Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1936
| Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1936 | ||
| 3. November 1936 | ||
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| Kandidat | Franklin D. Roosevelt | Alf Landon |
| Partei | Demokratische Partei | Republikanische Partei |
| Heimatstaat | New York | Kansas |
| Running Mate | John Nance Garner | Frank Knox |
| Gewonnene Staaten | 46 | 2 |
| Wahlmänner | 523 | 8 |
| Stimmen gesamt | 27.752.648 | 16.681.862 |
| Stimmenanteil | 60,8 % | 36,5% |
| Ergebnisse nach Bundesstaaten | ||
| Präsident vor der Wahl Franklin D. Roosevelt Demokrat |
Gewählter Präsident Franklin D. Roosevelt Demokrat |
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Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 1936 fanden im achten Jahr der Großen Depression statt. Der amtierende Präsident Franklin D. Roosevelt arbeitete noch immer daran, die Maßnahmen seiner New Deal genannten Wirtschaftspolitik durch- und umzusetzen. Roosevelt gewann die Wahl am 3. November überwältigend; die meisten Amerikaner waren der Ansicht, dass die Konzepte Roosevelts die Situation eher verbessern würden als die einer neuen republikanischen Regierung.
Es war der bis dato höchste Sieg der Demokratischen Partei im Popular Vote, wobei Roosevelt auf 60,8 Prozent der Stimmen kam. Nur bei der Wahl von 1964 konnte Lyndon B. Johnson dieses Ergebnis (61,1 Prozent) noch übertreffen. Im entscheidenden Wahlmännergremium war es der höchste Sieg überhaupt, so errang Roosevelt dort 523 Stimmen, während Landon nur auf acht kam. Der Republikaner hatte lediglich in den beiden Neuengland-Staaten Vermont und Maine eine Mehrheit der Stimmen erzielen können.
Inhaltsverzeichnis |
Kandidaten [Bearbeiten]
Demokraten [Bearbeiten]
Die demokratische Convention wurde in Philadelphia, Pennsylvania abgehalten und Präsident Roosevelt sowie sein Vizepräsident John Nance Garner wurden einstimmig nominiert. Während der primaries schaffte es der als Außenseiter gehandelte Henry Breckenridge Präsident Roosevelt in New Jersey mit ca. 30.000 Stimmen zu schlagen.
Republikaner [Bearbeiten]
Die Convention der Republikaner in Cleveland, Ohio nominierte Alf Landon aus Kansas als Präsidentschaftskandidaten und Frank Knox als seinen running mate. Landon vertrat ein Programm der Mitte, indem er akzeptierte, dass die Regierung notwendigerweise in die Wirtschaft einzugreifen habe, und positionierte sich gegen das sogenannte big business. Er vertrat jedoch die Meinung, dass der New Deal unbrauchbar und eine Zeitverschwendung sei.
Sonstige [Bearbeiten]
Als weitere Kandidaten traten der Kongressabgeordnete William Lemke für die neu gegründeten Unionisten an; der Sozialist Norman Thomas versuchte sich nach 1932 ein zweites Mal und Earl Browder trat zum ersten Mal für die Kommunisten an. All diese Kandidaten blieben chancenlos. Sie erreichten weniger als 5% des popular vote und keine Stimmen im Wahlmännergremium.
Wesentlich chancenreicher wäre unter Umständen Huey Pierce Long, der populäre Gouverneur von Louisiana, gewesen, der ebenfalls eine Kandidatur ins Auge gefasst hatte, aber im September 1935 einem Attentat zum Opfer gefallen war.
Ergebnis [Bearbeiten]
| Kandidat | Partei | Stimmen | Wahlmänner | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | |||
| Franklin D. Roosevelt | Demokrat | 27.752.648 | 60,8% | 523 |
| Alf Landon | Republikaner | 16.681.862 | 36,5% | 8 |
| William Lemke | Unionist | 892.378 | 2,0% | 0 |
| Norman Thomas | Sozialist | 187.910 | 0,4% | 0 |
| Earl Browder | Kommunist | 79.315 | 0,2% | 0 |
| Andere | 53.586 | 0,1% | 0 | |
| Gesamt | 45.647.699 | 100% | 531 | |
266 Stimmen waren für die Wahl zum Präsidenten notwendig.
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