Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1944
| Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1944 | ||
| 7. November 1944 | ||
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| Kandidat | Franklin D. Roosevelt | Thomas E. Dewey |
| Partei | Demokratische Partei | Republikanische Partei |
| Heimatstaat | New York | New York |
| Running Mate | Harry S. Truman | John W. Bricker |
| Gewonnene Staaten | 36 | 12 |
| Wahlmänner | 432 | 99 |
| Stimmen gesamt | 25.612.916 | 22.017.929 |
| Stimmenanteil | 53,4 % | 45,9% |
| Ergebnisse nach Bundesstaaten | ||
| Präsident vor der Wahl Franklin D. Roosevelt Demokrat |
Gewählter Präsident Franklin D. Roosevelt Demokrat |
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Die Präsidentschaftswahl 1944 der USA fand während des Zweiten Weltkriegs statt. Franklin D. Roosevelt war bereits länger an der Macht gewesen als jeder andere Präsident zuvor und war weiterhin populär. Sein Herausforderer war der Republikaner Thomas E. Dewey. Roosevelt gewann die Wahl ungefährdet.
Inhaltsverzeichnis |
Nominierungen [Bearbeiten]
Demokraten [Bearbeiten]
Roosevelt war als Kriegspräsident populär und hatte mit wenig Opposition in den eigenen Reihen zu kämpfen. Da Roosevelt gesundheitlich angeschlagen war und man sich Gedanken über seine Nachfolge machte, stimmte Roosevelt zu, nicht mit seinem bisherigen Vizepräsidenten Henry A. Wallace in den Ring zu steigen, da dieser als zu linkslastig galt. Roosevelt nahm auf seinem Ticket dafür Harry S. Truman auf, einen Senator aus Missouri, der ihm dann tatsächlich nachfolgen sollte.
Republikaner [Bearbeiten]
Der frühere Staatsanwalt und Gouverneur von New York, Thomas E. Dewey, besiegte parteiintern den früheren Präsidentschaftskandidaten Wendell Willkie. Republikanischer Kandidat für die Vizepräsidentschaft war der Gouverneur von Ohio John W. Bricker.
Ergebnis [Bearbeiten]
| Kandidat | Partei | Stimmen | Wahlmänner | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Prozent | |||
| Franklin D. Roosevelt | Demokrat | 25.612.916 | 53,4% | 432 |
| Thomas E. Dewey | Republikaner | 22.017.929 | 45,9% | 99 |
| Norman Thomas | Sozialist | 79.017 | 0,2% | 0 |
| Claude Watson | Prohibitionist | 74.758 | 0,2% | 0 |
| Andere / kein Kandidat | Texas Regulars / sonstige Stimmen | 192.443 | 0,3% | 0 |
| Gesamt | 47.977.063 | 100% | 531 | |
266 Stimmen waren für die Wahl zum Präsidenten notwendig.
Wahlkampf [Bearbeiten]
Die Republikaner kämpften größtenteils gegen den New Deal, des Weiteren waren ihre Ziele eine Verkleinerung der Regierung und eine Deregulierung der Wirtschaft, da das Ende des Kriegs in Sicht war. Trotzdem war die große Popularität von Roosevelt das Hauptthema des Wahlkampfs.
Republikanische Bewerber, die in Vorwahlen ausschieden waren: Earl Warren („Big Swede Warren“), Gouverneur von Kalifornien; John Bricker, Gouverneur von Ohio sowie Wendell Willkie, Direktor eines Energieversorgers im Süden der USA. Er kündigte bereits nach seiner Niederlage in der frühen Vorwahl in Wisconsins seinen Rückzug an und praktizierte als Rechtsanwalt in New York. Um die Vizepräsidentschaft der Demokraten hatte sich noch Alben Barkley, Senator für Kentucky und der Texaner Sam Rayburn, damaliger Sprecher des Repräsentantenhauses, bemüht.[1]
Die Wahl fand am 7. November 1944 statt. Roosevelt gewann und wurde damit der einzige US-Präsident, der viermal zum Präsidenten gewählt wurde.
Besonderheiten [Bearbeiten]
Roosevelt verstarb knapp sechs Monate später im Amt am 12. April 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Ihm folgte Harry Truman nach.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Dietzel, Walter; Das Rennen um das weisse Haus; Berlin - Rom - Tokio, Jg. 6 (1944), Nr. 3, S. 4-5.
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