesungen, Geschichten gelesen und Süßigkeiten verteilt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Tänzelfest: Das Tänzelfest findet alljährlich im Juli vor den Sommerferien statt. Es gilt als ältestes Kinderfest in Bayern. Es finden Umzüge und Veranstaltungen in traditionellen historischen, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, Kostümen statt, die an die (historisch gesicherten) Besuche von Kaiser Maximilian I. im 15. Jahrhundert erinnern sollen.
  • Aufbruch-Umbruch: Kaufbeurer Faschingsveranstaltung

Freizeit und Sport[Bearbeiten]

  • Der Jordan Badepark bietet Bademöglichkeiten in einem Hallen- und einem Freibad.
  • In Neugablonz befindet sich ein weiteres Freibad.
  • In der All-Kart-Halle kann Kartsport ausgeübt werden.
  • Im Parkstadion im Jordanpark gibt es neben einem Fußballfeld mit Tribüne auch eine Laufbahn, die Leichtathletik-Wettbewerbe ermöglicht.
  • In Kaufbeuren an der Osttangente wurde ein Kletterturm mit 760 m² Kletterfläche außen und innen errichtet; er enthält eine Speedkletterwand und eine Boulderhalle, Schwierigkeitsgrade 3- bis 10+.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Aus dem mittelalterlichen Textilhandwerk und -handel entwickelte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die von Christoph Friedrich Heinzelmann und anderen Mitgliedern eingesessener Kaufmannsfamilien im Jahr 1839 gegründete und 2005 insolvente mechanische Baumwollspinnerei und -weberei Momm. Das denkmalgeschützte Fabrikgelände ist seit 2007 im Besitz der Unterthingauer Familie Schoder und wird saniert und als Gewerbepark entwickelt. Derzeit nutzen den Gewerbepark Momm rund 25 Unternehmen, weite Teile der Flächen stehen leer oder sind zwischenvermietet.[30]

Auf dem zwischen 1933 und 1935 für die Luftwaffe der Wehrmacht gebauten Fliegerhorst Kaufbeuren war von 1957 bis 2013 die Technische Schule der Luftwaffe 1 untergebracht. Die TSLw1 stellte bis in die 2010er Jahre mit über 1.100 Arbeitsplätzen den größten Arbeitgeber der Stadt dar, soll aber bis 2017 auf andere Bundeswehrstandorte umziehen; formal ist die Umorganisation bereits seit 2013 vollzogen, der Standort am Fliegerhorst soll komplett geschlossen werden. Die Konversion des 2,3 km² großen Geländes in Verbindung mit dem Verlust von rund 610 zivilen Arbeitsplätzen im Fliegerhorst stellt die Stadt vor erhebliche Probleme.[31]

Der Rechnerhersteller Kontron kündigte 2013 an, Niederlassung und Werk in Kaufbeuren mit über 200 Mitarbeitern zu schließen.[32]

Daneben bildet das traditionelle Braugewerbe in Kaufbeuren einen regionalen Wirtschaftsfaktor. Von den zeitweilig 16 in Kaufbeuren ansässigen Brauereien existiert heute allerdings nur noch die Aktienbrauerei.

Gewerbeflächen am Südrand von Kaufbeuren entwickelten sich in den 1970er und 1980er Jahren zur Heimat mittelständischer Elektronikindustrie. Der Standort mit großen Produktionshallen und einer eigenen Arbeitersiedlung ging aus der Schreibmaschinenproduktion der 1969 von Olympia aufgekauften Alpina Büromaschinen hervor. An dem 1975 geschlossenen Standort waren Anfang der siebziger Jahre noch mehr als 1.400 Mitarbeiter vorwiegend in der Produktion beschäftigt.[33]

Das Bauunternehmen Dobler hat in Kaufbeuren seinen Unternehmenssitz.

Der weltweit tätige Papier- und Wellpappehersteller Hans Kolb Wellpappe aus Memmingen betreibt im Norden der Stadt eine Papierfabrik.

2013 baute der Hydraulikhersteller HAWE in Kaufbeuren auf einer Fläche von rund 5 Hektar ein Zweigwerk, in dem 400 Arbeitsplätze entstehen sollen.[34]

Weitere große Arbeitgeber sind die Technologiefirma Sensor-Technik Wiedemann mit rund 440 Arbeitsplätzen sowie der öffentliche Dienst.

Der Stadtteil Neugablonz entstand 1946 als Vertriebenenstadt auf dem Gelände einer Fabrik der Dynamit AG und beherbergt seit 1945 Glas-, Metall- und Schmuckindustrie.

Medien[Bearbeiten]

Die Redaktion der Allgäuer Zeitung produziert hier den Kaufbeurer Lokalteil des Blattes. Radio Ostallgäu sendet auch nach der Fusion mit RSA – Der Allgäusender weiterhin ein Lokalprogramm aus dem Funkhaus Kaufbeuren für das Sendegebiet Kaufbeuren-Ostallgäu.

Behörden[Bearbeiten]

In Kaufbeuren gibt es ein Amtsgericht, ein Finanzamt, ein Jobcenter, sowie ein Landwirtschaftsamt. Das Staatliche Hochbauamt Kempten betreibt in Kaufbeuren ein Büro. Ferner ist eine Stelle des Technischen Hilfswerks ansässig.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Kaufbeuren ist an zwei Bundesstraßen angeschlossen: Die B 12 führt mit direktem Anschluss an Kaufbeuren vorbei und die B 16 verläuft direkt durch Kaufbeuren. Kaufbeuren hat als einzige kreisfreie Stadt der alten Bundesländer keinen eigenen Autobahnanschluss. Die nächstliegende Autobahn A 96 befindet sich bei Buchloe und ist etwa 20 km nördlich von Kaufbeuren entfernt; die Zuführung erfolgt über die teilweise dreispurig ausgebaute B 12.

Bahn[Bearbeiten]

Kaufbeuren liegt an der Allgäubahn (KBS 970), die zwischen München und Lindau verkehrt. Diese Strecke ist nicht elektrifiziert. Im Fernverkehr der Deutschen Bahn halten täglich zwei InterCity-Züge in Kaufbeuren. Als Ersatz für den gestrichenen InterRegio der DB hält nun der alex, bis 2010 Arriva-Länderbahn-Express, in Kaufbeuren, der zwischen München und Oberstdorf bzw. Lindau verkehrt.

Der Kaufbeurener Bahnhof wurde im Jahr 1847 bei dem Anschluss der Stadt an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn in Betrieb genommen. Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude wurde 1978 abgerissen und ein Jahr später durch einen flachen Neubau ersetzt.[35] Ein geplanter Neubau des Bahnhofsgebäudes wurde von der Bahn Ende 2013 auf unbestimmte Zeit verschoben.

Aufgrund der Lage im erweiterten Einzugsbereich von München und Augsburg gibt es zahlreiche Pendler.

Bis 1972 zweigte in Kaufbeuren die Nebenbahn Kaufbeuren–Schongau nach Schongau von der Allgäubahn ab. Diese Bahnstrecke wurde mittlerweile zurückgebaut und auf weiten Teilen durch einen Radweg, die Dampflokrunde bzw. im weiteren Verlauf nach Schongau Sachsenrieder Bähnle genannt, ersetzt.

Bus[Bearbeiten]

Der regionale Busverkehr und das Stadtbusnetz wird von der Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal mbH betrieben.

Luft[Bearbeiten]

Südlich von Kaufbeuren ist der ehemalige Fliegerhorst Kaufbeuren. Dieser befindet sich zwar noch im Besitz der Bundeswehr, regelmäßiger Flugbetrieb findet dort jedoch nur noch durch den örtlichen Luftsportverein statt.[36] Der Bundeswehrstandort soll jedoch nach der Presseerklärung des Bundesverteidigungsministers vom 26. Oktober 2011 geschlossen werden. Ein Abzug der Bundeswehr ist bis 2017 geplant. Der Flugplatz und die dazugehörigen Flächen wären dann für eine zivile Nutzung frei.

Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist der Flughafen Memmingen, von dem aus Billigflieger und Chartermaschinen überwiegend europäische Ziele angeflogen werden. Der nächstgelegene Großflughafen ist der etwa 120 Kilometer nordöstlich liegende Flughafen München.

Bildung[Bearbeiten]

Marienschule

In der Stadt gibt es acht Grund- und Mittelschulen, zwei Förderschulen, sowie die Sophie-La-Roche-Realschule, die Marien-Realschule für Mädchen, das Jakob-Brucker-Gymnasium, das Marien-Gymnasium für Mädchen, die staatliche Fachober- (FOS) und Berufsoberschule (BOS) und die Private Wirtschaftsschule Frenzel e. V.

Des Weiteren existieren die staatliche Berufsschule mit den Fachbereichen Wirtschaft u. Verwaltung, Elektro-, Holz-, Metall- und Farbtechnik, eine staatliche Berufsfachschule für Hauswirtschaft, eine staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege, eine staatliche Berufsfachschule für Glas und Schmuck, eine Berufsfachschule für Krankenpflege, eine Berufsfachschule für Krankenpflege des Bezirks Schwaben am Bezirkskrankenhaus, eine Fachschule für Altenpflege und die staatliche Technikerschule für Agrarwirtschaft.

Auch in Kaufbeuren beheimatet ist eine Außenstelle der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, die Volkshochschule, die Städtische Sing- und Musikschule und noch bis zum 31. Dezember 2013 die Technische Schule der Luftwaffe 1 auf dem Fliegerhorst.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Die Stadt Kaufbeuren. Bauer-Verlag, Thalhofen,
    • Band 1, hrsg. von Jürgen Kraus und Stefan Fischer unter Mitarbeit von Stefan Dieter: Politische Geschichte und Gegenwart einer Stadt. 1999, ISBN 3-930888-60-2.
    • Band 2, hrsg. von Jürgen Kraus und Stefan Dieter: Kunstgeschichte, Bürgerkultur und religiöses Leben. 2001, ISBN 3-930888-79-3.
    • Band 3, hrsg. von Jürgen Kraus, Stefan Dieter und Jörg Westerburg: Sozialgeschichte, Wirtschaftsentwicklung und Bevölkerungsstruktur. 2006, ISBN 3-930888-99-8.
  • Helmut Lausser: Kompendium der Quellen zur Geschichte Kaufbeurens im Mittelalter. Bauer-Verlag, Thalhofen (auf 10 Bände angelegte Reihe);
    • Band 1: Burgsiedlung und Stauferstadt. Vom praedium Buron zur stat ze Beuren. 2005, ISBN 3-934509-55-X.
    • Band 3: Die Bürger in ihrer Stadt. Die Quellen zum bürgerlichen Alltag in der mittelalterlichen Stadt Kaufbeuren. 2011, ISBN 978-3-941013-68-1.
    • Band 5: Morde, Fehden, Streitereien. Die Quellen zur Geschichte der Rechtsprechung und der Strafverfolgung in der mittelalterlichen Reichsstadt Kaufbeuren. 2010, ISBN 978-3-934509-90-0.
    • Band 6: Pfründner, Siechen, arme Dürftige. Die Quellen zur Geschichte der Hospitalstiftung zum Heiligen Geist zu Kaufbeuren im Mittelalter. 2009, ISBN 978-3-934509-71-9.
    • Band 8, Teil 1–2: Pfarrer, Kirchen, Seelenmessen. Die Quellen zur Geschichte des Pfarr- und Glaubenslebens in der Stadt Kaufbeuren vom Mittelalter bis zur Einführung der Reformation. 2008, ISBN 978-3-934509-67-2 (Teil 1), ISBN 978-3-934509-67-2 (Teil 2).
    • Band 9: Die Quellen zur Geschichte der Schwestern im Maierhof bis zum Jahre 1550. 2004, ISBN 3-934509-49-5.
  • Jürgen Kraus (Hrsg.): Kaufbeuren. Alte Stadt in neuem Licht. Fotos von Mathias Wild. Bauer-Verlag, Thalhofen 2009, ISBN 978-3-934509-88-7 (Bildband).
  • Schriftenreihe von Stadtarchiv und Stadtmuseum Kaufbeuren. ZDB-ID 2219267-0, jährlich erscheinende Bände herausgegeben von Heimatverein und Stadtarchiv (mehrbändige Reihe) Bauer-Verlag, Thalhofen.

Fernsehen:

  • Bilderbuch Deutschland – Kaufbeuren. Bayerischer Rundfunk, Erstausstrahlung: 6. April 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kaufbeuren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Kaufbeuren – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://kaufbeuren.de/Portaldata/1/Resources/wirtschaft/strukturdaten/Einwohnermappe_31_12_2013.pdf "Zahlen - Daten - Fakten" der Stadt Kaufbeuren
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatListe der bayerischen Oberzentren, Stand 2013. Abgerufen am 14. Mai 2014.
  4. Gemeindeteiledatei Abschnitt Schwaben
  5. Vgl. Helmut Lausser: Die urbane Formung. Vor- und Frühgeschichte Kaufbeurens. In: Stefan Fischer, Jürgen Kraus (Hg.): Die Stadt Kaufbeuren  I. Geschichte und Gegenwart. Thalhofen 1999, S. 11 f.
  6. Vgl. ebd.: 12.
  7. Vgl. Marcus Simm: Des Königs Stadt zu Buron. Kaufbeuren – Eine stadtarchäologische Studie zu Genese, früher Entwicklung und Topographie. Thalhofen 2012, S. 41.
  8. Vgl. Lausser 1999: 15 ff.
  9. Vgl. Simm 2012: 42 f.
  10. Vgl. Lausser 1999: 19 ff.
  11. Vgl. Annemarie Berning: Die Pest in Kaufbeuren. In: Kaufbeurer Geschichtsblätter 1987/11, S. 107 f.
  12. http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kaufbeuren/Kaufbeuren-krause-geburtstag-portrait-Alt-Oberbuergermeister-Rudolf-Krause-feiert-diese-Woche-seinen-80-Geburtstag;art2759,930928
  13. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 152 f.
  14. Heinz R. Schmidt: Kaufbeuren – Aufbruch und Wandel.
  15.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 492, 601.
  16. Zahlen, Daten, Fakten aus den Statistiken der Stadt Kaufbeuren (vom 31. Dezember 2010; PDF; 368 kB)
  17. Einwohnerzahlen Kaufbeuren, Bürgerservice Kaufbeuren. 2010 (PDF; 368 kB)
  18. Vgl. BSLK, S. 766; vgl. S. 17.
  19. http://www.moscheesuche.de/moschee/stadt/Kaufbeuren/8467
  20. http://abtei-st-severin.de/
  21. Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung - GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998; Artikel 31 – Zusammensetzung des Gemeinderats, abgerufen am 14. Mai 2014
  22. Wahl zum Stadtrat in 762 Kaufbeuren, abgerufen am 14. Mai 2014
  23. Amtsinhaber Stefan Bosse als Kaufbeurer OB mit absoluter Mehrheit wiedergewählt, abgerufen am 14. Mai 2014
  24. a b c Bayerns Gemeinden – Kaufbeuren, abgerufen am 14. Mai 2014
  25. Vgl. Simm 2012: 223 ff.
  26. Kirche St. Dominikus in Kaufbeuren. Förderverein St.-Dominikus-Kirche Kaufbeuren, abgerufen am 23. November 2012.
  27. [1]
  28. [2]
  29. Stadt Kaufbeuren Kurzbeschreibung der Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie, Abgerufen am 16. März 2009.
  30. „Wo der Spaß aufhört“. Allgäuer Zeitung (Kaufbeuren) vom 17. Dezember 2012, S. 25.
  31. http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/bundeswehr./Kaufbeuren-standort-kaserne-fliegerhorst--Katastrophaler-Einschnitt-Bundeswehr-Fliegerhorst-Kaufbeuren-wird-aufgeloest;art2759,1035787
  32. http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeuwirtschaft/Kontron-schliesst-Kaufbeurer-Werk;art8119,1387440 "Kontron schließt Kaufbeurer Werk", Allgäuer Zeitung (Kaufbeuren) vom 26. Juli 2013
  33. http://www.zeit.de/1974/32/krause-passt
  34. http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeuwirtschaft/Kurzarbeit-bei-Hawe-Hydraulik-Werk-bei-Kaufbeuren-liegt-im-Zeitplan;art8119,1372830
  35. Vergessene Bahnen
  36. Flugplatz Kaufbeuren