Natallja Swerawa

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Natallja Swerawa Tennisspieler
Natallja Swerawa
Nationalität: SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Weissrussland 1991Weißrussland Weißrussland
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
Geburtstag: 16. April 1971
Größe: 174 cm
1. Profisaison: 1988
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 7.792.503 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 434:252
Karrieretitel: 4 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 5 (22. Mai 1989)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 714:170
Karrieretitel: 80 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 1 (7. Oktober 1991)
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Natallja Swerawa (weißrussisch Наталля Маратаўна Зверава, oft auch unter dem russischen Namen Наталья Маратовна Зверева oder Наташа Маратовна Зверева/Natascha Maratowna Swerewa; * 16. April 1971 in Minsk) ist eine ehemalige weißrussische Tennisspielerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

In ihrer Karriere gewann sie vier Einzel- und 80 Doppeltitel, darunter 18 bei Grand-Slam-Turnieren. Damit zählt sie zu den erfolgreichsten Doppelspielerinnen überhaupt. Hinzu kommen zwei Mixed-Titel, die sie beide bei den Australian Open gewann.

Sie gewann fünf Mal in Wimbledon, vier Mal bei den US Open, sechs Mal bei den French Open und drei Mal bei den Australian Open. Ihre Erfolge gelangen ihr mit verschiedenen Partnerinnen (Gigi Fernández, Martina Hingis, Pam Shriver und Larisa Neiland-Savchenko).

Im Einzel erreichte sie 1988 im Alter von 17 Jahren das Finale der French Open und verlor dort gegen Steffi Graf mit 0:6 und 0:6. Es war die schnellste Niederlage aller Zeiten in einem Grand-Slam-Finale (siehe Tennisrekorde).

Swerawa nahm mehrfach an Olympischen Spielen teil. 1988 startete sie in Seoul für die Sowjetunion und erreichte im Einzel das Viertelfinale, auch im Doppel gelang ihr dies zusammen mit Savchenko. 1992 für das Vereinte Team startend erreichte sie im Einzelwettbewerb das Achtelfinale, im Doppel gewann sie mit Leila Mes'chi die Bronzemedaille. 1996 trat sie für Weißrussland an und schied jeweils in der Runde der letzten 16 aus. Ihr letztes Einzel auf der Tour spielte sie 2002 in Wimbledon, wo sie in Runde zwei ausschied. Das letzte Doppel bestritt sie im Oktober desselben Jahres.

Am 1. März 2010 wurde Swerawa offiziell für die Aufnahme in die Tennis Hall of Fame nominiert.[1]

Grand-Slam-Erfolge (20)[Bearbeiten]

Doppeltitel (18)[Bearbeiten]

Jahr Championship Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1989 French Open (1) SowjetunionSowjetunion Larisa Savchenko Neiland DeutschlandDeutschland Steffi Graf
ArgentinienArgentinien Gabriela Sabatini
6:4, 6:4
1991 Wimbledon (1) LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández
TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná
6:4, 3:6, 6:4
1991 US Open (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná
LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland
6:4, 4:6, 7:65
1992 French Open (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández SpanienSpanien Conchita Martínez
SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
6:3, 6:2
1992 Wimbledon (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná
LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland
6:4, 6:1
1992 US Open (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná
LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland
7:64, 6:1
1993 Australian Open (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver
AustralienAustralien Elizabeth Smylie
6:4, 6:3
1993 French Open (3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechienTschechien Jana Novotná
LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland
6:3, 7:5
1993 Wimbledon (3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechienTschechien Jana Novotná
LettlandLettland Larisa Savchenko Neiland
6:4, 6:79, 6:4
1994 Australian Open (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patty Fendick
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Meredith McGrath
6:3, 4:6, 6:4
1994 French Open (4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
6:2, 6:2
1994 Wimbledon (4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechoslowakeiTschechoslowakei Jana Novotná
SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
6:4, 6:1
1995 French Open (5) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechienTschechien Jana Novotná
SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
6:76, 6:4, 7:5
1995 US Open (3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández NiederlandeNiederlande Brenda Schultz-McCarthy
AustralienAustralien Rennae Stubbs
7:5, 6:3
1996 US Open (4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández TschechienTschechien Jana Novotná
SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
1:6, 6:1, 6:4
1997 Australian Open (3) SchweizSchweiz Martina Hingis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
6:2, 6:2
1997 French Open (6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mary Joe Fernández
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
6:2, 6:3
1997 Wimbledon (5) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nicole Arendt
NiederlandeNiederlande Manon Bollegraf
7:64, 6:4

Mixed-Titel (2)[Bearbeiten]

Jahr Championship Partner Finalgegner Ergebnis
1990 Australian Open (1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Pugh Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zina Garrison
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Leach
4:6, 6:2, 6:3
1995 Australian Open (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Leach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gigi Fernández
TschechienTschechien Cyril Suk
7:64, 6:73, 6:4

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nominierung zur Aufnahme in die Tennis Hall of Fame

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]